Hatte gestern eine unangenehme Situation gleich vor der Haustür: ein Weg, normale Autobreite. Links ein Stromzaun, der wurde zum Kühe treiben benutzt und zwischen zwei Pfählen lag der Draht lose auf dem Boden. Und genau dort lag rechts ein ca. 1m langer hohler Baumstamm. Für Monsieur eine große Sache, Gucken, Kopf schön hoch und zur Seite ausweichen war eins. Und das war dann wirklich eine Stelle, wo es mir nicht einerlei war, denn wenn er sich bei der Aktion im Draht verheddert, kann es wirklich dumm ausgehen. Allerdings ließ er sich mit äußerem Schenkel dann doch daran hindern, so weit abzudriften...
Um die Frage zu beantworten: wenn mir die Situation wirklich gefährlich erscheint (ergo, ich Angst bekomme), dann würde ich lieber absteigen als einen Unfall riskieren, vorbei führen kann ich nämlich auch immer. Gelegentlich steige ich schon im Vorfeld ab, wenn ich weiß, da kommt eine blöde Stelle (z.B. an einer stärker befahrenen Straße oder so). Ansonsten nehme ich halt die Zügel mehr auf und die Schenkel ran, damit er die Spur nicht zu sehr verlässt.
Guckige Pferde
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Wie oben schon geschrieben, keins meiner Pferde ist (oder war) guckig. Der Oldie hat manchmal so seine Tage, kommt vielleicht drei, vier Mal im Jahr vor. Da fängt er die erste Viertelstunde an übertrieben zu gucken, wenn wir ins Gelände gehen. DAS ist alles nur Mache. Ich glaub, da ist er einfach nur übermütig (überzwerch, wie mein Opa zu sagen pflegt). Ich ignoriere das Getue, und wenn ich mal einen schlechten Tag hab, dann kriegt er auch was mit der Gerte (wenn ich die dabei habe). WENN er normalerweise was anguckt, DANN weiß ich, daß es ihm unheimlich ist, oder er Angst hat. Aber er ist ein intelligentes Pferd, er darf dann eine Weile gucken, sich überzeugen daß das nix tut, und dann geht er im Regelfall vorbei. In Ausnahmesituationen weigert er sich wenn ich drauf sitze, aber ich kann ihn überall vorbei FÜHREN. Und das WICHTIGSTE: wenn er das unheimliche Ding mal kennt, wir ein oder zwei Mal dran vorbeigeritten sind, dann macht es ihm auch nichts mehr aus, dann ist das normal.Zitat von dissens Beitrag anzeigenDie große Frage ist doch: Woran ERKENNT man, dass das Pferd sich nicht real ängstigt? Gibt es das wirklich? Trauen wir den Pferden a priori so viel Chuzpe zu?
Beim Youngster kann ich sagen: der hat eigentlich keine Nerven und Mut für 10. Der geht überall vorbei. Ich habe ihm aber, wie allen meinen Pferden, beigebracht, neugierig zu sein. Denn wer neugierig ist, der hat logischerweise weniger Angst, weil er zuerst guckt. Das einzige was den Jung mal völlig aus der Fassung gebracht hat - so habe ich ihn in zwei Jahren noch NIE erlebt - das waren...man glaubt es nicht... Hühner! Und die waren auch noch etwa 20 Meter weit weg... glücklicherweise war ich zu Fuß mit ihm unterwegs...hat der ein Theater vollführt. Schweif senkrecht, geprustet was das Zeug hielt und dabei aufgeregt getänzelt... wir haben das Wirtschaftssträsschen sicher 10 min lang blockiert... die Autofahrer hatten ein Einsehen und drehten um
... und dann...zack...schlagartig hat er sich wieder von Hundert auf Null runtergefahren...und war wieder total cool. Das war aber sicherlich keine Mache...
Ich kann meine eigenen Pferde gut genug einschätzen, wann sie wirklich Angst haben, und wann sie nur aus Übermut regieren...
Ich bin so froh, daß ich keine guckigen Pferde habe... mich würd's einfach nur total annerven! Bei was Unbekanntem zu gucken ist ja okay für ein Pferd...aber JEDES Mal beim selben Objekt...? Mich würd's aber schon interessieren, ob's nicht vielleicht DOCH am Reiter/ Besitzer liegt. Ob man die Guckigkeit reduzieren könnte... Ich hatte nie ein guckiges Pferd...und irgendwie gleichen sich meine Pferde alle in ihrer Art (wie der Herr, so's G'scherr)...vielleicht beeinflußt man doch durch den Umgang mit dem Pferd einiges?
