Ermitage Kalone

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  • Nickelo
    • 16.07.2024
    • 141

    #21
    Bachl-Freispring-Cup 2026
    Heuer waren am Samstag und Sonntag 71 3 - und 4- jährige Springpferde in Aktion. In den Ergebnislisten von Sonntag werden 22 Dreijährige und 35 Vierjährige geführt (Siehe Anhang). Wie sich zeigt, dominieren französisch und belgisch geprägte Abstammungen. Die Starterlisten zeigen auch, dass viele der Pferde ihre Heimat in Österreich haben ( a. 25%). Von den Bachl Hengsten stellten Vigino und Vigaro 5 Pferde, sowie Cullinan, Limbothello und Taycan je einen. Der Limbothello platzierte sich als 7. Ein echter Flummi ist der dreijährige I‘m a legend.
    Sehr viele der Pferde waren als verkäuflich ausgewiesen. Wer also sucht, kann sicher mit Bachls Kontakt aufnehmen, um ggf. weitergeleitet zu werden. Auf der Gestütsseite ist zudem der Abstammungskatalog mit den Ausstelleradressen online. Leider war an den Boxen nicht ersichtlich, um welches Pferd es sich jeweils handelte.
    Übrigens : Wer eine sehr gut springende Halbblutstute sucht, könnte sich die große Schimmelstute Istaphan Kakadu anschauen, die einen gleichwohl wachen wie energetischen und stabilen Eindruck hinterließ. Aus meiner Sicht wurde ihr Springen unterbewertet.
    Es war im Übrigen auch ein Trakehner Fuchshengst dabei mit einer Abstammung ohne die üblichen Namen, nämlich Lombardi - Argonaut -Luzifer.

    Der enge Aufbau der Springgasse führte heuer leider zu überraschend vielen Stangenkontakten und sogar Fehlern. Vor allem die überaus enge Kurve zu Beginn - für ein galoppierendes oder aufgeregtes Pferd schon fast eine Spitzkehre - brachte doch einige der jungen Pferde deutlich aus dem Gleichgewicht, so dass der Einsprung nicht immer gut getroffen wurde. Ein besonders schlaues Pferd entschied für sich, dass der Abstand zwischen Steil und Oxer zu eng sei und sprang den Oxer konsequent bis zur Endhöhe aus dem Trab - und er hätte noch höher gekonnt. Erwartungsgemäß zeigten sich am zweiten Tag einige müde, andere hatten an Erfahrung gewonnen.
    Die sehr netten und fachkundigen Kommentatoren lobten die Pferde insgesamt oft mit „man sieht, der will auf die andere Seite“. Sie scheuten sich auch nicht, Reitpferdepoints hervorzuheben oder das Sprungvermögen einzuordnen (z.b. „da kommt auch der Amateur ins ländliche S). Dass versucht wurde, die Pferde recht lang und ruhig vor die Richter zu stellen, gefiel mir gut, denn so konnte man ihr Gebäude und ihr Wesen recht gut erfassen. So mancher Kandidat erschien mir im Handling eher wild und/ oder im Rund mit den vielen Peitschenführern deutlich verwirrt.
    Am Samstag waren es aus meiner Sicht wenig Zuschauer mit sehr punktuellem Interesse. Erst zur Hengstschau wurde die Halle voll. Die turnieraktiven Hengste wurden von Emma Bachl gekonnt je nach Ausbildungsstand vorgeritten. Ihre Schwester Carla ließ oft die Charaktere der Hengste in ihren Erzählungen anschaulich werden. Die gesamte Veranstaltung wurde auf clipmyhorse aufgezeichnet und so kann bei Interesse nachgeschaut werden.


    Leider gab es heuer keine Dressurpferde. Eigentlich verstehe ich nicht ganz, dass sich hier nicht z.b. in der Münchner Umgebung ein Veranstalter mit einer schönen Halle findet.
    Für die etwas lange Mittagspause hätte ich mir durchaus noch einen kleinen Vortrag vorstellen können, wenn nicht zu irgendeiner Zuchtfrage vielleicht z.b. vom Futtermittel- Aussteller (der nicht einmal Leckerlie zum Kaufen dabei hatte …, Ts, ts )

    So ganz im Prinzip würde mich zudem interessieren, wie die Hengstschau des Gestütes Rödl in Tiefenbach läuft und wie dort der Zuspruch ist. Immerhin schreiben Rödls jeden Monat recht große Turniere auf ihrem Sandplatz aus (Springen bis S) und machen so vermutlich mehr Personen auf ihr Gestüt aufmerksam.
    Angehängte Dateien

    Kommentar

    • gapko48
      • 17.12.2022
      • 32

      #22
      Auf den Vorauswahlen in Vechta ,MS Handorf und Verden sind viele Ermitage Nachkommen gemeldet, mal abwarten welche Kandidaten die Zulassung erhalten und überzeugen können

      Kommentar


      • Calitha
        Calitha kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        War in Vechta auf der Vorauswahl. Die Ermitage waren größtenteils sehr leichte und schicke Pferde, mit größtenteils kleinen und/oder schmalen Hufen. Bewegungsmäßig sehr unterschiedlich, von gar keiner Bewegung bis ordentlich. Springen war leicht vom Boden weg, über den Rücken. Im allgemeinen waren aber wieder die meisten der Hengste leider am Sprung kaum beurteilbar, da sehr stark vorbereitet...

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