Vollbluthengste in der WB Zucht

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  • monka
    antwortet
    aktuell aus Dubai
    Kaloe des Perrieres - SF
    G \ Bay \ 1998 \ Quat'Sous x Benroy xx \
    6. Eröffnungsspringen 1.45

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  • monka
    antwortet
    also für mich ist Jarnac ein typischer Franzose, groß, schön, leistungsfähig und bereit. Hab ihn in Aachen im Parcours und auf dem Abreiteplatz gesehen. Leider teuer und nur TG

    Zuletzt geändert von monka; 24.11.2011, 16:19.

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  • Ramzes
    antwortet


    boch ein paar " ältere " passende Gedanken zum Thema

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  • monka
    antwortet
    heute reiten einige französischen Springreiter toll. Mein absoluter Stilliebling Penelope LePrevost. Das Bein liegt top, egal wie hoch oder breit die Sprünge sind, sie ist dicht am Pferd- nie vor oder hinter der Bewegung und eine ganz feine Hand.

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  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von caspar Beitrag anzeigen
    1980 ?
    ich werde alt

    Und Monka... wenn die erst reiten lernen... dann wäre das mit den SF garnicht gegangen.
    Als die Zeus modern waren hatten wir auch 2.
    Deutsch reiten ging nicht.
    Vielleicht meint Caspar eher im Sinne der Ausbildung Cadre Noir


    plus der landestypischen anderen Kaderschmieden - international-erfolgreiche Ausbilder ???
    Zuletzt geändert von Ramzes; 24.11.2011, 14:42.

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  • Ramzes
    antwortet


    Hier Beispiele der hoch im Blut stehenden Pferde ,...Reitmeister der Cadre Noir



    Hier die Historie Hengstdepot Saint Lo mit Auflistung der Hengste , beachtlicher Anteil an Trotteur - demi-sang - Halbblut
    Damals wurde in France der Traber hauptsächlich geritten im Rennen .


    Comte de Cominges : Le Cheval de Selle en France , 1898
    Zuletzt geändert von Ramzes; 24.11.2011, 14:08.

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  • monka
    antwortet
    @ Caspar
    was heißt Deutsch reiten?
    Ich reite deutsch- ganz schlicht nach 'Reiten und Fahren Bd I+I' und mit dem Spruch meines Reitlehrers in den Ohren 'Was du nicht erfühlst, wirst du nicht erjagen'. Remonten 1 handbreit vor der Senkrechten usw. Das was heute im Training, Reitpferdeprüfung, Eignung läuft, steht nicht im 'Reiten und Fahren'. Nach welcher deutschen Reitlehre reiten die denn alle?????
    Zuletzt geändert von monka; 24.11.2011, 14:16.

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    1980 ?
    ich werde alt

    Und Monka... wenn die erst reiten lernen... dann wäre das mit den SF garnicht gegangen.
    Als die Zeus modern waren hatten wir auch 2.
    Deutsch reiten ging nicht.

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  • Ramzes
    antwortet
    Danke für den Einwand .

    ...das dürfte dann auch die erwähnte Phase intensiverer Vollblut-Nutzung gewesen sein .

    Entstand das Zuchtbuch SF nicht vorwiegend aus Normannischem Halbblut ?
    Die anderen Crossbreds mit xx ( die " Zusammengekehrten " , die in keine anderen Stutbücher passten 1958 waren doch nicht alle Cobs ( Ironie aus ) , sondern auch edlere Produkte z.T. mit viel Araberblut .) .
    s. Alfred Gallier : Le Cheval de Demi-Sang , Races francaises

    Im SF fusionierte Rassen :
    - Cheval Vendeé http://www.cheval-vendeen.com/
    - Demi-Sang d´Angers
    - Anglo - Normand
    - Charentais , Demi - Sang de Charentes
    - Charollais, Cheval de Charolais
    - Cheval des Dombes http://ladombes.free.fr/Tous_L_equitation.htm
    incl. der Rassen Cheval de Bresse , Demi Sang de l´Ain
    - Demi-Sang du Centre
    - Angevin
    Wie man sich unschwer vorstellen kann eine ausgeprägte lokale Vielfalt an
    durchaus edleren Rassen , nach deutschem Geschmack weniger konsolidiert .

    Im Percheron wurden folgende Rassen integriert: Augeron,Berrichon,Bourbonnais,Nivernais ,Trait de la Loire ,Trait du Maine

    Bedeutende ausgestorbene edlere Rassen :
    Cheval Navarin http://fr.wikipedia.org/wiki/Cheval_navarrin
    Cheval Limousin http://fr.wikipedia.org/wiki/Fichier...l_limousin.jpg
    Cheval Bidet de Selle - kl. Reise-Reit-Traber mit Araberblut , regional Breton :
    de Briec,de Breton , http://www.google.de/imgres?imgurl=h...t:429,r:0,s:95

    Im Wandel der Zeit : ...z.B.
    Cheval d´Auverne http://fr.wikipedia.org/wiki/Fichier...lauvergnat.jpg damals
    und heute im Cob-Typ http://www.chevalauvergne.fr/race/238
    Zuletzt geändert von Ramzes; 24.11.2011, 09:52.