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"Angst" hab ich nur bei Pferden die ich nicht kenne...bei den anderen kenne ich für gewöhnlich die "maximale Reaktion" und die fällt eiegntlich immer so aus dass die Situation händelbar bleibt. Ansonsten versuche ich möglichst tief,schwer und locker zu sitzen, bin zwar auf alles gefasst, bemühe mich aber es mir am Sitz nich anmerken zu lassen, dh. Zügel vorsichtshalber nachfassen JA, aber ohne den Druck aufs Maul zu erhöhen...Bein dranlassen JA, aber ohne zu klemmen.
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Und wie reagiert ihr wenn ihr als Reiter " Angst " vor dem Erschrecken des Pferdes habt ?
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Mein Pferd kennt mich ganz genau, wenn er sich durch erschrecken entziehen will und ich drauf eingehe hat er ja quasi schon gewonnen.
Also gehe ich gar nicht drauf ein, reite drüber hinweg, nach zwei erfolglosen versuchen wird das Spiel schon langweilig!
@ Rowi meiner ist anfangs nie guckig, beim warmreiten schön vorwärts/abwärts muss er ja nicht wirklich arbeiten! Bei ihm ist es meist wenn er vermehrt hinten dran soll!
Beim springen ist er nie guckig
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Also ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass bei einem Großteil der guckigen Pferde die anfängliche Grundspannung/Verspannung der Muskulatur für das Glotzen verantwortlich ist. Die ist natürlich bei kaltem Wetter weitaus stärker. Ist die Muskulatur richtig gut aufgewärmt, dann verschwinden die Gespenster aus den Ecken. Aber solche Pferde bleiben in der Regel immer guckig, was nichts mit dem Ausbildungsstand und den Turniererfolgen zu tun hat. Entweder man lebt damit , oder es ist das falsche Pferd.
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Also bei meiner alten Stute war es im Gelände definitiv "Mache"... war es wettermäßig schön warm und Madame eh gemütlich drauf, waren nämlich ALLE sonst furchterregenden Stellen völlig ungefährlich. War es kühl, womöglich noch windig wars gaaaanz gefährlich... und nein...da war nix was im Wind geflattert hätte! Denn es waren Dinge wie Sitzbänke, oder Baumstämme etc. die sie sich dann rausgesucht hat. Aber zum Glück nie besonders schlimm, man hat sie immer überall vorbeibekommen...notfalls mit etwas Gefluche nebenher
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Die große Frage ist doch: Woran ERKENNT man, dass das Pferd sich nicht real ängstigt? Gibt es das wirklich? Trauen wir den Pferden a priori so viel Chuzpe zu?Zitat von haras Beitrag anzeigenWie geht ihr mit Pferden um , die es immer wieder auf's Neue herausfordern und zB nur in der Halle Blödsinn machen wie zB plötzlich erschrecken obwohl nichts ist , nur damit sie um die möglicherweise anstrengende Arbeit drumrumkommen ?
Ich meine eher, dass es Pferde gibt, die sich durch XYZ (Tüte, Geräusch etc.) verunsichern lassen sind. Und wenn die dann merken, dass der Reiter AUCH verunsichert ist, oder eh ein Thema mit dem Reiter haben, dann schaukelt sich das auf.
Was ich mache? Zunächst versuche ich von oben runter zu zeigen, dass ich da oben völlig entspannt bleibe. Hilft oft, aber nicht immer.
Und es kommt auch irgendwann der Punkt, wo ich schlichtweg "keinen Bock auf den Quatsch" habe. Und auch DAS kann ich vermitteln.
Dass wir dann das ach so schreckliche klingelnde Mobile/Windspiel am Rande des Nachbardorfes vielleicht in nicht ganz perfekter Marschordnung passieren - so what? Wir KOMMEN dran vorbei - und überleben beide.
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Ich denke es gibt schon welche, die es einfach machen, weil sie frech sind, aber auch welche, die wirklich einfach so SIND.
