Toll, dass du dir so eine Mühe gemacht hast, vielen Dank dafür :-)
St. Georg
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Zu Anfang fand ich es etwas schade, dass es die St. Georg nicht mehr gibt, aber inzwischen nicht mehr. Printausgaben sind einfach total veraltet. Die Berichterstattung und Kommentierung im Internet ist umso viel aktueller und auch besser. Das gilt freilich auch für die Internetauftritte und facebookSeiten so mancher Zeitschrift, wenn auch nicht für die von Hooforia.
Wichtige Internetauftritte ganz ohne Print sind für mich die von Reitturniere.de, Dressursport.kim oder auch mal Ludwigs.pferdewelten und die Pferdesport.international
Welche informativen Seiten gibt eigentlich noch?
Wer im Übrigen noch etwas von Gabriele Pochhammer lesen will: sie schreibt des Öfteren in der Süddeutschen Zeitung.
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Also ICH liebe es in Print-Ausgaben zu blättern! Es gibt fast nichts Besseres als an einem schönen Plätzchen in der Sonne, vielleicht am Wasser, mit einem Käffchen in einer Zeitschrift zu schmökern oder Krimi zu lesen. DAS ist Entspannung pur! Ich will auch nicht auf einem Kindle lesen, ich möchte Papier zwischen den Fingern haben.
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Um sich schnell mal über aktuelle Ergebnisse zu informieren, ist das Internet toll. Facebook und andere Social Media habe ich aus Prinzip nicht, fällt für mich also weg. Dafür geht es mir wie Elfi, ich liebe es, am Wochenende zum Frühstück in einer Zeitschrift zu lesen, das kann mir kein Computer/Tablet/Handy ersetzen. Es geht ja auch nicht nur um die aktuelle Berichterstattung (wobei ich die z.B. in der gedruckten St. Georg auch immer ausführlicher und informativer fand als auf der Homepage, vielfach habe ich zeitnah zur Veranstaltung im Internet nachgelesen und dann später noch mal ausführlicher in der Zeitschrift), sondern auch um gut recherchiertes Hintergrundwissen und andere informative Beiträgen. Manche Ausgaben habe ich auch aufgehoben und lese Jahr später noch mal nach.
Aber ich geb's zu, ich bin altmodisch und gehe auch gerne, wenn ich mal frei habe oder Wochenende ist, in die Bäckerei mit Café, trinke dort einen oder zwei Kaffee, esse ein Gipfeli und lese (gedruckte) Zeitungen :-)
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Unter dieser Internetadresse wollen die älteren Autoren der ehemaligen St. Georg weiterschreiben. Es steht aber auch wirklich viel in der Süddeutschen Zeitung.Angehängte DateienZur Gründung und der Idee hinter dem digitalen Pferdesportmedium EQUI PAGES ein paar Worte der Ideengeberin Dominique Wehrmann.
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Wenn ihr eine Pferdezeitschrift herausgeben könntet, welche Themen würdet ihr aufgreifen? Blättere gerade uninspiriert und unlustig in der „Züchterforum“…. (Juli, 2026)
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Ich fühle mich durch die Verbandszeitschrift des Trakehner Verbandes genug informiert, neben all den Möglichkeiten die man heutzutage noch so hat um sich zu informieren. Klar liegt der Fokus auf dem Trakehner aber es gibt auch immer wieder Exkursionen in den Bereichen Gesundheit, Reproduktionsmethoden, Produkte runds ums Pferd und für Reiter usw. Die machen das schon nicht schlecht und das trotz der kleinen Zucht und des monatlichen Erscheinungsdatums.
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Pferdemarkt habe ih auch noch alte Ausgaben. Auch mit dem anonymen Pferdekauftest. Das war immer das Beste!
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Olympia
Muss und soll attraktiver für die Werbung werden. Deshalb kommt es zu Umstrukturierungen. Die NORDISCHE KOMBINATION wurde deshalb aus dem Programm gestrichen. Zwar ist die Disziplin in Nordeuropa beliebt, aber eben international nicht.
Welch Glück, dass die traditionellen Reitsport- Wettbewerbe sich inzwischen auf alle Kontinente ausgebreitet haben.
Die Daten des Internationalen Skiverbands (FIS), des Reitsport-Weltverbands (FEI) und die Marktanalysen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zeigen: Während die Nordische Kombination ein rein europäisches Nischenprodukt ist, erzielt der Reitsport eine globale, interkontinentale Reichweite.
1. Globale TV-Zuschauerzahlen (Kumulierte Saisonwerte)
Die Medienanalyse-Agentur Nielsen Sports erhebt für die Weltverbände die kumulierten Zuschauerzahlen (die Summe aller weltweiten TV-Zuschauer über eine gesamte Saison hinweg):- Nordische Kombination (Weltcup-Saison): Kommt weltweit auf eine kumulierte Reichweite von rund 379 Millionen Zuschauern. Der Großteil dieser Zuschauer entfällt fast ausschließlich auf Deutschland, Norwegen und Österreich.
