Schreckliche Bilder aus dem Rennsport

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  • Britta-Lotta
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    Doppelt!

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  • Britta-Lotta
    antwortet
    Zitat von verhuelsdonk Beitrag anzeigen
    noch eins...nicht zwangsläufig bezogen auf diesen threat...
    mich schockiert hier immer wieder, das zwischen
    Tieren und Menschen keine Unterschiede gemacht werden und
    das "tierische" Schicksal viele User offenbar härter trifft als so
    manch menschliches....
    Danke Ich habe das auch schon genauso oft gedacht! Vielleicht aber nicht die richtigen Worte gefunden!

    @ Annemarie: Nein, ich will hier keine Kinderpornografie und Verbrechen dieser Welt diskutieren. Dafür habe ich meine Freunde. Weiß wohl aber, was verhuelsdonk mit der Aussage meint!
    Zuletzt geändert von Britta-Lotta; 12.10.2011, 22:00.

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  • Annemarie
    Ein Gast antwortete
    Zitat von verhuelsdonk Beitrag anzeigen
    noch eins...nicht zwangsläufig bezogen auf diesen threat...
    mich schockiert hier immer wieder, das zwischen
    Tieren und Menschen keine Unterschiede gemacht werden und
    das "tierische" Schicksal viele User offenbar härter trifft als so
    manch menschliches....
    Hier bei HG geht es um Pferde. Oder willst Du, daß jemand Bilder über Kindermißhandlungen einstellt, und die Leute hier darüber diskutieren ? Würd´doch echt nicht passen,oder ?

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  • verhuelsdonk
    antwortet
    noch eins...nicht zwangsläufig bezogen auf diesen threat...
    mich schockiert hier immer wieder, das zwischen
    Tieren und Menschen keine Unterschiede gemacht werden und
    das "tierische" Schicksal viele User offenbar härter trifft als so
    manch menschliches....

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  • verhuelsdonk
    antwortet
    @eisenschimmel...

    ich schätze deine beiträge sehr, aber ...ist dieser von einem Ghostwriter??

    Es ist beim Pferdesport wie beim Misten...wenn niemand die Schaufel
    in die Hand nimmt, bleibt die Scheisse liegen.... gleich ob beim
    Brandzeichen (völlig überflüssig) oder beim Qäulen von Pferden mit
    Strom, Schlägen oder Unwissenheit

    Unfälle nehme ich ausdrücklich aus. Ich spreche von willentlichen quälen,
    nicht davon das sich ein Pferd auf der Rennbahn die Beine bricht....

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  • Luna1993
    antwortet
    hab gerade das video angeschaut, ich find es furchtbar. Wenn ich sowas sehe könnte ich weinen und bekomme ein mords wut. wie kann man einem Tier soetwas nur antun?!?

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  • Eisenschimmel
    antwortet
    Wenn alle Pferdeleute mal über den Rand des eigenen Tellers schauen würden...
    Mit dem Finger auf Andere zeigen ist leicht getan, aber kritisieren kann man im Pferdebereich alle Auswüchse, egal ob Dressur, Springen, Western, Traber, Galopper, Araber, Zugpferde, Gangpferde, und, und, und...die Reihe ließe sich noch viel weiter fortsetzen.
    NUR hilft UNS ALLEN das überhaupt nicht weiter, wenn wir uns gegenseitig in die Pfanne hauen, und jeder meint auf Kosten des anderen der bessere Pferdebesitzer/Pferdezüchter/Rassevertreter zu sein.

    Wir sehen es doch bei der aktuellen Diskussion ums Brandzeichen. Das ist nur die Spitze des Eisberges,...und leider erst der Anfang!
    Da gibt es viel, viel dringendere Probleme des Tierschutzes im gesamten Bereich Pferd, die ganz sicher auf uns zukünftig zukommen werden, und zwar von außen, denn von dort werden sie uns aufgezeigt werden, und nicht aus dem internen Pferdebereich, weil der leider viel zu unkritisch mit sich selbst ist!
    Um uns allen langfristig die Freude, und das Pferd überhaupt erhalten zu können, hilft es nur gemeinsam aufzutreten, und nicht dass sich einzelne Gruppen - in denen es überall Probleme gibt - gegeneinander ausspielen.

