Online Petition gegen die Ausstrahlung eines N3 Berichtes

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  • CoFan
    antwortet
    Also ich finde grundsätzlich diese TV-Formate, in denen Halb-Laien (ohne fundierte Ausbildung) Ausbildungs- oder Gesundheits"botschaften" verbreiten dürfen, ziemlich problematisch.

    So etwas würde sich kein Sender erlauben, wenn es dabei um Finanzthemen oder die menschliche Gesundheit ginge. Da würde man ganz anders herangehen oder das Thema komplett streichen. Einfach, weil man (berechtigt) Haftungsansprüche aufgrund von "Nachahmungsversuchen" befürchtet.

    Auch der neue Titel "ein Herz für ...." ist schlicht und ergreifend entlarvend. Diese Frau verdient damit ihr Geld, also wäre "Geschäftsmodell ...." wesentlich passender gewesen.
    Und das vollkommen unabhängig davon, ob sie jetzt in den gezeigten Fällen Mist erzählt hat oder nicht.

    Es war aber insgesamt die Darstellung weniger aufdringlich als sie es wohl in privaten Formaten gewesen wäre. Keine emotionale und dramatische Musikuntermalung etc, so blieb dann doch noch Raum für den Zuschauer "mit dem Verstand" zu schauen.

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  • Sabine2005
    antwortet
    Ich fand es schon irritierend, wie die Australierin angemahnt wurde beim abreiten und diese dann im Interview meinte: Sie fände es gut, das man ermahnt wuerde. Dies verletze sie ja nicht. Immerhin will ja auch sie, das das abreiten schoen anzusehen ist.

    Puh, merken manche Reiter etwa gar nicht mehr, wie sie von unten aussehen?

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  • silas
    antwortet
    Fahr hin, oder nimm an einem ihrer auswaertigen Termine teil, stell mal eine Frage und schon wirst Du feststellen, wie ahnungslos sie ist. Bei meinem letzten Zusammentreffen anlässlich der Equitana, habe ich mir dann auch erlaubt sie oeffentlich auszulachen.

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Ich finde es nicht irreführend, oder zumindest nichtz so, daß ich eine Petition anzetteln würde, um die ausstrahlung zu verbieten.
    es sind Details und Botschaften drinne, über die man diskuteren kann, aber wenn man beispielsweise an die Berichterstattung über Turniere den gleichen Maßstab anlegen würde, könnte man das Internet mit Petitionen überfluten.
    Als ahnungslose Amateurin ist mir Frau Kattwinkel in dem Bericht nicht aufgefallen. Ich würde es sicher anders tutulieren.
    Auf die Hufe von Rocky muss ich dann wohl nochmal schauen. Ich gebe gerne zu, daß ich den Film parallel zum Buchschreiben gesehen habe.

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  • silas
    antwortet
    Gerade weil sich dieses Format nicht an altgediente Pferdeleute wendet, sondern an Einsteiger, ist es irreführend!

    Meine Vorschreiberin empfiehlt einen vernünftigen Hufschmied - Frau Kattwinkel läuft als "zertifizierte" Hufpflegerin durch die Lande.....eine ahnungslose Amateurin, die mit ihren, von wem auch immer zusammengestellten Fachbüchern, Anfängern, ob in der Pferdehaltung oder im Reitsport, den Weg weist.

    Habe gestern zufällig mit einer Dame gesprochen, die dort eine Ausbildung zur Gesundheitstrainerin begann und auf halber Strecke abbrach. O-Ton: Frau Kattwinkel sei ueber aus schwierig im Umgang, weder Fragen, noch Verweise auf die Erkenntnisse anderer Lehren sind erwünscht. Ausser ihrer Lehre gibt es keine Wahre.....

    Na, dann heisst die nächste Reportage vielleicht "Elend und Ghostwriter in Walsrode".

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  • CoFan
    antwortet
    Zitat von Helga R Beitrag anzeigen
    Weil der ursprüngliche Titel "gnadenloser Reitsport" (der meiner Ansicht nach überhaupt nicht gepasst hat) für Aufregung sorgte.
    Der Aufhänger dieses Threads war die Online-Petition mit der Forderung die Ausstrahlung dieses Beitrags zu verbieten. Und selbst mit dem ersten Titel wäre das zu keiner Zeit gerechtfertigt gewesen.

    Hier wurde ausführlich darüber spekuliert, wie dieser TV-Beitrag der Reitsportszene schaden wird und welche Folgen das haben würde. Da hatte noch keiner den Beitrag gesehen, lediglich die Vorankündigung gelesen.

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  • Helga R
    antwortet
    Frau Kattwinkel würde ich bei Ihrem eigenen Problem-Pferd empfehlen mal einen guten Hufschmied zu konsultieren.

