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schadock
05.02.2009, 15:41
Werde dieses Jahr meine Zucht ein wenig umstellen und verkleinern,
deshalb würde auch einige verpachten.

Anfangs haben die Leute auch Interesse,:)
(Stute bis zum Absetzen beim Pächter)
wenn ich aber schreibe das ich 500 Euro Pacht haben möchte,
hört man nichts mehr.:scared:

500 € habe ich selber schon für eine Pachtstute bezahlt.
ein normaler Hengst kostet auch um 500 und die Stute ist in meinen Augen
noch wichtiger daher ist die Pachthöhe gerechtfertigt oder sehe ich das falsch?:confused:

Mir ist auch klar, dass ich den Hengst als Pächter nicht 1 1/2 halb Jahre füttern muss.

Was läuft falsch in meinen Vorstellungen?
ich meine normale Hauptstammbaumstuten oder auch Veredler XX

leider stehen bei pachtstuten. de keine Preise

Prima_Vera
05.02.2009, 15:44
500 pro jahr? oder pro monat?

schadock
05.02.2009, 15:55
500 pro jahr? oder pro monat?

pro Deckjahr
stute vom Bedecken bis zum Absetzen des Fohlens beim Pächter

hike
05.02.2009, 20:16
Meistens ist das Pacht gegen Unterbrinung der Stute. Es sei denn, man hat was ganz besonderes!

LG Hike

andreaqhav
07.03.2009, 12:51
ich finde 500 euro nicht zu viel.
wenn die abstammung stimmt, dann hat man ein schnäppchen gemacht.
in meinen kreisen werden für pachtstuten teilweise 15.000 euro bezahlt. klar haben diese dann eine hochnoble abstammung und karriere hinter sich.

wer eine zuchtstute kaufen will, der muß ja auch mehr wie 500 euro bezahlen. und füttern muß man das eigene pferd, wie auch die pachtstute.

ABER VORSICHT !!!!
bitte alles genau im pachtvertrag aufschreiben.
dauer der pacht, entwurmungen, impfungen etc. hatte selber schon richtig schlechte erfahrungen !:angry:

Frufru
07.03.2009, 12:53
ich finde 500 euro nicht zu viel.
wenn die abstammung stimmt, dann hat man ein schnäppchen gemacht.
in meinen kreisen werden für pachtstuten teilweise 15.000 euro bezahlt. klar haben diese dann eine hochnoble abstammung und karriere hinter sich.


In welchen Kreisen verkehrst du denn????:confused::confused:

andreaqhav
07.03.2009, 15:41
In welchen Kreisen verkehrst du denn????:confused::confused:

vollblutaraber.
na gut, muß sagen der pachtvertrag ist schon 7 jahre alt.
und bei quarter war eine pacht von 10.000 euro auch keine seltenheit.

aber es handelt sich, wie schon geschrieben, um expoten.

Titania
07.03.2009, 20:38
Wenn ich die Genetik meiner Stute zur Verfügung stelle, sollte das einem Pächter schon 500,00 Euro (oder je nach Qualität der Stute und Verkaufserlös der Nachzucht auch noch deutlich mehr) wert sein. Wie viel kann z.B. der Stute durch die Trächtigkeit oder das Abfohlen passieren... Und für ältere Stuten bekommt kann man ja z.B. auch Lebensversicherung mehr.
Die Alternative für den Pächter wäre ja auch der Kauf einer Stute.

P-Linie
09.03.2009, 10:43
Sehe ich genauso !!!

Das Risiko (oder sagen wir mal das viel größere) liegt ja beim Eigentümer der Stute die zur Verfügung gestellt wird !!!

Das sind 500,00 Euro m. E. noch viel zu wenig !!!

St.Pr.St
09.03.2009, 11:09
500 ist ein moderater Preis.......
Das ist sicher nicht zuviel.........
Habe voriges Jahr auch eine Stute um ca. diesen Betrag ein Jahr übernommen und bei mir eingestellt!! Sie fohlt in der ersten Maiwoche ab