Hatte einen Wallach, der war (ist) fuuurchtbar glotzig! Die ersten Wochen nach dem Kauf konnte ich nur auf dem Mittelzirkel wirklich arbeiten (an der einen kurzen Seite ist ein Fenster, an der anderen ein Tor)
Die Glotzigkeit ist nie ganz weg gegangen. Der hatte ganz viel Abwechslung, wir hatten 2 Hallen, 2 Plätze, der ist nie zwei Tage hintereinander auf dem gleichen Platz/Halle gegangen, ganz oft ausreiten, immer woanders, viel Auswärtstraining usw. Es wurde besser - heißt man kam (tw leidlich) überall vorbei - aber es ging nie weg.
Normalerweise sprang er aber am Turnier überall drüber (auch wenn er vorher kaum an manchen Sprüngen vorbeigehen mochte)
Spaß macht das nicht...
Und ehrlich gesagt freu ich mich jeden Tag, dass meine Stute ÜBERALL hingeht. OHNE glotzen! Selbst wenn wir zur Halle fahren und die jedesmal anders aussieht (ständig wechselnde Blumen- und Bandendeko) die guckt nicht einmal hin!
Im Nachhinein find ich die Glotzigkeit vom Wallach jetzt noch störender, wenn man nur einen reitet, also nen glotzigen, dann gewöhnt man sich schon irgendwie dran, aber jetzt wo ich den Vergleich hab!?
Das brauch ich nicht nochmal
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Meine Erfahrung ist, dass je weniger man darauf eingeht und je weniger man das ganze beachtet desto weniger machen die es. Wenn ich mit enormen Aufwand das Pferd unbedingt daran vorbei bekommen will dann geht es erst recht nicht hin. Gehe ich nicht drauf ein und reite normal weiter und wieder daran vorbei dann hören die meisten von alleine auf. Zumindest beim 2. Oder 3. Mal... Wenn das auch nicht hilft dann wirklich immer wieder volten in der gefährlichen Ecke drehn. Ans Bein und mit innenstellung weiter reiten bis der spass vorbei
Ist und das Pferd normal daran vorbei lauft...
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Ne,Spaß beiseite.
Ans Bein,bzw. an den Sitz bekommen,sicher an die vortreibenden Hilfen und reell ans Gebiss.
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Ich muss gerade lachen und an das Shetty aus meiner frühen Reitschulkarriere denken,der mit all seinen tapferen Reiterlein sich gegen Mitte der Reitstunde selbständig un unaufgefordert von der Veranstalung zu verabschieden pflegte,indem er wild buckelnd bis in die Bahnmitte rannte,um dort den Kopf in den Sand zu stecken und die Verzweifelten aus dem Sattel zu ziehen.
Der hat das kultiviert und gelebt.
Da war kein Beikommen,außer von wirklich Versierten,die ihm zeigen konnten,wo der Frosch die Locken hängen hat.
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Wie geht ihr mit Pferden um , die es immer wieder auf's Neue herausfordern und zB nur in der Halle Blödsinn machen wie zB plötzlich erschrecken obwohl nichts ist , nur damit sie um die möglicherweise anstrengende Arbeit drumrumkommen ? Wie genau zeigt ihr diesen Pferden , wo die Grenzen sind und dass es so nicht geht ? Ich meine solche Pferde , die das nur machen , wenn sie merken der Reiter ist unsicher oder lässt sich durch so ein Verhalten des Pferdes verunsichern. Wie genau "erzieht" ihr diese Pferde ? Wie handelt ihr im Fall eines solchen Verhaltens ?
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Ob Du wohl von meinem Wallach schreibst??? Das kommt mir ja so bekannt vor! Auch mein junger Herr hat im Gelände so seine Stellen und auch "Sachen", wo ihm schier die Augen aus dem Kopf fallen - obwohl wir mehrmals pro Woche draußen sind und da teilweise schon hunderte Male dran vorbei sind!Zitat von grüne Beitrag anzeigen...Und dennoch klotzt sie Tag ein, Tag aus, wenn ich mit ihr ins Gelände reiten. Im Gelände, in dem ich täglich rumreite. Da ist alles jeden Tag immer wieder neu und gefährlich! Das nervt leider sehr.
Er ist ja hier geboren, war als Fohlen viel mit draußen und da super neugierig und absolut nicht schreckhaft. Ich erinnere mich nur an zwei Szenen: Sprung über eine Hecke (weil er den falschen Weg eingeschlagen hatte), eine Stelle, an der er heute glotzt, und wie er eine Radfahrerin stoppte und anfing, ihre Taschen zu durchsuchen -heute nutzt er Radfahrer für einen Blitzstart.