    Gruß vom Eisenschimmel

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  • shiraly
    antwortet
    Einseitige Berichterstattung ist jedenfalls ein Armutszeugnis für jeden Journalismus. In die Kerbe bestehender Vorurteile hauen kann jeder. Leider ist echter Qualitätsjournalismus selten geworden.

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  • Dark-Angel
    antwortet
    Mein Lieblingszitat: Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste.
    (Theodor Heuss)

    Und DAS gilt für alle Sparten der Reiterei, sowie für alle Bereiche, in denen der Mensch die Gattung Tier "nutzt"

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  • shiraly
    antwortet
    Mit hat gleich der Anfang gereicht - erst das Derby, dann die Traber, und gleich einen Fahrer herausgepickt - suggeriert, daß es im Derby genau so zugeht.

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  • Evchen90
    antwortet
    Naja die Rennleitung wird es wohl wissen. Wenn die meinen er war zu schnell ist da ja was dran. Zumindest ist das Überschlagen typisch dafür... Ob er nun daran gestorben ist sicherlich unklar, da stimme ich Dir zu

    Ich sagte ja auch, dass es meine Meinung ist, dass die meisten Pferde zu früh zu hart gearbeitet werden. Auch bei den WB. Das ist meine Meinung und damit bin ich ja auch nicht alleine. Wenn Du meinst das ist ok, dann ist das Deine Meinung

    > Dany: Ich hab mit dem Kindervergleich ja nicht angefangen Finde auch es hinkt etwas, aber ich wollte mal darauf zurückkommen.
    Im Leistungssport als Mensch muß man auch als Kind und Jugendlicher bereits trainieren - wenn man zuviel macht, ist man später ein Krüppel, aber man kann vernünftiges Training im jungen alter durchaus gesund überleben.
    Was Deine Einstellung zu der Arbeit von jungen Pferden angeht stehe ich voll hinter Dir Angemessenes Training ist absolut ok.

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  • Dany
    antwortet
    Zitat von Evchen90 Beitrag anzeigen
    Naja richtig ausgewachsen sind sie nicht, das sieht man ja deutlich. Das Knochenwachstum ist jedenfalls noch nicht beendet. Sicherlich kann man diese Tier schon leicht trainieren, aber sie mit Gertenhieben zu Spitzengeschwinigkeiten zu zwingen wie in dem Video gezeit, das finde ich nicht ok. Dass in China Kleinkinder von ihren Eltern in regelrechten Kinderturnfabriken gedrillt werden um große Preise zu gewinnen ist schließlich genauso wenig ok. Ein bisschen Kinderturnen wie man das hier aus Deutschland kennt ist ja gesund und in Orndung. Angemessenes Training ok, nur übertreiben darf man es nicht!
    DANKE!

    Der Vergleich "junges Pferd - junger Mensch" hinkt schon ein wenig, das kann man sicher nicht 1:1 gleich setzen.

