Vollbluthengste in der WB Zucht

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von caspar Beitrag anzeigen
    Unter Umständen will ich ja das Vollblut, ohne daß das Pferd im Rahmen zierlicher wird.
    Mit Verlaub: Das dürfte die absolute Minderheit der Züchter sein. Also die Minderheit der Minderheit, die überhaupt einen Blüter in Erwägung zieht.
    Und natürlich hast du Recht, dass es gute Blüter gab (und gibt), die nicht im "klassischen Sinne" veredeln und trotzdem etwas in der Zucht bewirkt haben, oder zumindest vereinzelt qualitativ herausragende Nachkommen haben. Meist weil man mancherorts gleich mutig genug war 2 Mal Blut in Folge einzusetzen.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    @aurusfarm: Ridwan fällt es bei seinem kompakten Äußeren schon konstruktionsbedingt leicht sich zu setzen, was zusammen mit einem ordentlichen Bewegungsablauf schon Qualität hat. Der ist ein Showstar, der sich z.B. gern mal im Freilauf in durchaus respektablen Piaffe- oder Passageansätzen zeigt.
    Das Standbild auf der HP wird ihm nicht wirklich gerecht, so hinten rausgestellt und mit durchgewölbtem Unterhals *grusel* Die bisherige Präsentation hier im HG spricht ja auch Bände, einfach mal die Suchfunktion nutzen.
    Aber er ist in meinen Augen eben auch ein Pferd, das seine Kraft schon mal für seine eigenen Zwecke nutzt und jedenfalls mal ziemlich hengstig ist. Wobei ich nur von meinen persönlichen Eindrücken berichten kann und nicht abschätzen kann, ob das lediglich ein Erziehungs- und/ oder Bewegungsdefizit ist.

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  • aurusfarm
    antwortet
    Irislicia: kannst Du bitte mehr zu Ridwan sagen? Vorallem wegen "deutliche Versammlungsfähigkeit bei leider nicht ganz einfachem Temperament"

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Oh-Gloria Beitrag anzeigen
    siehst du im Edelblut nur den Typ oder hast du auch andere Sichtweisen???... Meinst du es ist im Sinne einer Zucht immer nur den "Adel" zu sehen?
    Zur Klarstellung vorweg, damit wir nicht aneinander vorbeireden: Ich habe nicht gesagt, dass wir nur adelige Vollblüter brauchen, sondern, dass ich Alegrador nicht als einen edlen Typen ansehe. VB-Hengste, die ich als edel und typvoll bezeichnen würde, wären bei mir eher Hengste wie Pjanou oder Chiron (ohne das im mindesten negativ zu belegen!).

    Der "Typ" wie er heutzutage auf Fohlenschauen verstanden wird, ist mir wirklich ziemlich schnuppe. Mir geht es nicht um hübsche Köpfe oder Leichtbauweise. Ein Vollblut soll in meinen Augen absolut im Reitpferdemodell stehen, gern mit großen Linien und plastischer Muskulatur.
    Aber diese ganzen Formulierungen wie trockene Gliedmaßen und wenig Unterhautgewebe treffen für sich allein genommen nicht den Punkt. Wichtig sind mir Antrittsstärke in der Bewegung, bzw. Abdruck am Sprung. Positive Elektrizität und nicht ewig warmlaufen. Leichtrittigkeit und kein Kraftakt. Allzu bullige Typen fallen damit aus dem Raster, weil die nur auf blütige Stuten passen. Man braucht aber in der WBZ in der Regel keinen Substanz-Erhalter, sondern einen Veredler, wenn man zum Blüter geht.
    Meine ganz eigene Zuchtphilosophie unterscheidet sich dann noch mal deutlich vom Durchschnitts-WB-Züchter, weil ich nicht erst dann zum Blüter laufe, wenn nichts anderes mehr geht. Daher bevorzuge ich wieder nicht allzu edles VB (mit genannten Qualitäten!), um keine allzu harten Gegensätze in der Anpaarung für die F1 aufeinandertreffen zu lassen.

    @Bagatelle: Stargate soweit ich weiß nach Frankreich verkauft, Saldenblatt momentan nicht aufgestellt, Proudance deckt im Gestüt Ganschow

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  • May
    antwortet
    Zitat von bagatelle Beitrag anzeigen
    wohin sind die denn abgewandert??????

