Vollbluthengste in der WB Zucht

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    Othmar, ausschlaggbend ist doch für den Käufer > Fohlen, 1-3 j, kann man noch nicht reiten.
    Man kauft also die Hoffnung und muß viel Zeit und Geld investieren um vielleicht mal das Pferd zu haben, das man sich wünscht.
    > Pferd 3 - ? j. ist geritten und der Käufer kann seinen Wunschkandidaten in allen 3 GGA und am Sprung sehen und reiten. Der Käufer hat ein wesentlich geringeres Risiko und ist nicht auf die Qualifikation einer 3. Person, sprich Bereiter, angewiesen.

    Und weil die meisten Menschen ein Halbblut-Fohlen noch weniger beurteilen können als ein WB Fohlen und weil das Papier eines HB Fohlens für den/das Großteil der reitenden Bevölkerung ein Mysterium ist, deswegen kann man diese Sorte Fohlen noch viel schlechter verkaufen als die normalen Fohlen.

    Darum muß sich der Halbblut-Züchter eine Vertrauensperson suchen, die ihm seine Zuchtprodukte reitet und dann als Sport- oder Freizeitpferd vermarktet.
    Und vor allem muß sich der Blut-Züchter davon verabschieden eine schnelle Mark zu machen.

    Mal ganz davon abgesehen, daß diese Zeiten sowieso und generell vorbei sind.

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  • monka
    antwortet
    diesen Herrn hab ich mich selbst angesehen als ich in Adelheitsdorf zur Körung war (steht i.d.Nähe)
    schöner Hengst im Reitpferdetyp, groß 170, absolut cool im Umgang, Schulter ist besser, als es auf der Internetseite aussieht, große Hufe mit etwas flachen Trachten, wie viele Blüter sie haben. Glasklare Beine-
    guter Schritt. Meine Stute geht nächstes Jahr zu ihm, allerdings soll da ein Springpferd rauskommen...

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  • oldenburger dressurpferde
    antwortet


    wer kann mir denn etwas zu diesem herren sagen?

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  • tomms
    antwortet
    Vielleicht schon ein bisschen länger her. Aber Valentino xx soll ja ein paar ganz gute Pferde gemacht haben. Hat hier vielleicht jemand nähere Infos?

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  • OBdB
    antwortet
    Zitat von caspar Beitrag anzeigen
    OBdB Ich zitiere Dich von weiter oben:

    "Wie will ich denn ein Fohlen von so einem Hengst vermarkten ?"
    Es war sehr viel allgemeiner gemeint als es aussah ... sorry ... Weiterhin die Frage ... Was ist ein 'Fohlen' ?

    Für mich ist ein Fohlen ein Pferd, was noch nicht ausgewachsen ist ... egal ob ich es jetzt Fohlen oder Jährling, Yearling, Zweijähriger, etc nenne ...

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  • tomms
    antwortet
    ich beschäftige mich auch gerade mit dem Thema. Da ich eine Cordial Medoc x Landfrieden Stute habe die unbedingt etwas Blut benötigt.
    Habe mir im letzten Jahr mal Shalimaro angeschaut als Halbblüter bestimmt interessant. Und laut dem neuen Jahrbuch Zucht auch nicht schlecht wenn man das bei den wenigen berücksichtigten Nachkommen sagen kann. Vielleicht hat ja jemand von euch auch noch Infos über den Hengst. Steht auf dem Weidenhof bei Familie Gaus.
    Shamal xx finde ich auch toll man müsste ihn sich mal genau anschauen. Vielleicht gibt es ja bald ein Video im Netz.

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    OBdB Ich zitiere Dich von weiter oben:

    "Wie will ich denn ein Fohlen von so einem Hengst vermarkten ?"

    Waluga

    "Aufzuchtzeit, schlechte AKU-Ergebnisse, Probleme in der Ausbildung o.ä.).
    Auf diesem Gebiet gibt es sicherlich noch viele Möglichkeiten, das Management zu verbessern und solche "Ausfallquoten" so weit wie möglich zu verringern - wobei ich befürchte, dass solche "Schicksalsschläge" auch bei den erfahrensten Züchtern bei gewissenhaftester Haltung vorkommen können."

    Stimmt schon, aber das ist das Risiko bei dem Spiel.

    Seit ich meine Meisterprüfung gemacht habe, habe ich es mir sowieso abgeschminkt die Zucht wirtschaftlich zu sehen.
    Denn in meinen Augen schließt sich "wirtschaftlich" und "pferdegerecht" gegenseitig aus.

