Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Brauchen die Verbände so dringend Mitglieder das alles genommen wird was 4 Beine hat?
Ich finde das in der Warmblutzucht keine/ kaum Transparenz herrscht .
Neue Züchter werden elendig allein gleassen eine Zuchtberatung findet nicht mehr statt.
Da kauft man sich eine Neue Zuchtstute bekommt auf der Eintragung höhere oder niedrigere Noten , aber immer so hoch das sie mindestens Hauptstammbuch wird bringt ja Geld dem Verband.
Kaum ein Verband kann es sich heute leisten einen Züchter bzw sein Produkt oder Stute ...abzulehnen.
Oft mit dem Ergebnis das die Zuchtprodukte immer schlechter werden .
Die Hannoveraner haben ja noch etwas mehr Transparenz durch die vielen Einzelnoten und das JahrbuchZucht .
Auf einer meiner vielen besuchten Schauen dieses Jahr viel mir z.B. eine Stute auf - Stute war zur Eintragung mit Fohlen bei Fuß.
Das Fohlen war zwar verbessert zur Mutter (was nicht sonderlich schwer war)
aber doch eher unterdurchschnittlich.
Mutter bekamt 7 und 6 bei der Eintragung Fohlen wurde nett besprochen erhielt Silber.
Der Züchter dieser Stute denkt doch jetzt das er eine gute Zuchtstute hat.
Warum kann man nicht offen zumindestens persönlich dem Züchter/Halter dieser Stute sagen das die Stute x,y,z Mängel hat und eigentlich besser Reitpferd bleibt als Zuchtstute.
Ich braucht ja auch nicht sagen das der Hengst x,y nichts ist .Ich könnte aber sagen Hengst x,y braucht genau dieser ... Stutentyp oder Hengst vererbt super Springer macht aber oft starke Gebäudefehler,.....
Ich habe mal bei einem Verband angerufen weil ich eine Anpaarungsemfehlung haben wollte .Und hatte dann meine Vorstellungen gesagt .Man sagte mir einen Hengst den lehnte ich wegen Koppen ab.
Bekam dann 2 weitere Kopper genannt .
Also ich sehe es nicht so, dass die Verantwortung dafür welche Stuten zur Zucht verwendet werden bei den Verbänden liegt. Die Mühe muss sich schon jeder Züchter selbst ans Bein binden seine Qualitätsstandarts zu definieren.
Eine schwere Stute oder eine mit Gebäudefehlern muss ja auch nicht zwangsläufig eine schlechte Stute sein. Gerade bei den Pferden im Spitzensport fällt doch auf, dass diese oft gebäudemäßig alles andere als das Zuchtschau-Ideal sind (denke mal an einen Gigolo, Ulla Salzgebers Rusty, oder auch so Pferde wie ET, Quando Quando, Baloubet Du Rouet usw.usw.usw.)
Den Zuchtverbänden kommt so wie ich das sehe schon die Aufgabe zu, beratend zur Seite zu stehen. Ich habe aber auch noch nicht erlebt, dass ein Zuchtbeauftragter eine Frage nach z.B. passender Anpaarung nicht beantwortet hätte. Die meisten Züchter fühlen sich doch eher auf den Schlips getreten wenn ihnen ungefragt einer sagt, dass sie diese oder jene Stute doch wohl besser nicht zur Zucht heranziehen sollten.
Von daher sehe ich da keinen echten Handlungsbedarf. Von meinem Verband erwarte ich hauptsächlich, dass er eine vernünftige Körpolitik betreibt, ordentliche Leistungsprüfungen für Hengste und Stuten abhält und sich ansonsten hauptsächlich um das Schau- und Vermarktungswesen kümmert.
Stuten und Hengste mit gesundheitlichen Mängeln müssten nach meinem Dafürhalten gründlicher aussortiert werden aber da erwarte ich in den kommenden 10 Jahren eine deutliche Weiterentwicklung von der sich bereits jetzt erste Tendenzen zeigen. Im Zeitalter immer klagefreudigerer Käufer kann es sich eine Pferdezucht gar nicht mehr leisten, irgendwelche Totalausfaller zu produzieren. Leider fehlt es derzeit noch an jeglichem Handwerkszeug für eine derartige Auslese.
Ich habe eine Stute, die eher der altmodische Typ ist. Eine herbe Schönheit;). Die Stute hat aber im Sport ihre Leistung gebracht, ist gesund (Knochen,etc.), sehr handlich. Das sind Kriterien, die mir über ein herbes Gesicht oder kurze Beine gehen.
Beratung vom Verband ist schön:cursing:: Für eine Grannus-Senator sollte von Sir Shiwago ( Sir Donnerhall- Lanciano-Rasso) die Empfehlung sein!!! Ratet mal welche Hengste neu erworben wurden?! Auf so eine Beratung kann ich auch pfeifen!
LG Hike
Ginella NB
16.07.2009, 14:24
das ist nicht so einfach.
bei uns haben sie es eine zeit lang so getrieben, das viele züchter durch relativ schonungslose besprechungen der tiere verprellt wurden.
z.b. "stute entspricht nicht mehr dem heutigen zuchtziel. besser aus der zucht nehmen" ect. ect. pp
das mag einerseits für das zuchtziel ganz gut sein - andererseits haben sie dadurch aber jetzt langfristig den salat!
viele züchter haben deshalb ihre zucht eingestellt oder sind eben gefrustet zu anderen verbänden gewechselt.
und das ergebnis ist, das unser zuchtverband immer weniger mitglieder und somit bereits massive finanzielle probleme hat.
somit kann auch immer weniger züchterservice stattfinden.
und da beisst sich die katze dann irgendwie in den eigenen schwanz und das teufelsrad beginnt sich zu drehen.