    War Blade halte ich persönlich noch für recht interesannt, eher als Noriot. Er deckt zwar in der Vollblutzucht und hat nur wenige Nachkommen, aber da vererbt er u.a. Springtalent
    Sicherlich kann man da den recht netten Halter ansprechen sofern es im Natursprung geht.


    www.vermeer-galoppclub.de
    Proudance xx steht in Ganschow

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    Wie Rainer sagt, Veredler bedeutet nicht unbedingt verfeinern. Unter Umständen will ich ja das Vollblut, ohne daß das Pferd im Rahmen zierlicher wird.
    Stan the Man war beileibe kein Veredler, und was hat der für Granaten gemacht !
    Cavallieri xx ist auch kein Veredler.
    Von Heraldik xx kann man's nicht generell sagen, der hat zu sehr gestreut.

    Aber einig ist man sich doch sicher, daß die drei Hengste in der WB-Zucht gut und notwendig waren.
    Kommt halt auch immer drauf an, auf welche Stutengrundlage sie treffen.

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  • bagatelle
    antwortet
    Die besseren VB Hengste dieser Station sind für mich aber mittlerweile abgewandert. Das waren in meinen Augen Saldenblatt, Stargate und Proudance
    wohin sind die denn abgewandert??????

    War Blade halte ich persönlich noch für recht interesannt, eher als Noriot. Er deckt zwar in der Vollblutzucht und hat nur wenige Nachkommen, aber da vererbt er u.a. Springtalent
    Sicherlich kann man da den recht netten Halter ansprechen sofern es im Natursprung geht.


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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Irislucia Beitrag anzeigen
    Sorry, aber Alegrador und edel?!? Das ist für mich ein Trecker, den ich höchstens auf eine sehr edle Stute nehmen würde (z.B. in der Trakehner Zucht), gerade weil er so massig und überhaupt ein ziemlich vollblutuntypischer Typ ist. Das Papier zu dem Hengst gefällt mir übrigens auch, aber man muss sich das Pferd dazu halt mal live ansehen. Der hat nichts, was ich mit dem "klassischen" Vollbluteinsatz in der WBZ erreichen möchte. Hat schon seinen Grund, warum so manch ein Verband den nicht haben wollte.

    Von der Station kann ich mir dagegen Ridwan für die Dressur vorstellen (deutliche Versammlungsfähigkeit bei leider nicht ganz einfachem Temperament) und Beryllus für Springblut (super elastisch am Sprung und in der Bewegung, aber mit Mankos im Exterieur). Die besseren VB Hengste dieser Station sind für mich aber mittlerweile abgewandert. Das waren in meinen Augen Saldenblatt, Stargate und Proudance - in dieser Reihenfolge.

    Volle Zustimmung bei Seigneur D'Alleray. Ein eisenhartes Pferd mit beeindruckender Eigenleistung auf Bahn UND Viereck. Den kannte ich leider nicht mehr live, aber ich habe den Eindruck da hat man Chancen vertan. Übrigens ein VB-Hengst mit recht ausgewogener Vererbung in beiden Sparten laut Jahrbuch.
    Oder ist das der allzu nostalgische Rückblick?
    @Irislucia

    Ohne jetzt die erwähnten Hengste zu beleuchten, siehst du im Edelblut nur den Typ oder hast du auch andere Sichtweisen???... Meinst du es ist im Sinne einer Zucht immer nur den "Adel" zu sehen???.. Würde mich auf eine Tiefgründige Antwort freuen

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  • No Limit
    antwortet
    gottseidank sind die geschmäcker verschieden und nicht jeder steht auf den gleichen typ pferd

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von xxfreak Beitrag anzeigen
    Na, Alegrador würde ich mal sagen
    Hat Eigenleistung, sehr typvoll, edel, richtige Farbe usw.usf...
    Sorry, aber Alegrador und edel?!? Das ist für mich ein Trecker, den ich höchstens auf eine sehr edle Stute nehmen würde (z.B. in der Trakehner Zucht), gerade weil er so massig und überhaupt ein ziemlich vollblutuntypischer Typ ist. Das Papier zu dem Hengst gefällt mir übrigens auch, aber man muss sich das Pferd dazu halt mal live ansehen. Der hat nichts, was ich mit dem "klassischen" Vollbluteinsatz in der WBZ erreichen möchte. Hat schon seinen Grund, warum so manch ein Verband den nicht haben wollte.