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  • OBdB
    antwortet
    Zitat von caspar Beitrag anzeigen
    Das Problem liegt darin, daß Ihr die Fohlen verkaufen wollt.
    Mit "minimalstem" Einsatz das maximale Resultat.
    Das ist zwar weder strafbar noch verboten, aber diese Zeiten sind meiner Meinung nach vorbei.
    Bei mir trifft dies nicht zu ... Ich habe 3 Zuchtstuten und bis heute 4 Fohlen von diesen und ein 5. ist in der Mache ... von diesen ist keines verkauft und ich zähle auch eigentlich nicht auf einen Verkauf vor dem 4. bis 6. Lebensjahr.
    Die Mütter dieser Fohlen sind alle HB-Stuten und die Fohlen selbst haben alle VB-Anteile von zwischen 50 bis 70% (und wenigstens der Muttervater ist ein xx) ...

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  • OBdB
    antwortet
    Zitat von monka Beitrag anzeigen
    die SF Hengste haben im Durchschnitt einen höheren Blutanteil, da ist der Leidensdruck nicht so hoch
    wobei dies aber nur bedingt mit VB-Anteil zu tun hat ... da fliessen noch jede Menge andere Aspekte ein !!! Weiterhin wage ich auch zu bezweifeln, dass der durchschnittliche SF-Hengst mehr Blutanteil hat als sein dt Kollege !

    Wie ja schon öfters hier gesagt, ein einfaches Addieren von Blutanteilen die teilweise in der 6. - 8. Generation stehen bringt nichts ... und schon gar nicht ein Blutpferd !

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  • Waluga
    antwortet
    @caspar: Du bringst es auf den Punkt!

    Dabei ist es, meiner Erfahrung nach nicht so schwierig ein Pferd zu verkaufen.

    1. Es muss ansprechend aussehen
    2. es muss altersgemäß Turniererfolge haben, nicht viele, aber so viele, daß die Eignung erkenntlich ist
    3. es muß von einem Amateur/Jugendlichen, der das mal richtig gelernt hat, zu bedienen sein
    4. es muß einen akzeptablen TÜV haben
    Nur: bis der Züchter EIN solches Pferd dastehen hat, hat er (wenn er nicht gerade großes Glück hat) noch ein paar andere Pferde, die er "mitziehen" muss (z.B. Beeinträchtigungen durch Verletzungen oder Krankheiten in der Aufzuchtzeit, schlechte AKU-Ergebnisse, Probleme in der Ausbildung o.ä.).
    Auf diesem Gebiet gibt es sicherlich noch viele Möglichkeiten, das Management zu verbessern und solche "Ausfallquoten" so weit wie möglich zu verringern - wobei ich befürchte, dass solche "Schicksalsschläge" auch bei den erfahrensten Züchtern bei gewissenhaftester Haltung vorkommen können.

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    Das Problem liegt darin, daß Ihr die Fohlen verkaufen wollt.
    Mit "minimalstem" Einsatz das maximale Resultat.
    Das ist zwar weder strafbar noch verboten, aber diese Zeiten sind meiner Meinung nach vorbei.

    Zu Zeiten wo
    1. die aller wenigsten Leute die Qualität eines Pferdes überhaupt erkennen können
    2. noch weniger Leute ein junges Pferd auf den richtigen Weg bringen können
    und 3. nur ein Bruchteil dieser Leute ein Blutpferd seinem Charakter gemäß ausbilden kann.


    Dabei ist es, meiner Erfahrung nach nicht so schwierig ein Pferd zu verkaufen.

    1. Es muss ansprechend aussehen
    2. es muss altersgemäß Turniererfolge haben, nicht viele, aber so viele, daß die Eignung erkenntlich ist
    3. es muß von einem Amateur/Jugendlichen, der das mal richtig gelernt ha,t zu bedienen sein
    4. es muß einen akzeptablen TÜV haben

    Wenn das gelingt, dann wird man wohl nicht reich davon werden, aber durch Empfehlung wird es immer möglich sein Pferde zu vrkaufen.

    Und gerade qualitätvolle Blutpferde, Halbblüter oder noch höher im Blut stehede Pferde sind nach wie vor gefragt.

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  • monka
    antwortet
    die SF Hengste haben im Durchschnitt einen höheren Blutanteil, da ist der Leidensdruck nicht so hoch
    Zuletzt geändert von monka; 03.12.2011, 17:35.

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  • OBdB
    antwortet
    Zitat von monka Beitrag anzeigen
    @OBdB
    in Frankreich habt ihr eh eine viel größere Auswahl an xx Hengsten,

    ich würde auch gern Jarnac nehmen, aber nur TG, 1500,--, leider kein Blutanschluß und mit 'nem Papier wird es hier auch schwierig. Olympique Libellule (Jarnac/Pappilon Rouge) war gestern in Paris 4. im 1.45.
    Jarnac stammt aus einem AA-Hengst und einer SF-Mutterlinie - ist sicher ein hervorragender Hengst aber nicht einfach und auch nicht einfach anzupaaren ...


