Ich stimme Fio voll und ganz zu. Angst kann man nur verlieren, indem man merkt, dass man Situationen kontrollieren kann. Also übe so lange in der Bahn, bis du vertraut mit dem Pferd bist, das Tempo bestimmen kannst und so weiter. Und man muss ja keinen verstündigen Ausritt machen, erstmal einekleine Runde, dann vielleicht ein Stück weiter mit einer Trabrunde.. bis du merkst, dass du Situationen meistern kannst. Dann bekommst du auch Vertrauen in dich selbst!
Wichtig ist auch Regelmäßigkeit für Dich und dein Pferd. Die ersten Male kannst du das Pferd ja auch ablongieren und dann in aller Ruhe mit einem erfahrenen Reiter rausgehen.
Wichtig ist auch Regelmäßigkeit für Dich und dein Pferd. Die ersten Male kannst du das Pferd ja auch ablongieren und dann in aller Ruhe mit einem erfahrenen Reiter rausgehen.

hab deinen Post leider erst jetzt gelesen. Finde ich super, dass du so ehrlich schreibst. So ähnlich, wie es dir mit dem Motorradfahren gegangen ist, ist es bei mir mit dem Reiten. Als ich das Erlebnis mit dem Durchgehen-und-fast-vor-den-LKW-rennen hatte, hab ich gemerkt, dass IMMER was passieren kann und dass es auch ganz übel ausgehen kann. Wenig später ist die beste Reiterin unseres Stalles mit einem Jungpferd alleine ausgeritten. Sie konnte super reiten, war sogar Reitlehrerin. Eine halbe Stunde später kam ihr Pferd alleine in den Stall zurück. Wir haben sie über eine Stunde gesucht, sie lag bewußtlos in der Pampa. Keiner weiß, was passiert ist. Sie ist durch den Sturz geistig behindert geworden. Das hat mich auch total geschockt, weil sie eben eine Top-Reiterin ist/war und sogar ihr sowas passieren konnte.
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