Es geht weiter.. Phillipe Karl

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  • monti
    antwortet
    @lacri
    willst du nicht versuchen im September mit zu Thomas zu kommen ? vielleicht kann dich einer vom Süden kommend - einsammeln....

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  • marianne
    antwortet
    Bin jetzt mal wieder zufällig in dieses Thema reingeschneit. Was mir auffällt, ihr sprecht immer nur von der Ausbildung der Pferde. Von Lockerheit und Losgelassenheit. Viele Probleme bei all diesen "Durchschnittsreitern" die heute diesem und morgen jenem Guru hinterherjagen liegen einzig und allein in ihrer eigenen mangelhaften körperlichen Fitness begründet. Wenn ich mir immer wieder all diese Leute ansehe, die nicht einmal zügelunabhängig sitzen können, von mitschwingen und dergleichen ganz zu schweigen, aber das Pferd soll Piaffe und Passage
    lernen!? Noch dazu " feine" Hilfen auf blanker Kandare. Ich verstehe meine
    Pferde eigentlich als Partner und passe mich ihnen an, wir lernen gemeinsam. Und wenn wir beide am Ende einer Dressurstunde locker und zufrieden sind, dann ist eigentlich unser Ziel erreicht. Übrigens reite ich bei einem ganz "normalen" Pferdewirtschaftsmeister, mit dem ich meine Wünsche und Ziele klar abspreche. So etwas geht auch und ich hatte im Laufe meines Reiterlebens eigentlich immer gute qualifizierte partnerschaftliche Ausbilder. Und irgendwo habe ich ja mal geschrieben, in welchem Zustand ich die Pferde von Herrn Karl auf dem Webelsgrund in ihren Boxen vorfand.
    Das hatte nichts mit Legerete oder Zufriedenheit zu tun.

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  • monti
    antwortet
    ....ja - und das bei DEM Körperbau....hohe Kruppe usw....wenn der nicht so ein Kämpfer wäre und den Theodorescu als Ausbilder gehabt hätte.....

    und ich bin ja eigentlich ein Pony-Hasser aber vor den Dülmenern und Connemaras hab ich immer den Hut gezogen....das sind kleine Sportler mit Riesenherz....

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  • Warree
    antwortet
    Das schönste Beispiel für solche Sonderfälle ist doch Balagur, Orlow-Traber sind normalerweise auch nicht dafür bekannt, exzellente Grand Prix-Pferde zu sein

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  • monti
    antwortet
    kenne ein Connemara Pony bis 2er Wechsel ausgebildet....
    und ein Dülmener L-Kandare (Kandare war damals Sonderanfertigung)....und bis L-Springen - bei einem Stockmaß von 1.35 !!!

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  • BlackWhite
    antwortet
    Auf der aktuellen RRi DVD ist eine Stunde mit einem Haffi un einem Dülmener. Der Dülmener hat M-Plazierungen und lernt gerade Piaffen. Übrigens bei einer Grand-Prix Ausbilderin.

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  • monti
    antwortet
    ...ich wollte damit auch nur sagen:
    man kann ein Pferd mit Pi und Pa überfordern.....aber auch mit Verstärkungen....je nach Pferdetyp/Gebäude/Temperament....

    ....unabhängig jetzt von den verschiedenen Ausbildern oder ob barock/Dressur-Turnierreiterei....

    es gab früher Ausbilder, die tatsächlich ältere ausgebildete Pferde mit halben Tritten gelöst haben....und in der Grundausbildung hat man immer wieder Pferde, die sich entweder im Trab oder Galopp besser lösen....

    jeder Ausbilder hat andere Schwerpunkte - aber man muss selber wissen, was man seinem Pferd zumuten kann und darf....

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  • Dana
    antwortet
    @Warree: gebe ich Dir recht. Ich war auch ziemlich erstaunt. Ich denke aber, daß die Aufwärmphase mit Schritt begonnen wurde und nicht direkt mit Piaffe. Ich kann ja nochmal in die DVD schauen, um keinen Humbug zu verbreiten.

