PETA zeigt Rath an

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  • Ariadne
    antwortet
    @leeloo

    Jo, die Westernpferde werden 2 1/2 jährig angeritten damit sie 3 jährig die hochdotierten Prüfungsserien gehen können...

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Das allerschlimmste wär für mich, daß ich kein Gras mehr hätte. Dafür steck ich nicht tausende für Saatgut, Dünger und Mulchen in den Boden, um dann Matschkoppel zu haben...

    Und die Diskussion über die Senkrechte vergisst einiges...

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  • leeloo
    antwortet
    OT:Hier in den Ballungräumen gibt es auch Ställe mit Matschkoppeln. Aber die haben dann oft das ganze Jahr Matschkoppel, und in die meisten dieser Ställe würde ich kein Pferd stellen. Stallmanagement besteht nicht nur aus Koppel. Ohne Futter den halben Tag im Matsch stehen ist auch nicht besser, nur anders schlecht.
    Und wenn man seine Pferde im Winter raus in den Schneematsch stellt und der Schnee auf dem Winterfell liegen bleibt, hat man dann auch gleich wieder die ambitionierten Tierschützer des Orts-ansässigen Tierschutzvereins am Bein wegen Tierquälerei. Die armen Pferde frieren!

    Wenn Peta die Rollkur verbieten will, gilt das nur für die Dressur- und Springreiter oder dann allgemein auch für die Westernreiter?

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  • Miss Moody
    antwortet
    Zitat von peabody Beitrag anzeigen
    Das mag für das Ösiland zutreffen, aber eben hier im Ballungsraum nicht. Grund und Boden sind so teuer, dass die gängigen Ställe davon zu wenig haben, um sie im Winter "kaputt trampeln" zu lassen.
    Das ist traurig, aber hier wirklich wahr.
    Ah Raum Wien ist kein Ballungsraum? Wieder was gelernt!

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  • peabody
    antwortet
    Zitat von satania Beitrag anzeigen
    Haben die Petas die Tennesse Walker angezeigt? Die sind wirklich arme Schweine.

    Zu wenig Medienwirksam und hier in Deutschland weiß kaum einer was über die Ausbildungsmethoden.

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  • peabody
    antwortet
    Zitat von Miss Moody Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung woher du bist, aber hier im Ösiland gibts genug Ställe mit Matschkoppeln, die man ganzjährig nutzen kann. Ich sage nicht, dass eine Matschkoppel das non plus ultra ist, aber besser als 23h Boxenhaft ist es alle mal! Und es gibt genug Besitzer die ihre Pferde nicht rauslassen, weil sonst könnte sich Don Hitmeyer ja weh tun!!

    Das mag für das Ösiland zutreffen, aber eben hier im Ballungsraum nicht. Grund und Boden sind so teuer, dass die gängigen Ställe davon zu wenig haben, um sie im Winter "kaputt trampeln" zu lassen.
    Das ist traurig, aber hier wirklich wahr.

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  • Sleepyhollow
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Annemarie Beitrag anzeigen
    Ich habe mit Peta nix zu tun, kenne die nur vom Hörensagen.

    Aber was soll ich machen, wenn ich zusammengeknallte Pferde sehe ?
    Ich kann dir sagen was ich mache, aber ich muß auch keine rücksicht auf potentzielle kundschaft nehmen, ich sage schei*e wenn ich schei*e sehe und rede nicht um den heißen brei.

    bei uns am stall ist zur zeit ein knaller der sich ausbilder nennt, das reiten ist tierquälerei vom feinsten und wenn ich den in der halle sehe lass ich meine kommentare dazu los, mir ist wurscht ob sein LKW voller gelber schleifen hängt die er sich in anderen bundesländern zusammenreitet oder dort lehrgänge gibt wenn ich sehe das er sein GP pferd mit einem martingal reitet das einen 45°winkel in den zügel zieht, damit der gaul den kopf nicht hochreißt, dann geh ich hin und frag ob das auch noch kürzer geht.

    wenn ich seine schüler sehe die mit unruhigem sitz die pferdeköpfe nach rechts und links ziehen und dann meinen sie gymnastizieren, geh ich hin und geb denen den tip westernzügel zu kaufen die sind am ende offen und man kommt mit der hand gut hinter den sattel zum ziehen.

    ich werde zum ende des monats den stall wechseln, aber ich werde nicht aufhören JEDEN vor diesem ausbilder zu "warnen", das ist das was ICH tue, dafür brauche ich keine PeTa.

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  • Annemarie
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Pikeur123 Beitrag anzeigen
    Top !!!!! Ich seh diese PETA Leute schon mit Fahnen am Dressurviereck stehen... Sollen die sich mal lieber um die wirklich armen Tiere kümmern.
    Ich habe mit Peta nix zu tun, kenne die nur vom Hörensagen.

    Aber was soll ich machen, wenn ich zusammengeknallte Pferde sehe ?

