@chaoskeks
Da ist jetzt natürlich fast alles drin, was sich in der Dressurszene in den letzten Jahren einen Namen gemacht hat, wobei der Rittigkeitsfaktor wohl einen besonders hohen Stellenwert hat.
Weiter hinten geht es zurück auf die Linien des Flügeladjutant und des Alderman I, die damals die modernsten Hannoveraner Reitpferde hervorbrachten. In der Stute Wolgarune ist Flügeladutant über seinen wichtigsten Sohn Wöhler vertreten und Alderman I gleich mehrmals, was damals häufig der Fall war.
Wolgarune wurde zu Diplomat gebracht, der lange Zeit als der "König aller DLG-Schauen" galt. Ein phantastisches Modell von einem Hengst, der wie sein Vater Duft I Nachkommen mit Springvermögen hinterließ, die im Temperament nicht immer einfach waren. Die Springveranlagung hat er dabei nicht nur von seinem Vater, sondern verdankt sie vor allem auch seiner Senator-Dömit-I-Mutter.
Weiter geht es dann mit der Stute Delana, die als Staatsprämienstute zu dem Vollblüter Cardinal xx ging, der im Privatbesitz stand. Cardinal xx war vom Exterieur her ein herausragender Hengst, der selbst sehr gute Dressurpferde machte und auch Springpferde liefern konnte. Er ist heute bemerkenswert oft auf der Mutterseite von springbegabten Pferden zu sehen. Stuten dieser Qualität (Staatsprämie) hat er leider nicht allzu oft decken dürfen.
Auch die aus der Verbindung der Delana mit dem Vollblüter Cardinal xx hervorgegangene Chance erhielt die Staatsprämie. Für sie wurde Aktuell als Partner gewählt. Ein Sohn des herausragenden Stempelhengstes Absatz (v. Abglanz) aus einer Tochter des sehr schönen und gute Reitpferde machenden Vollblüters Valentino xx. Da der Vollblut-Adel von Cardinal xx manchmal etwas schnell verblasste, war es nie ein Fehler, bei ihm auf Blutanschluss zu achten. Das hat man hier mit Valentino xx als MV und dem Trakehner Blut in Absatz erreicht. Aktuell deckte in Oldenburg und lieferte dort u. a. zahlreiche hochbezahlte Auktionspferde.
Die Aktuell-Tochter Agave ging zu Donnerhall. Auch er ist DLG-Sieger und hatte eine große Karriere als Dressurpferd unter Karin Rehbein. Entsprechend seiner eigenen Karriere wird er als Dressurpferdevererber angesehen; allerdings sind seine Nachkommen zusätzlich gut am Sprung. Nachdem mit Diplomat und Cardinal xx Hengste gewählt wurden, mit deren Nachkommen nicht immer gut Kirschen essen war, hat man bei Aktuell und vor allem bei Donnerhall auf einen hohen Rittigkeitsfaktor geachtet.
Die Donnerhall-Tochter Donata erhielt den Vollblüter Lauries Crusador xx zum Partner, der ebenfalls hochrittige Pferde machte und natürlich auch wieder den Anschluss an das offenbar für wertvoll erachtete Vollblut herstellte. Die Verbindung von Laurie mit Donnerhall brachte dann später auch den sehr guten Don Crusador.
Die Mutter La Belle dürfte ein schönes Modell mit guten fließenden Bewegungen sein, und genau diese Eigenschaften wollte man sicher erhalten und verstärken, als man als Partner Hampton ausgewählt hat - und zwar sofort, ohne sich vorher Nachkommen angesehen zu haben, denn Halifax Hailey stammt aus seinem ersten Jahrgang. Er bringt Anschluss an Donnerhall über die Mutter seines Vaters His Highness. Vater von His Highness ist der Trakehner Hohenstein, der bisher profilierteste Sohn des Caprimond, der - wie sein Vater - für sehr hohe Rittigkeitswerte und enorme Lernbereitschaft steht. Auf der Mutterseite geht Hampton wieder zurück auf Absatz und erhält mit dem Rubinstein-Nachkommen Rotspon weitere hohe Rittigkeitswerte. Hinter Absatz kommt dann Pik Bube I, dessen Blut hervorragend zu Donnerhall passt, auch wenn hier die Zusammenführung natürlich nicht so eng ist wie in der vielfach angewandten direkten Kombination dieser beiden hochqualitätvollen Hengste, die sich als absolute Passer-Anpaarung erwiesen hat.
