Aufruf zum Zuchtboykott !!!!!!!!!!!!

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Zitat von Ginella NB Beitrag anzeigen
    Die Diskussion läuft hier langsam aber sicher wieder etwas am Thema vorbei.

    Es macht mir 0,0 aus, das meine ungedeckten Stuten auch Geld kosten. Darum geht es nicht!

    Mit meinem - zugegebener Massen - extra provokant formuliertem Aufruf ging es mir nur rein darum, mal ein Jahr lang den Markt Mengenmäßig etwas zu bereinigen und zu regulieren.


    Es würde mich aber mal interessieren, woran man eine gute Zuchtstute festmacht. Wirklich nur an ihrer modischen Abstammung, oder dem Mutterstamm, der dahintersteht???

    Linaro hat mir im Vorfeld dieses Topica selber geschrieben, das im Hanno-Land viele Fohlen den "letzten" Weg gehen werden, weil sie die Züchter nicht losbekommen.
    Ich möchte nicht wissen, wieviele davon in Schlachtpferdetransporten gehn Süden landen, damit finanziell noch das bestmögliche rausgeholt wird.

    Ist das Sinn und Zweck der "Massenzüchtung", nur damit am Schluss durch Zufall eine Hand voll "Elite" mit abfällt, die sich spitzenmäßig vermarkten lässt?
    Das würde ich als tierschutzrelevante züchterische Bankrotterklärung interpretieren.

    Inwieweit machst Du denn Deinen massiven Standortnachteil für den schlechten Abverkauf verantwortlich und was willst du ändern?

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  • Ginella NB
    Ein Gast antwortete
    Die Diskussion läuft hier langsam aber sicher wieder etwas am Thema vorbei.

    Es macht mir 0,0 aus, das meine ungedeckten Stuten auch Geld kosten. Darum geht es nicht!

    Mit meinem - zugegebener Massen - extra provokant formuliertem Aufruf ging es mir nur rein darum, mal ein Jahr lang den Markt Mengenmäßig etwas zu bereinigen und zu regulieren. Das sollte dann ja irgendwie automatisch passieren, wenn man es rein marktwirtschaftlich betrachtet.

    Linaro hat mir im Vorfeld dieses Topics selber geschrieben, das im Hanno-Land viele Fohlen den "letzten" Weg gehen werden, weil sie die Züchter nicht losbekommen.
    Ich möchte nicht wissen, wieviele davon in Schlachtpferdetransporten gehn Süden landen, damit finanziell noch das bestmögliche rausgeholt wird.

    Ist das Sinn und Zweck der "Massenzüchtung", nur damit am Schluss durch Zufall eine Hand voll "Elite" mit abfällt, die sich spitzenmäßig vermarkten lässt?

    Ich erinnere an die Online-Umfrage des Züchterforums.
    Darin haben über 62% der Züchter damit abgestimmt, das sie ihr Fohlen nicht vermarkten konnten und auch keine Interessenten dafür vorhanden sind.


    Stelle mir gerade die Gesichter der Hengsthalter vor, wenn genau diese 62% im Mai 2010 alle ihre Stuten immer noch nicht wieder besamen haben lassen.
    Zuletzt geändert von Gast; 25.09.2009, 12:36.

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Was berechtigt Dich zu der Annahme, daß ich als LK5-Reiter kein qualitätsvolles Pferd haben möchte? Und das auch bezahle?

    Ich möchte als LK5-Reiter, der seinen "Sport" genauso ernstahft und mit Opfern betreibt wie der LK 1Reiter - erst genommen werden. Mein Geld ist nämlich genauso gut wie das von anderen Menschen.

    Genau solche Sprüche und Einschätzungen sind mit schuld an der misere: Wenn ich nur für die - sagen wir 10% der LK4 und besser-Reiter - züchte, von denen ein großer Anteil noch Profis und Halbprofis sind, fehlt mir ein Markt, wenn der Auslandsmarkt wegbricht.
    Und genau das passiert gerade.

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  • Kittyhawk
    antwortet
    Die Masse der Reiter ist auch gar nicht bereit, geschweige denn in der Lage GÄNGIGE Preise für überdurschnittliche, platzierte, gesunde und bedienbare Pferde zu bezahlen.

