Experiment "Mut zum Blut"

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  • Paradox4life
    • 01.09.2008
    • 2455

    #21
    @cps5 da stimme ich dir voll zu. Das einzige brauchbare Springprodukt aus der LC Linie das ich jemals unter dem Sattel hatte (und das waren einige) ist meine Londonderry Stute. Und das will ich ihr auch geraten haben, sie ist nämlich zu sonst nix zu gebrauchen...
    Alle anderen machten das mit deutlich mehr spaß als talent, außnahme wohl ebenfalls Fanniemaes LaJeanne, das wird wohl ein Buschkracher.
    www.schulze-lefert-pfer.de

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    • Fairy
      • 21.04.2009
      • 235

      #22
      Weitere Ausnahme: Libero (LC x Pit I)
      Der ist schon ein
      "Buschkracher": ua.
      2005: Weltmeister der Jungen Vielseitigkeitspferde und inzwischen bis *** platziert

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      • No Limit
        • 23.12.2009
        • 1494

        #23
        cps5 für die vbzucht reicht ein gag von 95 kg wobei da auch wirklich die dauer des pferdes auf der bahn und die starts interessant sind was härte anbelangt, wie du schon richtig erwähnt hast.einer der nur 6 starts in seiner kariere hatte is nicht umbedingt hart. anders ist aber auch warum soll ein 98 kg hengst noch ewig laufen und vielleicht schlecht raus gehen wenn er für die vb zucht interessant ist, da ja immer ein verletzungsrisiko gegeben ist. 6starts in der oberliega und gesund raus okay 6 starts und mit sehnenschaden raus weniger.

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        • cps5
          • 07.07.2009
          • 1586

          #24
          Sehe ich auch so, jedenfalls aus Sicht eines Vollblutzüchters. Ein Hengst mit 98 kg ist für die Warmblutzucht sowieso nicht bezahlbar, und die Vollblutzüchter wollen die Leistung als Rennpferd sehen. Da die Vollblutzucht aber nur nach Rennleistung geht und sich zum Beispiel mit Fundamentsproblemen nicht so sehr auseinandersetzt, ist es für einen Warmblutzüchter besser, auf lange Haltbarkeit bei steter Leistungsbereitschaft zu achten und das Exterieur ein wenig mehr unter die Lupe zu nehmen. Die Karriere eines Pferdes im Reitsport dauert ja deutlich länger - und es ist schon besser, wenn man definitiv weiß, dass die Beine über mindestens 5 Jahre gehalten haben, als wenn man nur davon ausgeht, dass sie es hätten tun können. Nach ein paar Starts mit Sehnenschaden raus - da gebe ich dir Recht - das ist auch für einen Vollblutzüchter ein negatives Zeichen.

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          • No Limit
            • 23.12.2009
            • 1494

            #25
            das ist das was mir an einem ridwan gefällt lief bis 13 jährig im rennen und hatte 44 starts ging gesund aus dem rennstall weil er mit 14 nicht mehr laufen durfte.

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            • daylight1984
              • 30.12.2009
              • 1324

              #26
              Wo kann ich als WB-ler denn nachlesen wie viel ein Hengst gelaufen ist?
              sigpic www.gestuet-unter-den-birken.com

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              • cps5
                • 07.07.2009
                • 1586

                #27
                Bei Ridwan xx halte ich mich raus - der hat hohe Sympathiewerte bei mir, nachdem ich mal über eine Dreier-Wette einen guten Schnitt gemacht habe, für die hauptsächlich seine Siegquote verantwortlich war. Da bin ich nicht mehr ganz objektiv, auch wenn das schon ewig her ist.

                Allerdings hat mir der Hengst bereits vorher optisch gut gefallen, und was sonst objektiv über ihn geschrieben wird, spricht auch nicht dagegen ...

                Kommentar

                • No Limit
                  • 23.12.2009
                  • 1494

                  #28
                  hatte sich der wetteinsatz wenigstens gelohnt
                  sowie letztes wochenende einer mit 5 € 10.000,- gewonnen hat.
                  mir gelang sowas leider nie

                  Kommentar

                  • cps5
                    • 07.07.2009
                    • 1586

                    #29
                    Hier hast du einen Link:



                    Dann den Namen des Pferdes eingeben und du kriegst die Renndaten.