Lilly go lucky
16.07.2009, 14:35
@Kareen: ich sehe das Aufgabenfeld der Verbandsleute ziemlich genau so.
Beim Lesen wundere ich mich immer wieder, was hier alles von den verschiedenen Verbandsoffiziellen erwartet wird - wurde ja auch im VB-thread deutlich:
einerseits haben die natürlich 0 Ahnung, weil sie nicht meine "Produkte" ganz vorne sehen, andererseits sollen sie selektieren, aber natürlich wiederum so, dass nicht meine Produkte plötzlich der Selektion zum Opfer fallen. Ich könnte die Liste beliebig fortsetzen und ehrlich gesagt, den Job möchte ich nicht haben.
Wenn ich züchte sollte ich schon selber ein Ziel haben und dann zu dem Ergebnis stehen oder vielleicht auch mal aus den Ergebnissen lernen.
Nicht jede erfolgreiche Sportstute bringt vermarktungsfähige Nachkommen und so manche Super Schaustute hinterläßt auch keine Generationenspur.
Das Selektieren im eigenen Stall muss ich selber machen.
Das stärkere Selektieren von Hengsten mit Mängeln wäre mehr als wünschenswert, aber in Zeiten vorwiegend privater Hengsthaltungen sind da dann auch die HH gefragt. Ich als Züchter kann nur versuchen, soviel wie möglich über die in Frage kommenden Hengste "herauszubekommen" und von Hengsten mit offensichtlichen Mängeln die Finger zu lassen. Wobei für Stuten wie für Hengste gilt: nicht immer werden die individuellen Fehler weitergegeben.
Es ist doch so, ob bei Stuteneintragungen, Fohleschauen oder Körungen bekommt man gesagt,was man hören will, sind die Richter gut und bekommt man gesagt, was man nicht hören will sind die Richter schlecht.
Es geht hier doch nicht darum das der Verband einen nur an der Hand führt ,aber muß denn jeder Neuling in der Zucht die gleichen Fehler machen wie z.B. ich .
Ich erwarte auf einer Zuchtschau eine Kommentierung des Richters warum er so gerichtet hat.
Ich könnte ja damit leben Hinten zu gehen ,wenn der Richter sagt warum .
Geht es Euch ehrlich nicht auch so ?
Es ist klar das Sportstuten anders aussehen als Stuten die nur zur Schau gegangen sind .
Und eine meiner Stuten hat so einen tollen Charakter den sie der Nachzucht weiter gibt ,einhergehend mit Rittigkeit,Leistungsbereitschaft und Intelligenz das ich diese Stute niemals aus der Zucht nehmen würde ,selbst wenn sie nicht dem Zuchtziel entsprechen würde .Das sind dann halt Pferde die ich nur allein Vermarkten kann ohne Hilfe des Verbandes.
Ginella NB
16.07.2009, 16:00
Dann drücken wir alle auch ganz fest die Daumen für das Geländechampionat !!
Also bei uns wurden die Stuten dieses Jahr schon relativ ausführlich bei der Eintragung besprochen.
Sowohl die positiven als auch die negativen Seiten.
So konnte man auch als Zuschauer mal was dazulernen und seine eigene Einschätzung mit der der Kommission vergleichen.
Bei den Fohlenschauen vermisse ich es aber auch sehr!
Da würde mich eine Erklärung, wie die Noten zustande kommen, auch schon interessieren.
Annemarie
05.12.2009, 15:48
das ist nicht so einfach.
bei uns haben sie es eine zeit lang so getrieben, das viele züchter durch relativ schonungslose besprechungen der tiere verprellt wurden.
z.b. "stute entspricht nicht mehr dem heutigen zuchtziel. besser aus der zucht nehmen" ect. ect. pp
das mag einerseits für das zuchtziel ganz gut sein - andererseits haben sie dadurch aber jetzt langfristig den salat!
viele züchter haben deshalb ihre zucht eingestellt oder sind eben gefrustet zu anderen verbänden gewechselt.
und das ergebnis ist, das unser zuchtverband immer weniger mitglieder und somit bereits massive finanzielle probleme hat.
somit kann auch immer weniger züchterservice stattfinden.
und da beisst sich die katze dann irgendwie in den eigenen schwanz und das teufelsrad beginnt sich zu drehen.
Auf den bayr.Verband pfeiffe ich.Vor vielen Jahren stellte ich meine 3 jährige Stute vor.Die haben die dermaßen niedergemacht,wollten sie nur ins Stutbuch eintragen.Ich machte dem Zuchtleiter eine echte Szene,der wird sich jetzt wahrscheinlich noch daran erinnern.
Etliche Jahre später mit Fohlen bei Fuß,auf der Fohlen- und Stutenschau in Warendorf,meine Stute stammte aus Westfalen,wurde sie ohne mit der Wimper zu zucken selbstverständlich ins Hauptstutbuch eingetragen.Und Dr.Lehmann sagte,wenn sie 3 jährig wäre,hätte er sie zur Elite-Stutenschau vorgeschlagen.
...
Auf einer meiner vielen besuchten Schauen dieses Jahr viel mir z.B. eine Stute auf - Stute war zur Eintragung mit Fohlen bei Fuß.
Das Fohlen war zwar verbessert zur Mutter (was nicht sonderlich schwer war)
aber doch eher unterdurchschnittlich.
Mutter bekamt 7 und 6 bei der Eintragung Fohlen wurde nett besprochen erhielt Silber.
