Belissimo M wird versteigert

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  • CoFan
    antwortet
    Zitat von Jungzüchter Beitrag anzeigen
    Mit meinem Beitrag sollte lediglich aufgezeigt werden, dass es sich nicht um neutralen Boden handelt. Der Beweis wurde erbracht!
    Ich bin keinesfalls frustriert. Die Entwicklungen waren leider absehbar. Wenn hier über Belissimo geschrieben wird, dürften Anmerkungen zum Besitzer angebracht sein. Der Familie E. viel Kraft zu wünschen ist schon sehr verwunderlich (bestellter Beitrag?). Eine bäuerliche Genossenschaft ist durch die Eheleute E. geschädigt worden (4,9 Mio €). Bei aller Sorge über den Ausnahmehengst Belissimo dürfen die Gläubiger nicht vergessen werden.
    Heb Dir doch Deinen Pathos für das Westfalen-Thema auf, okay? Ich frage mich, warum Du nicht wie jeder andere hier auch "unfett" schreiben kannst. Aber Du kommst wohl auch nicht ohne Verfolgungswahn aus, wenn Du hier gleich wieder "bestellte Beiträge" vermutest.

    Wenn ein staatlich betriebenes Gestüt kein neutraler Ort ist, um in einem privaten Rechtsstreit um Gelder ein Pfand (und nichts anderes ist der Hengst in dieser Angelegenheit) sachgerecht zu verwahren - dann weiß ich nicht, was dann.

    Ehrlich gesagt sind mir Deine Beweise ziemlich egal - ich kenne keine der beteiligten Personen. Und ob Meinungsäußerungen einer Angestellten (auch einer führenden) aus der Vergangenheit schon wieder ausreichen, um hier diesen "guten Hengst in schlechter Gesellschaft" zu sehen - kann ich auch nicht beurteilen, an den Haaren herbeigezogen finde ich es trotzdem. Als ob es für das Pferd selbst irgend einen Unterschied machen würde.

    Ich hoffe nur, dass dem Hengst ein Schicksal a la Poetin erspart bleibt. Und das nicht, weil er ein guter Zuchthengst ist. Unterm Strich kann man ihm nur wünschen, dass die Beteiligten mit etwas weniger Adrenalin rangehen. Und das kann man auch den Gläubigern nur wünschen. Denn Poetins Schicksal war ja letztendlich noch dazu ein finanzieller Totalschaden.

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  • BlackWhite
    antwortet
    Zitat von carolinen Beitrag anzeigen
    Naja, Kraft wünschen finde ich nicht verwerflich, wenn diese eingesetzt wird, um damit via Arbeit den Gläubigern das Geld zurückzuzahlen.
    Applaus für diesen Satz!

    Und schön wäre es, wenn die Geschädigten ihr Geld wiedersehen.

    Und das sind - um das hier mal klarzustellen, nachdem das Brett so ein "E.´s die Opfer der Banken"-Ton bekommt - Bauern der Region, kleine Lieferanten und ja auch eine Kreissparkasse. Alle kleine Leute (gemessen an "Die Banken") und nicht der internationale Finanzmoloch. Und nun wird zu deren Gunsten das Pferd versteigert oder verkauft - und? Es geht ihm gut, es wird sich gekümmert und das werden auch die neuen Besitzer tun. Der Erlös wird im Leben nicht die Schulden der E´s decken, die nicht aus einer Notlage kommen, sondern aus einer Straftat, aber es ist ein Beitrag.

    Hoffentlich bleibt er in DE und wenn nicht hat er sich hier in der Zucht tief verankert und es gibt ja auch noch TG, das man sich von überall her einfliegen lassen kann.
    Zuletzt geändert von BlackWhite; 31.10.2013, 12:59.

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  • carolinen
    antwortet
    Naja, Kraft wünschen finde ich nicht verwerflich, wenn diese eingesetzt wird, um damit via Arbeit den Gläubigern das Geld zurückzuzahlen.

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  • Jungzüchter
    antwortet
    Zitat von CoFan Beitrag anzeigen
    Sag mal, findest Du das jetzt nicht etwas daneben, Jungzüchter? Ich schon - lass Deinen Frust (keine Bewertung, ob begründet oder nicht) doch bitte im Westfalen-Thread raus. Hier geht es nicht um den Verband, hier geht es um den Hengst.

