Die Jammerbox für Pferdebesitzer

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  • hufschlag
    • 30.07.2012
    • 4197

    #41
    Kann sein
    Aber ich bin wirklich froh, wenn ich hier im dunklen fahre und sehe die gut

    Zumal die voltis hier über eine Straße rüber kommen und es wurde schon mal ein Pferd zu spät gesehen und angefahren die haben wirklich mein volles Verständnis wenn ihre Pferde leuchten und blinken

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    • Marie_Mfr
      Marie_Mfr kommentierte
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      Es geht nicht nur darum, dass man selbst sieht, sondern auch, dass man gesehen wird.
      Leider gibts Autofahrer, die sich nicht an entsprechenden Verkehrszeichen und 30-er Zone halten.
      Eine Stallkollegin wurde am hellichten Tag mit ihrem Schimmel (und da lag kein Schnee) auf einer ruhigen Seitenstrasse fast angefahren. Meiner ist schwarz und blinkt daher - zu meiner und seiner Sicherheit.

    • Rigoletto
      Rigoletto kommentierte
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      Ich meinte auch definitiv nicht diese Leuchtsachen, die ihr meint. Ich meinte das, was man an den Weihnachtbaum hängt, mit Drähten und allem drum und dran.
  • Nickelo
    • 16.07.2024
    • 94

    #42
    Meine Antwort auf den sehr lesenswerten Artikel zum Thema Freizeitpferd, den Hufschlag in einem anderen Thread veröffentlicht hat.

    „Feierabend im Pferdestall“ – Ein Dialog


    17.37 Uhr. Pferdemensch kommt völlig erledigt von der Arbeit in den Stall. Er hat einen Arbeitstag hinter sich, der sich wie ein Marathon in Crocs angefühlt hat. Er will einfach nur reiten. Das wunderhübsche 15.000 € Freizeitpferd steht in der Box und kaut Heu, als hätte es einen 8 Stunden Tag hinter sich.

    „Ach, mein Schatz. Jetzt machen wir uns einen schönen Feierabend. Hab da an Cavaletti gedacht…Zur Abwechslung …ist auch gut für den Rücken. Nicht zu schwer - ich versprechs.
    Was?! Heute? Nicht dein Ernst!. Ich spüre da… etwas.“
    „Was denn diesmal?“
    „Links hinten. Oder rechts vorne. Oder seelisch. Ich bin mir nicht sicher. Aber definitiv etwas Dramatisches.“
    Nichts da, Dramalama. Der TA war erst vor 2 Wochen da. Du bist FIT! Wir gehen nur locker reiten. Wenigstens einmal die Woche brauchst du ein bisschen Bewegung, und ich auch! Der Ostheopath hat mir gezeigt, wie’s geht. Und überhaupt: noch gilt „Richtig reiten, reicht“! Dressurfithit machts möglich
    Aber In DIESER Halle? Da sind zwölf Pferde drin. Zwölf! Da geht’s zu wie in der Disco!
    Hm, bist wohl nicht nur Stangenlegastheniker, Sommermärchen. Aber hast doch recht, sind wirklich zu viele da. Ist halt Feierabend. … Na, dahinten wäre noch ein bisschen Platz für Bodenarbeit.
    Echt jetzt. Bei dem Tumult. Ich bin ein sensibles Wesen, kein Panzer. ?
    Stimmt, dahinten ist auch die mit dem hustenden Pony. Und der Growi legt jetzt schon die Ohren an, der explodiert eh gleich. und, was der Trainer da wieder für Anweisungen gibt, das wird nie was. Gut, überzeugt, dann eben auf den tollen Außenplatz. Der hat jetzt hinten in der Ecke sogar Flutlicht. Wirst sehen, das wird spitze!
    Was? Bei diesem Wind? Hast du den Wind nicht bemerkt? Der Wind ist heute so, so, so ….. Denk an mein Bein. Wenn ich mich ein Blatt aus der Hecke anspringt …
    Oh mein GOT. Dann gehen wir wenigstens etwas im Ort spazieren. Zwischen den Häusern, da ist kein Wind. Kannst auch die Decke tragen. Ist auch besser für meine Gesundheit.
    Spazieren? draußen ? An der Pfütze vorbei? Pfützen fressen Pferde auf, das weißt du doch. Du bist doch so belesen!
    Es ist Wasser.
    Es ist ein Portal in eine andere Dimension. Ich gehe da nicht vorbei.
    Weißt du was? Dann putzen wir einfach. Die Zeit der Schleifen ist eh vorbei …
    Ah, Ja, aber bitte nur mit der blauen Bürste, der für die hochsensible Fellstruktur. Könntest du dir eine Maybach besorgen? Ist ihre 250€ wert,, hat mir die Luxusliebe von der Nachbarbox erzählt. Ich sags dir ganz im Vertrauen … Die gelbe kitzelt so. Besonders am Bauch. Du weißt doch, mein Magen kann das gar nicht vertragen.
    Schon klar. Träum weiter, du kostest mich eh schon 1000€ im Monat. Dafür könnte ich
    • jeden Monat ein Wellness-Wochenende buchen,
    • meinen Kleiderschrank erneuern,
    • oder einfach leben wie ein normaler Mensch!