    Interessant die Links von shiraly, danke dafür.
    Selbst wenn das Training 2jähriger nicht unbedingt Auswirkungen auf das spätere Pferdeleben haben muss, bin ich trotzdem ein Gegner.
    Meiner Meinung nach ist es einfach nicht fair, ein Pferd, welches in der Entwicklung noch so unfertig ist, bereits mit Reiter auf die Bahn zu schicken - ja, es mag sein, dass manches Training an sich sehr pferdefreundlich ist, aber man sieht genügend Reiter, die mit der Gerte beim Rennen auf ihr (junges) Pferd einschlagen... das hat nicht mti dem Alter zu tun (ich find es generell widerlich), aber trotzdem ist das bei einem 2jährigen bestimmt noch ein bisschen was anderes.
    Ich gebe auch zu bedenken, dass die 2jährigen Rennpferde vlt auch deshalb "so gut halten", weil bestimmt auch das ein Zuchtziel ist - Härte. Auf Härte in diesem Sinne kann ich verzichten.
    Ich bin durchaus der Meinung, dass ein 2jähriger nicht nur auf der Koppel rumstehen soll - wie bereits gesagt finde ich Bodenarbeit oder leichtes longieren als durchaus sinnvoll; damit lässt sich auch einiges an Vorarbeit für das spätere Reit - (bestimmt auch fürs Renn-)pferd leisten.
    Deine Argumente sind jedenfalls nachvollziehbar und sicher nicht falsch, das möchte ich keinenfalls behaupten. Trotzdem sehe ich die ganze Sache zu sehr unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit / des Geldes gesehen.
    Eine rein theoretische Überlegung:
    Würden alle Pferde erst mit 3 oder 3,5 Jahren geritten werden, wäre es egal, ob sich durch die Arbeit mit dem 2jährigen Pferd bessere Ergebnisse erzielen lassen würden. Ich meine, wenn es nicht so arg um das Finanzielle ginge, würde man den Pferden bestimmt gerne noch ein Jahr gönnen - das mag sehr "rosarot" gemalt sein und vielleicht auch naiv... aber ich wünsche mir tatsächlich, dass man das Wohl des Pferdes an erste Stelle geben würde, nicht dessen Wirtschaftlichkeit.
    wie gesagt, ich kenne doch einige junge Pferde (alle möglichen Rassen) und würde keinem zumuten wollen, 2jährig schon so etwas machen zu müssen... vielleicht haben die Befürworter Recht und es gibt Methoden, die sich nicht schwerwiegend auf die Gesundheit auswirken, aber allein wenn ich mir diese jungen Pferde ansehe und wie sie sich verhalten - ich persönlich käme nie auf die Idee, da einen Sattel draufzutun, geschweige denn einen Reiter.

    Und das gilt meiner Meinung nach für alle Sparten der Reiterei (auch unter der Berücksichtigung, dass Vollblüter, Warmblüter und Kaltblüter grundverschieden sind...)
    Natürlich ist das mit Emotionen behaftet, aber für mich sind Pferde eben keine Geldanlagen, sondern Lebewesen...
    Weil es hier nochmal gesagt wurde... ich lehne es auch bei den Warmblütern ab, wenn diese knapp 3jährig so vorgestellt werden, dass man meinen könnte, hier wird die Skala der Ausbildung rückwärts gemacht...

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  • Ramzes
    antwortet
    Evchen , ...erstens war es keine Spitzengeschwindigkeit beim Seejagdrennen , zweitens steht das Obduktionsergebnis der TiHo Hannover noch aus !
    Es war wohl etwas zu forsch geritten , laut Rennleitung ,...die anderen Pferde sind bei fast gleicher Geschwindigkeit ohne Probleme durch den See , bzw. Pfütze .
    Vielleicht sollte man wieder einen respekteinflößenden See davon machen !
    Evchen , ich wiederhole ..., diese Jährlinge bekommen nicht sofort einen Reiter auf den Rücken .
    Nach Longieren , Sattelgewöhnung etc. Maschine , wird zum Spätherbst angeritten mit leichten Arbeitsreitern .
    Angemessenes Training ist das Schlüsselwort und das beginnt bei den Rennpferden entsprechend früher in einer Phase , wo im Laufe eines Jahres sich der Knochen durch Trainingsreize umformt und stabiler wird .
    Je nach Reifegrad wird weniger als ein Viertel der Jährlinge an den Start gebracht mit einer festgelegten max. Startzahl .
    Ist der Knochen bereits später im Alter ohne Training ausgereift dauert es umso länger und den Statistiken zu Folge ist die Verletzungsgefahr wesentlich höher als bei angemessenem frühen Trainingsbeginn.
    Das ist von Pferd zu Pferd verschieden und der Trainer gibt den Pferden in einer Wachstumsphase wieder mehr Zeit .( s. Schienbeine , Bucked Shins ) So kommen der Großteil der Pferde erst dreijährig an den Start , manche erst 4 - jährig .