- Reitsport (Weltcup-Serien & Championate): Erreicht über das gesamte Jahr hinweg (Dressur, Springen, Vielseitigkeit) eine kumulierte Reichweite von über 1,2 Milliarden Zuschauern.
2. Das Kernproblem: Der US-Markt im direkten Vergleich
Der amerikanische Medienmarkt gilt als der wichtigste Treiber für globale TV-Rechte und Sponsorengelder. Hier wird das Problem der Nordischen Kombination besonders sichtbar:- Nordische Kombination: Laut dem offiziellen FIS-Saisonreport schalteten in den USA weniger als 10.000 Menschen die gesamte Weltcup-Saison der Kombinierer ein. Der Sport existiert auf dem amerikanischen Kontinent medial praktisch nicht.
- Reitsport: Generiert in den USA durch Events wie das Wellington Equestrian Festival oder den Kentucky Three-Day Event ein konstantes Millionenpublikum im TV und auf Streaming-Plattformen wie ClipMyHorse.TV.
3. Reichweite bei Olympischen Spielen
Die Beliebtheitswerte bei Olympia gaben letztendlich den Ausschlag für das Schicksal beider Sportarten:
Nordische Kombination (Das IOC-Zeugnis)- Das Urteil: Das IOC analysierte die Reichweiten der Winterspiele (2014 bis 2026). Die Nordische Kombination belegte bei 11 von 14 Popularitäts-Indikatoren weltweit den letzten Platz aller Wintersportarten.
- Medaillen-Monopol: Die TV-Zuschauer schalten international auch deshalb ab, weil die Medaillen seit Jahrzehnten fast ausschließlich an nur fünf Nationen (Norwegen, Deutschland, Österreich, Japan, Frankreich) gehen.
- Die Zahlen: Bei den Olympischen Spielen in Paris verzeichnete der Reitsport einen historischen Reichweiten-Boom. Die Social-Media-Kanäle der FEI generierten 733 Millionen Impressionen (ein Plus von 32 % zu Tokio) und 360 Millionen Video-Aufrufe.
- Globale Diversität: Im Gegensatz zum Wintersport wächst die geografische Reichweite. Während 1912 nur 10 Länder teilnahmen, traten in Paris Athleten aus 49 Nationen an – mit historischen Medaillen-Erfolgen wie Team-Bronze für Japan, was in Asien eine riesige TV-Welle auslöste.
Zusammenfassung
International betrachtet existiert die Nordische Kombination im Fernsehen fast nur als mitteleuropäisches Phänomen, weshalb sie für 2030 olympisch gestrichen wurde. Der Reitsport hingegen mag im klassischen deutschen Free-TV am Wochenende hinterherhinken, ist jedoch durch seine starke Verankerung in Nordamerika, Südamerika (Brasilien), Nahost und Asien ein globaler TV- und Digital-Gigant mit Milliarden-Reichweite
Entscheidend wird also sein, dass Reiter bzw. Mannschaften aus allen startenden Ländern ein gutes Bild abgeben und möglichst Chancen auf eine Medaille haben, damit andere Länder sich dafür interessieren und die Werbewirksamkeit gegeben ist.
was im Übrigen gegen den Reitsport bei Olympia spricht sind neben der Tierschutzdebatte, die Altersstruktur der Zuschauer, Logistik, Kosten und mangelnde Nachhaltigkeit. Das IOC verfolgt die Strategie, „Olympic Agenda 2020+5“, die Spiele billiger, nachhaltiger und für Jugendkulturen attraktiver zu machen. Der Reitsport konterkariert diese Ziele. Negativ zu Buche schlagen- Extremer Aufwand: Der Transport von etwa hundert Millionen Euro teuren Pferden per Flugzeug, der Bau spezialisierter Quarantäne-Ställe und extrem aufwendige Veterinär-Kontrollen machen den Reitsport zu einer der teuersten Disziplinen überhaupt.
- Keine Nachnutzung: Die riesigen Reitstadien und Geländestrecken lassen sich nach den Spielen oft nur schwer als Breitensportstätten weiternutzen.
- Reitsport hat das älteste Publikum bei den Übertragungen im Fernsehen. Der Durchschnitt wurde mit Ü60 und zu 80 % weiblich klassifiziert. Die Altersgruppe unter 40 nutzt überwiegend Social Media. Der Anteil der U30 liegt sogar im trad. Fernsehen nur bei 5%. Das Problem: das „alte“ Publikum ist zwar kaufkräftig (wichtig für Sponsoren aus dem Premium-Segment wie Luxusuhren oder Automobilhersteller), es ergibt sich für die traditionellen Sender langfristig aber einen "Generationenabriss?„ sowie eine Produktdiscrepanz.
Dies wäre im Übrigen ein Thema, das ich mir wegen seiner Aktualität durchaus in einer Pferdezeitschrift wünschen würde.
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