    ABER, Aber, aber ich gebe dir dafür jeden Abend Drama, Premiumdrama, mehr als in jedem Theater. Und das ist doch ….. Charakterbildung. Holst mir bitte noch ein Leckerli, ein Himbeerleckerli..
    Ach, und übrigens, wenn du mehr Bewegung brauchst, wüsst ich was.. Das Heunetz am Paddock ist nur halbvoll, das Wasser ist fast leer und meine Flauschikuscheldecke liegt bei der Führmaschine. Hat der neue Praktikant dort vergessen. Du musst verstehen. Ist ein bisschen überlastet, der Gute.


    KURZ VOR 20 Uhr Schlange an der Kasse beim Aldi. Der Blick der Kassiererin spricht Bände. Vor ihr ein Pferdemensch der Hölle für diesen Tag entkommen.

    Im Ernst: die Begriffe Freizeitpferd und Feierabendpartner halte ich für Euphemismen. Pferde sind eine Lebensaufgabe, Pferde sind Lebensaufgabe
    ?



    ?

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    • Nickelo
      • 16.07.2024
      • 94

      #43
      Jakobskreuzkraut JKK ist ein Thema, das mir die Pferdehaltung doch etwas verleidet. Wie geht es euch damit?
      Hier ist die Lage so:
      es breitet sich aus, weil
      + Koppel bereits im Juni abgegrast
      + viele Trittlöcher
      + wenig Gegenmaßnahmen durch die Landwirte in der Umgebung (hoher Samendruck) oder
      + der Stallbetreiber wie Koppelpflege (Düngen, Nachsäen, Vergiften). Es stellt sich auch immer die Frage: Wessen Aufgabe in einem Pensionsstall ist das nun eigentlich, die Koppel prinzipiell pferdetauglich zu gestalten ?
      + Mit Gift arbeiten darf allerdings nur der Landwirt, wenn überhaupt.
      + Dessen Problem ist auch meist eher die Zeit, die er finden müsste, neben seinen Feldern auch noch zum richtigen Zeitpunkt die Koppeln zu pflegen. Die Hangkoppeln lassen sich zudem schlecht mit einem Traktor befahren, Düngen, Nachsäen … per Hand wär3 nötig. Mulchen im Herbst fast unmöglich, das würd3 der Grasnarbe mehr schaden als nutzen.
      + Aber auch als Pferdebesitzer kann man wenig für seinen Koppelabschnitt tun, denn
      + Es gibt keine Möglichkeit zur Wechselbeweidung mit Chance zum Nachsäen und Neu(an)wachsen. Entweder diese Weide oder eben keine bzw. auch den Sommer über Sandpaddock!
      + so bleibt nur ausreißen und ausstechen. Die vielen kleinen Rosetten erwischt man aber eher schlecht und bis man schaut, sind wieder neue da, und schon muss man der Nase seiner Pferde „vertrauen“, dass sie es nicht fressen,
      + was bei abgegrasten Koppeln schnell zum Va Banque Spiel werden kann bzw. wird
      + also auch im Sommer entweder keine lange Zeit auf der Koppel oder Heuraufe. Beides suboptimal, anstrengend und kostenintensiv (Heu auf der Koppel kostet extra, ebenso Koppelbringservice vor 15 Uhr…)
      Alles in allem etwas nervig.