....
War das zufällig in Goch ? Dann habe ich das auch so gesehen und mich schwer gewundert.:confused:
Oh-Gloria
06.12.2009, 05:44
Die Gestüter von heute sind nicht die Gestüter von gestern… H.J.Köhler sagte es einmal vortrefflich: „Die wirklich, gewachsenen Hippologen wird man heute sehr selten finden… der Krieg (14-18 u. 39-45) hat seine Kinder genommen und die Brücke zwischen Zucht und Reiter gebrochen…“ Ich glaube da liegt ein nicht zu verkennender Schwerpunkt!!!. Vieles wurde über Generationen weiter gegeben… damals gab es auch schwarze Vögel in der Gestüter Truppe die wurden aber immer sehr sehr rasch aussortiert!!!.. Wirkliche weit sehende Landstallmeister oder Kenner wie ein Oettingen, Lehndorf, Rau… haben bleibende Einflüsse hinterlassen.. für die nahe Vergangenheit war es ein Köhler. Den wirklich weitreichenden Blick läst sich manchmal sehr missen.. Ich züchte selbst Hannover Pferde, noch sind die Merkmale des Hannover Pferdes zu erkennen… Den Holsteiner ist auch noch Tiefdringender als Holsteiner zu erkennen…aber wie sieht es denn mit Oldenburg aus??? Sind dies „Oldenburger“??? das ist eine Multinationale Truppe die alles aufnimmt und Anerkennt, gerade die welche bei anderen durch das Raster gefallen sind… mit Sicherheit den ein oder anderen der besseren Sorte – Ohne Frage- dennoch ein Zuchtgebiet spezifisches Eigenmerk wird immer seltener –ob das von Vorteil wird??? - Auch die kleinen Zuchten wie Zweibrücken, Sachsen, Brandenburg usw. haben es noch viel schwerer wie früher auch aus finanzieller sicht… Ich bin ein Verfechter von XX Blut im Pedigree.. härte und Adel das Stichwort.. Ich wundere mich und bedauere es wirklich sehr wenn man feststellt, wenn man sich mit Gestüter und höheren Herrn unterhält wie wenig sie über xx Blut Wissen bzw. VB Gestüte kennen, nicht mal abgesehen davon Kontakte knüpfen bzw. auch solche zu pflegen.. denke wir wären sehr viel weiter… „Neue“ Linien können eher selten entstehen da ja deren Grundlage fast völlig entzogen – XX Blut – Hannover hat da große Probleme … wie sehr freut sich die Dressur Zucht über einen Lauries C. !!!!. Wie bescheiden ist es fest zu stellen das es nach so langer durst strecke endlich mal einer geschafft hat… Gerade hier müsste angeknüpft werden, Kontakte herzustellen auch zu den kleinen Gestüten (XX Blut) und eine Kooperation herstellen um an gutes Material zu kommen… Beispiel: Reittests im Herbst für XX Hengste, Auftrieb v. XX Hengsten vor Landstallmeistern… Finanzielle Unterstützung für Gestüte welche XX Hengste nutzen, Werbung wiederum für XX Gestüte auch für den Sport als selben (hier könnten u.a. wiederum gute xx Stuten für die WBZ geworben werden..… Ich möchte aber nicht damit sagen das es eine xx schwämme geben soll..nein das wirklich nicht.. denke aber durch solche Maßnahmen könnte man ein sehr großes Stück weiter kommen gerade FÜR die Pferdezucht. Ich könnte es noch Ausführlicher schreiben, möchte es aber dabei belassen..
der undankbarste job der welt ist stutbuchaufnahme!
weil so etwas wie berratungsresistenz von züchtern, oder mangelde objektivität gegenüber den eigenen zuchtprodukten, gibt es ja nicht. ;)
wo soll ein verband die messlatte anlegen?
soll man die heissgliebte familienstute, die für ihre besitzer das beste pferd der welt ist (womöglich noch vor den kindern), runterputzen weil sie nicht mehr dem zuchtziel entspricht?
soll man so jemanden die aufnahme ins hsb verwehren, wenn sie ein fohlen aus der stute ziehen wollen?
vielleicht hat das ganze keinen finanziellen hintergrund, sondern viel mehr damit zu tun das man kein elitärer haufen ist und auch leute mit ins boot nimmt, die sich jetzt nicht der leistungszucht verschrieben haben.
eine stutbuchaufnahme ist aus diesem grund kein selektionkriterium mehr, aber ich wurde auch in meinem ganzen leben noch nie nach eintragungsnoten gefragt.
unser brennmeister erklärt den züchtern auch das zustandkommen der noten und ich glaube jeder wird einem auf nachfrage, das zustandkommen der noten erklären.