Als ich mit ihm anfing, hier ins Gelände zu reiten (vor drei Jahren, da war er fünf), war er super brav. Auf dem ersten Ausritt musste er vorneweg, weil das Begleitpferd Zicken machte, auf dem ersten Ausritt alleine begegneten uns Rehe und Motocrossfahrer - kein Problem. Und ich hatte mit ihm auch kein Kopfproblem, er ging ja immer und überall!
Dann, später, fing er an, guckig zu werden: Klettenbüsche, Ästehaufen, Erdflecken in der Wiese... alles Gründe für "Seitensprünge" oder Vollbremsungen. Inzwischen bin ich ein paar Mal beinahe abgescheppert, weil er wegen irgendwelcher Lappalien auf dem Absatz kehrt machte. Es nervt mich schon, ich würde gerne entspannt ausreiten und nicht (zumindest auf bestimmten Strecken, auf anderen findet er beim besten Willen nix zum Erschrecken) dauernd auf Hab-Acht lauern müssen.
Erst dachte ich, ok, der kommt jetzt eben in die Flegelphase, das gibt sich schon. Aber jetzt ist er acht, und es gibt sich mitnichten.
Ich hab dann versucht, mit ihm zu "Üben", bin also an den schrecklichen Dingen immer wieder vorbei, bis er ruhig blieb. Manchmal gings beim 2. Mal, manchmal erst nach 10 Mal. Und am nächsten Tag ist alles wie vorher. Ich habs ignoriert, ich hab ihm mit der Gerte einen Klatsch gegeben... egal, er macht es immer wieder.
Ich persönlich glaube auch nicht, dass er vor irgendwas Angst hat. Der hat einfach seinen Spaß. Und obwohl ich, wie schon vorher geschrieben, lieber entspannter reiten würde, kann ich damit auch leben. Er könnte sich andere Macken aussuchen, die mir mehr Probleme machen würden, ehrlich gesagt. Wir gehen trotzdem ins Gelände und ich ignoriere das Problem weitgehend - den größten Teil der Strecke haben wir unseren Spaß, und wenn er dann eben mal wieder sein "Schreckgespenst" findet... naja, wir kommen schon vorbei. Inzwischen weiß ich schon auch, wo ich lieber nicht nach vorn fallen sollte...
In der Halle kann er das auch, wenn er der Meinung ist, er will nicht SCHON WIEDER arbeiten (und es wäre mal ein Geländetag fällig), dann findet er den Ausgang, den Aufsteighocker oder die Hindernisständer hinter der Bande GANZ schrecklich...
Deshalb sehe ich immer zu, dass ich ihm Abwechslung biete und dass Dressurarbeit, Springgymnastik und Gelände sich abwechseln.
Übrigens, die Mutter war ganz genauso! Und was machen wir jetzt draus? Steckt doch ein wenig Veranlagung drin?
PS: 1. Turnier übrigens, nebenan ein Bauschuttcontainer mit angeschlossenem Fahrrad, Zuschauer, die über der Begrenzung lehnten... ich sah ihn hinschauen und dann guckte er weg, so nach dem Motto: ich habs nicht gesehen! Da lief er dann auch brav...
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Ich gestehe: Kutschen sind bei uns absolute Mangelware und begegnen uns alle Jubeljahre einmal. Darum vergesse ich es auch regelmäßig, dass Coco damit Probleme hatNur der Vollständigkeit halber: der Youngster machte vom ersten Tag an nichts bei Kutschen. Entweder kannte er sie schon von früher, oder er merkte, daß ich absolut gelassen blieb (ich kam eigentlich gar nicht auf den Gedanken daß er was tun würde) weil ich mit dem Alten nur positve Kutscherlebnisse hatte. Kann schon sein, daß sich sowas (wie weiter vorne geschrieben wurde) auf's Pferd überträgt.
. Die Dame ist inzwischen viel zu gut erzogen als dass sie unkontrollierbar werden würde. Sie bläst sich auf wie ein Schlachtross, piaffiert auf der Stelle und lässt auch schon mal ne Capriole raus. Genau genommen kalkuliert sie ihre Escapaden messerscharf so, dass mir nix passiert - oder bisher nichts passiert ist.
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Das mit dem kennen und der Unterscheidung Angst oder albern ist sone Sache.
Meiner ist ja bei mir geboren, er war schonin verschiedenen Ställen, geht mit in Urlaub ist sogar eingefahrenund wir waren auf diversen anderen Plätzen seit er Turnier gehen soll.