      Erinnere ich mich richtig: Letztes Jahr gab es im Rahmen einer Bachelor-Arbeit eine Umfrage und einen Film zu dem Problem „Giftpflanzen auf der Weide“. Leider wurden dort so gut wie nur Giftpflanzen vorgestellt.
      Was aber kann man tun?

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    • Calippo
      • 24.06.2007
      • 581

      #44
      Ich muss mal meinen Frust über meine beiden Senioren loswerden. Beide sind 29 Jahre alt und seit 7 Jahren bei mir. Soweit gesund und fit, zum Glück. Ausser dass sie vielleicht an Demenz leiden. Jedes Jahr, wenn ich sie von der Sommerweide in den Winterstall am Haus hole, dasselbe Theater. Scheuen vor allen möglichen Dingen, erkennen offensichtlich ihre Box nicht mehr und natürlich wird auch das Heu nicht gefressen, obwohl ich dieses seit November zugefüttert habe. Ich kriege jedes Jahr die Krise, habe schon -zig Mal Ballen zurückgegeben, ausgetauscht, neu besorgt usw. Und komischerweise ging es dann irgendwann doch, wenn kein Hälmchen mehr auf dem Paddock steht. Aber dieses Jahr bleibe ich hart, versprochen! Es nervt einfach nur und ich kann den Grund nicht erkennen, das Heu ist auch vom Labor getestet und für gut befunden. Das sind definitiv meine letzten Pferde, den Stress muss ich mir ein meinem Alter nicht mehr geben.

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      • Browny
        • 13.11.2009
        • 2630

        #45
        ob es Demenz ist oder Altersstarrsinn... ich kenne es

        Ich muss auch kurz jammern: will Frühling! Jetzt!!

        Und: ich laufe jedern Tag mit meinem verwöhnten Weibergaul an die Tränke, weil er sonst das Saufen vergisst. Aber ich liebe ihn sehr - wirklich!

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        • Linu
          Linu kommentierte
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          Jetzt wo es so kalt ist, mach ich nen großen Wassereimer voll und kipp das Mash da rein, Wasser mit Geschmack, sagt meine TÄ immer. Sonst trinkt die auch nichts und das hat uns, im 7. Monat tragend, im November in die Klinik gebracht. Daher wir das Mash extrem flüssig gemacht oder auch mal nen Wassereimer mit Apfelsaft gemischt.
      • Jingle
        • 07.08.2018
        • 45

        #46
        Ich mag Winter und ich mag Schnee - im Urlaub oder auch mal für ein paar Tage, aber doch bitte nicht länger als eine Woche im heimatlichen Stall. Seit gestern kann mein Pferd nicht mal mehr an der Longe laufen, weil ja der Schnee aufstollt (wohlbemerkt ohne Eisen) - völlige Zumutung, was ich mir da vorstelle.
        Bisher fand ich die Pflastersteine an der Heuraufe immer super (abfegen und sauber, kein Schlamm, kein Staub,...). Jetzt ähnelt es eher einer Todesfalle, wenn man nicht mehrmals am Tag mit Schneeschaufel und Besen hinterher ist, weil die Pferde den Schnee zu so wunderschönen Eisplatten verdichten. Ich wäre dann jetzt bereit für 15 Grad und Sonne ...