    Von der Station kann ich mir dagegen Ridwan für die Dressur vorstellen (deutliche Versammlungsfähigkeit bei leider nicht ganz einfachem Temperament) und Beryllus für Springblut (super elastisch am Sprung und in der Bewegung, aber mit Mankos im Exterieur). Die besseren VB Hengste dieser Station sind für mich aber mittlerweile abgewandert. Das waren in meinen Augen Saldenblatt, Stargate und Proudance - in dieser Reihenfolge.

    Volle Zustimmung bei Seigneur D'Alleray. Ein eisenhartes Pferd mit beeindruckender Eigenleistung auf Bahn UND Viereck. Den kannte ich leider nicht mehr live, aber ich habe den Eindruck da hat man Chancen vertan. Übrigens ein VB-Hengst mit recht ausgewogener Vererbung in beiden Sparten laut Jahrbuch.
    Oder ist das der allzu nostalgische Rückblick?

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  • No Limit
    antwortet
    wenn ich persönlich auch sehr gut fand leider lebt er nicht mehr ist seigneur de allerey xx der ging selber bis s dressur und seine wenigen nachkommen sind auch gut unterwegs

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  • xxfreak
    antwortet
    Na, Alegrador würde ich mal sagen
    Hat Eigenleistung, sehr typvoll, edel, richtige Farbe usw.usf.....
    Vater Law Society ist top, Mutter aus Zoppenbroicher K-Familie. Das ist in meinen Augen ein Markenzeichen für die Halbblutzucht. Es ist, wie Casper schreibt: wer eine richtig gute WB-Stute hat, hat die Qual der Wahl.

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  • aurusfarm
    antwortet
    Und die hier?

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  • xxfreak
    antwortet
    Zitat von caspar Beitrag anzeigen
    Je länger ich mich also mit dem Thema beschäftige um so weniger kann ich verstehen, daß jemand nicht mit Vollblut züchtet.
    Wenn jemand eine gute WB-Stute hat, der kann eigentlich fast jeden Vollblut-Hengst mit Reitpferdepoints einsetzten.
    Wichtiger als Trabverstärkung ist für mich die Elastizität des Bewegungsablaufes. Sind sie elastisch, können sie alles.
    So denke ich auch. Für meinen persönlichen Geschmack gehe ich sogar noch weiter. Ich veredle nicht WB mit VB sondern umgekehrt. Das VB ist für mich das Nonplusultra und ich "veredle" mit WB, um ggf. Rahmen und mehr Raumgriff in den Gängen zu erhalten. Müßte ich nicht Fohlen verkaufen und wäre damit an gewisse Marktkonformität gebunden, hätte ich nur Blüter von der Bahn. Da habe ich alles, was mich glücklich macht (im Pferdebereich).

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von OBdB Beitrag anzeigen
    Man sollte doch auch bedenken, dass man zwar oft die Möglichkeit hat anstatt eines VBs einen WB zu benutzen. Und richtig, diese vererben Dressur- oder Springanlage oft besser als VB (aber auch nicht unbedingt, es gibt genug Beispiele).

    Manchmal hat man aber nicht die Möglichkeit, weil man ganz einfach zu einem Veredler MUSS ! Dies war ganz generell der Fall bei 90 oder sogar 95% aller Stuten in den 60/70iger Jahren und es wird auch heute immer grenzwertiger keinen VB zu benutzen.
    Und auch ein HB kann nicht im gleichen Masse die Eigenschaften vererben, wie der VB selber.

    Es ist dann letztlich nur die Frage gehe ich zu einem VB oder einem AA (oder ox ja nachdem) ... wobei die zu berücksichtigenden Probleme jeweils anders sind ...
    so wie ich es sehe ist es in Frankreich noch besser mit dem Vollblut im Pedigree. Hier in Deutschland betrachte ich die Entwicklung mit Sorge. Es gibt einfach zu viele Hobby-bzw Pedigree- oder Fohlen-Züchter. Die wagen es nicht das Vollblut einzusetzten, weil sie das Papier nicht kennen.

    Meine Tochter reitet junge Pferde an und ich helfe ihr gelegentlich beim Freispringen und beim Anreiten.
    Somit habe ich sehr oft die Möglichkeit zu vergleichen.
    Der Blüter ist intelligenter, schneller und schneller im Gleichgewicht. Die wir bisher umter dem Sattel hatten waren fein im Maul und schön zu reiten.

    Je länger ich mich also mit dem Thema beschäftige um so weniger kann ich verstehen, daß jemand nicht mit Vollblut züchtet.
    Wenn jemand eine gute WB-Stute hat, der kann eigentlich fast jeden Vollblut-Hengst mit Reitpferdepoints einsetzten.
    Wichtiger als Trabverstärkung ist für mich die Elastizität des Bewegungsablaufes. Sind sie elastisch, können sie alles.

