Zuchtaufgabe????

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  • Nicaron
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Mimo1 Beitrag anzeigen
    Nun sucht eine Freundin und auch sie fährt seid 3 Monaten durch die Gegend und findet nichts passendes. Irgendwie funktioniert die Vermarktungsschiene nicht.....
    Das denke ich manchmal auch.
    Aber woran hängt es?

    Sucht sie immer noch Mimo?

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  • drosselklang
    antwortet
    Das Problem der Pferdesuche ist auch schon des öfteren an mich herangetragen worden. Nun haben wir im Pferde -Zirkel (nördliches Niedersachsen) eine Rubrik eröffnet in der sich ausschließlich Züchter/Ausbilder und Verkaufsställe einer übersichtlichen Region mit ihrer aktuellen Internetadresse präsentieren. Hier kann man zum einen den Züchter oder Ausbilder und dessen Philosophie kennenlernen sowie seinen aktuellen Bestand an Verkaufspferden. Alles Betriebe aus einer greifbaren Region, so dass man bei Interesse an bestimmten Pferden an ein oder zwei Tagen gleich mehrere Ställe besuchen kann ohne 100erte an Kilometern zu verheizen.

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  • Mona
    antwortet
    Zitat von Mimo1 Beitrag anzeigen
    Was ich bei dieser gamzen Diskussion nicht verstehe ist, dass die Züchter schreien, dass die Käufer fehlen...wenn man aber ein Pferd sucht, ist guter Rat teuer. Ich habe vor 3 Jahren ein Pferd gesucht: rittig, Vermögen bis M Dressur, gesund, klar im Kopf. Dafür wollte ich bis T€ 20 ausgeben...und ich habe ein halbes Jahr gesucht, bis ich es gefunden habe.

    Nun sucht eine Freundin und auch sie fährt seid 3 Monaten durch die Gegend und findet nichts passendes. Irgendwie funktioniert die Vermarktungsschiene nicht.....
    Kommt immer drauf an "wo" man sucht.

    Ein Bekannter hat mir letztens erzählt, das er eine Zuchtstute sucht, da eine von seinen tragend eingegangen ist, nu sucht er eine tragende nicht zu alte Stute. Hat kaum irgendwo angefragt, aber als es hieß das er sucht, stand sein Telefon mit Angeboten nicht mehr still...
    Finde ich auch schon etwas merkwürdig, mal ein anderer Fall...

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Was ich bei dieser gamzen Diskussion nicht verstehe ist, dass die Züchter schreien, dass die Käufer fehlen...wenn man aber ein Pferd sucht, ist guter Rat teuer. Ich habe vor 3 Jahren ein Pferd gesucht: rittig, Vermögen bis M Dressur, gesund, klar im Kopf. Dafür wollte ich bis T€ 20 ausgeben...und ich habe ein halbes Jahr gesucht, bis ich es gefunden habe.

    Nun sucht eine Freundin und auch sie fährt seid 3 Monaten durch die Gegend und findet nichts passendes. Irgendwie funktioniert die Vermarktungsschiene nicht.....

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  • drosselklang
    antwortet
    Wir hören auf zu züchten. Nachdem die Kosten immer höher werden, da der Aufwand für die Pflege der Stallung und Weide (wir leben im Moor) ein Fass ohne Boden bleibt (Wege befestigen, jedes Jahr Zäune ab, Graben ausheben, neu einzäunen, säen, alle paar Wochen, mähen, rüschen, walzen..., Wege immer wieder befestigen, 2x pro Jahr den Auslaufboden ergänzen. Die Tierarztkosten (Nachgeburt, Kastration, Impfen, mal eine Verletzung) werden auch nicht günstiger. Die Wege zu Stutenschauen, Fohlenschauen, etc. sind bei unserer Rasse mit zwei oder drei Hängern und Tagesreise verbunden, und ... und ... und ... . Desweiteren verkaufen wir Alt-Oldenburger nicht als Absetzer oder roh, da man erst für ausgebildete Pferde (Reiten + Fahren) vernünftige Preise bekommt (Übrigens ist hier die Nachfrage wirklich höher als das Angebot an solide ausgebildeten Pferden). Und dann kommt noch dazu, ich hänge nach drei oder vier Jahren so an unserem Junggemüse, dass mir fast kein Käufer recht ist und ich jedesmal Heulen könnte, wenn denn eines unserer vierbeinigen "Kinder" den Hof verlässt. Jetzt habe ich noch zwei evtl. auch drei Pferde aus eigener Zucht zum Verkauf und das wars dann mit züchten.

    Ich bleibe dann auch kein Selbstversorger mehr, sondern "meine" Pferde stehen dann, wie bereits z.T. schon seit einem Monat, in Pension.