Heute Abreiteplatz mit Zelt, mit wehendem Parvillon. Pferd läuft gut. Zweimal geäppelt - ist schon viel für ihn beim reiten - aber prima Seitenbild gutes Gefühl. In der Prüfung wäre er dann um Haaresbreite vom Richterwagen gefressen worden. Und da ist dann auch nix mehr mit Runteratmen und Ruhe bewahren: Der rast einfach rückwärts und wenn Du mit bein oder Gerte komst bockt er oder droht mit steigen.
Der ist durchaus auch schon mal schön durch ne Prüfung gegangen. Heute hatte ich Glück das der Richter mich noch ne Runde hinterher hat reiten lassen. Wenn der dann einmal außen rum ist ist auch sofort wieder gut. Aber erstmal ist der wie son Kind das sich auf den Boden wirft und mit den Fäusten trommelt und gar nichtwissen will das er gar nicht gefressen wird.
So macht natürlich Turnierreiten keinen Spaß weil gar nicht berechenbar ist was er tut obwohl er viel kennt viel in der Hand ist und normalerweise keine Dominazfragen stellt.
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Also ich find ja, daß eine strategisch günstige Koppel Gold wert ist.Zitat von Bohuslän Beitrag anzeigenPferde vor der Kutsche sind für meine 15-jährige Coco Außerirdische. Sie geht inzwischen überall gelassen vorbei und ist immer gut zu händeln. Nur wenn ein Gespann in ihre Nähe kommt, hab ich alle Hände voll zu tun.
Mein Alter kennt daher von 3-jährig an Traktoren, quäkende Kinder, Fahrräder und auch Kutschen. 2-spännig, 4-spännig, Schritt oder Trab - egal! Der zuckt nicht mit dem Ohr. Ich kann ganz dicht dran vorbeirreiten (mangels genügend Straßenbreite), hinterher (und mich nebenbei mit dem Kutscher unterhalten). Ich habe ihm NIE Kutschen gezeigt - die kannte er einfach von seiner Weide. Und ihm ist's egal ob sie an seiner Weide vorbeifahren, oder er ihnen in "freier Wildbahn" begegnet.
Nur der Vollständigkeit halber: der Youngster machte vom ersten Tag an nichts bei Kutschen. Entweder kannte er sie schon von früher, oder er merkte, daß ich absolut gelassen blieb (ich kam eigentlich gar nicht auf den Gedanken daß er was tun würde) weil ich mit dem Alten nur positve Kutscherlebnisse hatte. Kann schon sein, daß sich sowas (wie weiter vorne geschrieben wurde) auf's Pferd überträgt.
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Weil wir vorhin auch genau DAS Thema hatten ...
Giraffantentier (mit mir drauf) und Ziege (mit einer jungen Frau drauf, die sie erst seit heute(!) kennt) draußen im Wald. Giraffant vorne. Vor uns halb auf dem Weg ein Auto mit Anhänger, neben dem Weg ein Hochsitz, in dem der Jäger (schlecht sichtbar) schraubt.
Während ich den Jäger in seiner luftigen Höhe freundlich grüße, er dann auch gut sichtbar dasteht, beschließt der Giraffant, dass das alles viel zu viel ist für ein armes, kleines, ängstliches 1,80-Elefäntchen und schlägt den Rückwärtsgang ein. Wir (also er und ich) haben uns darüber noch kurzfristig "ausgetauscht", durchaus auch mit Gerteneinsatz, aber da ich ihn nicht sicher genug "vor mir" hatte, um nicht rückwärts die Ziege samt Reiterin anzusemmeln, haben wir uns darauf geeinigt, dass Ziege eben vorgehen darf.
Und schon ging es.
Ja, es GIBT Konflikte, die man durchstehen und dann aber bitteschön auch gewinnen muss. Immer und um jeden Preis aber? Nein. Zumal, wenn es einfachere Lösungen gibt.
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Pferde vor der Kutsche sind für meine 15-jährige Coco Außerirdische. Sie geht inzwischen überall gelassen vorbei und ist immer gut zu händeln. Nur wenn ein Gespann in ihre Nähe kommt, hab ich alle Hände voll zu tun. Brücken überquert sie laut schnaubend und IMMER mittig. Ich glaub ihr gehts da so wie mir - wir sind beide nicht schwindelfrei
.
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