    Natürlich ist das neutraler Boden, denn es ist ein Landgestüt und der Betreiber ist nicht mit den Beteiligten geschäftlich verbandelt. Und man kann dort außerdem einen fachgerechten Umgang mit dem Pfand Belissimo erwarten.
    Mit meinem Beitrag sollte lediglich aufgezeigt werden, dass es sich nicht um neutralen Boden handelt. Der Beweis wurde erbracht!
    Ich bin keinesfalls frustriert. Die Entwicklungen waren leider absehbar. Wenn hier über Belissimo geschrieben wird, dürften Anmerkungen zum Besitzer angebracht sein. Der Familie E. viel Kraft zu wünschen ist schon sehr verwunderlich (bestellter Beitrag?). Eine bäuerliche Genossenschaft ist durch die Eheleute E. geschädigt worden (4,9 Mio €). Bei aller Sorge über den Ausnahmehengst Belissimo dürfen die Gläubiger nicht vergessen werden.

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  • Lillybel
    antwortet
    Ich bin echt bestürzt was da passiert ist.
    Ich habe 3 Pferde von Sportpferde Schmidt. 2 als Fohlen von gekauft und einen als 4 jährigen zu sehr fairen Preisen. Alles richtig tolle Pferde geworden.

    Die Zeit meine Pferde groß werden zu sehen und die Besuche auf dem Gestüt waren wunderbar

    Der Kontakt zur Familie Elmerhaus war sehr herzlich und egal was da vorgefallen ist, wovon ich auch keine Kenntnis habe, wünsche ich Ihnen viel Kraft für die Zukunft.

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  • silas
    antwortet
    Ich bin überzeugt, diese Überlegung ist zurzeit für den Gläubiger nebensächlich. Mit der Unterbringung in WAF wird auf ein professionelles Management des Hengstes vertraut.

    Glaube kaum, dass der Hengst vor einer endgùltigen Entscheidung öffentlich vorgestellt wird.

    Nach den sich widersprechenden Meldungen empfinde ich das sogar als angebracht. Sollen die Herrschaften erstmal ihre Angelegenheiten regeln. Die Õffentlichkeit wird früh genug erfahren, wohin der Hengst geht und wer ihn zukünftig unterm Sattel hat.

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  • carolinen
    antwortet
    Und wer reitet ihn nun oder haben sie ihn nur in der Box stehen und gucken, dass da nix und niemand drankommt ?

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  • CoFan
    antwortet
    Sag mal, findest Du das jetzt nicht etwas daneben, Jungzüchter? Ich schon - lass Deinen Frust (keine Bewertung, ob begründet oder nicht) doch bitte im Westfalen-Thread raus. Hier geht es nicht um den Verband, hier geht es um den Hengst.

    Natürlich ist das neutraler Boden, denn es ist ein Landgestüt und der Betreiber ist nicht mit den Beteiligten geschäftlich verbandelt. Und man kann dort außerdem einen fachgerechten Umgang mit dem Pfand Belissimo erwarten.

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  • Jungzüchter
    antwortet
    Zitat von Farbenfroh Beitrag anzeigen
    der Hengst steht im LG Warendorf wahrscheinlich bis alle Ungereimtheiten beseitigt sind. Das ist neutraler Boden.
    Das Landgestüt Warendorf ist sicherlich kein neutraler Boden. Die Gestütsleiterin hat doch am 22.12.2011 in ihrer Rede auf der Delegiertenversammlung des Westfälischen Pferdestammbuches auch im Namen der Station Sportpferde Schmidt gesprochen "mir kommt die Galle hoch".
    Herr E. hat von Ehre gesprochen und nun ein Schuldanerkenntnis über 4,9 Mio € unterschrieben.
    Frau Dr. W. hat dann im Editorial Reiter & Pferde 1/2012 von "schöner Bescherung" geschrieben und die Meinung der Gestütsleiterin und ihrer Getreuen übernommen.
    Ein guter Hengst in schlechter Gesellschaft!

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  • Farbenfroh
    antwortet
    der Hengst steht im LG Warendorf wahrscheinlich bis alle Ungereimtheiten beseitigt sind. Das ist neutraler Boden.

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    Kann es sein, dass der Hengst nach Australien geht ?

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  • Lori
    antwortet
    Der Rheinländer Belissimo M steht vorerst im Landgestüt Warendorf. Ein Deckeinsatz ist aber nicht geplant, wie Landstallmeisterin Susanne Schmitt-Rimkus St.GEORG-online gegenüber betonte.

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  • Bagira
    antwortet
    Ich frage mich gerade nachdem ich diese schlauen Sätze von Frau Fiestelmann gelesen habe ob sie als Gläubiger mal eben so auf Geld was ihr Rechtmäßig zusteht verzichten würde nur weil es um Bello geht...
    Was sind das nur für Leute!?

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  • silas
    antwortet
    Genau dies emotionale Statement, welches Dark Angel hier veröffentlicht hat, ist es, worauf die Gläubiger setzen....

    Nun wissen wir immerhin, eine Bank (Gläubiger) hat das Sagen und kann, bei derartig, sich widersprechenden Meldungen, natürlich, das Pfand - hier den Hengst - in sichere Verwahrung nehmen.

