Aufruf zum Zuchtboykott !!!!!!!!!!!!

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  • Benjie
    antwortet
    Zitat von ditschi Beitrag anzeigen
    Also ich finde ja, im Zuge der Reitpferdeeignung der Stuten sollten wir bitte schön denn auch gleich das allseits beliebte Thema der Gesundheit von Stute und Hengst mitdiskutieren.

    Sonst wird das hier alles nicht rund - ist ja halbherziger Kram ansonsten!!
    na ja, aber ihr gehört ja auch eher zu den toleranteren was korektheit angeht. da herschen bei euch auch noch selektions möglichkeiten.

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Zitat von Ginella NB Beitrag anzeigen
    @ Furioso-Fan

    Du bist also wirklich der Meinung, wir Züchter sollten uns wie die "Heilsarmee" verhalten, weil wenn wir Streiken der Untergang des Abendlandes drohen könnte?

    Dann sollten wir vielleicht mal einen Spendenaufruf starten für die armen gescholtenen Branchen, die alle von uns "abhängig" sind.
    Nur das die meisten die Abhängigkeit wohl erst merken würden, wenn wirklich 50% plötzlich mal eine Saison lang streiken würden.
    .
    Tut mir leid, ich versteh gerade den Zusammenhang mit der Heilsarmee nicht...
    Mein Gedankengang beruhte darauf, daß Pferdezucht wie andere Gewerbe auch funktioniert, und mehr mit im Boot sitzen als nur Züchter und Kunden.

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  • rooby94
    antwortet
    Zitat von ditschi Beitrag anzeigen
    Gar nichts! Wie kommst du nur darauf?

    Back to the roots ist die Devise
    darauf sollten wir anstoßen !!!!!!!!!!!!

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  • Ginella NB
    Ein Gast antwortete
    das allseits beliebte Thema der Gesundheit von Stute und Hengst mitdiskutieren.
    sehr gerne!

    aber das thema gesundheit ist soooo ein weites feld.
    wo will man da die grenzen einer "Zuchttauglichkeit" setzen?

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  • ditschi
    antwortet
    Zitat von Britta Beitrag anzeigen
    so, jetzt will ich's aber wissen: WAS hast Du genommen???
    Gar nichts! Wie kommst du nur darauf?

    Back to the roots ist die Devise

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  • Britta
    antwortet
    Zitat von ditschi Beitrag anzeigen
    ...Sonst wird das hier alles nicht rund - ist ja halbherziger Kram ansonsten!!
    so, jetzt will ich's aber wissen: WAS hast Du genommen???

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  • ditschi
    antwortet
    Also ich finde ja, im Zuge der Reitpferdeeignung der Stuten sollten wir bitte schön denn auch gleich das allseits beliebte Thema der Gesundheit von Stute und Hengst mitdiskutieren.

    Sonst wird das hier alles nicht rund - ist ja halbherziger Kram ansonsten!!

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Ginella NB Beitrag anzeigen
    Da bringt eine irgendwann abgelegte SLP und dann Sattel "auf nimmer Wiedersehn" aber auch nicht viel mehr Erkenntnis.
    Die Rittigkeit und Leistungsbereitschaft kann man meiner Meinung nach doch auch erst richtig einschätzen, wenn einem Pferd mal etwas Leistung abgefordert wird.
    Eine SLP ist für ein normales Pferd heutzutage doch auch keine große Herausforderung mehr.....
    Richtig, aber es ist zumindest mal der gute Wille ersichtlich. Bei einem Züchter, wo die Mutter, Großmutter, etc. sporterfolgreich sind/waren fänd ich es jetzt auch hinnehmbar, wenn der eine gute Tochter nicht im Sport laufen lässt, sondern gleich mit lediglich SLP in die Zucht nimmt. Oder es z.B. bereits Vollgeschwister gibt, die sporterfolgreich laufen.
    Natürlich ist es für jeden Sportpferdezüchter unabdingbar, auch zur Überprüfung seiner eigenen Maßstäbe, Jungpferde in den Sport zu bringen und auf Leistung zu testen.
    Solche Züchter meinte ich jetzt aber nicht in erster Linie, sondern eher solche, wo es keinen Reiter in der Familie gibt und rein nach Papier und Schönheit gezogen wird (ist schon bei Hunden schrecklich, aber bei Sportpferden?!?). Oder aber wo es vor Generationen mal einen im Sport gab und deswegen die Züchterei über jeden Zweifel erhaben ist. Da gibts sicher etliche weitere Beispiele.
    Dass es sicher auch höhere Maßstäbe gibt, gerade auch um im Sport vorne mitzuwirken, ist klar. Es ging mir ja eher um Mindestmaßstäbe. Und da gehört für mich "schon mal draufgesessen haben" zu jeder Stute, die in die Zucht soll.