    Was sagt es aus über eine Stute, die drei-vierjhrärig vom nächsten profi durch die Springpefderdeprüfungen geschleust wird, und dann in der zucht verschwindet?
    Du müsstest meine diesbezüglichen Aussagen GENAU lesen. Ich sprach von dreijährig Einreiten und Decken. Vierjährig Fohlen und Weide. Vierjährig Herbst Anfang Turniervorbereitung. Fünfjährig Turniereinsatz und Platzierungen...
    Wenn man dies natürlich nicht erfüllt oder leisten kann, tja, dann muss man in der Tat mit Totalverlusten rechnen...

    Ein LK5-Reiter ist auch weiterhin nicht unbedingt das Zielpublikum für eine fünfjährige Stute mit SPF L/M Platzierungen, super vorsichtig, viel Qualität, etc. Dafür tut es in der Tat jedes 3-Mille-Pferd, an dem der Züchter bereits 5-10.000 EUR verloren hat.
    Nur die Frage ist hier NICHT, wie man dem Hobbyreiter BILLIGST Pferde liefert und drauflegt, sondern wie man als Züchter Qualität erzeugt und diese vermarktet bekommt. Immer die Zielgruppe im Auge...;-)

    PS. Bevor die Argumentation wieder aus dem Ruder läuft. Ich meine hier nicht vermeintliche Weltklassepferde für Aachen, sondern überdurchschnittliche Qualitätspferde (durch Amateure bedienbar) für den Einsatz in den Klassen L-S*...
    Zuletzt geändert von Kittyhawk; 25.09.2009, 12:26.

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Gegenfrage: Was sagt es aus über eine Stute, die drei-vierjhrärig vom nächsten profi durch die Springpefderdeprüfungen geschleust wird, und dann in der zucht verschwindet?

    Die Masse der deutschen Reiter - und Käufer - reitet kein Turnier, und wenn ist das Gros das reiterliche Niveau, in dem solche Freizeitellis wie ich rumeiern: auf LK5 Niveau.

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  • Kittyhawk
    antwortet
    @Furioso-Fan

    und schicken ihre Tierchen in den Sport
    Du hast mir meine Frage nicht beantwortet: Was glaubst Du mit einer 10-jährige Stute, die seit Jahren keinen Sattel mehr gesehen hat, im heutigen Sport (L aufwärts) noch zu erreichen? Und was ändert dies an dem kaufmännischen Aspekt der Angelegenheit im Verhältnis zur Vornutzung und Verkauf als fünfjähriges Sportpferd?

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Zitat von Kittyhawk Beitrag anzeigen
    @Furioso-Fan

    6 Wochen Einreiten und 5-6 Mal Freispringen können die meisten ab.
    Über konstante Leistung, sagt dies freilich NICHTS aus. Es handelt sich um einen ersten Leistungeindruck, der selbstverständlich über eine jahrelange Einsatzfähigkeit und -Fähigkeit nichts aussagt. Es geht um eine Entscheidungshilfe bei der Frage züchterisch vornutzen (Ja/Nein), bzw. längere Ausbildungszeit hinnehmen (Ja/Nein).
    Es ist völlig klar und bekannt, dass in DEM Alter einige Pferde verkannt werden. Nur: Wegen 10 die man aus 100 verkennt, kann man nicht die anderen 90 durchfüttern und ausbilden in der Hoffnung, dass sie sich irgendwann entwickeln...

    Ansonsten bin ich völlig bei Dir, ich würde NIE eine Stute in der Zucht einsetzen, die nicht mindestens fünf Jahre lang lückenlos (mindestens M*) platziert war und den Sport nicht gesund verlassen hat. Wenn eine Stute eine sehr gute Abstammung bzw. Stamm nicht durch langjährige Eigenleistung bestätigt, gehört sie meiner Meinung nach NICHT in die Zucht...
    Leider ist diese Vorstellung mehrheitlich nicht praktikabel oder gar durchsetzbar, deswegen der "machbare" Vorschlag mit der Vornutzung...;-)
    Natürlich lässt sich das nicht realisieren, sowohl Profiställe und Profibereiter haben wir gar nicht, daß die Pferde durchplatziert sein können. Otto Normalreiter fällt da völlig runter, gerade in den Jungpferdeprüfungen, wo man doch vielleicht höchstens noch mal im Tal der Ahnungslosen im Osten starten braucht.