    Soll ich mich neben den Reitplatz stellen, ersteinmal schaun, dann auf die ReiterInnen zugehen, mit ruhiger netter und lieber Stimme fragen: "Warum ist denn das Pferd immer so sehr tief eingestellt, nie 2 cm vor der Senkrechten", oder soll ich fragen ob evt. mal bessere Trainingsbegleitung gewünscht ist ? Oder soll ich mich nebens Viereck stellen mit einer Trällerpfeife ?
    Ich erlebe einige Zusammenziehreiter/Reitlehrer, wie geht man als Aussenstehender da ran ?
    Oder soll ich überall Plakate aufhängen: "Reitunterricht / Trainingsbegleitung mit feiner Hand, wer zieht bekommt einen Erdbrocken in den Nacken geschmissen, oder muß 3 Monate an die Longe oder ohne Zügel durch einen Sprunggarten reiten. Dafür nur halber Preis wie bei .... ".
    Zuletzt geändert von Gast; 23.10.2012, 00:05.

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  • satania
    antwortet
    Haben die Petas die Tennesse Walker angezeigt? Die sind wirklich arme Schweine.

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  • Pikeur123
    antwortet
    Zitat von Eisenschimmel Beitrag anzeigen
    Ich bin beleibe kein Peta-Fan, aber es war doch eine Frage der Zeit, dass jetzt diese "Quasi-Vorlage" aufgegriffen wird...
    Da muss sich niemand wundern, wenn das nur die Spitze des Eisberges ist. Wenn da nicht aufgepasst wird, dann kommt damit eine Lawine ins rollen...
    In der Pferdeszene generell ist jeder Einzelne gefragt sein tun und handeln selbstkritisch zu hinterfragen und rechtzeitig zu korrigieren, denn sonst wird letzteres von außen - von fachfremden Personen - gemacht. Sieht man doch gerade beim Brandzeichen, einmal rechtzeitig Chance verpasst, dann holt keiner mehr das Kind aus dem Brunnen...
    Gar nicht erst die Vorlagen zur Kritik liefern, nur so wird man auch in 100 Jahren noch Pferde reiten dürfen, bzw. Tiere generell nutzen dürfen, in welcher Form auch immer.

    Gruß vom Eisenschimmel
    Top !!!!! Ich seh diese PETA Leute schon mit Fahnen am Dressurviereck stehen... Sollen die sich mal lieber um die wirklich armen Tiere kümmern.

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  • Eisenschimmel
    antwortet
    Ich bin beleibe kein Peta-Fan, aber es war doch eine Frage der Zeit, dass jetzt diese "Quasi-Vorlage" aufgegriffen wird...
    Da muss sich niemand wundern, wenn das nur die Spitze des Eisberges ist. Wenn da nicht aufgepasst wird, dann kommt damit eine Lawine ins rollen...
    In der Pferdeszene generell ist jeder Einzelne gefragt sein tun und handeln selbstkritisch zu hinterfragen und rechtzeitig zu korrigieren, denn sonst wird letzteres von außen - von fachfremden Personen - gemacht. Sieht man doch gerade beim Brandzeichen, einmal rechtzeitig Chance verpasst, dann holt keiner mehr das Kind aus dem Brunnen...
    Gar nicht erst die Vorlagen zur Kritik liefern, nur so wird man auch in 100 Jahren noch Pferde reiten dürfen, bzw. Tiere generell nutzen dürfen, in welcher Form auch immer.

    Gruß vom Eisenschimmel

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  • cleopatras magic
    antwortet
    die ironie fängt hier schon im forum beim "schön reden" an. ich erinnere mich an grete linnemann die die st. georg der rollkur bezichtigte. sicherlich wurde die ST. georg nicht gesponsert.
    hier kommen dann solche ausreden "das sind momentaufnahmen" "die hat doch nur gebuckelt" usw. sieht man sich hier diverse verkaufsbilder an, kommen solche erklärungen "die ist noch jung" "steht noch nicht konstant am gebiss" usw.

    warum fangen wir nicht mal bei uns daheim an und hören endlich mal auf, uns Dinge schön zu reden?? Rollkur bleibt Rollkur, und hinter dem zügel ist hinter dem zügel.
    ob beim kleinen man daheim oder im großen sport, die quälerei bleibt die gleiche

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  • Sleepyhollow
    Ein Gast antwortete
    Zitat von steffie1910 Beitrag anzeigen


    genau wenn Peta was anzeigt müssen wir alle zusammen halten und das gut finden

    *Ironiemodus wieder aus*
    genau, hauptsache JEMAND tut was, ich kann ja nicht..., wer ironie findet darf sie behalten...

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  • Kat
    antwortet
    Ich bin nicht mitgefahren , sondern habe es in einem Interview mit MAR nur gelesen und fand es schon recht heftig so zeittechnisch gesehen. Irgendwie müssen sie es ja machen - Jannsen hatte schon vorher mal gesagt, dass MAR zu ihm kommen muss, und ich denke nicht, dass MAR seine Zelte zuhause abbrechen wird und mit Totilas zu Familie Jannsen/v.Grunssven zieht.