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  • Warree
    antwortet
    Zitat von Ananka Beitrag anzeigen
    Hm ja gut, stimmt... An sich ist die Idee je nach Pferd mal komplett anders auszubilden vielleicht gar nicht so doof.
    Nein, überhaupt nicht. Jedes Pferd hat individuelle Stärken und Schwächen, und die Ausbildung muss sich m.M. nach daran orientieren, und nicht an Schema F. Ich hab auch schon einen Isi piaffieren sehen - das heißt aber nicht, dass jeder Isländer Pi und Pa gehen muss, um ordentlich gymastiziert zu sein.

    Und vielleicht sollte man auch daran denken, dass das Höchstmaß der Versammlung (und selbst Philippe Karl bezeichnet Pi und Pa als solches) keine locker-flockige Lösungsarbeit ist, sondern die Sprunggelenke dabei stark belastet werden. Das dann (wie @Dana schrieb) ausgerechnet einem alten Pferd schon in der Lösungsphase abzuverlangen, erscheint mir völlig absurd

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  • Ananka
    Ein Gast antwortete
    Die 2 sind eh völlig süß! Von denen gibts massig Videos. ^^

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  • Nearctic
    antwortet
    Zitat von monti Beitrag anzeigen
    man darf aber bei der ganzen Diskussion nicht vergessen, dass gerade schwerere Pferde - und dazu gehören auch Norweger und Haflinger - eine Veranlagung zu Pi und Pa haben (gute Versammlungsfähigkeit unter ihrem dicken Apfelhintern)
    Zufällig gefunden - ein piaffierender Norweger. Zwar hinten hüpfend und mit Propeller, aber immerhin, die können das lernen.

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  • Ananka
    Ein Gast antwortete
    Hm ja gut, stimmt... An sich ist die Idee je nach Pferd mal komplett anders auszubilden vielleicht gar nicht so doof. Müsste man vielleicht mal weiter beobachten und so.
    Eigentlich hat PK ja schon was erreicht... ich bin nicht der Meinung, dass man nun echt 1 zu 1 das übernehmen sollte was er schreibt und lehrt, aber mal allgemein auch über die ganzen Richtlinien und Ausbildungswege nachdenken ist sicher nicht verlehrt.

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  • monti
    antwortet
    man darf aber bei der ganzen Diskussion nicht vergessen, dass gerade schwerere Pferde - und dazu gehören auch Norweger und Haflinger - eine Veranlagung zu Pi und Pa haben (gute Versammlungsfähigkeit unter ihrem dicken Apfelhintern)....mit den Verstärkungen tun sie sich jedoch schwer.....auch der Lippizaner ist ein kurzbeiniges sehr kompaktes Pferd....und auch er tut sich mit den Verstärkungen schwer...

    dann gibt es blütige hochbeinige Dressurpferde, die super Verstärkungen zeigen - aber sich mit Pi und Pa quälen und sie erst spät - oft auch gar nicht - ausführen können....

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  • Ananka
    Ein Gast antwortete
    Ah, genau, danke.

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  • marquisa
    antwortet
    stahlecker heißt er

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  • Ananka
    Ein Gast antwortete
    Hm ja gut, so gesehen... es ist halt echt ein ganz anderer Ansatz. Also quasi solche Lektionen um Tragkraft aufzubauen, wie bei einer Aerobic Übung... normalerweise baut man ja erst Tragkraft beim Pferd auf um solche Lektionen überhaupt Reiten zu können.
    Tja, weiß nicht, kann vielleicht so auch ganz gut sein, wenn die Pferde es verstehen und gerne mitmachen? Erinnert mich grad ein bisschen an die Methode von dem einen, der in Marbach Pferde an der Hand asugebildet hat, wie hieß der nochmal? Der hat sie ja auch an der Hand schon Sachen machen lassen, die andere Pferde erst mit 6-7 das erste mal sehen, um sie zu gymanstizieren..