                    Kommentar


                    • #30
                      Ich möchte für den "Tiefgründigen" -"Züchter"- einmal Details wieder geben (Zitate) von dem ehemaligen Landstallmeister Burchard von Oettingen, der mit verschiedenen Pferde Grundlagen bleibendes hinterlassen hatte. Selbst Pferderennleute wie ein Frederico Tesio haben Oettingen seht schätzt..


                      Burchard von Oettingen.

                      Sein Buch "Die Zucht des edlen Pferdes" erschienen 1907 ist ZEITLOS geblieben..
                      Ein paar wenige "Zitate"...

                      - Von jedem Zuchtpferde - sei es Hengst oder Stute - muß man vor allem bestimmte deutliche Vorzüge d.h. hervorragende Partien verlangen. Nur das Vorhandensein besonders hervorragender Eigenschaften gibt einem Zuchttiere die Berechtigung auch einige Fehler zu haben und je weniger Fehler um so gröber dürfen sie sein. Der einzige Fehler, der keinem Zuchttiere verziehen werden darf, ist UNGESUNDHEIT und die damit zusammenhängende Weichehit.

                      -Die Angst vor FEHLERN - zumal deutlichen Fehlern, die jeder Esel sofort sieht und mpniert - wirkt in der Zucht ebenso lähmend wie überall im Leben, im politischen wie wissenschaftlichen.
                      Sowohl Vollblut- als auch Halbbluthengste (Warmblut) sollen dem Züchter deutlich zeigen, in welchen Teilen man eine hervorragende, besonders auch zum Korrigieren geeignete Vererbung erwarten darf und in welchen Teilen mn bei der Paarung vorhalten muß. Nach einer Richtung mit Erfolg vorhalten gelingt oft, aber SELTEN nach mehreren Richtungen zugleich.

                      - (und über das ZUCHTZIEL) ... Soll die Sache geleitet werden, daß die MEnschen zunächst zufrieden sind und einem daher keine Unannehmlichkeiten bereiten, ODER soll man alles so einrichten, daß man - nach bestem WISSEN und GEWISSEN - den größten Nutzen für die res publica zu gewinnen glaubt. Der erste gesichtspunkt ist der in Amerika ziemlich allgemein übliche, und die MEnschen dort lachen den IDEALISTEN aus,der die Sache selbst fördern und - wie sie sich ausdrücken - die Menschen glücklicher machen will als sie es verstehen.

                      - Je mehr die Vollblutzucht in der herstellung GUTER UND STARKER Fundamente zurückgeht, um so brennender wird in der edlen Halbblutzucht /Warmblut) die Frage, auf welcher Weise man dieser so überaus wichtigen Anforderung an das Halbblutpferd gerecht werden kann. Die geschichte der edlen Halbblutzuchten zeigt in allen Ländern und auch bei uns, in wie große Verlegenheiten bis dicht an den Bankerott viele Zuchten gerade durch die Verfeinerung und Verschlechterung des Fundaments gelangt sind. Das ist die Achillesferse auch unser edlen Halbblutzucht (Warmblut)....

                      -....daß auch grobe Fehkler mit Erfolg bekämpft werden können und das man mit RECHT dadurch die Blutströme von erstklassigen Hengsten der Zucht erhalten hat. Ein grober Fehler im gang wie z.b. ein stark verstellter Vorderfuß ist leichter durch die RICHTIGE Paarung zu bekämpfen als ein undeutlicher Gang ohne groben Fehler...

                      es gibt so viele "Grundinformationen" die man "sammeln" kann und sie immer wieder in der PRAXIS beobachtet. Deshalb finde ich das man den MODERNEN ZÜCHTER eher sensibilisiert welche Mängel mit welchen VORZÜGEN ausgeglichen werden können. Leider betreibt man heute die zucht viel zu oberflächlich..leider..

                      Und ein Fly Society verkörpert das was man eigentlich füpr ein Warmblutzucht braucht.. Eine Seltenheit...

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                      • daylight1984
                        • 30.12.2009
                        • 1324

                        #31
                        Zum Thema Gesundheit und Härte bei Vollblütern hätte ich da jetzt noch eine Frage an die Experten:

                        Wenn Fly Society in 5 Jahren auf der Rennbahn 20 Starts, Ridwann in 11 Jahren 44 Starts und Albaran in 9 Rennjahren 67 Starts hatte, wer würde (rein theoretisch ich weis) mehr "Gesundheit" mitbringen?

