man kann aber den verbänden durchaus nachsagen, dass sie bewusst dieses thema ausklammern. ich kann mich nicht daran erinnern je einen kritischen artikel im pferdeforum ( oldenburger verband) über die vermarktungsproblematik (preise) je gelesen zu haben. jedes jahr steht doch dasselbe drinnen vom weidemanagment über die fohlenaufzucht, über preisspitzen und spitzenhengste.
interessant wären doch ganz andere fakten, wie sieht denn der markt wirklich aus? wieviele züchter haben definitiv probleme ihre tiere kostendeckend unterzubringen? wieviele pferde werden denn je als sportpferde genutzt? wenn ja bis welche klasse? wieviele kinder reiten, wenn ja wie und wie lange? wie sieht es in zur zeit in den reitvereinen aus?
hier könnte die zuchtverbände gemeinsam mit der fn dem züchter fakten zur hand geben, die ihm auch als entscheidungshilfe dienen.
Aufruf zum Zuchtboykott !!!!!!!!!!!!
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Dann würden sich nur die übrig gebliebenen Züchter freuen...Zitat von Silbermond09 Beitrag anzeigen...da bin ich mir nicht so sicher, wenn alle ihre stuten abmelden würden zum jahresende. man wäre dann auch an dieser stelle gefordert.
Irgendwer bleibt immer über..
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@Silbermond09
Mit der Abmeldung "bestraft" man den Verband lediglich dadurch, dass dieser keine Gebühren mehr kassiert. Allerdings verursachen die abgemeldeten Stuten beim Züchter weiterhin Kosten, die wesentlich höher sind als die Einsparungen durch Abmeldung...
Man sollte in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Kosten hinterfragen - auch gegenüber Verbänden, Tierärzten, Bereitern, etc. Dies ist kaufmännisch sinnvoll und längst überfällig. Allerdings ändert dies auch nichts an der Hilf- und Konzeptlosigkeit in Sachen Eigenvermarktung...Un dies ist hier der wesentliche Faktor...
In der realen Wirtschaft reicht auch ein Top-Produkt schon lange nicht mehr, um erfolgreich zu sein. Vertrieb / Vermarktung sind für einen etwaigen Erfolg mindestens genau so wichtig, wie die Qualität des Produktes. Dies ist aber ebenfalls nicht ganz neu...Zuletzt geändert von Kittyhawk; 25.09.2009, 10:12.
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@Silbermond09: Wir haben auf einen Schlag ( schon viele Jahre her ) 8 Stuten abgemeldet. Hat keine Sau nicht mal nachgefragt warum...
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Zitat von Kittyhawk Beitrag anzeigenC. Endlos darüber diskutieren, wobei dies nichts ändern wird
Nach verbandsgesteuerter Planwirtschaft zu rufen, ist sinnlos - ...
...da bin ich mir nicht so sicher, wenn alle ihre stuten abmelden würden zum jahresende. man wäre dann auch an dieser stelle gefordert.
die züchter sind "der verband"Zuletzt geändert von Silbermond09; 25.09.2009, 10:01.
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@Ginella
Was die immensen Kosten betrifft, muss ich Dir zum Teil Recht geben. Nur: Es gibt nicht nur "Zauberhengste" für 1.500+, "Zaubertierärzte" (die, die eine Menge Show machen mit einer entsprechend horrenden Rechnung) und "Zauberverbände" (der Brand ist bei einem entsprechend tollen Reitpferd völlig zweitrangig). Vielmehr gibt es:
A. Eine Menge gute, bewährte Hengste für unter 1.000 EUR
B. Kompetente und "normale" Tierärzte, deren Rechnungen in erster Linie nicht dazu dienen, die dritte Immobilie oder Ehe zu finanzieren - es gibt auch noch reele Preise in diesem Bereich
C. Verbände, bei denen Gebühren, Provisionen, Kosten, etc. noch einigermaßen verhältnismäßig sind
Dies alles würde allerdings implizieren, bisher übliche Handlungsweisen zu hinterfragen...
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die bayern haben keine probleme.
der lotto-jackpot ist dorthin gegangen, die wiesn wird gut besucht und der fcb spielt sich auch langsam wieder in form. also alles gut dort unten.