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        • Linu
          • 03.02.2009
          • 792

          #47
          Ich muss auch mal jammern. Ich hab mein Fohlen aus dem letzten Jahr in wirklich tolle Hände verkauft, war ihn Ende Dezember noch besuchen, der Aufzuchtstall ist ebenfalls toll, besser kann man es kaum machen.
          Seine Hengstgruppe auch sehr sympathisch, kein Vollidiot dabei.
          Dennoch bekam ich gestern den Anruf der Beitzerin, dass er einen Trümmerbruch im Hinterbein hat, Prognose wohl aktuell eher schlecht, die nächsten 10 Tage entscheiden.
          Das tut mir so unendlich leid, sie hat sich so auf ihn gefreut, war so glücklich und er hat sich toll entwickelt, habe beim Besuch noch gewitzelt, dass ich ihn wohl besser nicht verkauft hätte, ein Bild von einem Pferd.

          Avatar: Zauberblut v. Rockefeller a.d. Zauberblut v. Bandoliero xx

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        • hufschlag
          • 30.07.2012
          • 4197

          #48
          Sowas ist einfach immer SCH...

          Tut mir sehr leid
          Ich will ja nur Stuten- in den Hengstgruppen passiert halt, logischweise, leider viel mehr

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          • July
            • 28.08.2011
            • 397

            #49
            Ich möchte auch einmal jammern. Bevor jetzt die Kommentare kommen, verkauft ist verkauft. Ja, das weiss ich. Ich habe im Sommer 24 meinen selbstgezogenen Wallach Hops (damals 4j) an eine ganz tolle gefühlvolle Juniorin (Erfolge bis 1.30m) in der Schweiz verkauft. Es war ein Notverkauf meinerseits (Scheidung) und nicht geplant aber nötig gewesen. Dementsprechend war ich mehr als happy so eine tolle Reiterin für ihn zu finden. Dieses Jahr hatten die beiden eine super Saison, qualifizierten sich direkt für`s Jungpferdechampionat (Pendant zum dt. BuCha).

            Dann im Herbst folgte ein Trainerwechsel und plötzlich hiess es vom Trainer die beiden Pferde des Mädchens seien nicht gut genug, er werde sie ganz gross rausbringen aber eben nicht mit den beiden Pferden. Es kommt wie es kommen musste: Mutter und Tochter wurden gegeneinander ausgespielt (Mutter war gegen den Verkauf vom meinem Zögling und erklärte sich nur mit dem Verkauf des anderes Pferdes einverstanden). Dann hiess es beide Pferden sollten gegen ein Pferd vom Trainer eingetauscht werden. Der Trainer ist übrigens auch Pferdehändler.... An einem Wochenende ritt dann die Tochter das potenzielle neue Pferd vom Trainer auf dem Turnier und der Sohn des Trainers meinen Zögling. Alle waren klassiert und zufrieden.
            Am kommenden Tag kam das Mädchen in den Stall und wollte den Hops reiten, da hiess es plötzlich nein, das wäre nicht mehr erlaubt. Am Folgetag war die Box vom Hops leer und dieser verkauft. Anscheinend nur per Video. Standort und neuer Besitzer unbekannt, der Wallach ist noch nicht umgeschrieben und der Trainer will nicht mit der Sprache rausrücken, wo das Pferd hin vermittelt wurde. Wenn das Pferd so schlecht wäre, wie vom Trainer angepriesen, wäre dieser vermutlich nicht innerhalb von 2,3 Tagen verkauft ohne öffentliches Inserat o.ä.