    Die Franzosen haben den traditionellen NH - Trainern GB / IRE gerade mit ihrer Trainingsmethode die National-Hunt - Pferde nicht erst 3-4 j. ins Training zu nehmen , wie althergebracht üblich , sozusagen das Fürchten gelehrt mit ihren Erfolgen . Sie beginnen schon frühzeitiger mit dem Training , incl. Aufbau Springtraining . Sie sind auch toleranter , was das Stockmaß betrifft ( es sind durchaus auch etwas kleinere dabei ) .
    Wann ist Deiner Meinung ein Pferd ausgewachsen ? Dann dürftest Du auch einen Warmblüter erst mit ca. sechs Jahren anfangen zu reiten .
    WB-Hengste zur Körung werden schließlich zweijährig auch nicht mehr großartig auf die Koppel gegeben sondern frühzeitig anlongiert etc. , WB-Jungpferde zum Anreiten knapp dreijährig haben mit einem normalen Bereiter und Sattelzeug 20 kg und mehr zu tragen und das hauptsächlich auf engen Wendungen 20 x 40 , bzw. 16- 18 m Zirkel . Jährlinge gehen hauptsächlich geradeaus auf der Bahn .
    Jährling bedeutet nicht , daß sie ein Jahr = 12 Monate alt sind !!! Jeweils 01.01. werden alle Fohlen automatisch Jährlinge . Auf den Herbstauktionen Sept. - Dezember sind die Jährlinge entsprechend Geburtstermin / Entwicklungsgrad idR im Alter von 18 - 20 Monate . Einige werden nach Auktionskauf noch mal für zwei Monate oder länger aufs Gestüt gestellt , andere ins Pre-Training und gut entwickelte Jährlinge kommen ab Okt. in den Rennstall . Insbesondere für gut entwickelte , kräftige Hengste , die anfangen kiebig zu werden . Nicht wenige Jährlinge überwintern noch im Gestüt und werden erst zum Frühjahr in die Trainingsställe überstellt . Sie sind dann aber meist schon mit dem kleinen ABC ( Sattel, Longe,Führmaschine , Reiter aufsitzen ) vertraut .
    Ich kann Shiraly nur noch einmal für die Bemühungen danken , sonst krieg ich wieder wegen der links einen auf den Deckel .
    Ich verstehe nicht , warum es so schwierig ist zu begreifen , daß ein noch nicht ganz ausgereifter Knochen besser , nachhaltiger auf frühe und angemessene Trainingsreize reagiert .
    Div. Untersuchungen wurden jetzt nun wirklich genügend zum Lesen angeboten , aber scheinbar geht es gar nicht darum , sondern um das gebetsmühlenartige " das sind ja noch Babys " .

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  • Evchen90
    antwortet
    Naja richtig ausgewachsen sind sie nicht, das sieht man ja deutlich. Das Knochenwachstum ist jedenfalls noch nicht beendet. Sicherlich kann man diese Tier schon leicht trainieren, aber sie mit Gertenhieben zu Spitzengeschwinigkeiten zu zwingen wie in dem Video gezeit, das finde ich nicht ok. Dass in China Kleinkinder von ihren Eltern in regelrechten Kinderturnfabriken gedrillt werden um große Preise zu gewinnen ist schließlich genauso wenig ok. Ein bisschen Kinderturnen wie man das hier aus Deutschland kennt ist ja gesund und in Orndung. Angemessenes Training ok, nur übertreiben darf man es nicht!

    Oder findest Du, dass z.B. dieses Pferd ausgewachen aussieht?

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  • shiraly
    antwortet
    Zitat von Evchen90 Beitrag anzeigen
    Den so frühen Einsatz von Pferden im Sport, seien es nun Warmblüter oder Vollblüter, finde ich nicht gut. Natürlich sind Vollblüter frühreifer als andere Rassen, trotzdem sind die kleinen 1- und 2-jährigen bei genauerem Betrachten richtige Baby-Pferde. Ich denke man sollte ihnen lieber etwas mehr Zeit geben, dann leben sie vllt auch etwas länger...
    Im Leistungssport als Mensch muß man auch als Kind und Jugendlicher bereits trainieren - wenn man zuviel macht, ist man später ein Krüppel, aber man kann vernünftiges Training im jungen alter durchaus gesund überleben.

    Außerdem: Leben Rennpferde denn wirklich aufgrund des frühen Trainings "so kurz"? Der Unfall im Seejagdrennen wäre jedenfalls unabhängig davon passiert.

