Aufruf zum Zuchtboykott !!!!!!!!!!!!

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  • Kittyhawk
    antwortet
    @Oh-Gloria


    Ich sehe nicht wirklich ein Problem in einem DURCHGEZÜCHTETEN
    S I N N I G E N Pedigree und Stamm, der Absatz ist da immer gegeben!!!
    Absatz gibt es für Qualitätspferde, die man altersentsprechend probieren kann. Das "Gelabere" an sich ist der verständliche Wille, Hoffnung (=Fohlen) zu verkaufen und zwar so, dass man für spätere Erfolge gleich kassiert. Und DAS funktioniert nicht mehr, zumindest nicht mehr soo einfach wie die "Fohlenverkäufer" es gewohnt waren.
    Ein Fohlen ist ein Fohlen, ist ein Fohlen - und somit eine Hoffnung. Auf Hoffnungen kann man nicht reiten und nicht probieren...
    Oh-Gloria, wieviele Pferde aus überragenden Stämmen soll ich Dir nennen, die trotzt Super-Beritt - vom Potential her - nicht in der Lage sind L zu gehen? Das ist der Punkt: Als Fohlen für 8.000+ gekauft, als 7-jähriger noch keine 8.000 Wert. Und diese Erfahrung haben schon einige Reiter machen müssen...

    Eine Abstammung und ein super Stamm müssen sich bei einem Reitpferd erst in der Leistung bestätigen sonst ist dies alles nix wert. Bei einem Fohlen verschiebt man das Risiko auf den Käufer - falls er das mitmacht. Und momentan wird die Anzahl derer, denen man noch die "Stammeslegende" vorbeten kann immer geringer...

    Aus Reitersicht: Besser gleich einen für 30.000 kaufen den man probieren und reiten kann, statt 4 Fohlen aus dem "Papst-Stamm", wo man Jahre Arbeit und Kosten hat und NIEMALS WEISS WAS DARAUS WIRD.
    Ein aktuelles Beispiel: Kurz vor der Euro-Umstellung - Einer kauft für 6.000 DM ein Spitzenstutfohlen von Calido und muss noch ein Hengstfohlen mitnehmen für 2.500 DM (Hengst Fuchs, ein Concept-Nachkomme). Wenig Tritt, mach kaum was her, bestenfalls Durchschnitt. Heute ist es ein gekörter Hengst, hat 7-jährig mehrfach S gewonnen, dieses Jahr (8) bereits S**. Hier sieht man es: Es sieht kein Mensch bei einem Fohlen die letzte Sportqualität. Frag mal Deine Aufzüchter-Kunden, wieviele "Beigaben" schon gekört wurden und wieviele "Papiertiger" für kleines Geld am Tante Emma verkauft wurden...
    Zuletzt geändert von Kittyhawk; 25.09.2009, 14:09.

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  • basquiat
    antwortet
    Zitat von Furioso-Fan Beitrag anzeigen
    Wer seinen Kontrahenten als "Müll" beschimpft, hat die Basis einer geistigen Auseinandersetzung und damit letztlich Akzeptanz anderer Argumente, Erfahrungen, Erlebnisse und Empfindungen verlassen.
    Da bin ich selbstverständlich auf Deiner Seite, keine Frage!!
    Dennoch, im Grunde hat Er/Sie Recht.Meine ureigenste Meinung!
    Aus Geschriebenem ist es immer schwer, die Person dahinter zu taxieren da persönlich unbekannt.

    Bernhard

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    @Furioso...

    Vielleicht ist das ein oder andere Wort sehr tief...

    mein Gedanke ist jener das sich doch jeder erstmal selbst an die Nase fassen sollte und zuletzt die Schuld bei den anderen sucht. Denn DIE anderen könnne sicherlich am wenigsten dazu.. Die Idee ist doch die, statt mit z.b. 4,6,9 Stuten zu "züchten"-vermehren- lieber 2,3,4 mit Leistung und/oder Erwartungsvollem Pedigree züchten und für den Markt auch anpaaren (Blickpunkt Verden/Vechta usw...) Auktionen mit konsolidieren, und einbeziehen. Denke da wären viele Probleme weniger und die Preise stabiler. (für den Fohlenverkäufer).....

    für das weitere züchten kann man ja auch ein Risiko oder probieren wie auch immer in Erwägung ziehen.