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  • xxfreak
    antwortet
    Na, da würde ich doch glatt Supertramp xx ins Feld führen. Der Hengst hat alles, was man möchte. Optisch für mich ein Hingucker und top Eigenleistung. Im Hinblick auf Familien hoch interessant. Über Secretariat brauch ich hier nichts zu schreiben, Tauchsport ist im Hinblick auf Springvererbung und Härte sowie Charakter absolut top! Das wäre so einer, über den ich in 2 Jahren nachdenken werde.... Kann über Nachkommen nichts weiter berichten, da ich derzeit VB-Stuten mit WB anpaare. Ist irgendwie einfacher. Auch der optische Schmelz schlägt mehr durch, finde ich.

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  • Polanegri
    antwortet
    Likoto xx ist bei mir noch auf der Wunschliste, hab ihn mal in der Celler Dressurquadrille laufen sehen und seine Rittigkeit und Gelassenheit hat mich sehr beeindruckt.

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  • aurusfarm
    antwortet
    Die letzten Beiträge sind echt intressant zu lesen, aber sind alle Namen schon "durch" ? Oder gibts noch VB-Hengste die man nehmen könnte/sollte?

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  • OBdB
    antwortet
    Man sollte doch auch bedenken, dass man zwar oft die Möglichkeit hat anstatt eines VBs einen WB zu benutzen. Und richtig, diese vererben Dressur- oder Springanlage oft besser als VB (aber auch nicht unbedingt, es gibt genug Beispiele).

    Manchmal hat man aber nicht die Möglichkeit, weil man ganz einfach zu einem Veredler MUSS ! Dies war ganz generell der Fall bei 90 oder sogar 95% aller Stuten in den 60/70iger Jahren und es wird auch heute immer grenzwertiger keinen VB zu benutzen.
    Und auch ein HB kann nicht im gleichen Masse die Eigenschaften vererben, wie der VB selber.

    Es ist dann letztlich nur die Frage gehe ich zu einem VB oder einem AA (oder ox ja nachdem) ... wobei die zu berücksichtigenden Probleme jeweils anders sind ...

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von xxfreak Beitrag anzeigen
    Wen das deine Auswahlgedanken zu einem Hengst sind, wärest du aber mit einem richtig guten WB besser bedient. Die vererben Springeignung oder Dressurgänge bestimmt sicherer.
    Vollkommen richtig. Aber gerade weil der Blüter in Sachen Eigenleistung in Reitsport in der Halbblut-Produktion das "schwächste Glied" ist, sollte man dessen Stärken und Schwächen im Reitsport doch verdammt gut einschätzen können.

    Zitat von xxfreak Beitrag anzeigen
    Was es uns bringt, wenn sie schnell sind, wenn sie siegreich sind? Dann haben sie genau das bewiesen, was man von ihnen will: Siegeswillen, Charakter, Rittigkeit, Nervenstärke, Leistungsbereitschaft, Härte.
    Auch soweit nicht falsch. Aber der Umkehrschluss, alle anderen nicht erfolgreichen Rennpferde hätten diese Eigenschaften nicht, da liegt der Trugschluss. Caspar brachte ja grad ein Praxis-Beispiel. Mir sind auch einige VB persönlich bekannt, die auf der Bahn schlicht nicht wollten und unterm Reiter Geist und Ehrgeiz ohne Ende haben.

    Zitat von Polanegri Beitrag anzeigen
    Einen United Nations, der für die Reitpferdezucht gezogen ist und entsprechende Vorbereitung/ Gymnastizierung genossen hat, kann man im Rahmen einer HLP durchaus gut beurteilen. Ein Hengst, der erfolgreich viele Jahre auf der Bahn war, müßte erst mal physisch und psychisch "heruntergefahren" werden und wie eine Remonte neu angeritten werden, weil es völlig andere Bewegungsabläufe und Muskelgruppen braucht, um locker über den Rücken traben und galoppieren zu können.
    Sehe ich ähnlich. Das Problem ist ja, dass die Vorbereitung der VB-Hengste für die Körung je nachdem wer es tut (und wie gut der es macht und wie viel Zeit er dafür hat, etc.) sehr unterschiedlich aussehen kann. Die Pferde dann direkt miteinander zu vergleichen wäre schlicht unfair.

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