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  • Titania
    antwortet
    Wollte dieses Thema noch mal hochholen...
    Wie denkt Ihr heute, fast 4 Jahre später darüber?
    Wer gibt auf, reduziert oder kennt Leute (passionierte Züchter, die viele Jahre gezüchtet haben), die aufgegeben haben oder dies jetzt vorhaben?

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  • Ciruna
    antwortet
    @Lovelight+Benji,

    danke. Ich freue mich auch, aber ich muß immer heulen wenn die Youngster abgeholt werden. Ja , so bin ich , auch nach 10 Jahren Zucht noch ein sensibeles Weichei

    Hätte ich das alles eher gewußt, dann hätte ich zu mindestens eine wieder gedeckt, aber,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,

    Naja, wer weiß wofür es gut ist, bin ja dieses Jahr so oder so ganz schön "gebeutelt" worden, mit Muskelfaserriss, 3 Wochen später Darmverlagerung und Klinik, nee, war kein so berauschendes Jahr, kann im Endeffekt nur noch besser werden, aber nun sehe ich doch endlich wieder ein winziges Licht am Ende des dunklen Tunnel.

    Gruß

    Ciruna

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  • Benjie
    antwortet
    Freut mich jetzt echt für Dich
    Siehst Du es ist doch nicht alles so schlimm wie alle immer tun.

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  • lovelight
    Ein Gast antwortete
    Herzlichen Glückwunsch zum Verkauf
    Freue mich mit Dir
    lg ll

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  • Ciruna
    antwortet
    In der Ruhe liegt die Kraft.

    Nachdem ich mich nun eigentlich schon fest entschlossen hatte den Goethe x Airport Hengst in die Aufzucht zu bringen, habe ich ihn statt dessen am Wochenende verkauft.

    Ja, so kann das gehen. Freue mich natürlich, denn er bekommt eine sehr nette Besitzerin, wo er auch erst einmal Hengst bleiben wird.

    Nun habe ich von 3 Fohlen nur noch das Goethe x Paradiso Stutfohlen, aber das ist ja kein Problem, die kann ich auch selber großziehen und ich bin gar nicht böse darum, wenn sie bleibt, denn sie ist schon eine Ausnahmeerscheinung.

    Gruß

    Ciruna

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  • Ciruna
    antwortet
    @ Lovelight, habe es noch nicht ausprobiert, da ihr Sohn huhu, der German's Ghasali de Chanoni, erst am 1.11. abgesetzt und abgeholt wird

    Aber dann, dann wer ich der wilden schönen mal das Verladen beibringen, ohne Stress ohne Hektik, denke schon, daß ich das hinbekomme.

    Man muß sie nur verstehen

    Gruß

    Ciruna

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  • lovelight
    Ein Gast antwortete
    hi ciruna,
    und geht deine schwarze Perle nu auf den Hänger?
    LG

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  • lovelight
    Ein Gast antwortete
    Guten Morgen.
    Eigentlich, genau was ich auch meine. Nur die Meisten haben dazu leider nicht die Zeit, wie wir es mitbekommen haben. Zeitdruck-Vermarktung-volle Ställe-richtige Ausbildung von den Pferden-an die richtigen Ausbilder für Pferde gelangen, wenn man selber nicht einen guten an dern Hand hat und nicht zu letzt die Kosten, die sich verdoppelt haben, jedoch unser Einkommen nicht. Mal sehen wie es weiter läuft. Aber immer zu sagen, ach das regelt sich schon (man hört diesen Satz halt über all, nicht nur in der Pferdezucht) daran glaube ich nicht! Gut es regelt sich, aber so wie wir es uns wünschen?
    Einen schönen Tag und schönes Wochenende

    wünscht Euch Allen
    lovelight

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    @Lovelight,
    wie heißt es doch so schön?

    In der Ruhe liegt die Kraft!

    Ich werde das Kind schon schaukeln.

    Gruß

    Ciruna

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  • lovelight
    Ein Gast antwortete
    Du wirst schon das Richtige tun. Und verkaufen würde ich die Gute auch nicht. Und so mit Fohlen, das ist ja wieder eine andere Sache.
    Liebe Gruße

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    @Lovelight,

    ach, brauche ich alles nicht auszuprobieren, die wird fuchsteufelswild und anschreien+Peitsche ist bei ihr sicherlich der verkehrte Weg, die ist nämlich nachtragend und wenn man es sich einmal mit ihr verdorben hat, dann war es das!
    Jetzt haben mir heute schon zwei renommierte Leute gesagt, daß ich sie verkaufen soll, nee, aber das werde ich ganz sicherlich nicht tun.
    Die ist wie eine entsicherte Waffe bei Fremden , so Kaliber 9, denke ich.

    Ich werde mal warten, bis ihr Sohn abgesetzt ist und dann werde ich mal in Ruhe an die Sache herangehen.

