Zuchtaufgabe????

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    Ein Gast antwortete
    Zitat von [b
    Zitat[/b] (Rubikon @ Juli 19 2004,11:05)]Eine Zucht unter den Gesichtspunkten Rittigkeit, Charakterstärke und Leistungsbereitschaft aufzubauen, kann nur unter dem Motto Eigenbedarf laufen.
    as a matter of fact, i don't think character or ridability as such still matter at todays sporthorses breeding - because those lines that were reckoned for being "unridable" or of "bad character" have been extinguished long ago. current status quo of sports horses breeding is on such specialised level that the necessary riding and characterprovisions are being delivered selfunderstood. with slight deviations due to individual mentality, but all within the range of ridability.

    as such i do not quiet understand when i hear people praise a certain stallion providing for "great ridability" - that to me always sounds like praising a car for the fact that it's wheels turn - well, that's what they are supposed to be doing.
    as i don't understand the opposite being said about stallions that are supposed to deliver "harder to ride/deal with" crop, either - these judgments usually come from one or two horses being seen having had a certain public appearance. what about the others of that same line that are existing but noone talks about since they aren't known?
    this is what widespread commerce does that only focuses on a very few highlights but tends to overlook the entire underlying mass (for the better or the worse, that is).


    we do breed ridably horses today. to what extend they might function more or less i believe is more a question of the ability of the respective rider to deal with them properly.

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  • Ciruna
    antwortet
    @ Rubikon,

    na, da ist wohl was wahres dran.

    Nehme eigentlich auch keinen Hengst, nur weil er in Mode ist.

    Mir persönlich muß er gefallen und dann muß er grundsätzlich auch noch zu meinen Stuten passen.

    Ist mit ein Grund, daß ich seit 3 Jahren Goethe als Hengst eingesetzt habe, er hat mich nicht nur von seinen Bewegungen überzeugt, sondern er verfügt über einen außergewöhnlichen Charakter, den er an seine Nachkommen weiter gegeben hat.

    Gruß

    Ciruna

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  • Rubikon
    Ein Gast antwortete
    @ciruna ::: wenn ich mit eher unbekannten Hengsten züchte, habe ich doch in dem momentanen Umfeld keine Chance die Fohlen oder Pferde zu vermarkten. Das Interesse dafür befindet sich nahe Null. Wenn diese Pferde 5-jährig dann die ersten Ansätze für mehr erkennen lassen, sieht das wieder etwas anders aus. Aber bis dahin trage ich das volle Risiko und vor allen Dingen alle Kosten.-- wenn ich aber auf eine "Mode-Paarung" setze, bei der ich aber noch lange nicht weiss, was dort ensteht, sehen meine Vermarktungschancen wesentlich besser aus. Fohlen von Stedinger und His Highness lassen sich besser verkaufen, als ein Fohlen von Richard Löwenherz (Tannenhof) z.b -- deswegen die Feststellung : wenn für mich selber, ist mir auch der Name des Hensgtes egal, die Nachzucht muss stimmen :::: zur Vermarktung : muss ich mich am aktuellen Trend orientieren

    Mir persönlich ist das total egal, ich zuechte mit den Hensgten, von denen ich überzeugt bin, egal ob sie aktuell sind oder nicht. Ich kann aber auch die Zuechter verstehen, die andere Wege gehen, weil sie sonst keine Chancen haben, Geld für die Produkte zu bekommen.

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  • Ciruna
    antwortet
    @Rubikon,

    warum glaubst Du, daß Rittigkeit und Charakterstärke nur unter Eigenbedarf zu züchten sei?

    Frage ist doch: was will ich züchten??? Ich habe es bis dato immer so gesehen, daß ich Pferde gzüchtet habe, die von jedemann zu handeln waren und zu reiten waren und nicht nur von einem Profi, denn die Pferde nutzen mir im Falle einer Vermarktung gar nichts.