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  • Ginella NB
    Ein Gast antwortete
    @ Furioso-Fan

    Du bist also wirklich der Meinung, wir Züchter sollten uns wie die "Heilsarmee" verhalten, weil wenn wir Streiken der Untergang des Abendlandes drohen könnte?

    Dann sollten wir vielleicht mal einen Spendenaufruf starten für die armen gescholtenen Branchen, die alle von uns "abhängig" sind.
    Nur das die meisten die Abhängigkeit wohl erst merken würden, wenn wirklich 50% plötzlich mal eine Saison lang streiken würden.

    Finde es nach wie vor erschreckend, dass es Stuten in der Zucht gibt, die noch nie geritten worden sind.
    Da bringt eine irgendwann abgelegte SLP und dann Sattel "auf nimmer Wiedersehn" aber auch nicht viel mehr Erkenntnis.
    Die Rittigkeit und Leistungsbereitschaft kann man meiner Meinung nach doch auch erst richtig einschätzen, wenn einem Pferd mal etwas Leistung abgefordert wird.

    Eine SLP ist für ein normales Pferd heutzutage doch auch keine große Herausforderung mehr.....
    Zuletzt geändert von Gast; 01.10.2009, 13:59.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Ich denke vieles am Markt wird sich von alleine regulieren. Wenn sich der Markt bei den "normalen" bis "guten" Pferden zu 3-4jährigen Reitpferden hin verschiebt, werden viele kleine Züchter den Platz, den Beritt und den langen Atem inklusive Finanzierung nicht mehr für so viele Pferde aufbringen können wie jetzt.
    Wenn diese Kleinzüchter nur noch so viele Fohlen produzieren, wie sie selbst groß kriegen können, wird sich die Marktlage entspannen. Für die Züchter mit super Stuten ändert dies nichts, denn richtig gute Fohlen dürften sich nach wie vor auch im Fohlenalter verkaufen lassen und zumindest die Option einer alljährlichen Bedeckung aufrecht erhalten.

    Was ich mir bei einem solchen Reitpferdemarkt wünsche, wäre eine schrittweise Orientierung zu rittigen und bewährten Vererbern anstelle von jungen Modehengsten. Schließlich muss man die Tiere dann selbst groß kriegen und anreiten, vielleicht ändert das ja was an der Einstellung so mancher Züchter zu der Rittigkeit ihrer Nachkommen.
    Finde es nach wie vor erschreckend, dass es Stuten in der Zucht gibt, die noch nie geritten worden sind. Wie will man denn dann auf Reitpferdeeignung züchten, wenn man selbst noch nie auf dem Pferd gesessen hat und weder Stärken noch Schwächen einschätzen kann?

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  • ditschi
    antwortet
    So, nun eben nicht als PDF sonder als JPG

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  • ditschi
    antwortet
    Der Upload hat nicht geklappt - Datei war zu groß. Ich arbeite aber dran.

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  • tantan
    antwortet
    @Furioso-Fan
    Das sind Überlegungen die man nicht vergessen darf.
    Ich glaube die kleinen Hengststationen haben eh schon zu kämpfen.

