





Aber theoretisch könnte das vorkommen, gerade bei Jungtieren - auch wenn es unwahrscheinlich ist. Bislang ist doch die Situation so: es gibt 2 Rudel in der Lausitz, in einem ziemlich abgelegenen Gebiet. Alle anderen bisher nachgewiesenen Tiere waren Einzelgänger - einer alleine traut sich eh nicht an ein Pferd ran, vielleicht an ein Minishetty... Wenn ich also weiß, daß ich meine Pferde im Revier eines Rudels halte, muß ich dann halt in den sauren Apfel beißen und zumindest die Jungtiere über Nacht in Hausnähe in einem entsprechend eingezäunten Areal unterbringen. Das kostet 'n paar Meter zusätzliche Litze, ein ordentliches Hausstrom-E-Gerät und, wenn ich es besonders gut machen will, einen Lumpenzaun. Außerdem leben die allermeisten Pferde in Regionen, die für Wölfe ohnehin nicht attraktiv sind.Im Wolfsgebiet gab es in 5 Jahren 40 tote Schafe durch Wölfe. In allen Fällen waren die Zäune kaputt/gingen nur bis an den Bach o. ä. Ein ziemlich guter Beleg dafür, daß es möglich ist, seine Tiere zu schützen. Das haben auch die Norweger nachgewiesen, die festgestellt haben, daß die Anzahl getöteter Haustiere allein abhängig war davon, WIE sie gehalten wurden (und da ging's nicht um 24/7 Knast, sondern nur um anständige Zäune).

: ich hab' schon im Wirbeltieranatomiepraktikum vor 11 Jahren einen in Brandenburg erlegten seziert. Du glaubst nicht, wieviel Ungeziefer die im Fell tragen. Ich war froh, daß das Vieh vorher in der Gefriertruhe gewesen ist *schüttel*
Aber theoretisch könnte das vorkommen, gerade bei Jungtieren - auch wenn es unwahrscheinlich ist. Bislang ist doch die Situation so: es gibt 2 Rudel in der Lausitz, in einem ziemlich abgelegenen Gebiet. Alle anderen bisher nachgewiesenen Tiere waren Einzelgänger - einer alleine traut sich eh nicht an ein Pferd ran, vielleicht an ein Minishetty... Wenn ich also weiß, daß ich meine Pferde im Revier eines Rudels halte, muß ich dann halt in den sauren Apfel beißen und zumindest die Jungtiere über Nacht in Hausnähe in einem entsprechend eingezäunten Areal unterbringen. Das kostet 'n paar Meter zusätzliche Litze, ein ordentliches Hausstrom-E-Gerät und, wenn ich es besonders gut machen will, einen Lumpenzaun. Außerdem leben die allermeisten Pferde in Regionen, die für Wölfe ohnehin nicht attraktiv sind.Im Wolfsgebiet gab es in 5 Jahren 40 tote Schafe durch Wölfe. In allen Fällen waren die Zäune kaputt/gingen nur bis an den Bach o. ä. Ein ziemlich guter Beleg dafür, daß es möglich ist, seine Tiere zu schützen. Das haben auch die Norweger nachgewiesen, die festgestellt haben, daß die Anzahl getöteter Haustiere allein abhängig war davon, WIE sie gehalten wurden (und da ging's nicht um 24/7 Knast, sondern nur um anständige Zäune).

: ich hab' schon im Wirbeltieranatomiepraktikum vor 11 Jahren einen in Brandenburg erlegten seziert. Du glaubst nicht, wieviel Ungeziefer die im Fell tragen. Ich war froh, daß das Vieh vorher in der Gefriertruhe gewesen ist *schüttel*
schön, daß Du gegoogelt hast, Ramzes. Auf Dich ist echt Verlaß, ich war einfach zu faul, die links einzustellen.| Themen | Statistiken | Letzter Beitrag | ||
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Erstellt von Eisenschimmel, 26.10.2013, 23:06
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