    Auch wenn vielleicht die Einigung mit einem Gläubiger erzielt wurde, meine Vorschreiberin sieht es richtig, kann der OGV. Im Auftrag des nächsten Glaubigers den Hengst bereits wiederum gepfändet haben. Der zuständige Gerichtsvollzieher bleibt immer ein und dieselbe Person, wenn Gläubiger sich zusammenschliessen und gemeinsam vorgehen, sind Folgepfàndungen an der Tagesordnung.

    Momentan kann man wohl nur den Veröffentlichungen aus der Presse glauben, die werden sich beim OGV rückversichern - ich finde es verständlich, wenn Besitzer / Halter und Reiter emotional reagieren, sie sollten aber im Hinterkopf behalten, das zumindest auf Besitzerseite (Eigentümer) ein fehlerhaftes Verhalten zugrunde liegt.

    Ja, an die Poetin habe ich auch gedacht - hoffentlich geht es hier gut aus.

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  • CoFan
    antwortet
    Na, das klingt ja wirklich so als ob da die Gläubiger mit allen Mitteln versuchen an Geld zu kommen (was ihr gutes Recht ist). Es klingt aber auf der anderen Seite ebenso danach, dass der/die Schuldner händeringend versuchen eben eine Versteigerung zu verhindern. Was natürlich auch ihr gutes Recht ist, aber die Position ist wohl nicht die beste. Denn sonst hätte es nie zu einem offiziellen Versteigerungstermin kommen können. Wo gültige Titel sind, muss man halt mit allem rechnen. Da ist jede Insider-Information von heute eventuell morgen schon eiskalter Kaffee.

    Ich hoffe wirklich nur, dass diesem Hengst ein Schicksal a la Poetin erspart bleibt. Ihr erinnert Euch? Da lief doch auch so ein Tau-Ziehen. Wobei ihm in Warendorf sicher ein sachkundiger Umgang zuteil werden wird. Hoffen wir nur, dass die Bank die jetzt wohl den Aufenthaltsort bestimmt hat einen klaren Kopf behält. *Daumensindgedrückt*

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  • Calt
    antwortet
    Eine Versteigerung kann ja noch abgewendet werden, ist vielleicht ein Strohhalm, an den man sich klammert, aber möglich ist es. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Habe ja wie gesagt, aktuell zwei Nachkommen von ihm aus eigener Zucht. Die Stute kann keiner, für kein Geld der Welt haben. Das ist mein "lieblingspferd"

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  • ponyfanwien
    antwortet
    Der Rheinländer Belissimo M steht vorerst im Landgestüt Warendorf. Ein Deckeinsatz ist aber nicht geplant, wie Landstallmeisterin Susanne Schmitt-Rimkus St.GEORG-online gegenüber betonte.

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  • Dark-Angel
    antwortet
    Gerade auf meinen FB-Profil entdeckt:

    "Für alle Belissimo -"Fans":

    Ich habe mich in der vergangenen Zeit absichtlich nicht zu den Gerüchten über eine angeblichen Versteigerung von Belissimo geäussert, obwohl ich natürlich wusste, dass dies Unsinn ist und nie zum Tragen kommen würde.

    Es ist allerdings schon verwunderlich, dass es Leute gibt, die so etwas bei einem Pferd wie Belissimo überhaupt versucht haben...

    Die Art und Weise! - Für diese Menschen fehlen mir wirklich die Worte!


    Ich werde also weiterhin den Weg eines freihändigen Verkaufs des Hengstes mit allen Mitteln unterstützen und bin zuversichtlich, dass Belissimo in allerbeste Hände kommt! "



    Wenn jemand zuverlässige Informationen braucht, kann er gern hier ab und zu mal vorbeischauen oder mich über folgende Emailadresse kontaktieren:

    yvonne.fiestelmann@t-online.de

    Grüße,
    Yvonne
    Zuletzt geändert von Dark-Angel; 25.10.2013, 18:04.

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  • Bagira
    antwortet
    @Silas
    Gut das es noch Leute wie dich mit Sachverstand gibt die Dinge ruhig erklären können, Danke!!!
    Schauen wir mal wie die Sache jetzt weitergeht...

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  • silas
    antwortet
    Nein, unlogisch finde ich das nicht. Handelte sich sicherlich um eine Einzelforderung und Gläubiger greifen gern zu diesen Mitteln - gerade bei etwas wertvolleren Tieren - die vorhandene emotionale Bindung hebt meist die Zahlungsmoral des Schuldners, mir sind allerdings auch Zwangsversteigerungen von Zuchthunden, etc. Bekannt.

    Ist alles vollkommen innerhalb der Norm, was sich hier abspielt. - Ich finde es positiv fùr diesen Hengst!

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