    @ditschi
    Link ?

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Hast du einen Link vergessen?

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  • ditschi
    antwortet
    Vielleicht ganz interessant - aus unserer Tageszeitung von heute:

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  • Timo
    antwortet
    Zitat von Furioso-Fan Beitrag anzeigen
    Seien wir doch mal mutig und spekulieren:
    Was würde passieren, wenn nächstes Jahr, sagen wir, 50% aller Zuchtgebiete, nichts decken ließen?
    - Einkommenseinbußen bei den TAs. Mit denen hätte ich in der Breite, da andere Tätigekeitsbereiche da sind, am wenigsten Mitlied, ohne daß das den TAs gegenüber abgfallend gemeint ist
    - Einkommenseinbußen bei den Landgestüten. Die krebsen angesichts der Bausubstanz, Eigenfinanzierung etc. im Zuchtbereich ganz schön ohnehin... Also, Personalabbau, Leistungsminderung, evtl. Argumente für die Schließung?
    - kleinere private Hengststationen hören auf
    - die großen können kompensieren. Zumal wenn es Abschreibungsobjekte für andere Tätigkeitsbereiche sind. Wenn die zumachen, muss man nicht weinen... Sie werden nicht zumachen, weil sie wendig genug sind, neue Kundenkreise zu halten oder zu erschließen
    - in den Markt werden verstärkt andere Zuchtgebiete drängen

    Seh ich da irgendwas positives?
    sieht fast so aus als würde sich das so verhalten wie mit den Tante-Emma Läden

    Zitat von Furioso-Fan Beitrag anzeigen
    - Einkommenseinbußen bei den TAs. Mit denen hätte ich in der Breite, da andere Tätigekeitsbereiche da sind, am wenigsten Mitlied, ohne daß das den TAs gegenüber abgfallend gemeint ist

    Zuletzt geändert von Timo; 01.10.2009, 09:04.

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Seien wir doch mal mutig und spekulieren:
    Was würde passieren, wenn nächstes Jahr, sagen wir, 50% aller Zuchtgebiete, nichts decken ließen?
    - Einkommenseinbußen bei den TAs. Mit denen hätte ich in der Breite, da andere Tätigekeitsbereiche da sind, am wenigsten Mitlied, ohne daß das den TAs gegenüber abgfallend gemeint ist
    - Einkommenseinbußen bei den Landgestüten. Die krebsen angesichts der Bausubstanz, Eigenfinanzierung etc. im Zuchtbereich ganz schön ohnehin... Also, Personalabbau, Leistungsminderung, evtl. Argumente für die Schließung?
    - kleinere private Hengststationen hören auf
    - die großen können kompensieren. Zumal wenn es Abschreibungsobjekte für andere Tätigkeitsbereiche sind. Wenn die zumachen, muss man nicht weinen... Sie werden nicht zumachen, weil sie wendig genug sind, neue Kundenkreise zu halten oder zu erschließen
    - in den Markt werden verstärkt andere Zuchtgebiete drängen

    Seh ich da irgendwas positives?

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  • manonegra
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Ginella NB Beitrag anzeigen

    da es hier aber anscheinend nicht möglich ist, manche dinge etwas differenzierter zu sehen, fühlt sich halt immer gleich jeder angesprochen. nur diejenigen wahrscheinlich nicht, die es betrifft.
    du hast ganz pauschal zum Zuchtboykott aufgerufen, von differenziertheit habe ich in deinem ursprungsposting nichts lesen können.

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  • ditschi
    antwortet
    Thema wieder geöffnet - viel Spass bei der Diskussion!

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  • Ginella NB
    Ein Gast antwortete
    ich mach hier gar nix mehr.

    hab die nase voll davon , das hier nur zuchten anderer leute schlecht gemacht werden,
    um oft nur von seiner eigenen misere abzulenken.

    jeder kann herkommen und sich alles anschaun!

    danach darf er dann schreiben was er gesehen hat.

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