Bei Halifax Hailey wurde sehr großen Wert auf Typ und Rittigkeit gewählt. Sie wird entsprechend schön und ein leichteres Kaliber sein. Bewegen wird sie sich eher leichtfüßig und lautlos wie eine Katze; denn die stark hebelnden Bewegungen eines Weltmeyer hat man zumindest bisher bewusst ausgespart. Auch hat man in den letzten Generationen mit Donnerhall, Rubinstein und Hohenstein auf Hengste mit feinfühlig zu reitenden Nachkommen geachtet, nachdem bis Cardinal xx zwar auf Typ und auch auf Leistungsvermögen geachtet wurde, aber auch mit Temperamentsproblemen gerechnet werden musste. Es könnte (muss aber nicht) sein, dass Halifax Hailey etwas spätreif ist und noch ein wenig Zeit zur Entwicklung braucht. Auch wird sie bei ihrer enorm hohen Intelligenz sicher einige Geduld in der Ausbildung brauchen, da sie wirklich alles wahrnehmen wird, was um sie herum geschieht. Wenn sie die entsprechende Sicherheit und das Vertrauen zum Reiter gefunden hat, wird die weitere Ausbildung vermutlich eine Freude werden, da sie entsprechend schnell lernen wird, außerdem leistungsbereit und ganz fein abzustimmen ist. Aber man wird sehr darauf achten müssen, wen man mit der Ausbildung betraut. Sie wird Fehler, die auf grobem Umgang oder Hauruck-Methoden beruhen, wohl kaum verzeihen. Was das Springen anbelangt, wird man sehen, ob ihr das Spaß macht, damit man Möglichkeiten zur Abwechslung hat. Die Karriere liegt natürlich in der Dressur oder in der Zucht.
Da ist jetzt natürlich fast alles drin, was sich in der Dressurszene in den letzten Jahren einen Namen gemacht hat, wobei der Rittigkeitsfaktor wohl einen besonders hohen Stellenwert hat.
Weiter hinten geht es zurück auf die Linien des Flügeladjutant und des Alderman I, die damals die modernsten Hannoveraner Reitpferde hervorbrachten. In der Stute Wolgarune ist Flügeladutant über seinen wichtigsten Sohn Wöhler vertreten und Alderman I gleich mehrmals, was damals häufig der Fall war.
Wolgarune wurde zu Diplomat gebracht, der lange Zeit als der "König aller DLG-Schauen" galt. Ein phantastisches Modell von einem Hengst, der wie sein Vater Duft I Nachkommen mit Springvermögen hinterließ, die im Temperament nicht immer einfach waren. Die Springveranlagung hat er dabei nicht nur von seinem Vater, sondern verdankt sie vor allem auch seiner Senator-Dömit-I-Mutter.
Weiter geht es dann mit der Stute Delana, die als Staatsprämienstute zu dem Vollblüter Cardinal xx ging, der im Privatbesitz stand. Cardinal xx war vom Exterieur her ein herausragender Hengst, der selbst sehr gute Dressurpferde machte und auch Springpferde liefern konnte. Er ist heute bemerkenswert oft auf der Mutterseite von springbegabten Pferden zu sehen. Stuten dieser Qualität (Staatsprämie) hat er leider nicht allzu oft decken dürfen.
Auch die aus der Verbindung der Delana mit dem Vollblüter Cardinal xx hervorgegangene Chance erhielt die Staatsprämie. Für sie wurde Aktuell als Partner gewählt. Ein Sohn des herausragenden Stempelhengstes Absatz (v. Abglanz) aus einer Tochter des sehr schönen und gute Reitpferde machenden Vollblüters Valentino xx. Da der Vollblut-Adel von Cardinal xx manchmal etwas schnell verblasste, war es nie ein Fehler, bei ihm auf Blutanschluss zu achten. Das hat man hier mit Valentino xx als MV und dem Trakehner Blut in Absatz erreicht. Aktuell deckte in Oldenburg und lieferte dort u. a. zahlreiche hochbezahlte Auktionspferde.