Die Gestüter von heute sind nicht die Gestüter von gestern… H.J.Köhler sagte es einmal vortrefflich: „Die wirklich, gewachsenen Hippologen wird man heute sehr selten finden… der Krieg (14-18 u. 39-45) hat seine Kinder genommen und die Brücke zwischen Zucht und Reiter gebrochen…“ Ich glaube da liegt ein nicht zu verkennender Schwerpunkt!!!. Vieles wurde über Generationen weiter gegeben… damals gab es auch schwarze Vögel in der Gestüter Truppe die wurden aber immer sehr sehr rasch aussortiert!!!.. Wirkliche weit sehende Landstallmeister oder Kenner wie ein Oettingen, Lehndorf, Rau… haben bleibende Einflüsse hinterlassen.. für die nahe Vergangenheit war es ein Köhler. Den wirklich weitreichenden Blick läst sich manchmal sehr missen.. Ich züchte selbst Hannover Pferde, noch sind die Merkmale des Hannover Pferdes zu erkennen… Den Holsteiner ist auch noch Tiefdringender als Holsteiner zu erkennen…aber wie sieht es denn mit Oldenburg aus??? Sind dies „Oldenburger“??? das ist eine Multinationale Truppe die alles aufnimmt und Anerkennt, gerade die welche bei anderen durch das Raster gefallen sind… mit Sicherheit den ein oder anderen der besseren Sorte – Ohne Frage- dennoch ein Zuchtgebiet spezifisches Eigenmerk wird immer seltener –ob das von Vorteil wird??? - Auch die kleinen Zuchten wie Zweibrücken, Sachsen, Brandenburg usw. haben es noch viel schwerer wie früher auch aus finanzieller sicht… Ich bin ein Verfechter von XX Blut im Pedigree.. härte und Adel das Stichwort.. Ich wundere mich und bedauere es wirklich sehr wenn man feststellt, wenn man sich mit Gestüter und höheren Herrn unterhält wie wenig sie über xx Blut Wissen bzw. VB Gestüte kennen, nicht mal abgesehen davon Kontakte knüpfen bzw. auch solche zu pflegen.. denke wir wären sehr viel weiter… „Neue“ Linien können eher selten entstehen da ja deren Grundlage fast völlig entzogen – XX Blut – Hannover hat da große Probleme … wie sehr freut sich die Dressur Zucht über einen Lauries C. !!!!. Wie bescheiden ist es fest zu stellen das es nach so langer durst strecke endlich mal einer geschafft hat… Gerade hier müsste angeknüpft werden, Kontakte herzustellen auch zu den kleinen Gestüten (XX Blut) und eine Kooperation herstellen um an gutes Material zu kommen… Beispiel: Reittests im Herbst für XX Hengste, Auftrieb v. XX Hengsten vor Landstallmeistern… Finanzielle Unterstützung für Gestüte welche XX Hengste nutzen, Werbung wiederum für XX Gestüte auch für den Sport als selben (hier könnten u.a. wiederum gute xx Stuten für die WBZ geworben werden..… Ich möchte aber nicht damit sagen das es eine xx schwämme geben soll..nein das wirklich nicht.. denke aber durch solche Maßnahmen könnte man ein sehr großes Stück weiter kommen gerade FÜR die Pferdezucht. Ich könnte es noch Ausführlicher schreiben, möchte es aber dabei belassen..
Ich denke die Zeit wo Verbände ihre Kunden/Mitglieder gängeln ist vorbei, jeder Züchter trägt für sich die Verantwortung seiner Entscheidungen.
Die Oldenburger sehe ich hier als zukunftsweisend und vorbildlich.
Warum sollten sich die Pferde der jeweiligen Verbände diferenzieren? Jeder Reiter hat doch in seinem Segment die gleichen Anforderungen, da muss es doch keinen Hanno oder westf., oder hessen oder sonst was geben.
Die Dressureiter brauchen ein Pferd mit GGA, rittigkeit, versammlunsgfähigkeit, usw........
Die Springreiter ein Pferd das Vermögen, reflexe, schnelligkeit, bascule usw..hat.
Der Freizeitreit braucht ......alles unabhänig des Brandes!
Ich denke wir sind uns eins, alle brauchen Blut...Und da ist es bestimmt nicht hilfreich wenn ein Verband sagt, diese VB Stute geht bei uns nur ins Vorbuch? oder der VB-Hengst geht bei uns nicht.
Die Zucht ist Global geworden und das ist gut so, bestimmt verbergen sich dabei auch risiken
ich möchte eine freie Wahl des Hengstes haben und nicht abhänig von irgendwelchen Verbänden.
ein solche Gebahren kann ich für Brandenburg-Anhalt nur teilweise bestätigen, es kommt offensichtlich immer darauf an, wer da gerade richtet und ggf. kommentiert. Es gibt "Kommissionen", der werden nur die Köpfe zusammengesteckt und das "Urteil" in Form der Note ohne jegliche Kommentierung bekanntgegeben, andererseits muß ich da sehr lobend den Geschäftsführer des Verbandes erwähnen, der immer die Noten ausführlich kommentiert und es sehr gut versteht, die eine oder andere Entscheidung den Teilnehmern und Besuchern rüberzubringen. Aber es geht auch anders. Namen möchte ich jetzt hier nicht nennen, aber es sind Personen, von denen man eigentlich erwarten könnte, dass sie noch den einen oder anderen Satz über die Entscheidung sagen. Fehlanzeige!
Am allerschärfsten find ich das Gehabe bei der Vorauswahl zur Hengstkörung, da bekommt der Beschicker anschließend einen Zettel überreicht, wo "hop" oder "top" angekreuzt ist ......... stille Post?
Da wird kein einziges Wort darüber verloren, warum der Aspirant nicht weiterkommt oder jener eben doch.
Wie es da in anderen Verbänden zugeht, mag ich nicht zu sagen, würde mich aber interessieren, in Bezug auf die Hengstvorauswahl.
deshalb bin ich für absolute Anonymität auf alles was Prüfung und Aufnahme bestehen oder nicht bestehen soll !
