Guckige Pferde

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  • Mondnacht
    antwortet
    Genau!!

    Irgendwann kennt man sein Tier auch gut genug, um die Panik vor reiner Panikmache unterscheiden zu können!

    Ich hatte definitiv mal ein Pferd, der lies sich auf dem WEg zum Turnier nicht verladen, aber auf einem Turnierplöatz hatten wir NIE Probleme...

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  • Paradox4life
    antwortet
    @dissens: absolut. Meine Devise: Angst haben darf ein Pferd immer, sich erschrecken auch, und bis zu einem gewissen Maße auch mal keine Lust haben, dann suche ich eine gelungene Sache und danach ist Feierabend. Das gestehe ich dem Pferd zu, ist bei mir nix anderes und dazu kommt noch der Faktor Fluchttier.
    Aber über alle Maßen "doof tun", sich wegen Kleinigkeiten aufspulen und vor allem mir, sich selber oder anderen gefährlich werden gibt es nicht...
    Dann reicht es aber oft auch schon einen kleinen Wink zu geben um an die gute Kinderstube (so sie denn da ist) zu erinnern, oder, gerade die jungen, aus ihrem selbstgewählten "ich hab Angst weil ich mich erschreckt habe" Kreislauf einfach mal aufzuwecken.
    Im Umgang ist es ähnlich, jeder kann sich mal erschrecken oder Angst haben, aber wenns mir ans Leben bzw. an die Füße geht, hört der Spass einfach auf...

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  • dissens
    antwortet
    Ist aber doch wie bei vielem anderen auch, oder?
    Den richtigen Mittel(?)Weg, die richtige Kombination finden zwischen auch mal auf das Pferd und seine "Mucken" eingehen (um nicht von Pferdes "Emotionen" zu reden) und sich andererseits auch durchsetzen ("So, und jetzt lass einfach mal stecken und mach, was ich Dir sage, sonst gibbet Ärger mit Muddi!").
    Ist manchmal gar nicht so einfach.

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  • Bolaika2
    antwortet
    Genau so eine Aussage habe ich "woanders" getätigt und bin dafür übelst angefahren worden . Pferde sind Geschöpfe, die man uns anvertraut hat, die schlägt man nicht!
    (Also ich mache das schon, ich füttere die renitenten Jungstuten aus erzieherischen Gründen auch gerne mal mit Besen in der Hand, aber ich bin auch ein schlechter Mensch ...)

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  • Paradox4life
    antwortet
    Mein dreijähriger leidet zwischendurch auch an demenz...
    Der ist eigentlich so was von brav und artig, geht alleine ins Gelände und aufs Stoppelfeld, Trecker, Autos, Drescher, Kühe, schert uns überhaupt mal gar nicht.
    Vorgestern hat er mir allerdings mit Nachdruck erklärt, dass die bunten Stangen auf dem Springplatz garantiert bösartig sind, der Haflinger von der Nachbarweide ihm ans Leben will und der gegrubberte Streifen um das Stoppelfeld in Echt das Tor zur Hölle darstellt. (Alles Dinge die am Tag vorher nicht mal ein müdes Ohrenwackeln hervorgerufen haben...)
    Ich hab gedacht, mein Freund, wer so doof ist, kann auch arbeiten und hab ihn schön dressurmäßig geritten. Problem war bloß, dass er dauernd meinte er könnte mal anhalten und glotzen, und das aus jedem Tempo.... Ich sass einmal komplett vor dem Sattel, Gottsei dank ist er so nett und wartet bis ich mich sortiert habe...
    Dann hatte ich die Nase voll, mir eine Gerte geben lassen und dann gab es einen Satz heiße Ohren...
    Und sieh an, der Haflinger war einfach nur ein Pferd, über die Stangen konnten wir traben und durch den Todesstreifen am Stoppelfeld am langen Zügel hin und her watscheln...
    Manchmal haben glaube ich auch Pferde keinen Bock(Steffen war den ganzen Tag auf der Wiese) und äußern das dann halt auf so eine Art...

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  • angie
    antwortet
    Nachdem ich ursprünglich dachte, dass meine Stute etwas glotzig ist, musste ich mich eines Besseren belehren lassen:
    Ja sicher ist sie etwas irritiert, wenn auf Turnieren auf einmal Bandenwerbung, bunte Blumen und sonstiges Gedöns vorhanden ist. Aber das irritiert sie inzwischen aber nur im ersten Augenblick (leichte Spannung) und das geht es normal weiter.
    Nein, es ist etwas ganz Anderes:
    Sie ist anscheinend nur extrem ordnungsliebend!
    Ich steige üblicherweise mit Hocker auf - sie ist sehr groß, ich bin nicht mehr die Jüngste und außerdem ist es fürs Pferd schonender - überhaupt kein Problem auch auf Turnieren.
    Aber wehe, ich reite in der Halle und ein anderer Reiter hat sich "erdreistet", den Hocker woanders hinzustellen - das sieht sie aus 20 m Entfernung und will da nicht mehr hin!
    Galoppierende Kühe auf der Koppel, wild bockende Pferde, fliegende Planen usw. interessieren sie dagegen überhaupt nicht...