    Nur mal in Zahlen - in den USA ist die Breakdown-Rate zwischen 1,6 und 2,2 pro tausend Starts, wobei mit Start ein Pferd pro Start, und mit Breakdown das Einschläfern innerhalb von 24 Stunden gemeint ist.

    Es ist also nicht so, daß Pferde reihenweise im Rennen draufgehen.



    Mir ist keine Untersuchung bekannt, die behauptet, daß diese Rate durch späteres Training gesenkt werden könnte - was ich kenne, weist eher auf das Gegenteil hin.

    http://greatalmightyqueen.deviantart...044/?offset=10

    [Citing B.L. Drinkwater's 1994 research lecture Does physical activity play a role in preventing osteoporosis? Kravitz and Shedden documented five principles of increasing bone mass and bone mineral density (BMD) through exercise: Specificity, Overload, Reversibility, Initial values, and Diminishing returns. The first two are the most interesting here: that exercise involving a certain body part will increase bone mass in that body part, and in order to increase the BMD of a particular bone, that bone must be overloaded--it must be required to support a load much greater than that to which it is usually exposed.

    All of this, of course, was meant to pertain to human bone mass; however, a horse is a mammal, too, and their bones have essentially the same composition and properties as ours. Starting to get it? Well, let me blow your mind some more.

    In the late 1980's, scientists from the Medical University of South Carolina had discovered and demonstrated that muscle-building (overloading) exercise caused bone mass increase by modifying the vitamin D endocrine pathways to provide more calcium for bone formation.

    A University of Melbourne study published in 1998 tested the effects of exercise on bone mass, size, volumetric density and bone strength in prepubertal boys; that is, growing boys who hadn't yet hit puberty. Without the shadow of a doubt the team found that the growing skeleton is vastly increased by exercise, particularly weight-bearing exercise (i.e. overloading). Furthermore they concluded that such exercise in young boys is highly likely to prevent or at least offset age-related bone resorption later in life. A similar ten-month study had been done by the University in the previous year, using premenarcheal (before menstruation) girls. The results? The same.

    Also in 1998 the American Society for Bone and Mineral Research published a study which measured the BMD of active prepubertal female gymnasts and their retired counterparts, as well as in the general public. Here's a quotation from their abstract: "During the 12 months, the increase in areal BMD (g/cm2/year) of the total body, spien and legs in the active gymnasts was 30-85% greater than in prepubertal controls (all p < 0.05). In the retired gymnasts, the areal BMD was 0.5-1.5 SD higher than the predicted mean in controls at all sites, except the skull[...]." Those are big benefits, and furthermore it is suggested that the higher BMDs are retained long into adulthood.

    Oh, yes, and interestingly enough, the body parts that showed the biggest differences between gymnasts and controls were the spine and the legs, the two parts which contain arguably most active, weight-bearing bones during gymnastics.

    To summarize, bone mass and mineral density can be increased by placing stress on the bone in question, either by strength exercise or concussion (for example, running, jumping, climbing stairs), the two instances in which a bone must support large weights. Furthermore, the greatest and longest-lasting benefits are achieved during periods of growth, specifically before puberty.
    Trotzdem kommt hier gebetsmühlenartig "das sind ja noch Babys". Dadurch wirds nicht wahrer.
    Zuletzt geändert von shiraly; 16.09.2011, 13:47.

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  • Evchen90
    antwortet
    RE:

    Ein schreckliches Video, da stimme ich zu

    Hier mal ein Link mit einem Video vom Seejagdrennen


    Da ist eindeutig der Jockey schuld. Gut, dass er dafür richtig Ärger bekommen hat. Dass man nicht mit Spitzengeschwinigkeiten ins Wasser donnern sollte weiß auch jeder VS Reiter, dennoch gibt es auch hier auf den ländlichen Turnieren immer wieder das selbe Bild Reiter die ihre Tiere immer schneller antreiben und mit der Gerte drauf hauen, in der Hoffnung, dass sie dann nicht vor dem Wasser stehen bleiben können. Endergebnis ist dass die armen Tiere völlig verschreckt hinein sürzen und den Halt verlieren, genauso wie das Rennpferd. Dieses Frühjahr gerade wieder miterlebt. Der Schimmel ist durch das Wasser abrupt gebremst worden, fast gestürzt und die junge ehrgeizige Dame obendrauf donnert trotzdem gegen den recht mächtigen Wasseraussprung. Es hat einen riesen Schlag getan und alle dachten er stürzt, doch das treue Tier hat sich irgendwie noch geretten und ist wundersamer Weise drüber gerutscht ohne hinzufallen. Schlimm war hierbei, dass es anstatt einer gewaltigen Mahnung von den Richter (direkt in Sichtweite) noch eine tolle Stilnote gab. Das sind die Momente, wo ich überlege die komplette Turnierreiterei an den Nagel zu hängen!!!