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Was mir zu dem Zuchtboykott ein Stückweit einfällt, seitdem ich mal von Altötting über Regensburg nach Hause gegondelt bin, das ist für mich züchterisches und reiterliches Niemandsland.
Wer fährt in diese Gott verlassene Gegend um Coburg, um sich EIN Fohlen anzuschauen, wenn er bei der Fahrt von Verden anch Vechta vermutlich mehrere Dutzend anschauen kann?
Und auch wenn sie mir vor dem Umzug nach Oberbayern jetzt Fallgruben vor die bayrisch-hessische Grenze aufschaufeln, wenn ich mein Fohlen schon nicht im eigenen Umfeld oder Zuchtgebiet verkaufen kann, sollte ich mir Gedanken machen, woran es liegt. An externen oder regional unterschiedlichen Faktoren doch eher weniger...
In Baden-Württemberg scheint man sein Pferd besser vermarkten zu können, und das ist ja nun mal kein Hochzuchtgebiet.
Ein bayrisches Problem?
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Typisch deutsch: Diejenigen, die undurchdacht und ohne einen halben Gedanken an die Vermarktung zu verschwenden "ihre" Nische im Fohlenverkauf gesehen haben, schreien jetzt nach Regulierung (=Beschränkungen) durch Verbände. Man kann den Verbänden einiges nachsagen, aber sie sind nicht verantwortlich für die Gedankenlosigkeit und Konzeptmangel der betroffenen Züchter. Parallelen zur Milchproblematik sind kaum zu übersehen...
Ein Fohlen - egal wie gut vom Exterieur, Elastizität, Bewegungsqualität, Stamm, Abstammung, etc. - ist eine Hoffnung. Wenn das Produkt "Hoffnung" nicht mehr zu kostendeckenden Preisen breitflächig vermarktbar ist, dann sollte man sich Gedanken darüber machen, FAKTEN anzubieten: Gesunde, gerittene und bedienbare Pferde, die bereits platziert sind und deutlich überdurchschnittlich veranlagt. Wer das nicht kann, will, oder es einsieht, der kann
A. So weitermachen wie bisher, jeder ist frei, sein Geld für wofür auch immer auszugeben
B. Die Pferdezucht einschränken oder einstellen
C. Endlos darüber diskutieren, wobei dies nichts ändern wird
Nach verbandsgesteuerter Planwirtschaft zu rufen, ist sinnlos - Verbandsleute sind so ziemlich die Allerletzten, denen man als Züchter seine Zukunft in die Hand legen sollte...
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Das Jammern hilft ja im Prinzip sowieso nix, jeder weiß (oder müsste eigentlich wissen) worauf er sich bei einer Bedeckung einläßt, das der Markt nicht so rosig ist, weiss man ja nicht seit gestern. Besamen lässt man ja auch immer freiwillig.
Ich finde es immer nur putzig, das manche sagen, "Fohlen von Sandro Hit muss mindestens 5000€ bringen, sonst rechnet sich das Züchten nicht" was rechnet sich denn?? Bei den meisten hier ist es doch nur Hobby, und das man mit der (Hobby-)Zucht kein bis kaum (meistens zumindest) Gewinn macht, dürfte auch bekannt sein.
Nicht jedes Fohlen von (teuren) Hengsten ist nachher auch noch die Decktaxe wert..
Ein Bekannter von mir fährt oft Fohlen anschauen, und wenn die Züchter dann sagen Durchschnittspreis auf der Auktion war aber (z.B) 6.000€, das müsste er dann auch haben... -warum war denn sein Fohlen nicht auf der Auktion???
Mir ist lieber ich bekomme einen reelen Preis für mein Fohlen das dann an nette Leute geht (ist nunmal bei mir nur Hobby) als das ich das Tierchen noch Jahrelang durchfüttern muss und bis 3 jährig noch mehr kosten habe und dann geritten auch "nur" 5 dafür bekomme..
(wobei ich auch nichts dagegen hätte mal einen Spitzenpreis zu bekommen
)
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...wenn hier ein paar weniger stuten gedeckt werden, werden es evtl. in der pferdefabrik ein paar mehr. nützt da ein boykott?