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Der aber partiell lernfähig ist - wenn er will. Und sehen, fühlen und nachdenken - egal of Sport- oder Freizeitreiter.
    Das war für mich schon eine Botschaft des Filmes.
    Natürlich verknüpft mit einer Person, aber das ist nunmal die Machart eines so kurzen Ausschnittes. Für das 29 Minuten-Format hat man es immerhin geschafft, einige Geschichten so zu erzählen, daß sie doch sehr viel richtiges enthalten.
    Immer daran denken: Das ist kein Film primär für altgedient Pferdeleute!

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  • Helga R
    antwortet
    Weil der ursprüngliche Titel "gnadenloser Reitsport" (der meiner Ansicht nach überhaupt nicht gepasst hat) für Aufregung sorgte.
    In dem Film geht es eher darum, was nichtswissende Pferdehalter bei ihren Pferden anrichten.
    Das Nichtswissen ist übrigens in allen Kreisen des Reitens oder Pferdehaltens vertreten.
    Fängt bei Haltung, Umgang mit dem Pferd an und hört bei Fütterung und Training noch lange nicht auf.
    Unpassende Sättel, schlechte Hufbearbeitung/Beschlag, nicht korrekte Zäumung (zu eng, unpassende Trense, usw) sind an der Tagesordnung. Sieht man bei Sportreitern genauso wie bei Freizeitreitern.
    Daher: nicht der böse Reitsport ist das Problem, sondern vorrangig der uneinsichtige 2-Beiner.

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  • CoFan
    antwortet
    Also ich kann nach wie vor nicht verstehen, warum um diesen Film so ein Wind gemacht wurde.
    Es macht auch auf mich den Eindruck, dass diese große Welle im Vorfeld (auch hier) sehr stark von einer Abneigung gegen die Person getrieben war. Wegen diesem TV Beitrag aber gleich die Gefahr des Untergang des Abendlandes zu beschwören finde ich wirklich übertrieben. Der Ruf nach Ausstrahlungsverbot dieses Beitrags war ziemlich peinlich, von wem auch immer er gekommen sein mag.

    Wenn ich das alles zusammen mit den hier reflexartig vorgetragenen Argumenten zum Thema "blaue Zunge" betrachte, wundere ich mich nicht mehr über die sehr negativen Prognosen, die hier teilweise aufgekommen sind. Wem schon eine Frau Kattwinkel die Schweissperlen auf die Stirn zaubert und zum Thema AH nur die Argumente "blaustichige Bilder" oder "naja, ist hartes Training, aber doch keine Tierquälerei" einfallen - der braucht sich wirklich nicht wundern, wenn er "nicht mehr gehört wird".

    Ich empfinde es auch als viel zu einfach nach der FN zur Lösung dieses Kommunikations-Problems zu rufen. Sicher sollte sie sich in dem Bereich engagieren, aber es ist genauso jeder einzelne gefordert endlich die Zeichen der Zeit zu erkennen und an sich selbst zu arbeiten.

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  • Helga R
    antwortet
    Das Problem des Abreitens, war in dem Film völlig aus dem Zusammenhang gerissen.
    Einzig was hier hoffentlich als "lehrreich" bleibt, dass die FN künftig ihre Richter dazu veranlasst, das Abreiten und solche Auswüchse schneller und härter zu ahnden. So was will das Publikum nicht sehen.
    Problem dabei: at home wird weiter gerollkurt.

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  • carlo
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Furioso-Fan Beitrag anzeigen
    .....Mir hat der Film sehr gut gefallen.
    Schade ,dass ich darauf keine Wetten abgeschlossen habe !

    Wie kommt's wohl,dass ich das haette vorausagen koennen,nach dem ich den Film gesehen hatte.

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  • Annemarie
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Furioso-Fan Beitrag anzeigen
    .....
    Mir hat der Film sehr gut gefallen.
    Mir nicht! Es war wirklich nichts Besonderes. Warum macht man dann vorher so ein Theater drum?

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  • carlo
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Helga R Beitrag anzeigen
    Mir fiel dazu nur folgendes ein: von Wendys für Wendys.
    Oberflächlich, primitiv, nichtssagend. Gleiches Niveau wie Vox und RTL. Bin vom NDR sehr enttäuscht, dass die den selben Schmus bringen müssen wie die Privaten.

    Dont like.
    dem kann ich nur zustimmen !

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Ich bin froh, daß ich mir die Sendung jetzt doch angeschaut habe bzw. sie noch läuft.