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  • living doll
    antwortet
    Wir haben vor Jahren mal eine 5j. blütige Sportstute verkauft.
    Als Turnierpferd für ein junges Mädchen (15 Jahre alt), das vom Turnier-Reitpony aufs kleine Großpferd umsteigen wollte.
    Die Stute war totenbrav ( selbstgezogen und selbst geritten).
    Nach nicht einmal einem halben Jahr war die Stute für das Mädchen auf dem Springplatz nicht mehr zu bändigen und wurde wieder verkauft.
    Soviel zu Kittyhawks Äußerungen, die ich voll unterstütze.
    Und dieses Mädchen stand in einem Sportstall und bekam volle Unterstützung durch Fachleute.
    Hier bei uns habe ich die Stute geritten, egal, ob Sprünge da standen oder nicht.
    In dem neuen Stall drehte die Stute voll auf, wenn sie Sprünge nur sah.
    Aber es musste ja ein vielversprechendes Springpferd mit entsprechender Abstammung sein.
    Nur das Können reichte definitiv nicht aus für solch ein Pferd.

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Emotionen ja - herabwürdigende Beschimpfungen - nein.

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  • basquiat
    antwortet
    Zitat von Furioso-Fan Beitrag anzeigen
    Das bestreite ich. Er hat insoweit getroffen, als daß hier wieder eine Diskussion kaputt gemacht wird.

    Leider ist diese Diskussion schon sehr weit vom Ausgangspost entfernt.
    Ohne Emotionen ist sie nicht zu führen und dreht sich nur mehr im Kreis.

    Bernhard

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Zitat von basquiat Beitrag anzeigen
    Der Ton ist nicht unbedingt "Astrein", das ist korrekt.
    Jedoch hat @Oh-Gloria mit ihrem Beitrag voll ins Schwarze getroffen.

    Bernhard
    Das bestreite ich. Er hat insoweit getroffen, als daß hier wieder eine Diskussion kaputt gemacht wird. Wer seinen Kontrahenten als "Müll" beschimpft, hat die Basis einer geistigen Auseinandersetzung und damit letztlich Akzeptanz anderer Argumente, Erfahrungen, Erlebnisse und Empfindungen verlassen.

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  • basquiat
    antwortet
    Zitat von Furioso-Fan Beitrag anzeigen
    Könnte man so einen "Müll-Ton" vielleicht auch vermeiden?
    Der Ton ist nicht unbedingt "Astrein", das ist korrekt.
    Jedoch hat @Oh-Gloria mit ihrem Beitrag voll ins Schwarze getroffen.

    Bernhard

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Könnte man so einen "Müll-Ton" vielleicht auch vermeiden?

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    So jetzt muss ich zu dem Quatsch "aussetzen" mal was sagen: Ihr redet hier ein Müll - Keine Ahnung was ihr damit bezweckt - das was ihr erreichen wollt, das die Preise anziehen bekommt ihr SO NICHT HIN. Das haben "Rinderzüchter" und "Elefantenzüchter" auch probiert und hinterher schlechter da gestanden wie vorher!!!.

    Das einzige kann nur sein das Niveau der Zuchtstuten zu heben und eine "Fußkranke A Tante ...kann net mehr gehen also zieh ich ein Fohlen..:" so ein Müll muss aufhören (wird ja nie passieren..) Ebenso Zuchtstuten die weder das eine noch das andere aus ihrem Pedigree heraus vorstellen lassen können!!!...Wenn ich eine Zuchtstute höre: Weltmeyer/Imperator/CalypsoII oder Rubinstein/Gralsritter/Wöhler dann muss ich kotzen!!!!...Sowas macht nicht nur die Qualität kaputt, überschwemmt den Markt und nimmt anderen Pferden den Platz weg. Sowas ist ein Endprodukt, wenn überhaupt, benutzen und gut ist. Und da könnte ich viele Beisüpiele nennen!!..soviel Quatsch und Unsinn was die Nation so macht SORRY!!!.