    Es muss auch nicht M-sein, es kann ein breites Nutzungskonzept sein, regelmässig geritten, rittig, brav, gesund.

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Ob es jeder für sich so halten kann, hängt von den Regularien ab.
    Wir haben ja hier oft genug durchgekaut, wie eine SLP schieflaufen kann, mir persönlich ist das völlig Banane, wie ein Gestüter meine Stute beurteilt, wenn ich mir das reiterliche Niveau im nächsten Landgestüt nur anschaue.

    Und es sagt auch nichts über gesundheit aus, wenn ich sie dreijährig hochfahre, die Knochen belaste, um sie dann den rest ihres Lebens als Zuchtstute rumdümpeln zu lassen.

    Sportstuten mit Leistung und möglichst fehlerfreiem Ex- und Interieur gehören in eine Zucht, keine Schaustuten.

    Aber wir schweifen ab.

    Es wäre ein interessantes Unterfangen, mal einen Feldtest zu machen, Großzüchter mit gutem Marketing und Kleinzüchter mit sozialer Kundenbindung in zweiter, dritter Generation machen ein Sabbatjahr, was dabei rauskommen mag, und schicken ihre Tierchen in den Sport bzw. bauen sich ein reiterliches Umfeld auf.

    Mich würden einfach mal breite Eindrücke interssieren, eine Marktforschung gewissermaßen, die über Jahrbücher hinausgehen, sondern einfach die Trends erkennen und damit arbeiten.

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  • Kittyhawk
    antwortet
    @Furioso-Fan

    dreijährig hat für mich persönlich kein Pferd was unter dem Sattel verloren, auch nicht zur SLP. Die halte ich nämlich für völlig überflüssig in der bisherigen Form, denn sie sagt über konstante Leistung und Einsatz unter wahren Bedingungen nämlich fast nichts aus.
    6 Wochen Einreiten und 5-6 Mal Freispringen können die meisten ab.
    Über konstante Leistung, sagt dies freilich NICHTS aus. Es handelt sich um einen ersten Leistungeindruck, der selbstverständlich über eine jahrelange Einsatzfähigkeit und -Fähigkeit nichts aussagt. Es geht um eine Entscheidungshilfe bei der Frage züchterisch vornutzen (Ja/Nein), bzw. längere Ausbildungszeit hinnehmen (Ja/Nein).
    Es ist völlig klar und bekannt, dass in DEM Alter einige Pferde verkannt werden. Nur: Wegen 10 die man aus 100 verkennt, kann man nicht die anderen 90 durchfüttern und ausbilden in der Hoffnung, dass sie sich irgendwann entwickeln...

    Ansonsten bin ich völlig bei Dir, ich würde NIE eine Stute in der Zucht einsetzen, die nicht mindestens fünf Jahre lang lückenlos (mindestens M*) platziert war und den Sport nicht gesund verlassen hat. Wenn eine Stute eine sehr gute Abstammung bzw. Stamm nicht durch langjährige Eigenleistung bestätigt, gehört sie meiner Meinung nach NICHT in die Zucht...
    Leider ist diese Vorstellung mehrheitlich nicht praktikabel oder gar durchsetzbar, deswegen der "machbare" Vorschlag mit der Vornutzung...;-)

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Furioso-Fan Beitrag anzeigen
    Kitty,
    dreijährig hat für mich persönlich kein Pferd was unter dem Sattel verloren, auch nicht zur SLP. Die halte ich nämlich für völlig überflüssig in der bisherigen Form, denn sie sagt über konstante Leistung und Einsatz unter wahren Bedingungen nämlich fast nichts aus.
    Mein Modell wäre das andere: Sporteinsatz 4-6jährig, von mir aus 6jährig einen Test, und dann ab in die Zucht! Dann hat man Erfahrungswerte zur Stute, zum Stamm.
    2. Selektionsstufe ab Nachkommen unter dem Sattel
    Das kann ja jeder für sich entscheiden,ein gangbarer Weg.