bonnysnoopy
11.03.2009, 04:05
Ich finde 500 Euro auch eher noch zu wenig, denn der Hengst kostet für ein paar mal Samen so viel und eher noch mehr und da gibt man seine Stute her und setzt sie dem Risiko der Trächtigkeit aus und weiß noch nicht mal wie mit der Stute umgegangen wird?
Das käme für mich nie in Frage und wenn dann nur indem die Stute meinen Hof nicht verläßt und ich selber die Kontrolle über alles habe.
Die können sich gerne den Hengst aussuchen, aber die Stute würde sich meinen Augen nicht entfernen.
Ich war selber mal in der Situation, da ich zu Beginn der Zucht keine eigene Stute hatte, aber ich hatte zum Glück eine Freundin im Stall mit einer tollen Stute und die hat mir angeboten mir aus ihr ein Fohlen zu ziehen.
Somit ergab sich für uns beide nicht das Problem wo die Stute ihr Fohlen bekommt, da wir im gleichen Stall waren, aber ich kann euch sagen mir ging der Arsch auf Grundeis!
Ich hatte ständig Angst, dass der Stute nur wegen der Trächtigkeit etwas passiert und sie mir dann vielleicht Vorwürfe macht, weil die Stute eingegangen wäre.
Zum Glück ist alles gut verlaufen, aber nun noch die Vorstellung ich hätte das Ganze nicht mehr unter Kontrolle- Hölle

friedeburg
11.03.2009, 08:52
Werde dieses Jahr meine Zucht ein wenig umstellen und verkleinern,
deshalb würde auch einige verpachten.

Anfangs haben die Leute auch Interesse,:)
(Stute bis zum Absetzen beim Pächter)
wenn ich aber schreibe das ich 500 Euro Pacht haben möchte,
hört man nichts mehr.:scared:

500 € habe ich selber schon für eine Pachtstute bezahlt.
ein normaler Hengst kostet auch um 500 und die Stute ist in meinen Augen
noch wichtiger daher ist die Pachthöhe gerechtfertigt oder sehe ich das falsch?:confused:

Mir ist auch klar, dass ich den Hengst als Pächter nicht 1 1/2 halb Jahre füttern muss.

Was läuft falsch in meinen Vorstellungen?
ich meine normale Hauptstammbaumstuten oder auch Veredler XX

leider stehen bei pachtstuten. de keine Preise

Natürlich hast Du recht. Dem Pächter sollte die Stute schon etwas wert sein und 500,- Euro sind auch kein hoher Preis. Aber unter dem Strich regelt dann doch Angebot und Nachfrage den Preis.

Man bekommt auch nicht für jedes Reitpferd oder auch nur jedes Fohlen die investierten Kosten wieder zurück. Auch wenn es sehr fair wäre, wenn die Käufer ganz selbstverständlich bereit wären einen gewissen Mindestpreis zu zahlen und dann trotzdem alle (zumindest alle gesunden) Pferde und Fohlen einen Abnehmer finden würden.

Bei Stuten, bei denen sich der Züchter mit der Vermarktung der Fohlen selber schwer tut, sollte man eventuell nicht erwarten, dass besonders viele Leute bereit sind, genau in diese Stuten Geld zu versenken.

Und warum möchte der Verpächter überhaupt seine Stute verpachten und nicht verkaufen? Will er sie nur möglichst schnell aus dem Futter und kann so kurzfristig (oder auch langfristig) keinen Käufer finden? Stuten die bei ihrem Züchter keine noch so kleine Rendite erwirtschaften konnten, machen auch dem Hobbyzüchter meist nicht so viel Spaß, denn ohne Käuferinteresse, bzw. allgemeine Anerkennung verfliegt der Spaß dann doch bei vielen sehr schnell.

Anders sieht es dann bei Stuten aus, die sich gut vererbt haben oder dies erwarten lassen. Und bei diesen Stuten wird es auch genügend Interessenten für einen Kauf oder eine entgeldliche Pacht geben.

charmeur04
17.03.2009, 14:39
tja, woher kenne ich das....

habe selbst noch aktuell meine direkte landadel stute zum verkauf. einerseits fragen die leute an, wollen weiß gott was nicht alles und zahlen - naja hat da wer was von zahlen gesagt. man schreibt seitenlange infos und bekommt nicht einmal ein antwort - finde ich nicht ok. es gibt nicht mehr viele direkte landadel stuten und auch wenn die stute 14 ist, gynäkologisch in ordnung (wurde erst vor kurzem untersucht) und auch tupferprobe negativ, denke ich, sollte man schon ein wenig geld aufbringen können (und ich spreche nicht von 5stelligen eurosummen).

verpachten könnte ich mir auch vorstellen, aber wenn ich sage, dass ich auch gerne eine pachtgebühr haben möchte, dann ist auch gleich stille. in meiner gegend - also wo ich auch nachkontrollieren kann - würde ich sie evtl. auch kostenlos zur verfügung stellen....

aber wie schon geschrieben, mir kommt vor, als ob die leute alles gratis haben wollen.

aber vielleicht wer weiß.... falls jemand sucht - stehe gerne für auskünfte zur verfügung. die stute wird übrigens im april nun von quali quanti (v. quidam de revel) gedeckt und soll dann als tragende Stute zum Kauf stehen - Interessen können sich gerne melden - aber bitte nur ernstgemeinte anfragen - herzlichen dank!