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  • Sabine2005
    antwortet
    Für die einen mag so ein Training unnütz sein - ich gebe meiner gerne regelmäßig solche optischen Reize, die es zu "verarbeiten" gilt.






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  • satania
    antwortet
    Zitat von cleopatras magic Beitrag anzeigen

    manchmal ist absteigen die bessere wahl.
    Bin ganz Deiner Meinung. Über die Brücke über unseren Fluß an der Bundesstraße führe ich die Jungen auch erstmal drüber. Irgendwann hat man das Gefühl : jetzt kannst sitzenbleiben". Hat immer super funktioniert.

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  • steffie1910
    antwortet
    Meiner Großer würde sich auch langweilen...aber der hat auch ne gute Kinderstube genossen

    Eigentlich neigt der auch zum guckig sein..., aber dann ging es vierjährig (da hab ich ihn bekommen) los mit Kindergarten! Mit Planen und allem was dazu gehört, ganz viele furchteinflößende Dinge haben in seiner Box geschlafen und er hat das guckig sein recht schnell dran gegeben...bzw guckt er wohl aber läuft dann eher hin als weg! Also alles gut!
    Im Parcours war er seltsamerweise nie guckig da kann stehen was will das hat ihn noch nie gejuckt!
    Dran vorbei gehen geht nicht, aber drüber springen immer
    Naja jedenfalls solange ich drauf sitze

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  • cleopatras magic
    antwortet
    Zitat von Finy Beitrag anzeigen
    und dann gibts da noch die ganz Schlauen Pferdchen...da macht man das 2 mal und dan wissen die : Super Sache... wenn ich blöd mache springt Frauchen sofort ab!!!
    das AUF und AB steigen ist doch gut für die po-muskeln da bleibt er schön knackig.

    klar gibt es solche schlauen

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  • dissens
    antwortet
    Zitat von Finy Beitrag anzeigen
    meiner würde sich langweilen bei dem Film!
    Der Giraffant untersucht Tüten erst mal auf Fressbares ... (hatten wir letzthin auch ausprobiert mit einem "Blauen Sack" (für Papiermüll)

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  • Finy
    antwortet
    und dann gibts da noch die ganz Schlauen Pferdchen...da macht man das 2 mal und dan wissen die : Super Sache... wenn ich blöd mache springt Frauchen sofort ab!!!

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  • cleopatras magic
    antwortet
    Zitat von Bolaika2 Beitrag anzeigen
    Muß gerade so grinsen... In einem Freizeit-lastigen Forum kursiert im Moment ein recht ähnliches Thema, da geht´s aber hauptsächlich um Absteigen im Gelände, wenn Pferd sich aufspult, oder nicht. Nachdem ich dann ganz großspurig erklärt hatte, daß mein Senior bei Theater was auf die Jacke kriegt und gefälligst weiter zu gehen hat (der sieht nämlich auch das Gras wachsen, wenn er seinen lustigen Tag hat), war ich kurzzeitig die Böse ... Soweit kommt´s noch, daß ich absteige und der Wallach mir womöglich noch aus der Hand rutscht ... Aber ich weiß auch, daß er nur antestet, ob er tatsächlich damit durchkommt. Ist auch die Sorte, die zu Hause Hühner jagt . Und Kühe .

    das mit dem absteigen ist so eine sache: wenn du genau weiß, dein pferd spult sich nicht noch mehr damit auf und du "gewinnst" das gezicke ist es gut, die andere seit ist aber man kann sich und sein pferd durch sowas auch selber in gefahr bringen. wir haben hier eine autobrücke da würde ich nie drüberreiten, da hätte ICH schon viel zu viel angst das er sich aufregt, da gehen wir zu fuß und gut ist

    manchmal ist absteigen die bessere wahl.

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  • Finy
    antwortet
    meiner würde sich langweilen bei dem Film!

    Zuletzt geändert von Finy; 24.08.2012, 09:11.

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  • steffie1910
    antwortet

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  • Finy
    antwortet
    Kühe sieht meiner sogar als Herdenmitglied, kann mir jedenfalls nicht anders erklären dass er denen immer zuwiehert wenn er alleine spazierengehen muss Hab ihn auch schon direkt daneben grasen lassen, vorher noch etwas "angespannt" so alleine war er da die Ruhe selbst. Kühe standen 5m weg direkt am Zaun und haben ihn blöd angeglotzt. Bin dann weitergelaufen, da guckt der doch nach 20 Metern zurück und wiehert wieder

    Den 15jährigen Ziehpapa hat er bei seinem ersten Ausritt souverän an der Kuhweide vorbeigeführt! DER hat nämlich Panik vor Kühen, obwohl den sonst kaum was aus der Ruhe bringt!