            Die Tochter kam jetzt auch relativ schnell auf dem Boden der Tatsachen an: Das neue "super" Ross sprang nach einem Monat überhaupt nicht mehr so phantastisch (keine Stangenallergie mehr) und machte auf dem Turnier nun mehrfach 8 und 12 Fehler. Nun ist das Geheule nach dem verkauften Jungen und der ganzen Aktion mit dem Trainer natürlich gross. Es tut mir mega leid für`s Ross, ich würde einfach gern wissen, bei wem er ist und ob es ihm gut geht. Und Mitleid mit dem Mädchen habe ich auch, mit 17/18 hat man vielleicht noch nicht den Weitblick und lässt sich gern vom Trainer einnullen und das blaue vom Himmel versprechen. Denn sind wir ehrlich, mit nur einem guten Ross kannst du nicht oben mitreiten, da brauchst du 3,4 Top Pferde oder du bist wirklich ein Ausnahmetalent und die Toppferde werden dir zur Verfügung gestellt/gesponsert...

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            • Mondnacht
              Mondnacht kommentierte
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              Ich würde kein Kommentar abgegeben von wegen verkauft ist verkauft. Das ist eine miese Geschichte und kann wahrscheinilch jedem passieren. Wie leicht lassen wir Reiter und von "Experten" einlullen. Leider habe ich bisher nie erlebt, dass die super Trainer dann das richtige Pferd angeschafft haben für ihre Kunden. Da könnte ich mich richtig ärgern, wie viele Betrüger immer noch im Reitsport unterwegs sind und damit all die guten ehrlichen Züchter/Trainer/ Bereiter schlecht aussehren lassen.

            • Carley
              Carley kommentierte
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              Ich gehe davon aus, dass er in gute Hände verkauft wurde. Allerdings auch das der Trainer ordentlich Kohle damit gemacht hat. Die ehemaligen Besitzer könne einem Leidtun. Wurden verar....

            • Rigoletto
              Rigoletto kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Solche oder so ähnliche Geschichten kenn ich ganz viele. Mit den meisten Trainern läuft es so wie in einer Sekte, man muss immer aufpassen, dass die einen nicht manipulieren. Pferde , die man woanders gekauft hat als beim großen Guru selbst, werden eigentlich immer schlecht geredet, das ist Standard
          • max-und-moritz
            • 04.06.2006
            • 3438

            #50
            Zitat von July Beitrag anzeigen
            (...) Dann hiess es beide Pferden sollten gegen ein Pferd vom Trainer eingetauscht werden. Der Trainer ist übrigens auch Pferdehändler....
            Oh Mann, spätestens da hätten doch alle Alarmglocken läuten müssen - zumindest bei der Mutter???

            Aber diese bei Pferdeangelegenheiten schweigenden Alarmglocken sind gar nicht mal so selten. Ein früherer Einsteller hat sich ein wegen schwerer Arthrose total lahmes Pferd andrehen lassen. Auf meine Frage, warum er denn nicht wie von mir dringend geraten eine Ankaufsuntersuchung hat machen lassen kam diese Antwort: "Das wollte der Verkäufer nicht!"
            Wer neue Wege scheut, muß alte Übel dulden.

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            • hufschlag
              • 30.07.2012
              • 4197

              #51
              Nennt man Lehrgeld
              hart, aber das passiert ihnen sicher nicht mehr

              Vielleicht können sie sich damit trösten

              Beim Pferdekauf haben sie Talent bewiesen

              Vielleicht kommt dein Pferd beim neuen Besitzer groß raus, das kann ja heutzutage auch hilfreich sein bei der Vermarktung

              Wird ja alles nicht leichter...