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  • monka
    antwortet
    @OBdB
    dann müssen sich die SF seit den 80ern aber sehr verändert haben. Ich habe 1980 4 Wochen als Ferienjob die Urlaubsvetretung für den Bereiter in der Nähe von Bourg en Bresse gemacht. Tolle großrahmige Pferde, Kopf nicht gerade Sandro Hit aber passend zum Pferd. Leistungsbereit mit Zug zum Sprung, gute Bewegungen, aber alle dressurmäßig schlecht bis gar nicht geritten. Ich war mit meinem Arbeitgeber als TT auch auf mehreren Turnieren- das gleiche Bild. Mein Fazit als ich nach Hause kam- wenn die Franzosen anfangen ordentlich zu reiten, können wir uns warm anziehen. Leider hab ich mich mit 17 für Abstammungen so gar nicht interessiert, aber das waren tolle moderne Reitpferde, als bei uns noch kurzbeinige Absatznachkommen mit strammem Vorderbein die ländlichen Dressurprüfungen dominierten.
    Zuletzt geändert von monka; 24.11.2011, 07:53.

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  • Ramzes
    antwortet


    ObdB , durch die Öffnung des Stutbuches , Zulassung " fremder " Springgene befindet sich die SF - Zucht
    im Prinzip in einer Übergangsphase zum EU - Sportpferd ( z.T. schon in der 2. Gen. , s. Mutterväter ) .
    Der " reine " SF dürfte in den nächsten Jahren mehr und mehr " vermixt " werden .
    Bitte berichte über Deine Beobachtungen hinsichtlich Typ , GGA , Springvermögen bei diesen " Mixern " .
    Auf diese Art werden z.T. SF-Elemente / xx plus fremde Genetik ( GER , KWPN ) quasi wieder zurückgeholt ( anklicken - lineage , s. oberer link )
    Zuletzt geändert von Ramzes; 24.11.2011, 07:43.

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  • xxfreak
    antwortet
    Es ist eben Forum. Man sitzt sich nicht persönlich gegenüber. Und der eine oder andere legt nicht jedes Wort auf die Goldwaage.
    Mich ärgert es manchmal auch ein wenig, wenn man etwas schreibt, wo oft viel Nachdenken hintersteht oder sogar jahrelange Erfahrung und dann postet jemand so ein "Unding", wo man genau merkt, der hat nicht wirklich mitgelesen oder mitgedacht oder will nur sticheln. Aber egal - man muß ja nicht mitschreiben und filtert ja nach einer Weile auch die "Pappenheimer" raus, auf deren Antwort man ehrlich gespannt ist.

    Bei mir ist es so, daß ich mit der Thematik VB in einer ziemlich toten Region unter WB-Verfechtern lebe und mich somit freue, mal ein paar Zeilen von Gleichgesinnten zu lesen und den eigenen Horizont zu erweitern. Wo es mal nicht paßt....ja, dann eben nicht.

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  • OBdB
    antwortet
    Zitat von caspar Beitrag anzeigen
    Ich habe das früher schon mal gehört - aus Traber-Stuten kommen bei bestimmten Anpaarungen sehr gute Springpferde.
    Ob das aber dann Endprodukte sind, die zudem noch einen besonderen Reiter brauchen - ich weiß nicht ?

    Was mir auffällt ist, daß SF Nachkommen hier immer wieder mal mit wenig edlen (sprich großen) Köpfen rumlaufen. Das war bei unserem Epris auch so. Obwohl die Mutter hübsch ist und das auch vererbt.
    Oder ist das ein subjetiver Eindruck, den ich da habe ?

    Die beiden AA, die ich in Marbach gesehen habe gefielen mir jedoch sehr gut.
    Die meisten SFs und ganz besonders jene mit nicht viel Blut sind sicher keine Schönheitsmodelle !!! Dicker Kopf, kurzbeinig, oft tonnig, und von den GGA wollen wir doch 'mal erst gar nicht anfangen ...

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  • Elsbeth
    antwortet
    Über Anpaarungen mit Traberstuten muss man nur mal mit Georg Ahlmann sprechen, der hat das nun wirklich bis zum Genüge ausprobiert und sagt selber, da kommt nicht viel Interessantes bei rum. Das kann mal funktionieren, ist aber in der Breite nicht von Erfolg gekrönt.

