Eine hengsthaltung irgendwo in d.
Ein hengst rutscht vom phantom, prellt sich die rippen, ist vorübergehend aus dem verkehr gezogen. Tragisch genug, so ein betriebsunfall - und sicher eine schmerzhafte angelegenheit. Aber doch wohl nicht nur für den dirket betroffenen?
Der züchter der bis juni seine stute nicht von ihm tragend hatte guckt in die röhre - das nagebot doch auf TG des selben hengstes auszuweichen ist ungefähr so einzuschätzen wie einem lahmen als ersatz für seinen rollstuhl einen tretroller anzubieten. Funktioniert schon der frischsamen nicht (unternehmerisches risiko auf seiten des züchters) ist der wechsel auf TG als eher mal erfolglos einzuschätzen.
Bleibt der wechsel zu einem anderen hengst. Es gibt auch einen der in motorik und linienführung in frage käme - den nähme er wohl. Dann die aussage des hengsthalters, dass er den aber nur zum vollen aufpreis (wir reden von 600 - 700 euro mehr) haben kann.
Der züchter ist empört - das kann doch wohl nicht sein - bei allen kosten die er bereits hatte soll er jetzt auch noch den nicht verschuldeten wechsel mehr bezahlen?
Der hengsthalter argumentiert mit wirtschaftlichkeit, die er zu beachten hat. Dass er die fixkosten des anderen hengstes ohenhin schon trägt übersieht er geflissentlich.
Bleibt die frage nach der kulanz - ?
Szenenwechsel.
Ein anderer züchter, ein anderer hengst, der selbe hengsthalter. Dieser züchter hat zwei stuten bei dem hengsthalter in arbeit, die eine inzwischen tragend, die andere nicht. Noch ein betriebsunfall, der in frage stehende hengst ist wg zweimaliger darmOP bis auf weiteres aus dem verkehr gezogen. Auch dieser züchter ist bereit den hengst zu wechseln. Auch hier fordert der hengsthalter den vollen aufpreis. Wir reden von etwa 150 euro mehrkosten.
Auch dieser züchter ist empört. Auch hier argumentiert der hengsthalter mit der wirtschaftlichkeit. Auch hier bleibt die frage nach der gebotenen kulanz und ob ihm der gute wille nicht deutlich mehr als 150 euro wert sein sollte - ?
noch ein szenenwechsel.
Wer sich heute irgendwo auf der welt ein auto mietet bekommt ganz selbstverständlich - und ganz ohne aufpreis - einen wagen der nächst höheren kategorie zur verfügung gestellt wenn die gebuchte klasse nicht verfügbar ist. Auch das ist betriebswirtschaft. Und sie scheint zu funktionieren, sonst wäre diese usance nicht weltweit verbreitet.
Völlig unabhängig davon wer von beiden (züchter oder hengsthalter) nun recht hat oder nicht (die frage stellt sich nicht im prüfungsfach betriebswirtschaft) hat der hengsthalter im ersten fall bereits ein eigentor geschossen: dieser züchter ist vergrätzt und wird in zukunft keine stute mehr zu diesem hengsthalter bringen. Dass das keine leere drohung ist will ich ihm gern glauben denn alternativen gibt es in erreichbarer nähe zu genüge.
Wäre es also rein betriebswirtschaftlich hier nicht sinnvoller gewesen einmalig ein auge zuzudrücken als mittel- bis langfristig nun ganz auf die stute verzichten zu müssen?
Oder sind die züchter einfach nur dreist und stur?
Der zweite züchter überlegt noch, die stute ist noch nicht wieder rossig.
Mir selber bot heute eine andere hengsthaltung in d folgendes an:
Wenn sie nach mitte juni zu einem unserer hengste wechseln und die stute nimmt nicht auf kostet sie das in diesem jahr gar nichts und sie fangen im nächsten jahr mit der vollen decktaxe von neuem an.
Eine gewitztes handling: so bietet man dem noch unentschlossenen ein schmankerl, funktioniert es, haben beide was davon, funktioniert es nicht, verliert keiner was dabei aber den züchter hat man -mehr oder weniger hoffnungsvoll- fürs nächste jahr schonmal an sich gebunden. Und guten willen hat man auch demonstirert. Ich gebe dieser hengsthaltung im prüfungsfach betriebswirtschaft schonmal eine eins.
Vielleicht sollte man den beiden züchtern diese hengsthaltung empfehlen?