Die Aktuell-Tochter Agave ging zu Donnerhall. Auch er ist DLG-Sieger und hatte eine große Karriere als Dressurpferd unter Karin Rehbein. Entsprechend seiner eigenen Karriere wird er als Dressurpferdevererber angesehen; allerdings sind seine Nachkommen zusätzlich gut am Sprung. Nachdem mit Diplomat und Cardinal xx Hengste gewählt wurden, mit deren Nachkommen nicht immer gut Kirschen essen war, hat man bei Aktuell und vor allem bei Donnerhall auf einen hohen Rittigkeitsfaktor geachtet.
Die Donnerhall-Tochter Donata erhielt den Vollblüter Lauries Crusador xx zum Partner, der ebenfalls hochrittige Pferde machte und natürlich auch wieder den Anschluss an das offenbar für wertvoll erachtete Vollblut herstellte. Die Verbindung von Laurie mit Donnerhall brachte dann später auch den sehr guten Don Crusador.
Die Mutter La Belle dürfte ein schönes Modell mit guten fließenden Bewegungen sein, und genau diese Eigenschaften wollte man sicher erhalten und verstärken, als man als Partner Hampton ausgewählt hat - und zwar sofort, ohne sich vorher Nachkommen angesehen zu haben, denn Halifax Hailey stammt aus seinem ersten Jahrgang. Er bringt Anschluss an Donnerhall über die Mutter seines Vaters His Highness. Vater von His Highness ist der Trakehner Hohenstein, der bisher profilierteste Sohn des Caprimond, der - wie sein Vater - für sehr hohe Rittigkeitswerte und enorme Lernbereitschaft steht. Auf der Mutterseite geht Hampton wieder zurück auf Absatz und erhält mit dem Rubinstein-Nachkommen Rotspon weitere hohe Rittigkeitswerte. Hinter Absatz kommt dann Pik Bube I, dessen Blut hervorragend zu Donnerhall passt, auch wenn hier die Zusammenführung natürlich nicht so eng ist wie in der vielfach angewandten direkten Kombination dieser beiden hochqualitätvollen Hengste, die sich als absolute Passer-Anpaarung erwiesen hat.
Bei Halifax Hailey wurde sehr großen Wert auf Typ und Rittigkeit gewählt. Sie wird entsprechend schön und ein leichteres Kaliber sein. Bewegen wird sie sich eher leichtfüßig und lautlos wie eine Katze; denn die stark hebelnden Bewegungen eines Weltmeyer hat man zumindest bisher bewusst ausgespart. Auch hat man in den letzten Generationen mit Donnerhall, Rubinstein und Hohenstein auf Hengste mit feinfühlig zu reitenden Nachkommen geachtet, nachdem bis Cardinal xx zwar auf Typ und auch auf Leistungsvermögen geachtet wurde, aber auch mit Temperamentsproblemen gerechnet werden musste. Es könnte (muss aber nicht) sein, dass Halifax Hailey etwas spätreif ist und noch ein wenig Zeit zur Entwicklung braucht. Auch wird sie bei ihrer enorm hohen Intelligenz sicher einige Geduld in der Ausbildung brauchen, da sie wirklich alles wahrnehmen wird, was um sie herum geschieht. Wenn sie die entsprechende Sicherheit und das Vertrauen zum Reiter gefunden hat, wird die weitere Ausbildung vermutlich eine Freude werden, da sie entsprechend schnell lernen wird, außerdem leistungsbereit und ganz fein abzustimmen ist. Aber man wird sehr darauf achten müssen, wen man mit der Ausbildung betraut. Sie wird Fehler, die auf grobem Umgang oder Hauruck-Methoden beruhen, wohl kaum verzeihen. Was das Springen anbelangt, wird man sehen, ob ihr das Spaß macht, damit man Möglichkeiten zur Abwechslung hat. Die Karriere liegt natürlich in der Dressur oder in der Zucht.



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