Timo da bin ich zu 1000 % bei Dir nur leider kämpfe ich da alleine auf weiter Front :(
Timo da bin ich zu 1000 % bei Dir nur leider kämpfe ich da alleine auf weiter Front :( guck mal, und da sind wir hier schon 2;)
Annemarie
06.12.2009, 22:31
der undankbarste job der welt ist stutbuchaufnahme!
weil so etwas wie berratungsresistenz von züchtern, oder mangelde objektivität gegenüber den eigenen zuchtprodukten, gibt es ja nicht. ;)
wo soll ein verband die messlatte anlegen?
soll man die heissgliebte familienstute, die für ihre besitzer das beste pferd der welt ist (womöglich noch vor den kindern), runterputzen weil sie nicht mehr dem zuchtziel entspricht?
soll man so jemanden die aufnahme ins hsb verwehren, wenn sie ein fohlen aus der stute ziehen wollen?
vielleicht hat das ganze keinen finanziellen hintergrund, sondern viel mehr damit zu tun das man kein elitärer haufen ist und auch leute mit ins boot nimmt, die sich jetzt nicht der leistungszucht verschrieben haben.
eine stutbuchaufnahme ist aus diesem grund kein selektionkriterium mehr, aber ich wurde auch in meinem ganzen leben noch nie nach eintragungsnoten gefragt.
unser brennmeister erklärt den züchtern auch das zustandkommen der noten und ich glaube jeder wird einem auf nachfrage, das zustandkommen der noten erklären.
Meine Stute ist nicht nur Familienstute von mir,sondern sie ist die Tochter,Enkelin und Urenkelin von Körungssiegern und auch HLP Siegern.Der Vater von ihr ging zu dieser Zeit S-Dressur.Die Mutter hatten wir von der Elite-Auktion in Münster.Meine damalige 3 jährige war Schwester zu M-Pferden,zu 3 Junghengsten auf der Körung in Münster.Alle 12 Fohlen ihrer Mutter wurden in Westfalen prämiert,gingen meist im Ring vorneweg,wurden angenommen für die Fohlenauktion,und wurden für nicht wenig Geld versteigert.Aus einer Schwester fiel ein erfolgreicher Hengs.Meine war das letzte Fohlen dieser Stute mit Weltmeister-Halbgeschwistern,anderen nahen Verwandten von der Mutterseite,wie auch Vaterseite.Ich kann nur sagen:FrühlingstraumII und FuriosoII,wenn das keine gute Abstammung war.
Aber die Leute vom Zuchtverband in Bayern wollten sie nicht ins Haupstutbuch eintragen damals.Obwohl alle Vorfahren auf der Mutterseite dort eingetragen waren in Westfalen. Die Bayern meinten damals sie hätten selbst was besseres.
An meiner Stute gab es nichts auszusetzen,außer daß ich nur Hobbypferdehalterin war.Ich rege mich heute,nach 21 Jahren,noch dermaßen darüber auf.Den Zuchtleiter,ich meine es ist noch der Selbe,würde ich heut' noch Verachtung rüberbringen.Der hätte mal die Fohlen meiner Stute sehen sollen,Westfalen-Fohlen,alle prämiert,alle exzellente Reitpferde.
Schöne Grüße aus Niederbayern
also als erstes bezog sich mein post nicht auf dich und zweitens machen deine aufgeführten punkte noch kein gutes pferd aus.
Alle 12 Fohlen ihrer Mutter wurden in Westfalen prämiert,
was sollen denn das für prämierungen sein?
in westfalen gibt es keine prämien für fohlen
Ginella NB
07.12.2009, 07:24
das mag ja alles schön und gut sein, annemarie
aber bei der stutbuchaufnahme zählt das pferd, das sie zu bewerten haben und nicht dessen verwandtschaft.
womit ich nicht sagen würde, das du mit deiner einschätzung nicht auch recht hast. kann ich ja im einzelfall nicht beurteilen.
vor 21 jahren war das mit der eintragung von "fremdstuten" hier in bayern - glaub ich - allgemein noch nicht so einfach......
aber meinst du, die hat das dieses jahr interessiert, das der vater von meinem stutfohlen letztes jahr das erfolgreichste 7jährige dressurpferd deutschlands war?
ich glaube, die kommission kannte den hengst gar nicht.....
Annemarie
08.12.2009, 17:05
also als erstes bezog sich mein post nicht auf dich und zweitens machen deine aufgeführten punkte noch kein gutes pferd aus.
Hallo Benjie,
warum machen meine aufgeführten Punkte kein gutes Pferd aus?Meine Stute entsprach dem Zuchtziel in Westfalen,sie ging vorne im Ring als Fohlen.Sie hatte große Bewegungen in allen GGA,hatte das in Westfalen gewünschte Exterieur,keinerlei Fehlstellungen,war im Freispringen als 3 jährige so gut,daß mir ein LK 1 Springreiter ein überdurchschnittliches Angebot machte.Der wollte sie auch noch gerne haben,als sie 7 jährig war.
Ich schrieb doch,daß sie dann später in Warendorf ins Hauptstutbuch eingetragen wurde.Sie war 10 Jahre alt,hatte ein sehr schönes Hengstfohlen bei Fuß.Welcher Zuchtverband hat denn bessere Pferde hevorgebracht,der westfälische oder der in Bayern?
Die Bayern hatten doch damals jede Menge junge Pferde eingeführt,aus Holstein,Hannover und Westfalen,weil sie selbst meist nur die groben Rottaler hatten.Es lag damals nur daran,daß ich selbst keinen "Namen"hatte.Bayern ist doch ein Nachzuchtgebiet aus Obigen.
Annemarie
08.12.2009, 17:17
was sollen denn das für prämierungen sein?
in westfalen gibt es keine prämien für fohlen
Nicht als Geldprämie,aber in ihrem Papier und den Papieren ihrer Fohlen steht:"Als Saugfohlen prämiert".Was soll das denn sonst bedeuten?Soll das vielleicht was negatives sein?