    Naja, sind halt verschiedene Ansätze... aber mal abgesehen davon finde ich es Quatsch zu sagen, dass ein Pferd dass sich nur auf L Niveau bewegt, nicht auch absolut ordentlich gymnastiziert werden kann, ohen Pi/Pa und hohe Schule. Von wegen schöne Kreise.
    Zuletzt geändert von Gast; 13.08.2009, 20:01.

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  • Ive
    antwortet
    [quote=Ananka;529741
    Ich habe PK selbst noch nie Reiten sehen und auch keine seiner Schüler, aber ich frage mich auch wozu denn ein Pferd, was zB von Natur aus Probleme damit hat sich zu setzen, Pi/Pa lernen sollte?[/quote]

    Was ist denn der Sinn von Dressur? Schöne Kreise zu reiten und hübsch auszusehen, oder die Tragkraft, Elastizität und das Zusammenspiel zwischen Reiter und Pferd zu verbessern? Warum schreibst du denn was dazu, wenn du das gar nicht gesehen hast?

    Die besagte Schülerin von Hr. Karl hat sich an ihn gewant, weil sich ihr Pferd gebäudebedingt beim Reiten auf Hand legte und losrannte. Unter seiner Anleitung lernte es sich selbst zu tragen, seine Reiterin auszubalancieren und sogar versammelnde Übungen. Ob die nun so perfekt aussehen sei dahingestellt und ist auch egal. Das sieht jeder anders. Ich finde das er nicht gestresst aussah.

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  • Ananka
    Ein Gast antwortete
    Ich habe mir den Brief auch mal durchgelesen und muss sagen, dass Phillipe Karls Beharren auf seiner eigenen Methode nicht unbedingt für die Qualtität seiner Aussagen spricht. Für mich hört sich das eher nach einer Werbeschrift für die eigene Methode an, bei der das andere möglichst schlecht gemacht werden muss, um Kunden zu werben.
    Zu einer konstruktiven Verbesserung bestimmter Missstände leistet das wohl eher keinen Beitrag.
    Das finde ich auch... eigentlich schade, weil so werden seine Forderungen sicher nicht ernst genommen. Ich fände es zB auch echt sinvoll, wenn auf Abreiteplätzen deutlich schärfer kontrolliert und auch reagiert werden würde. Es gibt sicherlich so einiges, was eindeutig verbessert werden müsste in der LPO oder auf was mehr beharrt werden müsste (zB das mit dem Abreiteplatz, normal muss da ja immer ein Richter sein, aber wie oft sind sie das wirkich und tun auch was?? Fast nie.)

    Ich habe PK selbst noch nie Reiten sehen und auch keine seiner Schüler, aber ich frage mich auch wozu denn ein Pferd, was zB von Natur aus Probleme damit hat sich zu setzen, Pi/Pa lernen sollte?

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  • Dana
    antwortet
    Was ich bei P. Karl angenehm empfinde ist, daß eine Piaffe nicht Selbstzweck ist, sondern eine weitere Möglichkeit, das Pferd zu gymnastizieren. Das war nach klassischem Sinne auch so gedacht, bei denen gehts dann weiter mit der Schule über der Erde. Ich finds ok, jedwedes Pferd zu piaffieren, wenn es den Ausbildungsstand erreicht hat, es muß ja nicht den Glanz eines Dressurcracks haben, sondern eine einfache Arbeitspiaffe tuts auch. Hinrich zeigt es auch und gibt als Anmerkung dabei, daß es gerade für ältere Pferde sehr gut ist, diese in der Aufwärmphase mit einzubauen, damit spart man sich die anfänglichen Kilometer, mit denen sich die ältere Herrschaft dann doch etwas schwer tut. Ich glaube, die Stückelberger behält die Piaffe auch nicht nur den Dressurcracks vor.

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  • Linsky
    antwortet
    warum nimmt man eig immer die holländer als negativbeispiel?
    so n rath oder eine capellmann liefern ebenso bei weitem keine bilderbuchritte ab,
    oder?
    lg

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