    Heißt also abwarten und Tee trinken. Ich glaube schon bald, daß sie eine "Hängerphobie" hat.

    Habe ihre Mutter ja auch hingebogen, die hatte allerdings sehr schlechte Erfahrung gemacht und es hat lange gedauert, bis sie mir 100 % vertraut hat, heute ist sie wie ein Hund, aber ihre Tochter ist die "Krönung" und das reizt mich natürlich sehr.

    Gruß

    Ciruna

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  • lovelight
    Ein Gast antwortete
    hallo ciruna,
    nein, nein fabel habe ich ganz und gar keine.mache mir nur Kopf um so was, verdiene auch kein Geld damit, aber ich hätte da doch den richtigen Tipp, denn genau so was hatte ich auch schon, auch im gleichen Alter das Pferd. Nu klappt das auch mit dem Verladen. Also wir haben uns das auch angehört mit der Monti Roberts version. Pferd immer wieder rückwärts und so. Haben wir ne halbe Stunde versucht. Das Pferd blieb stur. Da hilft dann halt nur die Fahrpeitsche die das Pferd aus dem Augenwinkel hinter sich sieht und anbrüllen.Versuchs mal. Zur Not gibts einen Klaps mit dieser. Bei uns hat es funktioniert. Den Hänger vielleicht so stellen dass das Pferd nicht seitlich runter springen kann. Z.B. Scheune und die Tore dann anstellen an den Hänger, oder an die Wand fahren, dann ist nur eine Seite problematisch. Wäre froh, dir helfen zu können, mit deinem schönen schwarzen.
    LG lovelight
    Ich bilde mir auch gar nichts ein, wie du vielleicht meinst. Ich nehme mir halt nur Zeit und probiere mehrer Dinge aus, die dann letztendlich zum Erfolg führen. Nur das zählt für mich. Ein Pferd, das das macht was ich gerne hätte und dabei dann doch noch sich wohl fühlt. Manchmal geht es eben nicht immer antiautoritär, das sowieso nicht beim Pferd, denn es sollte schon geklärt werden, wer der Herr ist.Das seht Ihr doch auch so oder? Ich will mich hier bei Euch gar nicht wichtig tun. Ich finde Euch alle so toll, mit Euren ganzen Erfahrungen. Doch im gegenseitigen Austausch kann man sich ganz gut ergänzen und sich helfen.Das Forum ist eine super Sache hier für.Es wird sowieso zuwenig diskutiert und alle mekern nur, doch keiner tut was. So ist das leider heute.

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  • Ciruna
    antwortet
    @lovelight,

    scheinst ja einen Faible für Problempferde zu haben.

    Bitte, da habe ich etwas für Dich, ist schwarz, 5 Jahre alt, stur wie ein Ochse und mag keine Anhänger, steigt dann gerne?

    Na, was würdest Du denn da machen?

    Gruß

    Ciruna

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von [b
    Zitat[/b] (monti2 @ Juli 21 2004,15:40)]Ich muss meine PFerde ständig beobachten, an der Longe beim Lösen....bei den Übergängen - ständig mich und das PFerd überprüfen. Ich will keine Verspannung im Rücken/Halsbereich. Ich will so arbeiten, dass mein Pferd bei Laune bleibt und ich mit möglichst wenig Kraftaufwand so schnell wie möglich weiterkomme. Viele kurze Pausen, um das gute Gedächtnis des Pferdes voll zu nutzen. Hat ein Pferd die Lust verloren - ist es nie wieder wie zuvor ! Ist ein Pferd hart in der Hand geworden - ist es nie wieder wie zuvor !  Ein Korrekturpferd wird immer ein Korrekturpferd bleiben auch bei 10-fache Arbeit. So weit will ich es schon gar nicht kommen lassen !  Dabei bin ich mir im Klaren, dass jedes Pferd anders gearbeitet werden muss - das ist auch das Problem, wenn man jemand Ratschläge geben will.
    Hi,
    genau ... das ist zwar nicht ganz so einfach insbesondere wenn man Pferde "vermarkten" (igitt welch Wort) muss.
    Aber auch ich halte das für absolut wichtig!!

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    @lovelight: 100 % meine Meinung.
    Das Problem ist, daß viele keine Zeit haben oder haben wollen, um dem Problem auf den Grund zu gehen. Und meistens unterliegen sie dem Irrglauben, daß es mit einem anderen Pferd alles viel einfacher wäre. Dies hat dann vielleicht ein anderes Problem, aber ein Problem hat es auch.

    @lara. Sorry, aber solche Art Pferde habe ich in 30 Jahren, in denen ich mit Pferden zu tun habe, noch nicht erlebt. Und deine Schilderung bestätigt wieder meine Meinung, daß es doch mehr an Haltung und BEsitzer liegt als am PFerd.

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