Annemarie
08.12.2009, 17:34
das mag ja alles schön und gut sein, annemarie
aber bei der stutbuchaufnahme zählt das pferd, das sie zu bewerten haben und nicht dessen verwandtschaft.
womit ich nicht sagen würde, das du mit deiner einschätzung nicht auch recht hast. kann ich ja im einzelfall nicht beurteilen.
vor 21 jahren war das mit der eintragung von "fremdstuten" hier in bayern - glaub ich - allgemein noch nicht so einfach......
aber meinst du, die hat das dieses jahr interessiert, das der vater von meinem stutfohlen letztes jahr das erfolgreichste 7jährige dressurpferd deutschlands war?
ich glaube, die kommission kannte den hengst gar nicht.....
Meine Meinung zu Deinen ersten Sätzen kannst Du oben lesen.
Damals bei meiner Stute war es auch so,den Frühlingstraum II Sohn,Feuerschein I kannte damals keiner in Bayern.Der ging damals S-Dressur.Zu der Zeit ging aber noch kein Hengst vom Landgestüt in WAF auf Turniere,erst ab 1995.Festivo war der erste der zu Jo Hinnemann ins Training geschickt wurde.Bald folgten einige Springhengste,welche zum Kaiser gingen,Gralshüter war dabei.
Ich find es aber komisch,daß Feuerschein I einige Jahre später ins bayr.Zuchtprogramm genommen wurde,voriges Jahr hatten die immer noch TG-Sperma in ihrem Angebot.
annemarie@ hast du eigentlich ein foto von deiner wunderstute?
eine stlp oder sporterfolge scheint sie ja nicht zu haben, weil von irgendwelchen noten schwärmst du ja nicht?
ich persönlich kann mir nicht vorstellen das eine stute nicht ins hsb kommt nur weil der züchter ein kleines licht ist. ne stpr ok, aber stutbuchaufnahme?
da kann ich mir eher vorstellen das bei frühlingstraum II (bei aller leistungsvererbung) halt in punkto modernität defizite hatte.
Annemarie
08.12.2009, 21:29
annemarie@ hast du eigentlich ein foto von deiner wunderstute?
eine stlp oder sporterfolge scheint sie ja nicht zu haben, weil von irgendwelchen noten schwärmst du ja nicht?
ich persönlich kann mir nicht vorstellen das eine stute nicht ins hsb kommt nur weil der züchter ein kleines licht ist. ne stpr ok, aber stutbuchaufnahme?
da kann ich mir eher vorstellen das bei frühlingstraum II (bei aller leistungsvererbung) halt in punkto modernität defizite hatte.
Frühlingstraum war der väterliche Großvater,ihr Vater war Feuerschein I mit SinusXX Blut,also zu der Zeit modern in Westfalen.Ihre Mutter war eine Tochter von FuriosoII,aus einem durchgezüchteten Stutenstamm.Meine Stute ist keine Wunderstute,aber sie hatte sich wie wir später feststellten,sehr gut vererbt.Meine Stute ist keine größeren Prüfungen gegangen,aber sie ließ sich ausbilden bis zu S-Lektionen.Heut'ist sie 24 Jahre alt,sie mag immer noch gern das Viereck,springt Wechsel und andere S-Lektionen.Aber sie war und ist immer "nur"ein Hobbypferd.Ihre Nachzucht ebenso.Welche Pferde werden denn von echten Profi-Reitern geritten?Wenn Reiter und Pferd irgendwelche goldenen Schleifen in einer A-L Dressur bekommen haben,können sie sich dazu zählen?Ich meine eher nicht!Ich meine,daß so ungefähr 95% aller Reiter "nur" Hobbyreiter sind.Und welcher Hobbypferdehalter hat denn die vielen Euros und dazu die vielen Vitamin B's um in die hohe Klasse zu kommen?Und wer hat das Können und Talent dazu?
Schöne Grüße,hoffentlich habe ich meine Pferde noch lange!
Nicht als Geldprämie,aber in ihrem Papier und den Papieren ihrer Fohlen steht:"Als Saugfohlen prämiert".Was soll das denn sonst bedeuten?Soll das vielleicht was negatives sein?
na dafür, daß du dich so gut in westfalen auskennst, herrschen da aber doch irgendwie defizite!
wie sah denn die PRÄMIERUNG deiner fohlen auf den schauen aus?
... "als saugfohlen prämiert" stand früher bei JEDEM westfälischen fohlen, daß gebrannt worden ist, im papier :lach:
und deine stute ist selber nur im freizeitbereich eingesetzt worden und hatte bislang super nachzucht. die wird aber auch nur freizeitmäßig eingesetzt. aha.
das erklärt doch einiges und man merkt hier wieder mal, wie weit die begriffe "erfolgreiche nachzucht" usw doch unterschiedlich interpretiert werden.
Hey Annemarie,
stell uns doch mal die Abstammung und ein Foto deiner Stute hier rein und erzähl uns von den Abstammungen und Leistungen ihrer Fohlen!
Vielleicht hast du in Westfalen bei der Eintragung einfach Glück gehabt und in Bayern eben Pech!!
Nur weil wir hier kein Hochzuchtgebiet sind, heißt das noch lange nicht, dass unsere Zuchtleitung keine Ahnung hat!
Und vor 21 Jahren hatten wir hier weiß Gott nicht nur noch Rottaler!!! Da haben hier schon hengste gedeckt, die jahrelang in den Top Ten der Zuchtwertschätzung waren !!
Kritik üben kann man bei jedem Verband, doch man sollte die Kirche im Dorf lassen und versuchen objektiv zu bleiben!