    Leider wird es immer extremer, die Pferde werden mehr und mehr verheizt. Sie sind wie Autos, "ist es kaputt hol ich mir halt ein neues" Gibt ja genug Pferde, werden ja quasi wie am Fließband und weitaus weniger aufwendig als früher produziert (dank künstlicher Besamung etc.).
    Da gebe ich euch auch Recht. Das ist aber in allen Disziplinen so und dort muss dringend etwas geschehen, schon bei den Nachwuchsreitern...

    Den so frühen Einsatz von Pferden im Sport, seien es nun Warmblüter oder Vollblüter, finde ich nicht gut. Natürlich sind Vollblüter frühreifer als andere Rassen, trotzdem sind die kleinen 1- und 2-jährigen bei genauerem Betrachten richtige Baby-Pferde. Ich denke man sollte ihnen lieber etwas mehr Zeit geben, dann leben sie vllt auch etwas länger... Gleiches gilt für unsere deutsche Warmblutzucht. Die Leistungen, die auf Körungen, Bundeschampionaten und Stutenleistungsprüfungen abverlangt werden, finde ich übertrieben. Warum denn gleich so viel?!?

    Zu diesem Video kann ich nur sagen, WILLKOMMEN IN DEN USA Dort werden viele Pferde, vor allem Vollblüter, Gangpferde und Quarter Horses, richtig verheizt. Diese jungen VB sollen möglichst schnell rennen um einen hohen Preis zu erzielen. Es dreht sich also alles wieder ums Geld. Man beachte den Braunen am Anfang des Videos, der mit heftigen Schlägen angetrieben wird... Arme Tiere. Aber auch die anderen Pferde dort werden oftmals viel zu früh eingeritten

    Aber mal ehrlich ich habe mittlerweile auch Abneigungen gegen einige (nicht alle) Freizeitreiter. Lassen wir die teils ungeeignete Unterbringung und das Ignorieren von Krankheitssymptomen mal unbeachtet und schauen nur auf das Reiten. Nehmen wir als Beispiel einen netten, jungen Mann bei uns. Er hat einen Warmblüter, den er sicherlich sehr gerne hat und dem er nicht schaden möchte. Doch scheinbar fehlt ihm ein wenig das Grundwissen. Kein seltenes Bild, dass er das Tier aus der Box holt und 100m sofort weiter anfängt zu traben, auf Asphalt Sind wir denn hier bei Rosamunde Pilcher??? Schwarze Schafe gibt es überall

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  • shiraly
    antwortet
    Zitat von Dany Beitrag anzeigen
    Das hab ich nie bestritten
    Aha. Gibt es auch Untersuchungen, wie gut / gesund das für 2 jährige ist, im Vergleich mit 3 und 4jährigen?
    Oder zählt hier das Argument: Erfolgreich, deshalb MUSS es GUT sein?
    Mein Argument war: Gute Rennpferde sind zu teuer, um sie leichtfertig zu verheizen oder sonstwie unsachgemäß zu behandeln. Das echte Geld ist dabei in der Zucht - ein Deckhengst kann in der Zucht ein Vielfaches von dem verdienen, was er auf der Rennbahn zusammengaloppieren könnte . Also dürfte es ein gewisses Interesse geben, daß das Pferd zumindest zuchttauglich auf seinen vier Beinen steht - in der Vollblutzucht gibts nämlich kein TG.

    Ich glaube nicht, daß im Rennsport - vor allem in den USA - mehrheitlich Idealisten unterwegs sind. Weil es aber um viel Geld geht, wird die Mehrheit der Besitzer trotzdem Handlungen vermeiden, die auf den Geldbeutel gehen.