    Ich habe einen Jährling im Stall, die ist so relaxt, wie eine Alte, mit der kannst man alles machen, aber das liegt sicherlich nicht nur allein daran, daß ihr Vater Goethe ist, das liegt sicherlich auch an der Aufzucht.
    Da sagt man immer gleiches mit gleichem, aber ich habe die Erfahrung gemacht, daß meine Nachkommen, die in einer gemischten Herde groß wurden deutlich umgänglicher werden und "Respekt" vor dem Alter haben.

    Eine 2 jährige hingegen, die ich irgendwann aus Cuxhaven holte und der als Fohlen jeglicher menschlicher Sozialkontakt fehlte ist die "Wildsau" in unserem Stall.
    Die kannst du nur mit äüßerster Vorsicht genießen und trauen kann man ihr nur, so weit wie man sie sieht.
    warum sie so ist, kann kein Mensch mehr wirklich nachvollziehen, aber ich finde es traurig genug!!! Denn dann kommen ganz schnell die Gerüchte auf.....ja , bei dem Vater!!!

    Gruß
    Ciruna

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  • Rubikon
    Ein Gast antwortete
    Ich finde diese Entwicklung sehr schade *** als Züchter musst Du auf Modehengste setzen, sonst ist eine Vermarktung schier unmöglich. Eine Zucht unter den Gesichtspunkten Rittigkeit, Charakterstärke und Leistungsbereitschaft aufzubauen, kann nur unter dem Motto Eigenbedarf laufen. Geld bekommt man fuer die reelle Arbeit nicht. Das zahlt sich erst aus, wenn die Pferde 5-6 jährig Ihre Eigenschaften im Sport unter Beweis stellen können. Nur sind die Kosten bis zu diesem Zeitpunkt auch schon so angestiegen, das ein Gewinn fast nicht zu realisieren ist. Es macht trotzdem sehr viel Spass die kleinen aufwachsen zu sehen. Mann darf das ganze eben nicht wirtschaftlich sehen, dann hat man langfristig auch Erfolg. Wenn man damit Geld verdienen muss, sind die Zwänge einfach zu gross.

    Viele Gruesse

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  • lovelight
    Ein Gast antwortete
    Schade,schade um en KÖRUNGSSIEGER, der dann nach der Leistungsprüfung nicht mehr rittig war, Kann das nicht am falschen Reiter gelegen haben. Sind doch noch alles Kinder, die jungen Hengstchen. Von solchen Geschichten habe ich auch schon zur genüge gehört, aber keiner denkt an das Pferd. Dass hier die Chemie Reiter-Pferd wohl nicht gepasst hat. Und dann ist der arme Hengst durchgefallen!!!

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  • Dreamy80
    Ein Gast antwortete
    Hallo!
    Bei mir steht jetzt auch eine Zuchtauflösung an.
    Gebe daher meine Pferde günstig in gute Hände ab

    Stute von Walt Disney II aus einer St.Pr. von Volt - Vargasxx,1994, Dunkelfuchs, 1,65, bis A geritten ( Dressur & Springen) in den letzten 2 Jahren überwiegend nur Zucht. absolut leichtrittig und lieb. Bisher 2 sehr gute Fohlen und sicher tragend für 2005 von Wind Dancer.

    Stute von Dream of Heidelberg I - Walt Disney II, 2002, z.Z. 1,61, Kohlfuchs, absolut lieb im Umgang und sehr gut erzogen.

    Stute von Royal Olymp - Walt Disney II, 2003,Fuchs, Prämiert und bestes Stutfohlen der Schau, sehr gute GGA, absolut artig und lieb.
    Alle Pferde sind natürlich regelmässig entwurmt, geimpft und schmiede und verladefromm.

    Foto´s und weitere Info´s gerne per E-mail

    Liebe Grüsse

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  • Ciruna
    antwortet
    @Dimona,

    uah, Hauptsache schön schwarz, na prima, dann müßten meine sich ja super vermarkten lassen.

    Glaube ich natürlich erst, wenn ich es sehe.

    Abgesehen davon stehe ich dazu, was ich gesagt habe: abgerechnet wird unter dem Sattel.

    Was nutzt mir ein Goldfohlen, wenn es eine 0 unter dem Sattel ist.