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  • caspar
    Ein Gast antwortete
    Ich habe das früher schon mal gehört - aus Traber-Stuten kommen bei bestimmten Anpaarungen sehr gute Springpferde.
    Ob das aber dann Endprodukte sind, die zudem noch einen besonderen Reiter brauchen - ich weiß nicht ?

    Was mir auffällt ist, daß SF Nachkommen hier immer wieder mal mit wenig edlen (sprich großen) Köpfen rumlaufen. Das war bei unserem Epris auch so. Obwohl die Mutter hübsch ist und das auch vererbt.
    Oder ist das ein subjetiver Eindruck, den ich da habe ?

    Die beiden AA, die ich in Marbach gesehen habe gefielen mir jedoch sehr gut.

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  • OBdB
    antwortet
    Zitat von caspar Beitrag anzeigen
    Ich war immer der Meinung, daß in Frankreich, wenigstens in der Vergangenheit, sehr viel mehr Vollblut eingestzt wurde als bei uns.
    Ich dachte immer daß der SF zu mind. 1/4 aus VB besteht.
    Und wie ist dabei AA zu bewerten ?
    Das war früher auch sicher der Fall zu den Hochzeiten der HN und bis in die 70/80iger Jahre ... Da diese ja fast ein Monopol in der Sporthengsthaltung hatten, konnten die Stationsleiter es sich erlauben ganz anders mit dem 'Kunden' umzugehen als es heute der Fall ist. Und wenn diese Stationsleiter einem Züchter des öfteren nahelegten, und vielleicht auch etwas mehr Druck machten, einen BLüter zu nehmen, tja dann stiessen sie auf offenere Ohren als es heute der Fall ist.
    Weiterhin waren ja auch sehr viel mehr Blüter gekört als es in einem dt Zuchtbuch der Fall war (und auch heute noch ist).

    Der AA ist auch heute noch, genauso wie damals, ein Segen für den SF ... Wobei der kontinuierliche Abgang der besten AA-Stuten (das heisst die AA-Stuten wurden nicht mehr in der Reinzucht eingesetzt sondern als Veredler im SF) so stark war dass er nicht unerheblich zum Untergang (Schiffbruch) des AA-Zuchtbuches beitrug ... Es kamen natürlich auch noch andere Faktoren dazu ... Einige der besten SF-Hengste der letzten Jahre gehen auf AA-Vererber zurück : Jarnac, Quick Star, etc

    Was auch sicher eine grosse Rolle spielte, ist der Zuchtaufbau in Frankreich. So war das SF-Zuchtbuch der Mülleimer der franz. Pferdezucht ... alles was in kein (anderes) ZB eingetragen werden konnte, aber aus anerkannten Vererbern stammte, kam ins SF-Zuchtbuch : die beiden bekanntesten Beispiele waren sicher Galoubet A (SF x Traber) und Jappeloup (Traber x xx) ...

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  • Benjie
    antwortet
    man sagt ja blut zu blut!
    manchmal ist es dann halt mit einem blüter nicht getan, war ja jetzt in der umzüchtungsphase vom schweren oldenburger kutschpferd zum modernen wb nicht anders.
    aber ich hab auch einen hengst wie pageno xx kennengelernt. der hat auf einen hengst wie wettstreit der kein blut hatte sehr gut gepasst. veredelt hat er dominant, da war es eher wichtig das die mütter klar im kopf waren.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Benjie Beitrag anzeigen
    aber sportpferde züchten heisst doch auch sportliche pferde züchten und da gehört doch masse zu reduzieren auch dazu.
    Das hängt stark von der Ausgangsbasis ab. Aber das Cindy x Püppchen Produkt möchte ich jedenfalls nicht weiter anpaaren müssen. Da kommt nach Mendel nämlich so ziemlich alles in der F2 bei raus, nur nichts vorhersehbares.

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  • oldenburger dressurpferde
    antwortet
    was war denn da???

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Ich schließe mich der Meinung an was Bentje vertritt - mit der Ansicht nicht unbedingt den nächsten Kalibrigen Hengst zu nutzen und dies auch zu forcieren. Ein zu leichtes Fundament bzw. Rahmen möchte ich allerdings bei einem Blüter auch nicht, was aber nicht heißen soll das ich überaus kalibrige Edelblutpferde suchen würde. Ich möchte mein erreichtes durch das nutzen der Warmbluthengste weiter eben mit einem Blüter heraus stellen, die Points hervor heben und eben härte. Ein all zu leicht möchte ich ehrlich nicht. Wie eben schon von Bentje/Irislucia geschildert hat eben jeder seine Vorlieben - mir geht es eben auch darum wie Caspar schon geschildert hatte, sich in die Gedanken des anderen hinein zu versetzen, es eben auch zu versuchen diese zu verstehen.

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