Ich kenn eine westfälische Stpr- Stute von Der Clou, M.v.Frühlingsball, die hätte hier nie die Staatsprämie bekommen. Sie hat einen karpfenrücken, dass der S.... graust, steht vorne auffällig rückbiegig und hat einen Schädel auf, der wirklich gar nichts typvolles hat! Außerdm eine gerade Kruppe und ein zu steiles Hinterbein!! Gott weiß, was da die Westfalen geritten hat und das ist noch nicht 21 Jahre her, sondern erst 14!!:D
marquisa
09.12.2009, 00:01
züchten,wie heißt es doch so schön,bedeutet,in generationen denken!
die eigenverantwortung muss dabei beim züchter selbst bleiben,er allein ist verantwortlich für das produkt.wer,wenn nicht der züchter selbst,kennt die stute und die mutterlinie;soll mir da ein verbandsinterner ratschläge geben,nach dem motto:nimm mal hengst xy,dann gibts auch ne prämie? da sträuben sich mir die nackenhaare!
ich versuche gerade,mit meinen bescheidenen möglichkeiten als kleinstzüchter einen stamm aufzubauen.
ich hatte zu keinem zeitpunkt schwierigkeiten,meine stuten in einem verband "vernünftig" eingetragen zu bekommen.
auch nicht als neuling.
ich habe drei fohlen bei der quali für lienen vorgestellt und zwei kamen ins finale,davon eins in den endring.keiner kannte mich,es war egal.
meine drei stuten wurden alle ins hauptstutbuch eingetragen mit der note 8 oder besser;die gesamte nachzucht (5 stück) wurde (ohne ausnahme) verbandsprämiert.
stimmt die qualität,wird sich kein verband dieser tatsache verschließen. ich habe dieses jahr eine rheinländer stute ins old stutbuch eintragen lassen.
noten: 9-8-8-8-8 ,drei mal stptst in folge,das erste fohlen (aus 2009) finalteilnehmer in lienen.stute selbst hochplatziert in reitpferdeprüfungen.
ich glaube,da hätte auch bayern nicht nööööö gesagt,ist einfach so.
fakt ist,dass definitiv nur die nachweislichen erfolge zählen,nicht das,was der züchter hineininterpretiert.
da zählt auch nicht,ob meine uschi mit mir zuhause fleißig einerwechsel springt ;).
ob eine noch so hoch dekorierte stute im endeffekt über ihre nachkommen ihr versprechen hält,zeigt sich doch erst nach vielen jahren,nämlich wenn die nachkommen selbst unter dem sattel erfolge einheimsen konnten.
eine nicht so recht zu kalkulierende größe stellt da immer noch der verkauf in nicht-professionelle hände (oder besser gesagt,nicht-sport-begeisterte hände) dar,wodurch dem züchter der beweis der sporttauglichkeit seiner zuchtprodukte im nachhinein schlicht und ergreifend abhanden kommt.
ich habe mal zwei vollgeschwister verkauft,der eine ging in sportlerhände und hatte 8-jährig die erste s-platzierung,der andere ging in die hände einer hobby-dressurreiterin mitte 50 und hat nie ein turnier gesehen.
welcher war das bessere pferd?
ich weiß es bis heute nicht zu sagen;fakt ist,der eine brachte punkte aufs züchterkonto,der andere versschwand in der versenkung.
ich kann nur an alle zuchtneulinge plädieren: übt eigenverantwortung und steht hinter euren entscheidungen. dass ich nur mit bestem material ins zuchtgeschehen eingreife,sollte dabei eine selbstverständlichkeit sein.
@ubia: die stute hatte bestimmt einen sehr großen und einflußreichen züchter zum besitzer. um mal bei dem gängigen feindbild zu bleiben :lach:
marquisa
09.12.2009, 00:30
feindbilder zu pflegen hat doch auch was!
in westfalen mochte man vor gefühlten 1000 jahren den rubinstein doch auch nicht leiden und als ich dort mit einem der ersten nachkommen des rohdiamant auf einer westfälischen privathengsthalter-fohlenschau auflief,musste ich mir noch anhöhren:
rohdiamant?????
wer is dat denn???????? :lol::lol::lol:
@ubia: die stute hatte bestimmt einen sehr großen und einflußreichen züchter zum besitzer. um mal bei dem gängigen feindbild zu bleiben :lach:
Musst du immer wieder auf dem selben Thema rum reiten?!?!
Kenn den Züchter nicht. Die Stute stand dann als Turnierpferd in Bayern und war bis MB- ressur siegreich.
Sei`s wie es ist, die hat die Stpr nicht vedient!!!:scared:
feindbilder zu pflegen hat doch auch was!
in westfalen mochte man vor gefühlten 1000 jahren den rubinstein doch auch nicht leiden und als ich dort mit einem der ersten nachkommen des rohdiamant auf einer westfälischen privathengsthalter-fohlenschau auflief,musste ich mir noch anhöhren:
rohdiamant?????
wer is dat denn???????? :lol::lol::lol:
Wahnsinn! Und heute weiß das Blut auch kein Veband mehr zu schätzen!?!?:(
Musst du immer wieder auf dem selben Thema rum reiten?!?!
Kenn den Züchter nicht. Die Stute stand dann als Turnierpferd in Bayern und war bis MB- ressur siegreich.