    Es gibt jede Menge Studien, die folgende geht unter anderem auch auf die Unterschiede zwischen Rassen ein - Vollblüter sind nicht mit Arabern oder WBs vergleichbar und beschreibt unter anderem den Effekt des Trainings unter 3 Jahren auf das Knochenwachstum.



    Reiten ist nun mal mehrheitlich ungesund für das Pferd, darüber hinaus ist Hochleistungssport grundsätzlich ungesund. Ein erst dreijährig oder vierjährig trainiertes Pferd dürfte aber das höhere Verletzungsrisiko haben, als ein richtig trainiertes zweijähriges Pferd.

    Natürlich haben auch über die Maßen trainierte Zweijährige ein höheres Risiko, keine Frage, darauf geht die folgende Studie ein:



    Man beachte die Schlussfolgerung, in der ausdrücklich von zu intensiven Training gesprochen wird und nicht etwa das Training Zweijähriger pauschal abgelehnt wird.

    Zitat von Dany Beitrag anzeigen
    Es kann ja durchaus sein, dass Pferde diese Prozedur 5 od 6 Jahre lang mitmachen (manche auch länger)... und damit wäre die Schlussfolgerung eigentlich diese, dass ein Rennpferd ja nicht ewig laufen kann (auf der Bahn, meine ich) - zumindest die "wichtigen Jahre" sind die eher jüngeren... liege ich da richtig?!
    Wenn man also ein Pferd bereits 2jährig trainiert, hat man mehr Zeit um Erfolge ein zu fahren - sprich das Argument basiert auf dem finanziellen Gewinn, den man sich erhofft.
    Vollblüter sind bekannt für ihre Härte und können da möglicherweise mehr ab als ihre Kollegen bei den Warmblütern. Trotzdem ist das alles keine Garantie dafür, dass dieses frühe Anreiten gesund sei.
    Vermutlich ist es tatsächlich gesünder als späteres Training - im Hinblick auf den beabsichtigten Verwendungszweck, nämlich Hochgeschwindigkeit geradeaus, null Kringel.

    Tatsächlich sind die meisten hocherfolgreichen Rennpferde zwischen zwei und vier, selten bis 6 oder sieben im Einsatz, viele gehen mit leichten, auskurierbaren Verletzungen aus dem Sport, viele pumperlgesund und die meisten erfreuen sich danach eines langen Lebens.

    Yeats zum Beispiel, ein absoluter Champion, lief lange - gewann sein erstes Rennen mit 2, war hocherfolgreich bis 8 und ist jetzt in der Zucht:



    Viele der weniger erfolgreichen haben keine lange Rennkarriere, aber oftmals eine lange und gesunde Laufbahn als Freizeit- oder Sportpferd. Gibt aber auch Wallache, die ab 2 bis über 10 gesund rennen und dann noch frisch und fröhlich im Reitsport dienen.

    Unsachgemäß aufgezogene und trainierte Pferde gibts wie überall natürlich auch, darunter viele, die das gesundheitlich nicht überleben - aber das gibts leider überall.

    In bin nur dagegen, daß man sich unreflektiert auf das frühe Trainingsalter einschießt.
    Zuletzt geändert von shiraly; 16.09.2011, 11:29.

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  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von verhuelsdonk Beitrag anzeigen
    @ramzes...du gehst mir sowas von auf die marmel....

    Und nun möchte ich nochmal persönlich werden:

    Mitglieder, die hier ständig Posten, Menschen die Pferde zu Tode bringen sollten "verrecken" oder man solle sie umbringen oder dergleichen....haben für mich entweder keine Erziehung genossen oder haben "nicht alle Tassen im Schrank". Es gehört auf
    jeden Fall weder hierher, noch an den Stammtisch.
    Es gibt grössere Probleme auf der Welt zu lösen, als tote Pferde zu beklagen, so leid mir das tut.
    So , jetzt möchte ich auch mal persönlich werden !
    Zitiere einen einzigen Beitrag , wo das der Fall sein sollte , ...scheinbar bist Du auf dem falschen Kanal .
    Ganz im Gegenteil , ich habe diese Art von virtueller Selbstjustiz kritisiert , Du scheinst da irgendetwas zu verwechseln .
    Und der erste Beitrag hier , begann mit ...."schließe mich xxfreak an " ... , den hast Du wohl gänzlich nicht gelesen .
    Wenn Du kein Interesse an den links hast , dann laß es doch einfach !
    Sie sind kurz kommentiert s. Bramlage - Zweijährige oder Nunamaker - Knochenumbau .
    Die Quelle kommt automatisch beim Öffnen , z.B. Bloodhorse - Magazin . Also worüber regst Du Dich so auf ???

