Aufgalopp in die Saison 2020 --- doch dann kam Corona!
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Geht mir LEIDER ganz genau so
War 10 jahre in einem Stall, sind dann viele gegangen und wie es halt so ist, in verschiede Ställe.
Weil uns "ein Netzwerk" allen sehr wirchitg ist und wir uns auch über jahre sehr gut verstanden haben , hatten wir einen festen Stammtisch- das hat tatsächlich 4 Jahre gehalten- dann kam C
Dann haben wir nochmal nen Versuch gestartet- da gabs die Lokalität nicht mehr- als wir uns kurz drauf auf ne andere geeinigt hatten, war zum Termin die I über 1000 und deshalb zu
Das wars dann- hab die jetzt seit C Ausbruch nicht mehr gesehen
und das ist so schade (und hat gar nix mit Impfung zu tun
)
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Klar, es sind SEHR viele geworden. Fahrräder sind inzwischen Mangelware. Nach meinem letzten Fahrrad (wollte ein bestimmtes Model) habe ich fast ein Jahr gesucht und gewartet.
Es ist halt wie im richtigen Leben... auch bei den Radlern gibts sone und sone. Wir sind immer nett und freundlich, besonders zu Pferden.
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Allgemein kann ich sagen dass ich ziemlich zufrieden bin mit meinem Leben.
Allerdings sehe ich in meinem Umfeld dass die Leute zunehmend gereizt sind und sich verändert haben (oder liegt es an mir?).
Außerdem habe ich den Eindruck dass ich meine Freunde und gute Bekannte sich zunehmend entfremdet haben.
Habt ihr den Eindruck auch? - Liegt es daran dass die Leute oftmals genervt und gestresst und unzufrieden mit der Situation sind? Oder dass man sich nicht mehr so oft sieht und auch mal was zusammen macht?
Oder dass man sich einfach auseinander entwickelt wozu die aktuelle Pandemie auch ihren Teil beiträgt? Oder vielleicht auch nur beschleunigt was sowieso eingetreten wäre...?
Das finde ich jedenfalls schade...
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ja, das mit den Fahrradfahrern habe ich auch festgestellt, die haben wirklich extrem zugenommen.
Und teilweise echt rücksichtslos. Wenn ich mit dem Pferd auf dem geteerten Feldweg unterwegs bin wird in einem Affenzahn vorbeigeheizt. Letztens bin ich deswegen mitten auf dem Weg (mit Pferd) gelaufen um die zum abbremsen zu bewegen. Ja, Pustekuchen. Geschwindigkeit wurde nicht sehr reduziert, stattdessen sich an uns vorbeigequetscht und ich angeblafft ich müsse ja nicht die ganze Straße nutzen.
Von dem Rentner der mir und Pferd fast in die Hacken fuhr (E-Bike) und uns fast zu Tode erschreckte ganz zu schweigen...
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Was mir letztendlich bestimmt im Gedächtnis bleiben wird, ist ...Fahrradfahren ;-) -Von den politischen und sozialen Aspekten abgesehen. Seit Beginn der C-Zeit habe ich etwas über 10.000 km zurückgelegt. Alleine, zu zweit oder mit guten Freunden. Picknicke im Wald, an Flüssen, an Seen. Zeit genießen!
Was noch bleiben wird ist diese Einstellung: ich brauche kein Restaurant, kein Kino usw. - Die alle brauchen mich. Solange alles angeordete geschluckt wird ist es so, wie es ist.
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das freut mich für dich Schimmeltier. Ich wollte nicht unbedingt nachfragen...
Darf ich fragen was du beruflich machst?
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was ich übrigens total spannend finde, ist der super unterschiedliche Umgang meines Umfelds mit dem Thema - egal ob geimpft oder ungeimpft.... ich kenne einige, die fahren in Urlaub wie verrückt (Mexiko, Malta, Lissabon etc.) und andere, die sich zur gleichen Zeit in kein Restaurant in Deutschland setzen würden, wegen der Gefahr...
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Ich bin sehr zwiegespalten. Ich habe zum Glück keine Toten zu beklagen. Kenne auch keinen Corona erkrankten. Ich bin dreifach geimpft, vorallem auch deshalb weil es über die Arbeit sehr einfach war und ich mich nicht mit Impfzentren, Wartezeiten ect rumschlagen musste und halt auch auf die Hoffnung wieder normal leben zu können.