    Ich sehe nicht wirklich ein Problem in einem DURCHGEZÜCHTETEN
    S I N N I G E N Pedigree und Stamm, der Absatz ist da immer gegeben!!!. Ein Noob Pedigree interessiert auch nicht wirklich einen Reiter niederer Klassen, er möchte auch einen Sinnigen Pedigree haben, ein vernünftiges Pferd, mit tritt und Vermögen seines Willens....dafür gibt auch ein A,L,M Reiter sein gutes Geld aus, für MÜLL wäre es mir auch zu schade!!! und nichtmal Geschenkt!!!

    Der Markt wird diese Pferde schon sortieren und so manchen lange Gesichter bereiten, gerade jene welche die rebellieren und meinen alles schei*e was da gerade passiert sollten sich mal an die Nase greifen!!!..

    Dann sag ich mal noch was!!!

    Ein P.v.Borstel schon etwas älter, hat zwei Zuchtstuten!!!... die Großmutter v. Bonifatius Limone und eine Lauries Crusador Tochter jener. Die Lauries Tochter ist trag. v. Hochadel und Limone tragend v. lauries... und jetzt sage ich euch besser wisser mal eines mit einem solchen SINNIGEN Mutterstamm hat jener Züchter keine Probleme mit dem verkauf!!!..

    Greift euch mal selber an die nase was ihr zu hause habt und beschwert euch hinter her ... aber lest eure Abstammungen mal genau durch und schaut eure Pferde an UND die Anpaarung die ihr gemacht habt...

    Solch ein gelabere muss wirklich nicht sein, denkt doch erstmal über euch selbst nach bevor ihr da so ein gestänkere macht!!!

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Ich weiß nicht, wie alt Du bist, Kittyhawk, aber ich würde mir einfach mal Gedanken machen, warum Menschen LK5 bleiben... 80% der Turnierreiter?
    Alles Nieten... die im übrigen auch nicht rechnen können.

    Ich darf Dir versichern, daß ich als in der Habil. befindliche Akademikerin genau rechnen kann, warum was kostet, und stell Dir vor: Ich würde es sogar bezahlen. Bzw. habe es.

    Auch das letzte Posting zeugt von einer Herablassung, die markttechnisch völlig kurzsichtig ist.

    Wo sitzt das Geld? Welche Eltern alimentieren ihre 15jährigen blonden Dressurzicken mit 40.000 Euro im Doppel- oder Dreifachpack, wenn die die Liebe entdecken, auf Auslandsaufenthalt gehen oder teure Bussiness-Schulen besuchen, und der Bock nur noch rumsteht?

    Aufpassen, DER Markt schrumpft...

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  • Kathrin
    antwortet
    Der Markt wird sich von alleine bereinigen. Ob hier nun ein paar HGler boykottieren oder in China fällt ein Sack Reis um... Klar wird es Zeit das einige Züchter wegfallen. Ohne dem geht es einfach nicht. Ist ja bei den Milchviehhaltern ähnlich. Alle jammern und produzieren trotzden über Quote.

    Habe auch die Erfahrung gemacht, dass sich Qualitätspferde immer verkaufen lassen.

    Und muss Linaro zustimmen, dass ich es für unheimlich wichtig halte z.B. Körungen zu besuchen. Bin auch Vollzeit berufstätig und mache an der Abendschule noch eine zweite Ausbildung. Trotzdem bin ich seit Jahren Stammgast der Verdener Körung an allen 3 Tage. Fahre auch bestimmt nicht zu jedem Vorauswahltermin, da ich ja auch berufstätig bin. Aber die wichtigsten Termine sollte man sich schon mal antun. Ist ohne Frage superanstrengend von 08-20 Uhr im Verdener Hartschalensitz zu verbringen. Aber das eine was man will dass andere was man muss.