Ein hengst rutscht vom phantom, prellt sich die rippen, ist vorübergehend aus dem verkehr gezogen. Tragisch genug, so ein betriebsunfall - und sicher eine schmerzhafte angelegenheit. Aber doch wohl nicht nur für den dirket betroffenen?
Der züchter der bis juni seine stute nicht von ihm tragend hatte guckt in die röhre - das nagebot doch auf TG des selben hengstes auszuweichen ist ungefähr so einzuschätzen wie einem lahmen als ersatz für seinen rollstuhl einen tretroller anzubieten. Funktioniert schon der frischsamen nicht (unternehmerisches risiko auf seiten des züchters) ist der wechsel auf TG als eher mal erfolglos einzuschätzen.
Bleibt der wechsel zu einem anderen hengst. Es gibt auch einen der in motorik und linienführung in frage käme - den nähme er wohl. Dann die aussage des hengsthalters, dass er den aber nur zum vollen aufpreis (wir reden von 600 - 700 euro mehr) haben kann.
Der züchter ist empört - das kann doch wohl nicht sein - bei allen kosten die er bereits hatte soll er jetzt auch noch den nicht verschuldeten wechsel mehr bezahlen?
Der hengsthalter argumentiert mit wirtschaftlichkeit, die er zu beachten hat. Dass er die fixkosten des anderen hengstes ohenhin schon trägt übersieht er geflissentlich.
Bleibt die frage nach der kulanz - ?
Szenenwechsel.
Ein anderer züchter, ein anderer hengst, der selbe hengsthalter. Dieser züchter hat zwei stuten bei dem hengsthalter in arbeit, die eine inzwischen tragend, die andere nicht. Noch ein betriebsunfall, der in frage stehende hengst ist wg zweimaliger darmOP bis auf weiteres aus dem verkehr gezogen. Auch dieser züchter ist bereit den hengst zu wechseln. Auch hier fordert der hengsthalter den vollen aufpreis. Wir reden von etwa 150 euro mehrkosten.
Auch dieser züchter ist empört. Auch hier argumentiert der hengsthalter mit der wirtschaftlichkeit. Auch hier bleibt die frage nach der gebotenen kulanz und ob ihm der gute wille nicht deutlich mehr als 150 euro wert sein sollte - ?
noch ein szenenwechsel.
Wer sich heute irgendwo auf der welt ein auto mietet bekommt ganz selbstverständlich - und ganz ohne aufpreis - einen wagen der nächst höheren kategorie zur verfügung gestellt wenn die gebuchte klasse nicht verfügbar ist. Auch das ist betriebswirtschaft. Und sie scheint zu funktionieren, sonst wäre diese usance nicht weltweit verbreitet.
Völlig unabhängig davon wer von beiden (züchter oder hengsthalter) nun recht hat oder nicht (die frage stellt sich nicht im prüfungsfach betriebswirtschaft) hat der hengsthalter im ersten fall bereits ein eigentor geschossen: dieser züchter ist vergrätzt und wird in zukunft keine stute mehr zu diesem hengsthalter bringen. Dass das keine leere drohung ist will ich ihm gern glauben denn alternativen gibt es in erreichbarer nähe zu genüge.
Wäre es also rein betriebswirtschaftlich hier nicht sinnvoller gewesen einmalig ein auge zuzudrücken als mittel- bis langfristig nun ganz auf die stute verzichten zu müssen?
Oder sind die züchter einfach nur dreist und stur?
Der zweite züchter überlegt noch, die stute ist noch nicht wieder rossig.
Mir selber bot heute eine andere hengsthaltung in d folgendes an:
Wenn sie nach mitte juni zu einem unserer hengste wechseln und die stute nimmt nicht auf kostet sie das in diesem jahr gar nichts und sie fangen im nächsten jahr mit der vollen decktaxe von neuem an.
Eine gewitztes handling: so bietet man dem noch unentschlossenen ein schmankerl, funktioniert es, haben beide was davon, funktioniert es nicht, verliert keiner was dabei aber den züchter hat man -mehr oder weniger hoffnungsvoll- fürs nächste jahr schonmal an sich gebunden. Und guten willen hat man auch demonstirert. Ich gebe dieser hengsthaltung im prüfungsfach betriebswirtschaft schonmal eine eins.
Vielleicht sollte man den beiden züchtern diese hengsthaltung empfehlen?


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