    3 jährig vorsichtig einreiten halte ich schon für wichtig. Die SLP kann ja auch später abgelegt werden.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Kittyhawk Beitrag anzeigen
    @Schandor

    So ist es, nur wieviel Züchterpräkariat und reiterlich ahnungslose "Nurzüchter" gibt es? Es gibt auch wohl kaum Mütter die einsehen wollen, dass Andere schönere und intelligentere Kinder haben, oder?
    Jaulen ist oftmals einfacher.

    Der von Dir vorgeschlagene Weg ist für mein Empfinden sehr sinnvoll.

    Eine Vornutzung der Stuten

    A. Dreijährig behutsam Einreiten (und Freispringen bei "Springhoffnungen"). Da weiss man nämlich was man hat und kann dementsprechend sportlich und züchterisch planen. TÜV ist auch wichtig für die Frage lässt man sie decken, bzw. wieviel Ausbildung kann und sollte bei entsprechendem Talent sinnvoll investiert werden?
    B. Vielleicht SLP
    C. Mai decken lassen
    D. Vierjährig Fohlen
    E. Vierjährig Herbst (nach dem Absetzen) wieder unter dem Sattel. Turniervorbereitung
    F. Fünfjährig platziert vermarkten

    hätte folgende Vorteile:

    1. Pferd reift langsam heran und wird nicht in jungen Jahren sportlich überfordert
    2. Man hat durch das Einreiten viel mehr Infos zum Potential/Talent und kann Mittelmäßige oder Krampen sofort von der Zucht oder weitergehenden Ausbildung ausschliessen
    3. Mit ein wenig Glück, bekommt man ein Stutfohlen, womit man "weitermachen" kann
    4. Man stellt sich nicht den Stall mit mittelmäßigen, alten Merries voll
    5. Bringt die Stute vierjährig ein "Bombenfohlen" und erweist sich gleichzeitig als sportliche Kanone, kann man sich immer noch für eine etwaige Zuchtstutenkarriere entscheiden - wobei dies bei keinen 10 Prozent der Stuten der Fall sein wird
    Wenn vorher ein Fohlen zu gutem Preis zu verkaufen ist,umso besser.

    Oder aber:

    A. Schlachten
    B. Als Zuchstute verkaufen, wobei davon ausgegangen werden kann, dass der nächste Besitzer damit wieder züchtet und den Markt "vollstopft"
    C. Als Reitpferd (Freizeit, Sport, etc. - je nach Alter, reiterlicher Zustand, Eignung) verkaufen...Und zwar zum Billigstpreis...
    D. Selber reiten.

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Kitty,
    dreijährig hat für mich persönlich kein Pferd was unter dem Sattel verloren, auch nicht zur SLP. Die halte ich nämlich für völlig überflüssig in der bisherigen Form, denn sie sagt über konstante Leistung und Einsatz unter wahren Bedingungen nämlich fast nichts aus.
    Mein Modell wäre das andere: Sporteinsatz 4-6jährig, von mir aus 6jährig einen Test, und dann ab in die Zucht! Dann hat man Erfahrungswerte zur Stute, zum Stamm.
    2. Selektionsstufe ab Nachkommen unter dem Sattel

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  • Kittyhawk
    antwortet
    @Schandor

    Und das sollten die Zuchtstuten werden.
    Würde von der Anzahl ja auch ausreichen.
    So ist es, nur wieviel Züchterpräkariat und reiterlich ahnungslose "Nurzüchter" gibt es? Es gibt auch wohl kaum Mütter die einsehen wollen, dass Andere schönere und intelligentere Kinder haben, oder?

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    5. Bringt die Stute vierjährig ein "Bombenfohlen" und erweist sich gleichzeitig als sportliche Kanone, kann man sich immer noch für eine etwaige Zuchtstutenkarriere entscheiden - wobei dies bei keinen 10 Prozent der Stuten der Fall sein wird
    Und das sollten die Zuchtstuten werden.
    Würde von der Anzahl ja auch ausreichen.

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  • Kittyhawk
    antwortet
    @Furioso-Fan

    Selbst reiten ist selbstverständlich. Meine Aussagen beziehen sich auf 8-14-jährige Merries die gar nicht oder insgesamt nur 3-4-jährig angeritten worden waren. Was willst Du im Sport mit einer 10-jährigen Merrie erreichen, die seit sechs Jahren keinen Sattel mehr gesehen hat?