    Habe auch ständig nur eine Stute in der Zucht. Aber die wird verdammt gut ausgesucht und sehr überlegt angepaart. Das Ergebnis ist, dass ich bisher immer vernünftig verkaufen konnte, wenn ich das wollte. Mittlerweile wird man auch schon mal angerufen und gezielt gefragt, ob ich nicht noch einen aus der Stute hätte.

    Mache Züchter haben aber auch den Bezug zur Realität verloren. Der Landstallmeister zahlt nicht mehr als 4000 Euro für ein weit überdurchschnittliches Hengstfohlen. Mehr hat er auch in guten Zeiten nicht bezahlt. Nur weil die Decktaxe des Hengstes hoch war kann ich doch nicht gleich den Preis um 1/3 erhöhen? Oder meine Kosten höher sind, weil das Futter teuer geworden ist? Ist ja mein Problem wenn das Fohlen nicht gut genug für mehr Geld ist. Und 2500 Euro für ein Fohlen entsprechen immerhin ca. 5000 DM!

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  • Kittyhawk
    antwortet
    @Furioso-Fan

    aber eben auch an so reiterliche Nieten wie mich, wenn ich Deine Äußerung richtig interpretiere.
    Du interprätierst meine Aussagen völlig falsch! Allein die Höflichkeit verbietet eine Beleidigung/Herabstufung eines Diskussionspartners in einem öffentlichem Forum!
    In meiner Aussage geht es um die Diskrepanz zwischen Qualität/Verkaufspreis eines Pferdes und Anspruch, bzw. finanzielle Möglichkeiten eines potentiellen Kunden. Und die Erfahrung lehrt zweierlei:

    1. Wer LK5 über Jahre ist will oder kann nicht mehr als auf diesem Niveau reiten
    2. Dementsprechend kauft er auch die Pferde und 90% der Reiter wissen, dass man dafür nicht fünfstellig ausgeben muss

    Weiterhin ist es so, dass all meine Aussagen sich auf amateurtaugliche (Rittigkeit, Handhabung, etc.) Pferde beziehen und keinesfalls auf Profianspruch. Profipferde ist noch mal eine ganz andere Baustelle.
    Wenn Dir das weiterhilft, dann werde ich meine Aussagen konkretisieren: Diesen Markt ist (grob gesagt) für LK3-4 oder ehrgeizige 12-16-jährige Reiter(innen) LK5 mit dem nötigen Basiskönnen und Ausbilder im Hintergrund, der beim Nachwuchspferd behilflich ist. Noch konkreter: Es geht hier um Pferde von 15.000 - 40.000 Euro.

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Zitat von Kittyhawk Beitrag anzeigen
    Dies bezweifle ich gar nicht. Was ich bezweifle, ist:

    1. Dass ein LK5-Reiter, mit einem blütigen, vorsichtigen Qualitätspferd auf Dauer und ohne Hilfe klarkommt
    2. Dass ein LK5-Reiter überhaupt Preis- / Leistungsverhältnis einschätzen kann
    3. Dass ein LK5-Reiter über dem Sprung den Unterschied zwischen einem "Normalen" und einem Qualitätspferd überhaupt bemerkt
    4. Dass die Mehrheit (!!!) der LK5-Reiter (ausser sie sind am Anfang ihrer reiterlichen Karriere) überhaupt marktübliche Preise für platzierte Nachwuchspferde bezahlen wollen/können



    Dies ist eine völlig falsche Einschätzung. Für Pferde die

    1. 5-6-jährig und entsprechend platziert sind
    2. Super Röntgen- und klinischen TÜV haben
    3. Rittig und reell geritten sind
    4. Amateurtauglich
    5. Hübsch und elastisch sind
    6. KEINERLEI Macken haben, aber wirklich nicht eine
    7. In Ihrem Potential (Dressur/Springen) weit überdurchschnittlich sind (aber KEINE Weltklassepferde)

    gibt es einen BLÜHENDEN Markt. Ist ganz ein anderer Markt als Fohlen, Remonten, oder "Weltpferde". Es ist ein Markt für Sportambitionierte die etwas erreichen wollen und sich dies finanziell auch leisten können, ohne sechsstellig ausgeben zu müssen...
    So blühend kann er nicht sein bzw. für wen blühend, daß alle die hier jammern und klagen, nichts abverkaufen.