    Es ist sicherlich ein ganz Stück einfacher, wenn man nachweislich schon Nachkommen aus bestimmten Verbindungen im Sport hat.
    Deshalb denke ich, daß viele einfach auf der Strecke bleiben.
    Ich kann mich an einen Hengst erinnern, der war Körungssieger, wenn mich nicht alles täuscht und rein optisch ein sehr schönes Pferd, aber dann?? dann war er nicht zu handeln, geschweige denn zu reiten.
    Ist doch traurig oder nicht???


    Das sind alles Sachen, die kann ich eigentlich nicht vorher wissen, auch nicht erahnen, weil es meistens anders kommt, als man denkt

    Zucht ist und bleibt Risiko, egal welche Abstammung im Papier stehen mag, man kann immer nur hoffen und sich wünschen, daß alles so geht, wie man sich das selber vorstellt.

    Gruß

    Ciruna

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  • Dimona
    antwortet
    @Ciruna

    Ich meine das genau so wie ich das im letzten Absatz beschrieben habe. Hauptsache schön schwarz mit viel Gang, damit die Nachzucht auf Schauen vorne steht und sich gut vermarkten läßt. Abstammung natürlich nur W D S R F. Ohne sich Gedanken darüber zu machen ob sich das Zuchtergebnis nachher unter dem Sattel auch reiten läßt und ob es überhaupt umgänglich ist. Wenn ich mich recht erinnere hast du selber vor ein paar Tagen hier geschrieben "abgerechnet wird unterm Sattel" das sehe ich ähnlich. Die Werte sind natürlich wichtiger als alles andere. Aber damit verdient man nicht das schnelle Geld sonder erst wenn die Nachzucht angeritten ist.

    Diese Entwicklung halte ich für ausgesprochen gefährlich für die Weiterentwicklung der Gesamtpopulation denn sie führt eindeutig in eine Sackgasse. Als Beispiel: viele Züchter mit Stuten aus guten Springstämmen kreuzen neuerdings mit Dressurhengsten an, weil si sich damit bessere Vermarktungschancen erhoffen. Dadurch gehen aber für die Springpferdezucht wertvolle Gene verloren.

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  • Ciruna
    antwortet
    @Dimona,

    kannst Du mir mal erzählen, wie man mit der Pferdezucht das schnelle Geld verdienen kann???

    Ich bezweifle doch wirklich stark, daß das funktioniert.

    Glaube eher, daß Du zur Zeit eher draufzahlst.

    Gruß

    Ciruna

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  • Dimona
    antwortet
    Das größte Problem der Pferdezucht sehe ich darin, daß viele Züchter ihre Pferde verschleudern müssen um sich selber über Wasser zu halten. Da ist es für den Käufer ausgesprochen einfach den Preis zu drücken. Natürlich suchen sich potentielle Käufer diese Züchter auch gezielt aus.

    Auch mit qulalitativ guten Fohlen ist es schwer, denn die Qualität ist in den letzten Jahren allgemein gestiegen. Sicherlich werden gerade in solchen Zeiten nur noch die guten Stuten besamt, der Rest wird uU sogar ebenfalls zu Schleuderpreisen verkauft.

    Schlussfolgerung daraus ist das viele Züchter aufgrund von Geld oder Platzmangel die Produktion erst einmal einstellen und die Stuten leer lassen. Das ist jedoch der erste Schritt dahin, das der Markt sich wieder selber reguliert und es in den nächsten Jahren besser wird. Denn diese Jahrgänge werden zukünftig fehlen!!! die Reiter werden es merken wenn sie bald einen 3 oder 4 jährigen kaufen möchten.

    Was die Züchter auch nicht aus dem Auge verlieren sollten ist die Weiterentwicklung der Gesamtpopulation. Vielen gehts darum das schnelle Geld zu verdienen und so züchtet man nur noch nach Fellfarbe, Abzeichen und Abstammung. Das halte ich für ausgesprochen gefährlich. Seht sie euch an die de Niros und Sandro Hits! Schön sind sie.....aber danach folgt oft lange nichts mehr.....