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@Linaro, das würde ganz einfach gehen, wenn die zuchtverbände die menge der deckscheine der pferdenachfrage anpassen würden. klar wird dies nicht geschehen, denn die wasserköpfe die sich in verden, vechta etc. in den letzten jahrzehnten aufgeblasen haben werden nur dann reduziert wenn das kind schon in den brunnen gefallen ist. zur zeit steht es ja noch am brunnerand. abgesehen davon, bin ich mittlerweile vor gut 40 jahren das erste mal auf einem pferd gesessen und habe seit 25 jahren eigene pferde. ich glaube schon, das ich die entwicklung in der pferdewelt zumindest in diesem zeitraum etwas beurteilen kann.
jammern wegen der miesen marktlage tue ich nicht, denn die konsequenzen (trotz 2 zuchtstuten und nicht einmal schlechte) habe ich vor ein paar jahren gezogen und konsequent nicht decken lassen und dies aus dem grund, weil ich mir diese entwicklung damals schon vorstellen konnte und nicht weil es mir "schlecht ging"
ich erwarte nur, dass züchter sich ihrer verantwortung bewusst werden!
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ich glaub nicht das die Verbände da eingreifen. Die sind doch um jede Stute dankbar die angemeldet wird, um jedes Pferd was zur Auktionsauswahl gebracht wird, usw. Da müßen auch gehälter gezahlt und Provisionen ausgeschüttet werden. Von Verbandsseite ist da nix zu erwarten !Zitat von sascha Beitrag anzeigenboykott hin boykott her, die zuchtverbände sollten hier endlich eingreifen und sich ihrer verantwortung stellen und einfach mal die bedeckungszahlen erheblich runterschrauben. wenn der hobbyzüchter schon nicht seine rosarote brille absetzen will.
Nicht nur Ganztagsschulkinder ! Die jüngste Tochter meiner Cousine ist jetzt in der 4. Klasse und sitzt, wenn sie gegen 2 von der Schule nach Hause kommt bis MINDESTENS ! 17 Uhr vor ihren Hausaufgaben. Stall und Halle darf sie sich dann abends mit den Berufstätigen teilen. Auch kein Spaß mehr für ein KindZitat von Furioso-Fan Beitrag anzeigenDas mit den Kindern in die Ganztagsschulen finde ich eine gute Beobachtun
Zuletzt geändert von Timo; 25.09.2009, 08:38.
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Nee, Linaro hat durchaus ihre eigene Meinung dazu und mit einer wechselnden Anzahl Zuchtstuten müssen auch wir familiär gut darüber nachdenken, was wir wie tun - ich fahre fast jeden Tag auf die Züchterhöfe und ich halte hier keine Meinungen hoch, sondern bin der Meinung, dass sich jeder an die eigene Nase packen muss. Klar gibt es hier "oben" Haltungen wie beschrieben, genau wie "unten" auch (hübsche Einteilung
) - viele der, die es mit Erfolg betreiben sehen aber anders aus und die lächeln genauso über diese Aussagen hier.
@sascha - Was soll ein Zuchtverband da bitte regeln?
Wenn wir hier mit Parolen kommen, dann müssen diese konkret sein und auch durchdachte Lösungen enthalten. Ideen gibt es viele, auch wir haben hier im ländlichen Pferdezuchtverein schon solche erarbeitet (warum wird sowas hier nicht Thema - das hat wenigstens Sinn und Verstand?) - ich prangere an, dass mir hier viele der Kritiker deutlich zu weit entfernt sind von der Praxis und in ihrer Theorie untergehen. Viele der Leute die hier jammern, sind meilenweit vom echten Geschehen entfernt und was ist es dann ein Wunder, dass gar nix mehr geht? In den Verbänden wurde schon seit Jahren darüber debattiert, dass die Züchter-/Käuferstruktur sich ändert und die Züchter nur noch das produzieren sollen, was sie selbst aufziehen können. Der Fohlenmarkt verlagert sich zu einem Reitpferdemarkt - die Betriebe, die Ausbildung nicht selber darstellen können, müssen Verbindungen mit welchen eingehen, die es können (ja, ja solche Verbindungen gibt es hier "oben" zu Genüge). Da sind wir aber wieder bei größeren Betrieben und nicht bei der "Hobbyzucht". Erinnert ihr euch an die Debatten, dass auf den Auktionen die Aussteller meist einen kleinen Kreis von Leuten bilden? Was machen "diese" Leute anders? Kann man sich mit denen messen, will man das überhaupt? Oder geht es doch um den Spaßfaktor?