Imela
18.03.2009, 00:28
In welchen Kreisen verkehrst du denn????:confused::confused:

:lol: Das habe ich auch gedacht...
Also 500 Euro finde ich ein sehr fairer Preis. Hier in Holstein höre ich immer wieder was von 1000 Euro oder tragend zurück zum Eigentümer.
Top-Stuten verpachtet man nicht, mit denen züchtet man selbst. Ich würde keine Stute in fremde Hände geben, höchstens an gute Freunde. Ist meine persönliche Meinung. ;-)

schadock
18.03.2009, 16:44
Bei mir handelte es sich um
eine schicke VB Stute ``Anything Goes`` mit top Abstammung,
(Goofalik x Surumu) die ich verpachten wollte,
hatte 3 bis 5 jährig 18 Siege und Platzierungen,
ging dann in die VB Zucht,
hat mit Atelier und At Wanted rennerfolgreiche
Nachzucht geliefert,
wurde dann als Veredlerstute
in der Anglo Araber-und Warmblutzucht eingesetzt,

Der aktuelle Stand ist der, dass ich die Stute dieses Jahr nochmal selber nutzen werde.
Bin seit ein paar Wochen dabei einen 4 jährigen Sohn von ihr einzureiten.
Schwerpunkt Vielseitigkeit,
sehr begabter, lernwilliger, schicker Angloaraber ,
super leichtrittig und springfreudig.
Daher werde ich die Anpaarung wiederholen auf dem VS Markt soll ja noch was gehen.
Video von den ersten Wasserspielen:

http://www.youtube.com/watch?v=9GosH4GS1sk&eurl=http://www.horsebase.de/pferd_6_63208&feature=player_embedded

mabele
29.04.2009, 14:33
Hallo,

bin auch am überlegen, ob ich eine stute verpachten würde. jedoch wird mir bei dem gedanken schlecht, wenn ich die stute ohne jeglichen gegenwert vom hof lassen soll.

sehe oder geschweige denn bekomm ich die denn überhaupt wieder?

und falls ja in welchemzusand?

ich dachte da eher an eine art kaution, die bezahlt wird bei abhohlung der stute und wieder ausbezahlt wird bei anlieferung der stute...

irgend ne sicherheit muss man ja haben...

ich meine weg ist weg und ich renne meinem geld nicht hinterher!

Prima_Vera
29.04.2009, 14:42
hi mabele, was für eine stute willst du denn verpachten?

mabele
29.04.2009, 14:45
die royal diamond/argentinus.

meine andere bleibt dieses jahr leer, es sie hat ja auch erst ih erstes fohlen. ich denke das tut ihr gut, vielleicht schmust sie dann wieder mehr mit mir, sie hat nur augen fürs fohlen :tt2: ich übrigends auch... das liegt daran, weil sie soooo süß ist.... und klein dazu, da kann ich noch nach "unten" schauen :lol::wub::001_tt1:

oldenburger dressurpferde
15.05.2009, 17:29
dafür hast du ja einen pachtvertrag!!!!:)

mabele
15.05.2009, 23:05
ohne vertragsstrafe bringt er eh nichts, bzw. muss man schon sehr viel vertrauen können.

wenn das pferd nacher von einem dritten im guten glauben gekauft hat, ist dein pferd weg - zurückklagen kannst es nicht, außer du kannst beweisen, das der dritte von der pacht wusste. somit musst du erstmal deinen rechtsnawalt aufsuchen, den pächter vor gesricht ziehen und viele viele euros im voraus bringen, damit erstaml was voran geht. das lohnt sich schon in den meisten fällen nicht, da die kosten von rechtsanwalt und gericht den wert der stute übersteigen oder gerde decken...:cursing:

oldenburger dressurpferde
15.05.2009, 23:09
:scared:oje,wer macht denn sowas?????

mabele
15.05.2009, 23:16
ich denke da gibt es so einige...

ich habe vor einiger zeit mal mit einem älteren herren telefoniert, der auch pferdezüchter ist. ihm ist es genau so gegangen. nur hatte er seinen deckhengst verpachtet und der pächter hat ihn einfach weiterverkauft...:cursing:

da kommt freude auf...

oldenburger dressurpferde
16.05.2009, 16:20
aber das ist doch dann betrug und nachweisen kannst du es doch dann eben mit dem vertrag!!!!