              Mit Lienen fällt ja wieder eine große verkaufsplattform weg

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              • Linu
                • 03.02.2009
                • 792

                #52
                Zitat von Linu Beitrag anzeigen
                Ich muss auch mal jammern. Ich hab mein Fohlen aus dem letzten Jahr in wirklich tolle Hände verkauft, war ihn Ende Dezember noch besuchen, der Aufzuchtstall ist ebenfalls toll, besser kann man es kaum machen.
                Seine Hengstgruppe auch sehr sympathisch, kein Vollidiot dabei.
                Dennoch bekam ich gestern den Anruf der Beitzerin, dass er einen Trümmerbruch im Hinterbein hat, Prognose wohl aktuell eher schlecht, die nächsten 10 Tage entscheiden.
                Das tut mir so unendlich leid, sie hat sich so auf ihn gefreut, war so glücklich und er hat sich toll entwickelt, habe beim Besuch noch gewitzelt, dass ich ihn wohl besser nicht verkauft hätte, ein Bild von einem Pferd.
                Jammerbox aktuell vielleicht Hoffnungsbox?
                Der Kopf bei dem kleinen Mann darf erstmal dran bleiben. Weitere Röntgenuntersuchungen haben ergeben, dass der Oberschenkel wohl heil geblieben ist, das Hüftgelenk ist gebrochen, der Bruch inkl. seiner Einzelteile sieht aktuell noch nicht so tragisch aus. Der kleine Mann ist fit, hat gelernt auf dem gesunden Bein zu schlafen und so aufzustehen, frisst, trinkt, pinkelt ( O-Ton der TÄ: in 3 Minuten alles erledigt, was ich sehen wollte ).Scheint wenig Schmerzen zu haben, es knackt auch nicht mehr bei jedem Schritt und er ist erstaunlich wenig lahm. Aber die Mama ist auch so ein harter Knochen.
                Ein großes Lob an die Betreiber des Aufzuchtstalles, die kümmern sich so toll und idealerweise ist der Mann Tierarzt mit Praxis am Hof ( wohl auch mit sehr gutem Ruf hier in NRW ).
                Ich glaube, er ist sehr gut aufgehoben und ich drücke alle Daumen, dass er es schafft. Die Voraussetzungen sind auf jeden Fall sehr gut!
                Avatar: Zauberblut v. Rockefeller a.d. Zauberblut v. Bandoliero xx

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                • Nickelo
                  Nickelo kommentierte
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                  Ach, wie super!

                • Nickelo
                  Nickelo kommentierte
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                  Darf man nachfragen? Die Stute hat übrigens den Namen A‘Kapputtnix bekommen und heuer ein Fohlen von Django z geboren …
              • Manolito
                • 22.11.2006
                • 202

                #53
                Zitat von Rigoletto Beitrag anzeigen
                Solche oder so ähnliche Geschichten kenn ich ganz viele. Mit den meisten Trainern läuft es so wie in einer Sekte, man muss immer aufpassen, dass die einen nicht manipulieren. Pferde , die man woanders gekauft hat als beim großen Guru selbst, werden eigentlich immer schlecht geredet, das ist Standard
                Ich bin so froh, dass genau das bei uns nicht so ist!
                Aber ich weiß, das ist eher die Ausnahme als die Regel....

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                • Rigoletto
                  Rigoletto kommentierte
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                  Ja, Ausnahmen kenn ich auch, sind aber rar
              • Nickelo
                • 16.07.2024
                • 94

                #54
                Herbst - die Zeit der Entbehrungen
                Diese Woche zeigt sich: Jedes Sternzeichen geht mit dem Heumangel anders um. Manche verhandeln, manche leiden – und manche erklären sich kurzerhand selbst zum Herrscher über den Heuboden

                Widderpferd (21. März – 20. April)
                Das Motto: Heute wird nicht lang gefackelt. Du deklarierst den Weg vom Putzplatz zur Halle zur „Verpflegungsmeile“. Jeder Löwenzahn am Wegesrand wird mit der Präzision eines Staubsaugers inhaliert. Und wenn der Grashalm auf der anderen Seite des KoppelZauns grüner aussieht, wird das physikalische Gesetz der Schwerkraft gezielt eingesetzt.
                Dein Mensch: sucht im Kettenstrick seine Führungskompetenz und arbeitet an einem neuen Zaun. Süß.
                Kosmischer Rat: Wer langsam geht, wird länger geführt, und nicht nur im Schach gibt es Springer!