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  • Kittyhawk
    antwortet
    Vornutzung der Stuten

    @Silbermond09

    Eine Vornutzung der Stuten

    A. Dreijährig behutsam Einreiten (und Freispringen bei "Springhoffnungen"). Da weiss man nämlich was man hat und kann dementsprechend sportlich und züchterisch planen. TÜV ist auch wichtig für die Frage lässt man sie decken, bzw. wieviel Ausbildung kann und sollte bei entsprechendem Talent sinnvoll investiert werden?
    B. Vielleicht SLP
    C. Mai decken lassen
    D. Vierjährig Fohlen
    E. Vierjährig Herbst (nach dem Absetzen) wieder unter dem Sattel. Turniervorbereitung
    F. Fünfjährig platziert vermarkten

    hätte folgende Vorteile:

    1. Pferd reift langsam heran und wird nicht in jungen Jahren sportlich überfordert
    2. Man hat durch das Einreiten viel mehr Infos zum Potential/Talent und kann Mittelmäßige oder Krampen sofort von der Zucht oder weitergehenden Ausbildung ausschliessen
    3. Mit ein wenig Glück, bekommt man ein Stutfohlen, womit man "weitermachen" kann
    4. Man stellt sich nicht den Stall mit mittelmäßigen, alten Merries voll
    5. Bringt die Stute vierjährig ein "Bombenfohlen" und erweist sich gleichzeitig als sportliche Kanone, kann man sich immer noch für eine etwaige Zuchtstutenkarriere entscheiden - wobei dies bei keinen 10 Prozent der Stuten der Fall sein wird

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Punkt 4 fehlt: Selbst reiten.
    Wenn die Züchter selber Reiter wären, würde ein Sabbatjahr weniger ins Gewicht fallen, und vielleicht verabschiedet sich so mancher Züchter von seiner Schaustute, wenn er die notwendigen Reitpferdepoints nicht hat erfühlen können.

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  • Kittyhawk
    antwortet
    @Silbermond09

    auch die ungedeckte stute kostet.
    So ist es! Ergo, was bleibt übrig?

    A. Schlachten
    B. Als Zuchstute verkaufen, wobei davon ausgegangen werden kann, dass der nächste Besitzer damit wieder züchtet und den Markt "vollstopft"
    C. Als Reitpferd (Freizeit, Sport, etc. - je nach Alter, reiterlicher Zustand, Eignung) verkaufen...Und zwar zum Billigstpreis...

    Ein sinnvolles Konzept wäre, junge Stuten dreijährig vorzunutzen (nur ein Fohlen) und dann unmittelbar als Sportpferd zu verkaufen. Dann stellt man sich nämlich nicht nach und nach "die Bude zu" mit immer älter (und billiger) werdenden Merries, die im Fall der Fälle - zu einem einigermaßen akzeptablem Preis - kaum vermarktbar sind...

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  • Silbermond09
    antwortet
    Zitat von Kittyhawk Beitrag anzeigen
    @Silbermond09

    Mit der Abmeldung "bestraft" man den Verband lediglich dadurch, dass dieser keine Gebühren mehr kassiert. Allerdings verursachen die abgemeldeten Stuten beim Züchter weiterhin Kosten, die wesentlich höher sind als die Einsparungen durch Abmeldung...

    ..
    Eingangsaufruf von Ginella war:
    Zum Wohle der Preisstabilisierung und der Decktaxenregulierung rufe ich hiermit alle HG-Züchter dazu auf, nächstes Jahr keine
    (oder max. 1) Stute decken/besamen zu lassen
    .


    .. .bringt auch nichts, denn die anderen kosten, wie du es hier ganz richtig erwähnst, bleiben. auch die ungedeckte stute kostet.

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  • Kittyhawk
    antwortet
    @sascha

    hier könnte die zuchtverbände gemeinsam mit der fn dem züchter fakten zur hand geben, die ihm auch als entscheidungshilfe dienen
    Gibst es alles schon im Jahresbericht der FN. Fein strukturiert mit der Gesamtzahl der Turnierpferde, Reiterlizenzen, Leistungsklassen, etc. Ist sehr ausführlich und aufschlussreich. Man müsste es nur lesen...

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