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  • Bolaika2
    antwortet
    Muß gerade so grinsen... In einem Freizeit-lastigen Forum kursiert im Moment ein recht ähnliches Thema, da geht´s aber hauptsächlich um Absteigen im Gelände, wenn Pferd sich aufspult, oder nicht. Nachdem ich dann ganz großspurig erklärt hatte, daß mein Senior bei Theater was auf die Jacke kriegt und gefälligst weiter zu gehen hat (der sieht nämlich auch das Gras wachsen, wenn er seinen lustigen Tag hat), war ich kurzzeitig die Böse ... Soweit kommt´s noch, daß ich absteige und der Wallach mir womöglich noch aus der Hand rutscht ... Aber ich weiß auch, daß er nur antestet, ob er tatsächlich damit durchkommt. Ist auch die Sorte, die zu Hause Hühner jagt . Und Kühe .

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  • streeone
    antwortet
    Das wirft bei mir die Frage auf: sind die weniger intelligenten Pferde eher guckig?
    Da würde ich auch vehement widersprechen.... Es gibt sicher sagen wir mal minderintelligente Pferde, die tatsächlich ANGST haben vor wiederkehrenden Situationen/Gefahren.

    Aber die meisten Pferde (und da zählt meine Stute dazu) wollen, denke ich, einfach nur ablenken. Meine Stute ist unglaublich mutig und geht seit dem Anreiten alleine in den Wald und alles. Aber wenn ich sie zB in der Halle nicht davon überzeugen kann, dass wir jetzt ernsthaft arbeiten, dann glotzt sie und dann hört sie auch schon mal die Libelle, die gegen das Hallendach fliegt
    Sie vergisst das Theater, wenn man sich auf sie konzentriert und konsequent bleibt, dann kommt ihre Konzentration auch.
    Das beste Beispiel, dass sie wirklich "Theater" spielt: Abschwitzdecke über der Bande -GRUSELIG!!!, Abschwitzdecke überm Sprung -kein Problem!

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  • Mondnacht
    antwortet
    Zitat von grüne Beitrag anzeigen
    Also hier muss ich doch auch mal mein Statement abgeben. Ich denke, das ist alles angeboren. Meine Stute - jetzt 11 jährig - war bis zu ihrem 4. Lebensjahr nur auf der Koppel, dann habe ich sie angeritten und reite sie seither auf Turnieren und auch im Gelände. Sie ist schon 2 Mal über die Alpen gegangen (von München nach Meran) einmal als 6jährige und dann als 8jährge. Also sie hat schon viel gesehen. Und dennoch klotzt sie Tag ein, Tag aus, wenn ich mit ihr ins Gelände reiten. Im Gelände, in dem ich täglich rumreite. Da ist alles jeden Tag immer wieder neu und gefährlich! Das nervt leider sehr. Auf dem Turnier gibt es Vierecke, die sind okay, da geht sie, auf anderen ist ein Blumenkübel super gefährlich. So langsam glaube ich, sie hat Alzheimer oder sowas. Also mit anderen Worten: Ich glaube NICHT, dass ein Pferd durch viel ins Gelände gehen, cooler wird, ich denke, das liegt einer an der Veranlagung, ob es Pferd Angst hat oder nicht.
    Bin da ganz bei dir!!!!

    Liegt auch nicht immer nur am REiter...

    Mein supter tolles Turnierpferd ging immer in den dunklen, alten Hallen besonders gut, aber wehe, ein Jahr später gab es ein neues Lichtband...
    Dummerweise erinnerte er sich an die guckigen Stellen immer. Zu einem Turnier bin ich dreimal gefahren, nur damit er einmal durch die Prüfung läuft. Vorbeireitungsplatz war immer super, da waren ja auch andere Pferde! ( Also fast immer super)

    Achso, der hat es auch mit anderen Reitern so gemacht wie mit mir und es ist auch mit 18 Jahren noch genau wie in Jung!!!

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  • grüne
    antwortet
    Also hier muss ich doch auch mal mein Statement abgeben. Ich denke, das ist alles angeboren. Meine Stute - jetzt 11 jährig - war bis zu ihrem 4. Lebensjahr nur auf der Koppel, dann habe ich sie angeritten und reite sie seither auf Turnieren und auch im Gelände. Sie ist schon 2 Mal über die Alpen gegangen (von München nach Meran) einmal als 6jährige und dann als 8jährge. Also sie hat schon viel gesehen. Und dennoch klotzt sie Tag ein, Tag aus, wenn ich mit ihr ins Gelände reiten. Im Gelände, in dem ich täglich rumreite. Da ist alles jeden Tag immer wieder neu und gefährlich! Das nervt leider sehr. Auf dem Turnier gibt es Vierecke, die sind okay, da geht sie, auf anderen ist ein Blumenkübel super gefährlich. So langsam glaube ich, sie hat Alzheimer oder sowas. Also mit anderen Worten: Ich glaube NICHT, dass ein Pferd durch viel ins Gelände gehen, cooler wird, ich denke, das liegt einer an der Veranlagung, ob es Pferd Angst hat oder nicht.

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