Arbeitsmäßig hat sich für mich wegen Corona nichts geändert, außer Maskenpflicht und kein gemeinsames Mittag mehr. Ich bin sehr dankbar, dass ich einen festen Job habe und es finanziell keine Ausfälle für mich gibt. Aber das ewige alleine sein, zerrt. Ich lebe allein und habe damit deutlich weniger sozialen Kontakt. Auch im Stall deutlich weniger Kontakt, wegen der ganzen Bestimmungen. Nachrichten gucke ich auch nicht mehr, dass ständige hin und her nervt mich nur noch. Ich bin dem ganzen Thema wirklich müde. An Urlaub ist auch nicht zu denken. Dabei macht das ja eigentlich mal den Kopf frei. Ich hoffe auf Einkehrung der Vernunft im Sommer bei den Politikern, dass endlich akzeptiert wird, dass diese Krankheit nun existiert und nicht mehr ausgerottet werden kann.
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,Vieles kam anders, als man dachte.... mein Fazit zur Pandemie (mal abgesehen davon, dass mir der Glauben an die Vernunft der Menschen mittlerweile etwas verloren gegangen ist), fällt nach dieser langen Zeit des Corona- Wahnsinns doch positiv aus.
Ich bin beruflich nicht in Konkurs gegangen, sondern ich genieße die staatliche Apanage und die üppige Corona-Hilfen seit Beginn der Pandemie, halte durch und freue mich über die Solidarität meiner Mitmenschen über dieses Thema
.
Privat kann ich auch nicht klagen. Mein 2019er geborenes Nachwuchspferd( männlich) wächst und gedeiht, ---und die daraus für mich entstandene Situation "Hengsthaltung für Ungeübte" entpuppte sich als der Oberknaller! Was habe ich mir vormals einen Kopf gemacht wegen dem Kleinen; und mittlerweile ist es mir schnurz piep egal, das der immer noch Hengst ist! Soll er ruhig auch bleiben
.
Also ja, Suomi, ich bin zufrieden.
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Ich habe Glück: weder Corona- noch Impftote im Umfeld.
Beruflich habe ich mich sehr gut mit dem HO eingerichtet - tut mir sehr gut und ich bete, dass ich nie wieder zu 100% Präsenz zurück muss. Auch sehe ich inzwischen viele Aktionen, die man früher so getrieben hat, hochgradig kritisch: z.B. bin ich öfter im Jahr von BaWü nach Berlin auf Dienstreisen: für 4 Stunden Besprechung war ich 18 Stunden unterwegs. Was habe ich mich geplagt - von der Umwelt mal abgesehen....
Im Stall war es die ersten Monate super streng bei uns. Da ging es mir wie Suomi - darunter habe ich echt gelitten. Die kurze Verweildauer und das Fehlen jeglicher Flexibilität haben richtig Stress gemacht. Das ist jetzt deutlich entspannter.
Dienstag wird geboostert (nach 6 Monaten) - alle 3 Monate kommt für mich nicht in Frage und ich hoffe, dass Corona mal endemisch wird. Danach impfe ich nicht mehr.
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Stimmt, da hast du jetzt Recht.
Aber seit ich die Nachrichten aus hab und mit niemandem mehr über das Thema streite, bleibt wirklich nur noch das Thema: brauche ich für dies oder das ne Impfung
Ich habe sonst überhaupt keinen Kontakt zu den Thema
unsere Impfgegner im Stall, Arztfamilie, waren jetzt erkrankt, die Eltern beide weit über 70- waren halt 14 Tage nicht da, jetzt reiten sie wieder alle 3...
Das war alles, was ich ohne Fernsehen zu dem Thema mitbekommen habe
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Suomi, der Versuch, Corona mal ohne den Fokus auf das Impfthema und die sich im Kreis drehende Diskussion wiederzubeleben war löblich, aber schon die beiden ersten Beiträge zeigen: Hoffnungslos. War nicht anders zu erwarten ;D
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Geht mir ganz genauso
Ich hab Glück, Abi, Volljährigkeit und der 30 wurden ausgiebig gefeiert- heute alles nicht mehr wichtig
Turniersaison hat wieder ein Fragezeichen, ansonsten
Die Zeiten im Appartment ohne Balko sind Gott sei Dank auch lang vorbei
Ich kann reiten, hab Garten, Mann Gott sei Dank ohne HO
passt schon- ja ich sehe meine Freunde selten, aber da ich von jeher tärlich im Stall war- war das schon immer wenig
Ansonsten: bin auch nur geimpft um einigermaßen normal leben zu können, von daher kann ich die jungen Leute verstehen- finde es aber ganz übel
nachdem das aber nix ändert (kann erkranken und andere anstecken) kommt so schnell keine Sprizte mehr rein (Hab mich sehr spät impfen lassen. hab mir ausgerechnet, dass ich so über den Winter komme, Booster war da noch kein Thema) bis zum Frühjahr gilt sie jedenfalls, dann ist eh erstmal wieder Ruhe und dann schau ich nächsten Herbst weiter
Auch ich beklage 2021 2 Tote
meinen alleinstehenden Vater, der so keinen Sinn mehr im Leben sah und eine 10 Jahre jüngere, sehr gute Freundin, die an Krebs verstorben ist und die ich wegen C das jahr vor ihrem Tod nicht mehr gesehen habe, was ich heute zutiefst bedauere.
