Hallöchen!
Immer wieder hört und erlebt man dass das erste eigene Pferd ein Fehlkauf war und nach kurzer Zeit den Ansprüchen nicht mehr genügt. Entweder hat man sich zu wenig überlegt was man eigentlich mit dem Pferd machen möchte, oder dann steigen die Ansprüche, man lernt dazu, wird besser und das Pferd macht nicht mehr mit. Habt ihr auch so was schon erlebt? Ich musste die Erfahrung selber auch machen. Nachdem ich jahrelang Pflegepferde ritt habe ich mir, relativ kurzentschlossen, ein eigenes Pferd gekauft. Da das Budget noch ziemlich begrenzt war reichte es natürlich nicht für einen Kracher
Die Stute war zwar sehr umgänglich und im Gelände ein Verlasspferd, doch durch ihren langen Rücken und die schlechte Ausbildung für sportliche Aktivitäten gar nicht zu begeistern... anfangs wollte ich eigentlich in erster Linie mit ihr ins Gelände, doch dann kam da ein Springkurs hinzu, dort Dressurunterricht, und schon bald war ich mit ihr total am Limit. Da es für uns beide nicht befriedigend war habe ich sie an eine Familie mit Kindern als Freizeit-/Familienpferd verkauft, obwohl mich gewisse Leute schräg angeschaut haben dabei
Aber ich muss sagen ich bereue es nicht, auch wenn es mir leid tat ums Pferd. Lieber so als es im Dressurunterricht zu quälen, oder? Jetzt habe ich einen jüngeren Wallach der mich so fordert dass mir in den nächsten Jahrzehnten sicher nicht langweilig wird mit ihm
Wie ist es bei euch so, seid ihr immer noch glücklich mit eurem ersten Pferd, oder ist es euch ergangen wie mir?
Immer wieder hört und erlebt man dass das erste eigene Pferd ein Fehlkauf war und nach kurzer Zeit den Ansprüchen nicht mehr genügt. Entweder hat man sich zu wenig überlegt was man eigentlich mit dem Pferd machen möchte, oder dann steigen die Ansprüche, man lernt dazu, wird besser und das Pferd macht nicht mehr mit. Habt ihr auch so was schon erlebt? Ich musste die Erfahrung selber auch machen. Nachdem ich jahrelang Pflegepferde ritt habe ich mir, relativ kurzentschlossen, ein eigenes Pferd gekauft. Da das Budget noch ziemlich begrenzt war reichte es natürlich nicht für einen Kracher
Wie ist es bei euch so, seid ihr immer noch glücklich mit eurem ersten Pferd, oder ist es euch ergangen wie mir?

, Rueckenprobleme (unsachgemaess eingeritten) tun ein uebriges, so dass sie unterm Reiter ihre Gaenge nicht zeigt. Dann mangelte es jahrelang an gutem Unterricht, und so blieben auch die Schleifen aus. Dazu gesellen sich seit einiger Zeit etwas diffuse gesundheitliche Probleme, d.h. sie geht leider oefter mal lahm (im Winter). Folge ist, das man immer wieder aus dem Training gerissen wird. Manchmal war ich schon sehr verzweifelt, und ich hab auch schon ernsthaft (auch auf Druck oder besser Anregung aus dem Stall hin) nachgedacht, sie in Freizeitreiterhaende (damit meine ich, nur noch gemuetliche Bummelausritte) abzugeben. Aber ich kann das einfach nicht! Sie wird dieses Jahr gedeckt, beim Fohlen machen wir einfach die vielen Fehler nicht (Aufzucht, einreiten, Belastung in der Jugend) und das wird dann mein Turnierpferd (was sicher ok wird fuer meine Ambitionen). Ausserdem kriegt sie so jetzt den Sommer frei auf der Koppel und erholt sich mal richtig, vielleicht hilft ihr das auch gesundheitlich. Und wenn es doch nix wird, dann geht sie eben schon in Rente, mein Freund hilft mir sicher gerne beim Gelaendereiten und fuers Arbeiten findet sich hoffentlich ein anderes Pferd bei uns im Stall.
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