    Mal abgesehen von Vereinfachungen für das nichtreitende Fernsehvolk und natürlich ein bischen Heldengeschichte finde ich nichts davon wieder, wovor man Angst hatte. Reiter kommen sympathisch oder unsympathisch rüber, es ist relativ abgewogen, die Geschichte von dem Quarter war sehr spannend.
    Die Anklage "Rollkur" versucht zu zeigen, was passiert, wenn ein Pferd dauerhaft überzäumt wird, und ich finde noch sehr sehr milde!
    Und für die junge Frau, dies sich vor der Kamera so zu ihrem Fehlkauf äußert, das ist schon mutig.
    Mir hat der Film sehr gut gefallen.
    Zuletzt geändert von Furioso-Fan; 26.04.2014, 22:55.

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  • Polanegri
    antwortet
    Was mich wirklich betroffen macht, ist das Bild des schwarzen Holländers mit dem abgeknickten Genick, was ich in dieser extremen Form noch nie gesehen habe . Dass das Fernsehteam sowas mal eben filmen konnte inklusive der entlarvenden Reaktion von Reiterin und Trainer- ein schwarzer Tag für den Pferdesport ! Zugegeben, ich war schon lange nicht mehr live auf einem Abreiteplatz, ich hätte mir das vorher nicht vorstellen können, dass einer unbehelligt so abreiten kann.

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  • greyrodent
    antwortet
    Nachdem ich's gestern abend verpaßt hab', hab' ich grad mal in die Mediathek geguckt. Ist drin. Ich hab' aber nach der Hälfte ausgemacht, weil ich's langweilig fand. Da war ja nix neues drin. Nix aufrüttelnd und sachlich... naja. Daß Rollkur nicht gut ist für Nackenband, Kehlkopf und Psyche und ein gerollter Zosse nicht reell über den Rücken laufen kann (aus rein anatomischen Gründen) ist ja mittlerweile eigentlich jedem bekannt, Anwendern wie Gegnern. Ist bloß die Frage, ob man zugibt, es zu wissen oder nicht. Und ja, es gibt Leute, die ihre Pferde im Sport kaputtreiten. Ja, es gibt Deppen, die sich ohne jegliche Ahnung von Materie oder Tier ein Pferd zulegen. Ja, es gibt Leute, die mit dem einen wie dem anderen ihr Geld verdienen.

    Alles in allem verstehe ich die Aufregung nicht - wo ist der Unterschied, ob sich Frau K. auf N3 oder Fräulein Prüüüüma auf vox ihre zielgruppengerechte Werbesendung hinschustert? Ich seh' jetzt nicht so richtig, wo ausgerechnet in diesem Beitrag die exorbitante Gefahr für den Pferdesport in ganz Deutschland liegt, ich denke, daß sich da eher einige Leute an der Person Kattwinkel (die mir übrigens nicht näher bekannt ist, ich war bloß irgendwann mal auf ihrer Website, kann mir da also kein Urteil erlauben) aufhängen.
    Da spar' ich mir meine Energie doch lieber für die derzeitige Ukraine-Berichterstattung auf, die mir weitaus gefährlicher scheint.

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  • Helga R
    antwortet
    Mir fiel dazu nur folgendes ein: von Wendys für Wendys.
    Oberflächlich, primitiv, nichtssagend. Gleiches Niveau wie Vox und RTL. Bin vom NDR sehr enttäuscht, dass die den selben Schmus bringen müssen wie die Privaten.

    Dont like.

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  • Hardenberg
    antwortet
    Der Beginn war ja schon belustigend. Ein geschundener Quarter, dem bisher keiner helfen konnte. ... und dann kam Frau Kattwinkel, die Heilsbringerin. Dass dem Pferd seit einigen Jahren die Zähne nicht gemacht wurden, wirft kein gutes Licht auf den Eigentümer. Da fehlt doch wohl das Basiswissen und die daraus resultierenden Verspannungen sind nicht dem bösen Sport zuzuschreiben.

    Im weiteren Verlauf der Reportage dann ein Besuch bei den Oldenburger Pferdetagen. Interview mit einer Richterin und Erläuterungen zur Rollkur. Ein paar Minuten später trinkt die Dame einen Kaffee im "Stübchen", und es wird ihr unterstellt, dass sie nicht hinguckt, wie ein NL Reiterin ihr Pferd eingegrollt traktiert. Dass die Dame als Steward gar nicht eingeteilt war, und jemand anderes Aufsicht hatte, wird aber nicht gesagt.

    Passend gemacht und zusammengeschnitten, wie man es haben möchte. Ist das eine sachliche Berichterstattung?

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  • Osterlerche
    antwortet
    Wie ist das mit Büchern ,die schlecht sind und die man nie lesen sollte -man kauft sie .
    PR kann man lenken und die Zuschauerzahl auch ,manchmal klappt es mit einer Diskussion in den Foren.

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