also wir haben auch pachtstuten immer mal wieder,da sind die eigentumsrechte genau betitelt.
auf so eine idee muss man erstmal kommen.:lol:

aber mal im ernst,was hat denn dein bekannter dann gemacht????

ich würde betrugsanzeige stellen,denn den vertrag kann er ja nicht leugnen!!!

mabele
16.05.2009, 17:43
er hat natürlich strafananzeige gestellt und seinen rechtsanwalt eingeschaltet. aber er kann nur gegen den pächter klagen und versuchen, einen wertausgleich in euros zu bekommen. an das pferd kommt er nicht mehr, weil der neue besitzer das pferd "im guten glauben" gekauft hat...

das ist hammer hart, aber eben die gesetzeslage und diese ist doch zum :hammer::hammer:

deutschland eben. ein rechts(schutz)staat für verbrecher

hike
17.05.2009, 09:31
wer ohne Eigentumsurkunde ein Pferd kauft, ist klar im Nachteil! Die gibt man ja nicht mit nur den Pass!

LG Hike

oldenburger dressurpferde
17.05.2009, 13:31
na ja,dazu sei aber angemerkt,das nicht jedes pferd eine eigentumsurkunde besitzt!!!

was ist denn bei der strafanzeige herausgekommen?oder läuft das noch?

mabele
17.05.2009, 16:05
selbst die eigentumsurkunde kann man nachmachen lassen.

ich habe keine ahnung was draus geworden ist, jedoch viel ärger hat er gehabt...

dieses ganze papierzeugs ist nichts wert... ist das pferd erst mal vom hof, kannste deinem geld hinterher weinen... diese erfahrung habe nicht nur ich gemacht. man nennt es sogenanntes lehrgeld bezahlen... und das jetzt unabhängig von pachtstuten. ich meine das im allgemeinem. deshalb gibt es nur noch pferd gegen bares.

hike
17.05.2009, 19:55
Welche Pferde besitzen denn keine Eigentumsurkunde? Selbst die Registrierten ohne Papier bei uns im Stall haben eine! Okay, vielleicht die Westernfraktion!

Irislucia
17.05.2009, 19:58
@hike: Doch, das gibt es, z.B. bei den Vollblütern sind Pass und Papier ein Dokument. Gibst du das aus der Hand, bleibt dir als Besitzer nichts, um den Besitz nachzuweisen.

mabele
18.05.2009, 17:58
zb die jenigen die keine pässe haben...
zb die jenigen, an denen noch rechte dritter vorhanden sind oder wenn sie verlohren ging...

oldenburger dressurpferde
22.05.2009, 23:52
und ältere pferde.

eine eigentumsurkunde bekommst du nachgemacht,das ist richtig,aber nur notariell bestätigt!!

die xx ist richtig,die haben nur ein dokument in einem.

hike
23.05.2009, 10:20
zb die jenigen die keine pässe haben...Sollte es inzwischen nicht mehr geben
zb die jenigen, an denen noch rechte dritter vorhanden sind Dann ist der Pass immernoch für Besitz anzeigend und nicht für Eigentumoder wenn sie verlohren ging...Dann muss man eine Zweitschrift beantragen: Mit Hilfe Notar, FN, etc...

Ergo: Sollte sogut wie jedes Pferd einen Pass haben.

Bei den XX muss aber doch sowohl der Käufer als auch der Verkäufer den Verband anschreiben, um eine Besitzwechsel zu vollziehen.

LG HIke

oldenburger dressurpferde
23.05.2009, 11:26
hike.

es gibt aber noch pferde,die weder pass noch eigenzumsurkunde haben.
viele ältere eben.

hike
23.05.2009, 13:09
ja, und wenn denen was ist, holt sie ohne Pass noch nicht mal die Tierverwertung ab.

Es SOLLTE jedes Pferd zwischenzeitlich einen haben!

LG HIke

oldenburger dressurpferde
23.05.2009, 14:11
die theorie ist gut,aber die praxis sieht immer anders aus.:rolleyes2:

das habe ich mich auch schon gefragt,was mit solchen pferden gemacht wird,wenn sie mal nicht mehr sind.....einer erfahrung damit????

im bekanntenkreis haben wir nämlich ein solche pferdle,welches zwar schon seine 23 jährchen auf dem buckel hat,aber noch topfit ist....:confused::confused::confused:

hike
23.05.2009, 14:21
Eine halbe Tonne Sondermüll!

hike
23.05.2009, 14:22
Der Pass wäre billiger gewesen ;)