Das Gejammere ist eine hausgemachte Problematik, dabei bleibe ich - wenn es euch damit nicht gut geht, dann schleppt die Stuten nicht zum Hengst und haltet euch keine Pferde. Warum hat man ein Hobby über das man dann nur klagen kann und möchte?
Ganz nebenbei sind meine Pferde auch Hobby - ich kann sie auch nicht bis zum St.Nimmerleinstag stapeln. Leider!
So ich fahre jetzt in die bösen Zuchtbetrieben hier "oben" mit der schlimmen Einstellung zum Thema Pferdehaltung und begebe mich mal wieder ins reale Leben!
Diese Diskussion dreht sich im Kreis und beide Seiten reden aneinander vorbei ohne dass es zu Lösungen kommt.
Zuletzt geändert von Linaro3; 25.09.2009, 08:10.
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Das mit den Kindern in die Ganztagsschulen finde ich eine gute Beobachtung. Zudem konkurriert der Reitsport mit einem Haufen anderer Aktivitäten, die es verhindern, daß sich die Kids wirklich mit Haut und Haar auf die Pferde einlassen. Ein eigenes Pferd, auch wenn finanziell machbar, ist ein Zeitfaktor.
Außerdem sollen die lieben Kleinen doch Auslandsaufenthalte machen, möglichst noch in der Vor-Abi-Zeit, ein Abi machen, studieren, Auslandsaufenthalte usw. Pferd wäre damit nur Karrierebremse.
Damit fällt ein potentieller inländischer Käuferkreis weg. Vielleicht nicht für die Fohlen, aber für die Nachwuchspferde, zu denen die nicht verkauften Fohlen werden.
Wobei mir diese Tendenz im Turnier-Einsteiger-Bereich sich noch nicht widerzuspiegeln scheint. Oder doch?
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Viele in der nördlichen Mitte und im Norden Deutschlands haben sowieso eine andere Einstellung zu Pferdezucht und Haltung.
Schon vor Jahren habe ich dort Pferde gesehen, die im Winter wie Mastschweine gehalten werden, Stuten tragend und noch mit Fohlen bei Fuß in kleiner Boxe etc., z.B. Aussage eines Züchters, er wolle reduzieren, damit er pro Box nur noch ein Pferd hat...
Verstehe ja auch irgendwie, daß Linaro die Fahne einfach hochhalten muß, wenns ihr Job ist. Aber auch wir wissen, was dort oben ab geht.
Hauptsache, alle Stuten werden wieder gedeckt!
Ich finde Ginellas provokanten Aufruf super, da auch ich nicht bereit bin, fremde Leute mit guten Pferden zu sponsern.
Schon vorher hatte ich meine persönliche Konsequenz für 2010 gezogen:
- eine Jungstute wird gedeckt, da Bestellungsfohlen
- zweite junge Stute wird nur gedeckt, wenn sie ein gutes Hengstfohlen hat,
SF wird evtl. behalten (Mutter dann wieder in den Sport)
- Hengstmutter und Mutter einer Siegerstute bleibt leer, wird geritten
(falls nicht noch ein Pferd vorher verkauft wird)
- Vollschwester zu gekörtem Hengst soll noch verkauft werden oder bleibt leer
Dann mal schaun, wie es aussieht, bevor im Jahr 2011 gedeckt wird...