Sei`s wie es ist, die hat die Stpr nicht vedient!!!:scared:
ich reite nicht auf irgendeinem thema rum.
das war sehr allgemein gemeint, denn irgendwas muß diese stute (die ich auch nicht kenne) ja mal zur eliteschau gebracht haben.
der aspekt "der besitzer hat nen tollen namen / ist ein hohes tier / hat 3000 l freibier gestiftet / ist der cousin des schwagers der sekretärin vom zuchtleiter" wird ja immer wieder rausgekramt, wenn der in dem moment erfolglosere züchter (oder auch reiter) entscheidungen nicht nachvollziehen kann.
und das ist wirklich NICHT auf dich gemünzt. diese erklärungsversuche kommen doch immer wieder und überall!
St.Pr.St
09.12.2009, 01:18
züchten,wie heißt es doch so schön,bedeutet,in generationen denken!
die eigenverantwortung muss dabei beim züchter selbst bleiben,er allein ist verantwortlich für das produkt.wer,wenn nicht der züchter selbst,kennt die stute und die mutterlinie;soll mir da ein verbandsinterner ratschläge geben,nach dem motto:nimm mal hengst xy,dann gibts auch ne prämie? da sträuben sich mir die nackenhaare!
ich versuche gerade,mit meinen bescheidenen möglichkeiten als kleinstzüchter einen stamm aufzubauen.
ich hatte zu keinem zeitpunkt schwierigkeiten,meine stuten in einem verband "vernünftig" eingetragen zu bekommen.
auch nicht als neuling.
ich habe drei fohlen bei der quali für lienen vorgestellt und zwei kamen ins finale,davon eins in den endring.keiner kannte mich,es war egal.
meine drei stuten wurden alle ins hauptstutbuch eingetragen mit der note 8 oder besser;die gesamte nachzucht (5 stück) wurde (ohne ausnahme) verbandsprämiert.
stimmt die qualität,wird sich kein verband dieser tatsache verschließen. ich habe dieses jahr eine rheinländer stute ins old stutbuch eintragen lassen.
noten: 9-8-8-8-8 ,drei mal stptst in folge,das erste fohlen (aus 2009) finalteilnehmer in lienen.stute selbst hochplatziert in reitpferdeprüfungen.
ich glaube,da hätte auch bayern nicht nööööö gesagt,ist einfach so.
fakt ist,dass definitiv nur die nachweislichen erfolge zählen,nicht das,was der züchter hineininterpretiert.
da zählt auch nicht,ob meine uschi mit mir zuhause fleißig einerwechsel springt ;).
ob eine noch so hoch dekorierte stute im endeffekt über ihre nachkommen ihr versprechen hält,zeigt sich doch erst nach vielen jahren,nämlich wenn die nachkommen selbst unter dem sattel erfolge einheimsen konnten.
eine nicht so recht zu kalkulierende größe stellt da immer noch der verkauf in nicht-professionelle hände (oder besser gesagt,nicht-sport-begeisterte hände) dar,wodurch dem züchter der beweis der sporttauglichkeit seiner zuchtprodukte im nachhinein schlicht und ergreifend abhanden kommt.
ich habe mal zwei vollgeschwister verkauft,der eine ging in sportlerhände und hatte 8-jährig die erste s-platzierung,der andere ging in die hände einer hobby-dressurreiterin mitte 50 und hat nie ein turnier gesehen.
welcher war das bessere pferd?
ich weiß es bis heute nicht zu sagen;fakt ist,der eine brachte punkte aufs züchterkonto,der andere versschwand in der versenkung.
ich kann nur an alle zuchtneulinge plädieren: übt eigenverantwortung und steht hinter euren entscheidungen. dass ich nur mit bestem material ins zuchtgeschehen eingreife,sollte dabei eine selbstverständlichkeit sein.
Toll:wub:Weiterso:lol:
@robby: ok! Du hättest sie sehen müssen! Ihre Prämierung hat niemand verstanden, auch nicht die Besitzerin. Kann sein, dass Vitamin B dazu beigetragen hat!:confused:
Jungzüchter soll Stute mit Fohlen vorstellen Sonderasse .
Jungzüchter will sich eigentlich weigern, da Stute und Fohlen nicht dolle .
Macht es aber trotzdem.
Fohlen wird prämiert :scared:
Alle haben die Welt nicht mehr verstanden !
So lange die Stute die entsprechende Qualität - und damit meine ich in erster Line die vom Stutenstamm /in entsprechenden Medien oder Büchern nachzublättern und im Zuchtvervand abzufragen /mitbringt - ist DIE Voraussetzung NO 1 geschafft um vermarktbare Nachzucht "zu produzieren".
Der Züchter - egal wer ihn berät - oder nicht- der sich vielleicht in gedanklichen Blutkombinationen verliert oder seine Kriternein nach "der hat so schöne Augen und guckt so treu" auswählt - egal. Der Züchter trägt das volle Risiko der Vemarktung und wenn die Tierchen keiner haben will oder unterpreisig verkauft werden MÜSSEN - hat sich das doch schnell nach einigen Versuchen erledigt.
Ich würde das ganz entspannt sehen.
Es kommt auch vielleicht drauf an WEN man zwecks Beratung anspricht. Es kann nur jemand meines Vertrauens sein, ob der nun auf HH Seite zu finden ist, im LG auf Station oder wo auch immer ... es muss nicht zwingend ein Zuchtleiter o.ä. sein.
Und hier auf einem Fall rumzureiten der schon verjährt ist und in keiner Weise auf heutige Umstände zu projezieren ist ... macht aus meiner Sicht wenig Sinn.
Dass die OL alles aufnehmen was 4 Beine (ausser Stühle und Tische) ist bekannt, macht die Zucht von OL aber keineswegs schlechter. Kann ja so verkehrt nicht sein.
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