                Stierpferd (21. April – 20. Mai)
                Das Motto: Heumangel? Das ist keine Krise. Das ist eine Kriegserklärung. Du stürmst zur Raufe, scharrst, stampfst und wieherst, verlangst unverzüglich Nachschub. Auf der Koppel wird zur Seite geboxt, wer sich in den Weg stellt.
                Dein Mensch: Bildet plötzlich auf der Koppel viel mehr kleine Heuhaufen als Pferde da sind. Mindestens zwei sind also für dich.
                Kosmischer Rat: Du musst nicht sofort gewinnen. Es reicht, länger stur zu bleiben als die anderen.?
                ?
                Zwillingspferd (21. Mai – 21.Juni)
                Das Motto: Ihr wart immer ein Herz und eine Seele? Gemeinsam zum Turnier, gemeinsam zum Heunetz, gemeinsam durch dick und dünn? Vorbei! Du schaust deinen Zwilling an. Dein Zwilling schaut dich an. Für einen kurzen Moment ist alles wie früher, dann knurrt der Magen. Ohren angelegt! Nur wer zuerst am Heu ist, überlebt.?
                Dein Mensch: Steht fassungslos daneben, wie aus den Herzenspferden innerhalb von drei Sekunden zwei erbitterte Drachen werden. Er sucht nach der Adresse des Tiertelepathen.
                Kosmische Rat: Bei Heumangel hört die Freundschaft auf. Das Sein bestimmt das Bewusstsein. Geschwisterliebe ist schön – mehr Halme sind besser!
                ?
                Krebspferd (22. Juni – 22. Juli)
                Das Motto: Deine Unterlippe hängt schon auf Halbmast. Der Heumangel trifft dich mitten ins Herz. Du fühlst dich unverstanden, vernachlässigt und emotional ausgehungert. Besonders schlimm: Dein Mensch sagt, die Portion sei „völlig ausreichend“. Und das nach allem, was du für ihn getan hast. Am liebsten würdest du dich in einer Muschel verkriechen.
                Dein Mensch: Greift nach dem Hafersack.
                Kosmischer Rat: Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Ein dramatischer Seufzer zur rechten Zeit bringt garantiert eine Extra-Möhre.

                Löwepferd (23. Juli – 23. August)
                Das Motto: Du bist der Löwe. Herrscher der Reithalle. König der Koppel. Souverän des Stalles. Du betrittst den Futterplatz mit erhobenem Haupte und erwartest, dass sich das Personal in angemessener Geschwindigkeit um deine Bedürfnisse kümmert. Eine leere Raufe ist daher kein Fütterungsproblem, sondern ein Staatsstreich.
                Dein Mensch: Erinnert sich an sein Sparbuch.
                Kosmischer Rat: Ein majestätisches Schnauben reicht. Gute Untertanen verstehen die kleinsten Signale.
                ?
                Jungfrauenpferd (24. August – 23. September)
                Das Motto: Während alle anderen über den Heumangel jammern, bist du ausgesprochen zufrieden. Dass die Heuration dabei etwas kleiner ausfällt, kommt dir durchaus gelegen. Keine Verlockungen mehr! Keine Kasteiung! Noch nie war es so einfach, perfekt zu sein. Deine Figur? Von selbst makellos. Deine Bewegung? Schwerelos. Deine Silhouette? Eine Augenweide. Du präsentierst einen perfekt proportionierten Körper mit der dezenten Bescheidenheit einer Stute, die ganz genau weiß, wie hervorragend sie aussieht.
                ?Dein Mensch: Braucht dir nicht mit einem Fingerzeig auf die Waage zu erklären, dass jedes Gramm mehr an Heu deiner Figur nicht zuträglich sein würde. Curvy is out.
                KosmischerRat: Perfektion ist eine Frage der Einstellung. Wenn man schon perfekt ist, darf man es auch zeigen.