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vieleicht sollte es so formuliert werden,
übernehmt die verantwortung für eure zuchtprodukte!!
denn ihr stellt keine fahrräder her sondern lebewesen. das züchter finanziell sich auf sehr dünnen eis bewegen und trotz vollem stall ihre stuten decken lassen ist für mich unverantwortlich. tierärzte, wenn sie denn nach langer und erfolgloser eigenbehandlung gerufen werden, bekommen oft ihre rechnungen nicht bezahlt oder es werden aberwitzige ratenzahlungen vorgeschlagen, aufzüchter müssen oft betteln gehen, damit sie bei bedarf einen tierarzt oder schmied rufen dürfen. alles in der letzten zeit vermehrt mitbekommen. das kann es wohl nicht sein, oder?
dem hobby der pferdezucht zu frönen um dann die lebewesen zum metzger zu bringen oder an dubiose händler billigst zu verscherbeln ist und bleibt für mich unverständlich.
hier im hochzuchtgebiet, haben alle oder fast alle in der pferdewelt erhebliche probleme, sei es der "exclusive" vermarkter, der ausbildungstall oder der bauer der vor jahren auf pferdehaltung umgestellt hat. zumindest weiss ich das von den betrieben, die ich schon jahrelang kenne.
um den zukünftigen markt zu analysieren, ist es wichtiger sich über die gegenbenheiten gedanken zu machen,
angfangen von arbeitslosigkeit ( oder die angst davor) bis hin zu der tendenz kinder auf ganztagesschulen zu parken ( wo bleibt der reiterliche nachwuchs)
ob es sinnvoll ist sich nur auf "beste pferdequalität in der zucht" zu konzentrieren, und damit die zuchtaktivitäten schönzureden - es hat ja jeder nur die beste qualität im stall- ist meiner meinung nach nicht des rätsels lösung. die pferdequlität ist doch schon seit jahren um längen besser als die reiterqualität. es gibt doch nur eine lösung, die zuchtmenge muss der nachfrage angepasst werden. boykott hin boykott her, die zuchtverbände sollten hier endlich eingreifen und sich ihrer verantwortung stellen und einfach mal die bedeckungszahlen erheblich runterschrauben. wenn der hobbyzüchter schon nicht seine rosarote brille absetzen will.
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Nun hackt mal nicht so sehr auf Ginella rum.
Ob der Ansatz zu einem Zuchtboykott der richtige ist, lasse ich mal dahingestellt.
Aber ist nicht zu bestreiten, dass sehr viele Züchter auch ihre durchaus guten Fohlen nicht verkaufen konnten. Es ist auch nicht zu bestreiten, dass es schon jetzt durchaus etliche Gestüte gibt, die kurz vor dem Ruin stehen. Andere sind dort schon und welche sind es eigentlich auch, nur wollen sie es noch nicht wahrhaben.
Für mich gilt: Als kleiner Hobby-Züchter kann ich nur neu decken lassen, wenn ich damit nicht drohe unterzugehen, mein Stall nicht überquillt, ich die Arbeit noch leisten und den vorhandenen Pferden gerecht werden kann und sich das eben so gestalten lässt, dass ich an meinem Hobby nicht zugrunde gehe.
Das können die großen Gestüte natürlich so nicht machen. Auch unter denen gibt es sicher Kandidaten, die nachts nicht mehr schlafen können, weil sie nicht mehr wissen, wovon sie Gehälter, Banken und sonstige Rechnungen bezahlen sollen.
Es gibt bereits Metzger, die keine Pferde mehr annehmen, weil sie zu viele haben. Und es gibt auch (vor allem in den Hochzuchtgebieten) Züchter, die sich nicht mehr anders zu helfen wissen, als über Schlachtung nachzudenken.
Wenn man nun den durchaus nicht am Stammtisch sprechenden Leuten folgt, die da sagen, die Wirtschaftskrise kommt erst ab Anfang des kommenden Jahres beim Volk so richtig an, dann ist es ziemlich leichtsinnig, Bedenken wie die von Ginella einfach abzutun.
Wie man für sich mit den derzeitigen Zeiten umgeht, muss jeder selbst entscheiden. Ich hoffe für alle, dass sie ihre Entscheidung auf Grund solider Überlegungen treffen.
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Aufruf zum Zuchtboykott
ganz ehrlich kommt dieser Aufruf jetzt nicht ein wenig spät und m. E. wird es nix bringen, das hätte schon sehr viel früher passieren müssen!
Und warum soll jemand mit einem sehr guten Stutenstamm 2010 keine Fohlen auf den Markt werfen, wenn er das Geld bekommt was er haben möchte ..??
Erstmal die eigenen Stuten sehr, sehr kritisch beäugen und aussortieren.
das denke ich auch..!
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