    Die Äußerungen oben, die ich mit gegenüber übrigens als schlichte Frechheit bezeichnen würde, an die ich aber von einer bestimmten Sorte Reiter/Züchter gewöhnt bin,sind symptomatisch: Solange ich nur die Top-Turnier-Reiter als mein Käuferclientel sehe und den Rest so behandele, werde ich als Züchter auf einen solventen Käuferkreis verzichten, die im übrigen inzwischen teure Alternativ-Rassen groß gemacht haben.

    Habe ich einen durchgeknallten, hoch elektrischen Spinner gezogen, so ist dies in der Tat nichts für einen Menschen, der im Berufsleben steht und vielleicht kein Heer an Bereitern und Tas bezahlen möchte.

    Das es auch anders geht, mit anderer Einstellung, zeigt "mein" Züchter, wo mein bestes Pferd her ist, nach Aussagen von Profis natürlich viel zu schade für mich.

    Die Pferde sind für die Weltspitze wie den Amateur zu bedienen, und wenn ich dort hinfahre, werde ich genauso behandelt wie Ulla Salzgeber. Da ist ein gut gepflegter Kundenstamm da, es wird nur auf Mund zu Mund Propaganda in die ganze Welt zu ordentlichem Kurs verkauft, aber eben auch an so reiterliche Nieten wie mich, wenn ich Deine Äußerung richtig interpretiere.
    Die sind jedes Jahr meist ausverkauft.
    Komisch nicht?
    Zuletzt geändert von Furioso-Fan; 25.09.2009, 13:08.

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  • Arame
    antwortet
    Zitat von Kittyhawk Beitrag anzeigen
    Dies ist eine völlig falsche Einschätzung. Für Pferde die

    1. 5-6-jährig und entsprechend platziert sind
    2. Super Röntgen- und klinischen TÜV haben
    3. Rittig und reell geritten sind
    4. Amateurtauglich
    5. Hübsch und elastisch sind
    6. KEINERLEI Macken haben, aber wirklich nicht eine
    7. In Ihrem Potential (Dressur/Springen) weit überdurchschnittlich sind (aber KEINE Weltklassepferde)

    gibt es einen BLÜHENDEN Markt.
    Stimmt! Ich stimme zu!
    So ein Pferd habe ich gesucht und jetzt auch gefunden!
    ABER um das Pferd gabs schon fast eine Interessentenschlange.
    Und die KOSTEN auch Geld.
    Aber für das Paket wie oben beschrieben bin ich auch bereit was auszugeben!
    Zuletzt geändert von Arame; 25.09.2009, 13:00.

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  • aurusfarm
    antwortet
    Zitat von Kittyhawk Beitrag anzeigen
    Für weit überdurchschnittliche Pferde (und dies ist Dein Fohlen laut eigener Aussage) ist als REITPFERD ein Markt da.
    Man kann doch nicht vom schlechten Fohlenverkauf auf den Reitpferdemarkt im gehobenen Qualitätsbereich schliessen...
    Also ich sehe da in Zukunft ein Problem die auf uns zu kommet. Ich will nicht alles schwarzmalen aber hier oben in S-H sieht es düster aus für die nächsten Jahre. Turniere werden schon jetzt massivst gekürz oder fallen weg weil keine Sponsorengelder zu Verfügung stehen. Und der Mittelstand kämpft in mehreren Bereichen ums überleben. Somit meine Meinung nach werden in den nächsten Jahren nicht unbedingt so viele zahlungskräftige Kunden da sein. Für den gehobenen Qualitätsbereich...