Aber ich bin aller Disskusionen müde- soll jeder machen, was er meint- ich muss es zugeben- ich gehe inzwischen überall den Weg des geringsten Widerstandes
Also so lange wie möglich nicht impfen boostern etc, aber wenn es zu schwierig wird ohne beuge, ich mich dem Druck
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In einem Wort: Übel. Ich bin hin- und hergerissen zwischen dem Entschluss, das Thema so weit wie möglich zu ignorieren und dem unguten Gefühl, von globaler Verblödung verschluckt zu werden.
Einige lange und vormals gut funktionierende Ehen in meinem Bekanntenkreis sind über Corona-Meinungsverschiedenheiten zu Bruch gegangen, viele Beziehungen auch am Papa-ante-Portals-Problem (vulgo Homeoffice). Leider sind auch Todesfälle im Freundeskreis zu beklagen, allerdings mehrheitlich politisch verursachte (Impftote, Suizide unter der Situation). Das macht es natürlich nicht besser, bedingt aber eine Motivation, sich weiter dem Kollektiv-Aktionismus entgegen zu stellen und nicht einzuknicken. In meiner Familie herrscht zum Glück Einigkeit in der Sache aber es kommt zusehends bei den Kindern das Gefühl auf, dass sie Lebenserfahrungen verpassen, die bis vor 2 Jahren eine Selbstverständlichkeit waren. Sie würden sich auch beide impfen lassen um den Diskriminierungen zu entgehen, was ich richtig schlimm finde weil diese Haltung bei nahezu allen Jugendlichen vorherrscht, die ich zum Thema befrage. Keiner will die Impfung aber viele nehmen sie als kleineres Übel inkauf. Vermisst werden ZB Oma oder verängstigte Freunde in den Arm nehmen, Geburtstage feiern, überhaupt feiern, Kultur und Musikkonzerte, unvernünftig sein dürfen, halt alles was zum Jungsein dazugehört. Am meisten macht mir die Verrohung zu schaffen. Bin froh, dass ich damit zumindest beruflich nichts zu tun habe und möchte nicht in der Haut von Lehrern, Polizisten oder Humanmedizinern stecken. Da müssen sich schlimme Gewissenskonflikte und Härten in jeder Hinsicht abspielen, die ich niemandem wünsche. Ich bedaure, dass man sich noch nicht kryokonservieren kann sonst würde ich meine komplette Bubble inklusive Tiere nehmen und für ein paar Jahre Dornröschenschlaf machen in der Hoffnung, dass zwischenzeitlich Vernunft einkehrt. Behelfsweise igeln wir uns mit unseren Tierchen weitestgehend ein und genießen Heimsauna, Geländereiten und dass wir hier nicht im Plattenbau oder überhaupt in einer Stadt aufeinander hocken müssen.
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so... um mal von dem Impfthema wegzukommen... wie geht es euch nach fast 2 Jahren Pandemie?
Privat, beruflich?
Haben sich eure Befürchtungen bewahrheitet? Seid ihr besser durch die Pandemie (wir stecken ja noch mittendrin) gekommen wie gedacht?
Ich habe mich privat mit den ganzen Einschränkungen, Abstand usw. mittlerweile gut arrangiert. Allerdings arbeite ich auch viel und ich war nie jemand der ständig mit Freunden zusammengluckt und irgendwas unternimmt und ich kann mich sehr gut alleine beschäftigen. Insofern tangiert mich das nicht sehr stark. Klar, anfangs hat es mir auch gefehlt mal spontan mit Freunden weg zu gehen, essen zu gehen... aber ich glaube es ist ein schleichender Prozess und mir macht es jetzt nicht mehr sehr viel aus.
Was für mich wirklich schlimm war das war die Reglementierung der Stallzeiten auf 1,5 Stunden wo man am Vortag ein Zeitfenster festlegen musste. Das hat mich in meinem Wohlbefinden wirklich enorm gestört. Ich gehe von der Arbeit direkt im Anschluss in den Stall. Mit diesem System musste ich zuhause 1 oder 2 Stunden totschlagen um dann zum Pferd zu können. Da mein Feierabend nicht fix ist musste ich ein relativ spätes Zeitfenster festlegen.
Beruflich - ja, man gewöhnt sich an alles. Klar war es anfangs aufwendiger, aber man wird routinierter. Und ich habe das Glück dass ich nicht ins Homeoffice kann weil ich vor Ort sein muss. Insofern habe ich auch keinen Lagerkoller. Und unsere Firma ist bis jetzt recht gut durch die Pandemie gekommen, da darf man nicht meckern.
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