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  • Waluga
    antwortet
    Genau so gehts mir auch!  
    Für meine junge Stute habe ich nun schon um einiges mehr ausgegeben als der Hengst kostet, und noch immer ist sie nicht tragend. Das junge Fohlen von der anderen Stute, das wir vor ein paar Tagen bekommen haben, ist schon ein sehr wertvolles Pferd, wenn ich daran denke, was es letztendlich gekostet hat, bis es da war: 1,5 Decktaxen, drei Klinikbesuche der Stute zum Besamen mit x Untersuchungen... Ob es diesen Preis beim Verkauf erreicht, ist fraglich, es scheint ja bei den Käufern nur noch lauter Pfennigfuchser zu geben

    Irgendwie fühle ich mich wie jemand, der ständig viel Geld auf der Spielbank verspielt, da gibt´s ja auch welche, die es nicht sein lassen können.   Solange man sich damit nicht finanziell ruiniert, kann man seine Sucht in gewissen Grenzen ausleben...

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  • Donata1
    antwortet
    wenn ich mal anfange zu rechnen, was ich dieses Jahr in Besamung, TA und Decktaxen investiert habe....da muss ein Spitzenkracher bei rauskommen .

    Dann nur die Hälfte tragend-also da kommt man schon ab und an ins Grübeln!
    Also dieses Jahr ist mir die ganze Sache auch schwer verleidet!

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  • angel36
    antwortet
    Ehrlich gesagt, ich könnte wohl auch kein Fohlen verkaufen... und deshalb, so schön die Züchterei auch ist (mit meinem Fohlen dieses Jahr habe ich richtig Blut geleckt)- ich werde es erstmal wieder sein lassen.
    Habe die Stute ja eigentlich auch zum Reiten- und da ist das Fohlen doch eine erhebliche Einschränkung. Vielleicht mache ich nochmal einen Versuch, wenn der Kleine dann zum Reiten ist... aber auch dieses Fohlen werde ich dann behalten (und die alte kommt dann langsam aufs Altenteil&#33.
    Schlußendlich ist es auch für mich eine wirtschaftliche Frage: ich hab keinen eigenen Stall etc, muß für alle Pferde vollen Pensionspreis/Aufzucht bezahlen. Solange ich Arbeit habe, völlig unproblematisch, da könnte ich mir drei Pferde leisten- aber wehe, es läuft mal nicht mehr so. Habe auch nur einen befristeten Vertrag... nee, mit den zwei Monstern ist es jetzt erstmal genug Verantwortung fürs Geldranschaffen.
    Denke mal, selbst wenn ich verkaufen wollte, hätte ich mit meiner "komischen" Abstammung nicht viel Chancen... es sei denn, die Pferde wären schon geritten und turniererfolgreich. Dann wirds vielleicht egal.

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  • monti
    antwortet
    @Ciruna
    ....mir tut es leid, wenn eine Stutenfamilie ausstirbt, weil alle Pferde im Sport laufen.

    Die Familie aus der meine Halbblutstute von Beg xx stammt, habe ich auch schon in der 3. Generation. Alles Springer - die Großmutter ist nach ihrer Springkarriere im 2er und 4spänner Hochzeiten gegangen. Der Onkel von dem Füchschen ist letztes Jahr seine 1. Saison gestartet und ich habe schon Züchterprämie bekommen - muss mal die neue Besitzerin anrufen - er muss richtig gut gelaufen sein.

    Wenn ich mit der Monti nicht weiterzüchte, stirbt die Familie auch aus.

    WEnn ich mit der Rappfamilie nicht weiterzüchte, stirbt die auch aus - die Jährlingsstute ist die 4. Generation.

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  • Ciruna
    antwortet
    @Monti, na klar ist züchten spannend.
    Habe auch noch den ganzen Jahren immer "gefiebert", wenn der Geburtstermin näher kam.
    Denke auch einmal, daß es immer so bleiben wird, aber wie Du schon sagtest, wer züchtet, der muß sich trennen können.
    Ich kann mich noch gut daran erinnern, daß ich Rotz und Wasser geheult habe, als mein erstes selbstgezogenes Warmblutfohlen den Hof verließ. War schon ein komisches Gefühl. Ich bin aber froh, daß ich zu allen neuen Besitzern einen guten Kontakt habe und kann ich mitverfolgen, was aus den Youngstern meiner Stuten wird.

