Richtig reiten lernen:
Ich habe angefangen mit Voltigieren. Das ist für die eigene Körperbeherrschung GOld wert.
Ich habe angefangen mit Voltigieren. Das ist für die eigene Körperbeherrschung GOld wert.
. Die beste Schule, die ich je durchlaufen bin!!! Das hat mich Disziplin gelehrt, Durchhaltevermögen und Fehler zuerst bei sich selbst zu suchen. Außerdem bin ich dank ihm in der Lage, Stallgassen so zu fegen, dass man davon essen kann, zig Boxen frühmorgens gründlich auszumisten, auch wenn man bis morgens um 5 feiern war und viele nützliche Sachen mehr! Hilfszügel gab es gar nicht (außer mal ein Vorderzeug), Sporen nur nach etlichen Jahren des Reitens, wenn der Schenkel wie festbetoniert am Pferd lag.
. Die beste Schule, die ich je durchlaufen bin!!! Das hat mich Disziplin gelehrt, Durchhaltevermögen und Fehler zuerst bei sich selbst zu suchen. Außerdem bin ich dank ihm in der Lage, Stallgassen so zu fegen, dass man davon essen kann, zig Boxen frühmorgens gründlich auszumisten, auch wenn man bis morgens um 5 feiern war und viele nützliche Sachen mehr! Hilfszügel gab es gar nicht (außer mal ein Vorderzeug), Sporen nur nach etlichen Jahren des Reitens, wenn der Schenkel wie festbetoniert am Pferd lag.







), Pferde fertig machen, nach dem Reiten dann die Boxen noch mal nachmisten (also Äppel raus, noch mal glatt machen), dann füttern und zu guter letzt noch alles besenrein hinterlassen. Am Wochenende sind wir dann um 7 aufgeschlagen, haben die Boxen gemistet (ja, und auch wir waren versiert in der Kunst des a) Mistkarrenstapelns und b) Misthaufenstapelns), dafür gabs dann gegen 9 ein reichhaltiges Frühstück für alle in der Gutsküche! Erst danach haben wir die Pferde fertig gemacht und sind geritten. Summa Summarum war ich eigentlich den halben Tag weg, um 1 Stunde zu reiten. Nicht mit eingerechnet regelmäßige Aktionen wie Koppelbau, Heu machen, Reitplatzumrandung jäten, Stangen streichen, Reithalle (die Minischeune, in die wir nur bei -20° und strengem Bodenfrost ausgewichen sind) entstauben und abfegen. Meine Eltern haben sich damals oft beschwert, dass ich ja mehr im Stall wohnen würde als zu Hause. Wenn im Sommer dann noch Turniersaison war, haben sie mich am Wochenende überhaupt nicht gesehen
Rückblickend hatten sie doch gar nicht so unrecht!
Aber es gibt auch heute noch einige wenige Ställe, in denen man so etwas von der Pike auf lernt und "antiautoritär" ein Fremdwort ist
. Gleich 2 Dörfer weiter hatten und haben wir noch einen großen Reitverein. Die Reiter dort haben uns immer ein wenig belächelt. Wir, die Dorftrottel und Freizeitheinis (ihrer Meinung nach), die nicht mal ne vernüntige Reithalle haben. Dort reiten die Mädels nur in Markenklamotten, das Pikeur-Jäckchen zur Kingsland-Reithose, im Stall mit Timberland-Schuhen und Halstüchern... Ob sie davon besser reiten? In meinem ollen Kuhstallpullover wäre ich dort definitiv aufgefallen
Kann man ja eigentlich drüber stehen, aber auf Turnieren war es uns eine besondere Genugtuung, wenn wir vor ihnen platziert waren...
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