                Waagepferd (24. September – 23. Oktober)
                Das Motto: Du willst gerecht sein. Brüderlich. Jeder soll sein Heu bekommen. Immer. Andererseits … Sieht nicht das Heunetz der anderen heute nicht viel zu voll aus? Eine schwierige moralische Situation. Eigentlich nicht. Schnell! Du frisst erst dein eigenes und anschließend dann das der anderen.
                DeinMensch: Nennt dies das Recht des Stärkeren und ist stolz auf dich. Ranghohes Pferd gekauft, alles richtig gemacht…
                Kosmischer Rat: Glück beginnt, wenn die eigene Portion größer wird.

                Skorpionpferd (24. Oktober – 22. November)
                Das Motto : Du gibst keinen Laut mehr von dir. Du beobachtest. Du analysierst. Du wartest. Der Mensch geht in seine Pause und hat die Türe einen Spalt breit offen gelassen.
                Dein Mensch: Hatte keine Ahnung, warum du sie so intensiv angestarrt hast. Freut sich über ein so braves Pferd.
                Kosmischer Rat: Vergiss nicht: Morgens halb zehn in Deutschland….und du weißt schon genau, wo das Heu für Mittag liegt.
                ?
                Schützepferd (23. November – 21. Dezember)
                DasMotto: Andere Pferde jammern über den Heumangel. Du nicht. Wenn es hier kein Heu gibt, muss irgendwo anderes welches sein. Es ist die Zeit für Expeditionen. Die Riegel an Stalltoren werden der Zielgenauigkeit deiner Zähne oder deiner Hufeisen nicht standhalten. Kein Tor hält dich auf!
                Dein Mensch: Nennt deine nächtliche Weltreise „Ausbruch“ und blättert in Baumarktkatalogen.
                Kosmischer Rat: Hinter jedem Zaun könnte Heu liegen.
                ?
                Steinbockpferd (22. Dezember – 20. Januar)
                Das Motto: Auch Du nimmst den Heumangel nicht einfach hin. Du nimmst ihn ernst, sehr ernst. Du stellst dich ihm entgegen. Während die anderen Pferde jammern oder panisch am Heunetz zerren, entwickelst du einen knallharten Plan: Konkurrenz beobachten, Hals und Hinterhand strategisch einsetzen. Und wenn nötig, verteidigst du den letzten Heuhalm auch gegen die gesamte Nachbarkoppel.
                Dein Mensch: schließt eine höhere Tier- Haftpflicht- und Pferdekrankenversicherung ab.
                Kosmischer Rat: Sei zäh. Und wenn es ums Heu geht: Gib niemals als Erster nach.
                ?
                ?Wassermannpferd (21. Januar – 19. Februar)?
                Das Motto: Du weigerst dich, die knappe Heuversorgung einfach hinzunehmen. Und dann diese Qualität! Eher Stroh als Heu. Du forderst Innovation! Soja, Reis, Leinsamen- was frisst Pferd denn in anderen Ländern? Du hast bereits einen Businessplan.
                Dein Mensch: Wollte eigentlich nur in Ruhe mit den Resten die Raufe auffüllen und findet plötzlich einen Pferdekopf im Heunetz, der erklärt, warum das gesamte Fütterungssystem revolutioniert werden muss.
                Kosmischer Rat: Sei flexibel, sei anders.
                ?
                Fischepferd (20. Februar – 20. März)
                Das Motto: Du träumst von der Welt von gestern, einer Welt voller weiter Wiesen, endloser Heuraufen und Menschen, die niemals „Es gibt nichts mehr“ sagen. Ach- könnte man nur eine Alternative für Deutschland selbst wählen: Heugeruch, Heu, Heuberge. .. Platsch. Vision vorbei: Heucop-Pampe. Mehr Schein als Sein.
                Dein Mensch: Freut sich, dass er im Großhandel noch Heucops unter 50€ gefunden hat. .
                Kosmischer Rat: lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

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