    Was die Auswahl an VBs hier in Frankreich angeht, stehen uns jede Menge zur Verfügung, das stimmt ! AAAbbbeeerrr ... wenn man keine Teilnoten der Eintragung bekommt, sich dem VB-Deckungsmodus anpassen muss und dann auch noch feststellt, dass es bisher keine eingetragenen Fohlen aus Sportstuten gibt .... dann überlege ich mir die Sache auch noch weiter ... Ich halte mich nicht für so einen absoluten Fachmann und auch erstklassigen Verkäufer, dass ich als erster hingehe und meine Stute decken lasse ...

    Wie will ich denn ein Fohlen von so einem Hengst vermarkten ?

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  • Matze90
    antwortet
    Was sagt ihr zu dem Hengst Shamal xx als Vollblüter für die Springpferdezucht?

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  • monka
    antwortet
    @OBdB
    in Frankreich habt ihr eh eine viel größere Auswahl an xx Hengsten,

    ich würde auch gern Jarnac nehmen, aber nur TG, 1500,--, leider kein Blutanschluß und mit 'nem Papier wird es hier auch schwierig. Olympique Libellule (Jarnac/Pappilon Rouge) war gestern in Paris 4. im 1.45.

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  • OBdB
    antwortet
    Hierin Frankreich wird jetzt Sumitas (Privathengst) puschiert als Veredler ... Sobald ich was genaueres weiss, geb' ich's weiter ...




    Und Papellito ist sicher sehr interessant für die WB-Zucht ... Leider ist er nicht für den SF zugelassen und ich transportiere meine Stuten auch nicht mehr über hunderte von Kilometern ...

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  • OBdB
    antwortet
    Zitat von Annemarie Beitrag anzeigen
    Jung und frisch muß aber nicht oft besser bedeuten. Alt und schon leicht ergraut muß nicht schlechter bedeuten. Der erste Jahrgang eines Hengstes wird sicherlich gleich sein wie sein 17. oder 18.Jahrgang.

    Junghengste könnten z.B. in den ersten Jahren nur mit einer begrenzten Anzahl hochbewährter älterer Stuten angepaart werden, bzw. mit Stuten aus deren Mutterlinie bewährte Nachkommen hervorgegangen sind.
    Die ersten Jahrgänge sind sicher nicht gleich dem 17. oder 18. ... denn man muss ja erst lernen (sehen, testen, etc) wie der Hengst sich vererbt ...

    Und den Junghengsten alte, bewährte Stuten zu zuführen ist sicher eine gute Idee ... aber welcher Besitzer von sehr guten Stuten tut dies ?

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  • Benny
    antwortet
    Es geht mir nicht um die Erfahrung an den Latten. Die Art des Springens kann man meistens schon nach 4-5 mal freispringen erkennen (jedenfalls hat es mit denen funktioniert, die ich bis jetzt hatte). Ich sehe es wie bei den WB ,entweder sie können springen oder sie können es nicht. Und wer es selber nicht kann, was soll der vererben? Es gibt aber auch genügend Hengste im großen Sport,die ihre Eigenleistung nicht vererben.
    Es gibt ja einige Dashing Blade Söhne (und andere VB),die auch schon länger decken, es wurde hier im Forum aber noch keiner wegen auffällig talentierter Nachzucht besprochen. Meistens wird nur das Prinzip Hoffnung beschworen.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von TahitiN Beitrag anzeigen
    Nein, Dashing Blade hat kein springer pedigree
    Ich würde jetzt auch nicht so weit gehen zu sagen DB hätte ein Pedigree, das von alleine springt. Aber dennoch gibt es Söhne, die in meinen Augen ein ganz solides Springvermögen mitbringen. Fragonard, Saldenblatt oder Full House könnte ich mir durchaus in der Springpferdezucht vorstellen. Von Seborga habe ich zumindest von anderen Züchtern gehört, dass er ganz ordentlich springen soll (habe das aber nie gesehen). Die anderen Gekörten von DB habe ich schlicht noch nie am Sprung vorgestellt gesehen (was ich aber auch von einer Menge anderer VB sagen kann, das allein lässt also noch keine Aussage zu ).

    Ich behaupte einfach mal es ist schwierig das pauschal zu beurteilen, wenn man bedenkt wie wenig Erfahrung die Hengste in der Regel an den Latten sammeln und wie wenig Nachzucht aus ordentlichen Stuten vorhanden ist.

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  • TahitiN
    antwortet
    Nein, Dashing Blade hat kein springer pedigree- nur meine Meinung und ich züchte mit VB

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