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  • die pferdezüchterin
    antwortet
    Ich hab schon viel Pech gehabt mit dem Einreiten von Maidenstuten.Flupp Fohlen resorbiert.Mache das aber trotzdem weiter...Risiko und teuer.Hatte hier auch eine 8 Jährige angekauft,nicht geritten nur ständig gefohlt.Machte beim Anreiten nur Faxen und fand die Arbeit grauenhaft.War super schwierig die zu verkaufen...Würde nie mehr eine nicht gerittene Zuchtstute beikaufen.Wenigstens ne A müssen die können.dann ist ein Einsteigen in den Sport wieder möglich.

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  • Kittyhawk
    antwortet
    @Ginella

    Ich verstehe Dein Problem nicht...Wenn Dein Fohlen gut ist und Du davon überzeugt bist, ziehe es doch auf, bilde es aus und verkaufe es dann...Für weit überdurchschnittliche Pferde (und dies ist Dein Fohlen laut eigener Aussage) ist als REITPFERD ein Markt da.
    Man kann doch nicht vom schlechten Fohlenverkauf auf den Reitpferdemarkt im gehobenen Qualitätsbereich schliessen...Natürlich ist der Weg lang und riskant und am Ende könnte man vielleicht feststellen, dass "das Superfohlen" reiterlich doch nicht ganz das einhält, was man sich versprochen hat...Aber dann fängt man vielleicht an zu ahnen, warum die Kaufinteressenten derzeit eher Reitpferde als Fohlen kaufen --> Da kauft man nämlich nicht nur die Hoffnung...

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  • Ginella NB
    Ein Gast antwortete
    Inwieweit machst Du denn Deinen massiven Standortnachteil für den schlechten Abverkauf verantwortlich und was willst du ändern?
    Ist vielleicht schon in gewisser Weise ein Nachteil.
    Aber was soll ich daran ändern?
    Umziehen ???

    Das einzige, was ich beim nächsten Fohlen konkret ändern kann, ist, das ich mal versuchen werde, eine Auktionszulassung dafür zu bekommen. Gibt ja sogar in Bayern bereits 3 Möglichkeiten dazu. Aber wer weiss, was sich bis 2011 schon wieder geändert hat...
    Zuletzt geändert von Gast; 25.09.2009, 12:47.

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  • Kittyhawk
    antwortet
    Was berechtigt Dich zu der Annahme, daß ich als LK5-Reiter kein qualitätsvolles Pferd haben möchte?
    Dies bezweifle ich gar nicht. Was ich bezweifle, ist:

    1. Dass ein LK5-Reiter, mit einem blütigen, vorsichtigen Qualitätspferd auf Dauer und ohne Hilfe klarkommt
    2. Dass ein LK5-Reiter überhaupt Preis- / Leistungsverhältnis einschätzen kann
    3. Dass ein LK5-Reiter über dem Sprung den Unterschied zwischen einem "Normalen" und einem Qualitätspferd überhaupt bemerkt
    4. Dass die Mehrheit (!!!) der LK5-Reiter (ausser sie sind am Anfang ihrer reiterlichen Karriere) überhaupt marktübliche Preise für platzierte Nachwuchspferde bezahlen wollen/können

    Genau solche Sprüche und Einschätzungen sind mit schuld an der misere: Wenn ich nur für die - sagen wir 10% der LK4 und besser-Reiter - züchte, von denen ein großer Anteil noch Profis und Halbprofis sind, fehlt mir ein Markt, wenn der Auslandsmarkt wegbricht.
    Dies ist eine völlig falsche Einschätzung. Für Pferde die

    1. 5-6-jährig und entsprechend platziert sind
    2. Super Röntgen- und klinischen TÜV haben
    3. Rittig und reell geritten sind
    4. Amateurtauglich
    5. Hübsch und elastisch sind
    6. KEINERLEI Macken haben, aber wirklich nicht eine
    7. In Ihrem Potential (Dressur/Springen) weit überdurchschnittlich sind (aber KEINE Weltklassepferde)

    gibt es einen BLÜHENDEN Markt. Ist ganz ein anderer Markt als Fohlen, Remonten, oder "Weltpferde". Es ist ein Markt für Sportambitionierte die etwas erreichen wollen und sich dies finanziell auch leisten können, ohne sechsstellig ausgeben zu müssen...

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