    @Hochadel, ob Deine Rechnung irgend wann aufgeht, daß Du einen 3 jährigen HA gut vermarkten kannst, das wirst Du dann sehen.
    Kann Dir nur sagen, daß dieser Schuß auch mächtig nach hinten losgehen kann.
    Wünsche Dir aber, daß es so kommen wird, wie Du es Dir vorstellst.

    Zucht ist nun einmal Risiko, in jeglicher Hinsicht, da ist es meines Erachtens mittlerweile vollkommen egal, ob man mit HH, Stedinger, Goethe oder Goldfever deckt.

    Man muß bereit sein im Falle eines Falles rechtzeitig die Notbremse zu ziehen, auch wenn es einen wurmt.

    Gruß

    Ciruna

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  • AnjaZ
    antwortet
    Auch das Gestüt Brettachtal (Zuchtstätte von K2 und Key West) verkauft ihre hochbonitierten Zuchtstuten., sowie den Zuchthengst und eine ganze Menge Fohlen. Manchmal führen auch private Gründe zu solchen Entscheidungen, nicht nur der Absatzmarkt.

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  • Hochadel
    Ein Gast antwortete
    @alex 01
    Klar muss man sich darüber gedanken machen, aber wenn man schon eine ältere Stute hat und man möchte diese "TOLLE" Abstammung weitergeben, sollte man schon ein Fohlen behalten.

    Zu den restlichen Fohlen.Ich kann mich auch nicht immer von Ihnen trennen. Wenn sie schon im Turniersport tätig sind und sich da als gut beweisen und man dann einfach das Gefühl hat, dass noch mehr in dem Tier steckt ist es dann einfach schwer sich davon zu trennen...

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  • Hochadel
    Ein Gast antwortete
    Ich habe dieses Jahr meine Brentano- Stute von Hochadel gedeckt. Sicherlich auch echt riskant. Ich finde das man die selbst gezüchteten nur gut verkauft bekommt, wenn sie 3 oder 4 Jährig sind. Die Leut kaufen einfach keine Fohlen mehr, weil man viel Arbeit damit hat, natürlich auch viel investieren muss (Beritt...) und das Risiko zu groß ist, dass man sich verguckt hat oder irgendwas passiert (ist mir selbst auch schon passiert. Hab mir ein teures Fohlen gekauft und dann ist es auf der Koppel gestürzt und hat sich das Genick gebrochen). Ich geb meine Fohlen alle auf ne Fohlenweide und 3 Jährig hol ich sie dann in Beritt... Ander lohnt sich es nicht. Die Stuten behalt ich dann meist und die Hengst werden verkauft.

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  • monti
    antwortet
    Ich habe alles verkauft bis auf Monti + Fohlen, eine Jährlingsstute und den 2-jährigen Vollbruder dazu.
    Werde in nächster Zeit nicht mehr decken lassen. Ich habe im Moment eine sehr gute Qualtität - das Niveau ist aber insgesamt auch sehr hoch. Ich habe den Eindruck, dass überwiegend nur noch die sehr guten Stuten zur Zucht genutzt werden.
    Wahrscheinlich wird die Nachfrage in 3 - 4 Jahren wieder größer sein - und dann auch die Preise wieder anziehen
    Vielleicht lasse ich die Jährlingsstute 3-jährig decken (sie lag zwischen 8 - 9,5 in der Benotung), 3 1/2 jährig leicht anreiten und nach dem Fohlen 5-jährig zum Verkauf. Vielleicht !!!
    Monti soll nächstes Jahr 5-jährig in den Sport.
    Wie ich schon sagte - mich juckt die Züchterei - vor allem jetzt bei meiner guten Stutenqualität - aber man muss einfach realistisch sein.

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