    Dany , über 30 % der Rennpferde sind älter als 5 Jahre , sogar in den USA
    Die Stuten gehen normalerweise nach der 3-jährigen Saison in die Zucht , einige laufen auch länger .
    Hat sich denn keiner von Euch ansatzweise mit dem Aspekt des Knochenumbaus durch frühe Trainingsreize beschäftigt ? Shiraly hat es schon versucht , darzustellen , ich habe den link von Nunamaker eingestellt .
    Den Pferden wird durch spätes / zu spätes Training mehr Schaden zugefügt als durch frühzeitiges , der Entwicklung angepasstes Training . Auch die große Mehrzahl der Zweijährigen , die zweijährig nicht an den Start kommen , wird entsprechend frühzeitig trainiert und dann eben für die 3-Jährigen Saison vorbereitet , manche Spätreifen kommen erst 4-jährig das erste Mal ins Rennen .

    Das Durchschnittsalter - Abgänge ( = Tod ) der Warmblüter laut FN wird mit ca. 8 Jahren angegeben , die Hauptursache wird mit ~ 57 % Bewegungsapparat
    angegeben s. div. Studien ( verhuelsdonk , kannste selber suchen ! ) .
    Und zwar für Pferde , die nicht annähernd so beansprucht werden wie Vollblüter ,...da frage ich mich auch , wie kann das sein ? Die meisten kringeln nur mit max. 35 km / h durch die Halle !

    Ich möchte nicht falsch verstanden werden , ...es ist leider so , daß ein Beinbruch im Renntempo ( Rennen , Training , Breeze-Up ,...manchmal auch im Kanter )
    passieren kann und allein wegen der Geschwindigkeit sieht es wie in diesem Film , extra in Zeitlupenaufnahme wiederholt , natürlich besonders schlimm aus .
    Ein Beinbruch kann aber überall passieren ,... bei einer Fuchsjagd oder der offene Bruch bei mir - damals Koppelunfall - würden in Zeitlupe gefilmt genauso schrecklich aussehen .
    Der Jährling ist auch erst zusammengebrochen , wieder aufgestanden , weitergelaufen und es baumelte . Ja , und es war schrecklich !!! Der TA war zwar schnell , aber auch erst in 25 min. da .
    ( GsD hatte ich noch jemanden , der mithelfen konnte , das Bein zu halten , damit es nicht so
    schlackerte ) .
    Auf der Rennbahn ist sofort einer da !
    Zuletzt geändert von Ramzes; 15.09.2011, 17:55.

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  • Tambo
    antwortet
    Die Videos sind schrecklich ich musste es ausmachen .... Und ich kann nicht glauben, dass es gut für ein so junges Pferd ist, mit diesem Speed geritten zu werden. Das kann weder Kopf noch Knochen guttun. Es ist ungefähr so, als ob man einen 3 jährigen über ein M Springen reiten würde.

    Vielleicht kann er es... aber...

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  • Miss Moody
    antwortet
    Ähm nur so zur Anmerkung...in dem Video geht es NICHT(!!) um die Verteufelung des Rennsports, sondern um eine bestimmte Art von "Auktion"!!
    Schon klar, dass Auktionen in allen anderen Sparten auch Seiten haben die nicht in Ordnung sind, aber mir ist absolut keine bekannt, bei dem sich ein Pferd so derart böse überschlagen hätte, oder beide Röhrbeine gebrochen hätte!! Es geht hier auch nicht um tragische Unfälle (die überall passieren können), sondern darum, dass so derart böse Unfälle in diesen "Verkaufsshows" (nahezu) provoziert werden!!

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