    Hier hab ich es - ich hatte es in "Die Welt" gelesen - hier steht es in der RR bezugnehmend auf das Welt-Interview http://www.reiterrevue.de/news/Totil...ed-970964.html - fährt 4 1/2h zum Unterricht

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  • steffie1910
    antwortet
    doch die fahren 4 std einfache fahrt (/habe das auch gelesen) aber die fahren nicht täglich, wie oft weiß ich jedoch nicht

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  • Calt
    antwortet
    Habe das auch nicht ganz verstanden. Fahren die wirklich mit dem Pferd hin und her, oder bleibt Pferd da und nur der Reiter fährt hin und her?

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  • Schanell_01
    antwortet
    Zitat von Kat Beitrag anzeigen
    Ja, ist er - ich möchte nicht wissen, wie lange er noch körperlich durchhält. Ich habe gelesen (leider kein Link, denke es war die St. Georg) dass das Training bei Jannsen begonnen hat und er dafür 4h mit dem Transporter dorthinfährt - dann rollreiten und 4h zurück - dazu ja scheinbar mind. 2x am Tag Training zuhause (war zumindest eine Aussage in einem früheren Interview) und abgesamt wird er ja auch noch (muss er dazu auch woanders hingefahren werden?) Klingt für mich, wie ein Leben eines Topmanagers, der auch immer nur quer durch die Welt reisen muss und immer Leistung erbringen muss - und die halten das auch oft nicht aus, ohne irgendwie krank zu werden. Aber immerhin mit dem Unterschied, dass solche Menschen für sich selbst verantwortlich sind, ein Pferd kann sowas aber nicht entscheiden, ob es ihm zuviel wird - das müssen die Besitzer und Reiter erkennen können und dann ggf. eben Abhilfe schaffen.
    Ob und was PETA sonst tut oder nicht tut, oder in mancherlei Hinsicht extreme Ansichten haben, steht ja gar nicht zur Debatte. Ich finde es gut, dass überhaupt irgendjemand etwas unternimmt, damit die FN udn vielleicht auch die FEI einfach mal handeln müssen. Es gibt mittlerweile schon einige Doktorarbeiten über die Rollkurhaltung und die Auswirkung auf den Körper - teils nur auf die Gliedmassen. Dabei sind sie aber auch zum Schluss gekommen, dass diese Haltung für ein Pferd einfach dauerhaft viel gesundheitsschädlicher ist - vllt. werden ja durch so eine Strafanzeige endlich einmal Gutachten erstellt und die Funktionäre, Richter und Reiter bekommen endlich ihre rosarote Brille abgenommen!
    Ist das echt so? Ich kann mir kaum vorstellen, dass die mit dem Pferd jeden Tag 8h Hänger fahren???

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  • Miss Moody
    antwortet
    Zitat von peabody Beitrag anzeigen
    Was vermutlich zu 90 % daran liegt, dass die tollen preisgekrönten Pferdeställe mit Artgerechter Haltung, die man heutzutage in allen Pferdemagazinen Deutschlands bewundern darf, sich nicht in der Alltagsrealität wieder finden lassen.

    Alleine hier ist es unmöglich einen Stall zu finden, der Sommer- und Winterweiden hat.
    Keine Ahnung woher du bist, aber hier im Ösiland gibts genug Ställe mit Matschkoppeln, die man ganzjährig nutzen kann. Ich sage nicht, dass eine Matschkoppel das non plus ultra ist, aber besser als 23h Boxenhaft ist es alle mal! Und es gibt genug Besitzer die ihre Pferde nicht rauslassen, weil sonst könnte sich Don Hitmeyer ja weh tun!!

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  • steffie1910
    antwortet


    genau wenn Peta was anzeigt müssen wir alle zusammen halten und das gut finden

    *Ironiemodus wieder aus*
    Zuletzt geändert von steffie1910; 22.10.2012, 15:08. Grund: zu böse

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  • silas
    antwortet
    Lt. FEI Reglement, welches von der FN übernommen wurde, ist LDR nur temporär erlaubt.

    Wenn hier von den NL'ern als den Erfindern der Rollkur gesprochen wird, dann bitte mal genau nachlesen und nachforschen, denn ein deutscher Reiter hat seinerzeit diese Methode angepriesen.

    Es wäre so hilfreich, wenn sich die Kritiker erstmal mit der Thematik gründlich auseinandersetzen würden!

    Und ganz ehrlich, ich halte von PETA so gar NICHTS, aber endlich legen sie sich mal mit Pferdebesitzern an, die ihnen so richtig rechtlich Paroli bieten können, denn diese Pferdebesitzer verfügen über ein weitaus größeres Vermögen und gute Rechtsanwälte! - Ich hoffe auf entsprechende Auseinandersetzungen und bin gespannt, wie PETA aus der Nummer heil rauskommen will.

    Da könnte PETA sich mal so richtig lächerlich machen, das würde ich von ganzem Herzen begrüßen.

    So viel Kritik man an dieser Reitweise äußern kann, wir Reiter sollten uns nicht von einer dermaßen unglaubwürdigen Organisation wie PETA auseinander dividieren lassen.

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