                        @cps5 Vielen Dank für den Link der ist super informativ
                        sigpic www.gestuet-unter-den-birken.com

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                        • cps5
                          • 07.07.2009
                          • 1586

                          #32
                          Gern geschehen!

                          Also mehr oder weniger Gesundheit gibt es nicht. Ein Pferd ist entweder hart und gesund oder eben nicht. Alle drei oben genannten Hengste sind fit und gesund von der Bahn gekommen und haben Härte bewiesen. Von diesem Aspekt her sind sie alle drei bestens geeignet für die Zucht.

                          Wichtig ist nur, kein Pferd (Stute oder Hengst) zu nutzen, die nachweislich krank oder verletzungsanfällig sind. Dies vererbt sich in der Regel leider auch. Es geht also nicht darum, Gesundheit zu vererben, die hoffentlich da ist, sonst sollte man es sein lassen, sondern keine Krankheiten und Anfälligkeiten hineinzuzüchten.

                          In der Hunde- und Katzenzucht ist das beispielsweise (aus teilweise grotesken Schönheitsidealen) geschehen. Wie die problematische Hüfte bei manchen Schäferhunden, der extrem lange Rücken bei dem einen oder anderen Dackel oder die extrem platte Nase mit entsprechenden Atmungsschwierigkeiten bei mancher Perserkatze. Verantwortungsvolle Züchter lassen diesen Mist bleiben und haben natürlich trotzdem unter dieser Manie zu leiden.

                          Beim Pferd kommt das nicht ganz so krass zum Vorschein, da die Reitnutzung ja von vornherein eine gewisse gesundheitliche Härte benötigt, aber durch das Nutzen dämpfiger Hengste und Stuten oder solcher mit extrem verstelltem Fundament, das zu Fehlbelastungen führen kann, fehlerhaften Zähnen wie beim Überbiss, die zu Problemen bei der Nahrungsverwertung und dann zu Koliken usw. führen, können auch Probleme entstehen. Die Hengste werden bei der Körung entsprechend untersucht und ggf. aussortiert. Bei der Stute steht der Züchter in der Eigenverantwortung.

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                          • Ive
                            • 01.08.2008
                            • 1006

                            #33
                            für Oldenburger ist auch Fandsy AA zugelassen. Guck mal auf der Seite www.söderhof.de

                            Kommentar

                            • daylight1984
                              • 30.12.2009
                              • 1324

                              #34
                              Das die Stute ebenfalls Gesundheit und Härte mitbringen muss, halte ich für selbstverständlich, besonders was Sehnen etc. angeht.

                              Irgendwie hat mich jetzt das VB-Fieber gepackt und überlege mir gerade ob ich nicht noch zwei weitere meiner Stuten zu einem Vollblüter bringen sollte.

                              Das wären ein Mal eine Samba Hit I x Donnerhall x Pik Bube, die Mutter ist Vollschwester zu Don Schufro (mal wieder furchtbares Seitenbild mit Jazzman Hengstfohlen)


                              Was zu verbessern wäre:
                              - Hengst sollte Größe mitgeben
                              - der Hals brauchte etwas Verlängerung

                              und die zweite wäre: Fürst Heinrich x Rubinstein I x Inschallah x


                              Das ist mein Liebling und deswegen bin ich betriebsblind aber der Hengst sollte nicht zu klein vererben, mehr würde mir gar nicht einfallen.

                              Was meint Ihr dazu?

                              Selbstverständlich werde ich zu allen drei nach Ostern ein ordentliches Seitenbild nachliefern.

                              Dann ist mir noch eine Frage durch den Kopf geschossen, wann ist es sinnvoller ein XX einzusetzen und wann ein OX?
                              sigpic www.gestuet-unter-den-birken.com

                              Kommentar


                              • #35
                                Das wäre Fly Society...1.72 m GROß!!!!



                                Das bedeutet FORTSCHRITT und kein Rückschritt... Zu dem tolle GGA,Rittig, ich würde den auch an Springpferde anpaaren, einfach zu viele VORTEILE - welche mir auch helfen. Anerkannt schon für OLDENBURG...Hannover hätte da sicherlich keinen schlechten Fang mit diesem Hengst!!. Zu viel Katze (Fundament) bringt auf Dauer auch nichts - denn dann kommen -siehe da- kleine Muckel bei raus... mein Ziel ist es einen Vererbungssicheren Stamm zu Formen, den man auch an seiner Note erkennt... Nicht einen Spalterbigen -verzüchteten Muckel Stamm, von denen gibts schon viel zu viele...

                                Ich würde auch wirklich gröbere fehler akzeptieren, wenn man aber so einen Angeboten bekommt - tja, warum nicht das nutzen...oder???

                                und wegen langer Beine brauchst du dir glaube ich keine Sorgen machen
                                Tolle Stuten @daylight1984
                                Zuletzt geändert von Gast; 23.04.2011, 18:02.

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                                • daylight1984
                                  • 30.12.2009
                                  • 1324

                                  #36
                                  @ Oh-Gloria Vielen Dank sind auch drei Schätzchen! Nach den drei hab ich lange suchen müssen.

                                  Ich hab noch zwei Trakehner mit verhältnismäßig viel Blut, da wäre die Anpaarung mit VB eher Richtung 3/4 Blüter und eine Alt-Oldenburgerin, aber da wäre eine VB-Anpaarung entgegen dem Zuchtzeil
                                  sigpic www.gestuet-unter-den-birken.com

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                                  • #37
                                    @daylight sind ja auch zu dem noch dolle gezogen...ggf. habe ich auch etwas (älteres) aufgetan, hoffentlich funktioniert da noch alles.

                                    Gerade in der heutigen Zeit - mehr den je!!! - ist das BESTE gerade gut genug, auch was die stuten betrifft. Leider gehen auch zu viele GUTE Stuten gerade verloren - was sehr bedauerlich ist, aber durch die betriebene POLITIK leicht zu verstehen. Nur mit dem BESTEn, eben auch beim VB kann man was erreichen, vieles ist einfach kalter Kaffee... Man halte sich immer daran was auch mal FORTSCHRITTE gebracht haben, in allen Zeitabschnitten..vieles war eben nur ein "Probieren" (höflich Ausgedrückt). Der Vater von Fly Society war schon ein BESSERER Hengst... meine Theorie woher das alles kommt zeig ich mal ggf. mit "Seitenansichten) Mit Fly Society und Bonaparte AA stehen zwei wirkliche Spitzenhengste zur Verfügung, was nicht sehr oft vor kommt, wenn man da mit der Grundlage (ich spreche immer von Hannover9 nichts fertig bringen würde, dann weiß ich auch nicht weiter...dann hilft nur beten und Augen zu... Zu dem Thema bin ich eh auf die Körung gespannt, ob sie wieder so eine FAMILIEN Politik betrieben und Exterieur geschiss, ob sie mal fähig sind auch FEHLER zu VERZEIHEN alleine wegen der LEISTUNG die dahinter steckt... Daran wird man gemessen, ich bin gespannt!!!..

                                    Kommentar


                                    • #38
                                      Meine Nachforschungen beruhen darauf das seine Eigenschaften (gerade das Exterieur..) vom Vater kommt..

                                      Fly Society xx


                                      SEIN Vater Fly Infact xx


                                      und jener ist geprägt von seinem MUTTERVATER Know Fact xx


                                      und bei jenem kommen die Eigenschaften von Bull Dog xx zum Vorschein (Typ)
                                      und der "Junge" kontne sich auch schon bewegen..

                                      Kommentar


                                      • #39
                                        Merkt man vielleicht jetzt das ZUCHT im Sinne des FORTSCHRITTS sehr VIEL TIEFGRÜNDIGER ist wie so viele meinen???

                                        Man sieht das was votr einem ist, aber WOHER das kommt...tja..da machen sich die wenigsten GEDANKEN und darauf kommt es an..meine Meinung..

                                        Kommentar


                                        • #40
                                          Vertehst du was ich meine - die LINIE ist HART -geworden- so was traue ich eben etwas ZU ebenso wie einem Bonaparte AA.. Mich interessieren "Hoffungsträger" nicht wirklich, ich möchte das NACHVOLLZIEHEN können - in meinen Augen und das kann man... und das soltle man sich für seinen Persönlichen bereich immer schön NOTIEREN um später mal Nachschlagen zu können. Denn die Masse der Oberflächlichkeit wird dir dabei niemals helfen..die haben gerade mal ihren Last damit den vater noch zu kenenn und wenn sie viel Wissen, den Muttervater..dann hörts schon auf..aber woher und überhaupt..drei ganz große ? ? ?
                                          Zuletzt geändert von Gast; 24.04.2011, 20:57.

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