Wer deckt 2008 mit Quaterback?

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  • charly74
    antwortet
    @linaro
    Dominion vom Kempke Hof?

    Wir können ja mal per PM austauschen wo die Kleine hingegangen ist!

    @radbod

    Ist nicht ganz logisch was du sagst. Dann müßten ja alle Züchter nur die Väter von erfolgreichen Hengsten nutzen, oder? Wenn du ein Fohlen von Hohenstein willst, würdest du doch auch nicht von Caprimond decken lassen? Und so wie Titania schon sagt, die Mutterlinien sind ja auch nicht unerheblich in der Entscheidungsfindung.

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  • Romanze
    antwortet
    Ich persönlich würde Quaterman nicht so umbedingt nutzen, weil ich zahlreiche alte Brandenburger Züchter kenne, die meinen, er würde nicht wirklich schicke Pferde machen. Quaterback ist da natürlich die rumreiche Ausnahme. Na jedenfalls ist er bei den Züchtern, bei denen ich mich so informiert habe, weniger beliebt.

    Und als kleine Anmerkung am Rande: Ich habe ja keine Ahnung, wie ihr darauf kommt, dass Poesie und ich die gleichen Personen sind, aber ist es seit Neustem verboten, jemandem zuzustimmen und in meinem Fall einer guten Freundin Recht zugeben? Wir sind in der Beziehunhg halt einer Meinung, ihr seid ja auch einer Meinung und deshalb nicht gleich ein und die selbe Person. Eure Unterstellungen sind wirklich putzig...

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  • Titania
    antwortet
    Zitat von Radbod Beitrag anzeigen
    Es kommt aber keiner auf die Idee den Vater Quaterman zu benutzen, oder doch ?
    Ich deshalb nicht, weil ich gerade gerne die Gene der Mutterlinie von Quaterback haben wollte.

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  • Radbod
    antwortet
    Es kommt aber keiner auf die Idee den Vater Quaterman zu benutzen, oder doch ?

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  • Titania
    antwortet
    Zitat von Linaro3 Beitrag anzeigen
    Ah ha! So einfach ist das?
    Ihr könnt wirklich einem überdurchschnittlenen Vererber sprechen, anhand eines Fohlenjahrgangs? Ganz schön mutig!
    ...

    Wie viele Nachkommen muß man denn sehen?
    Wenn ich da an die paar Nachkommen bei vielen Shagya-Araber Hengsten denke... Da muß man auch entscheiden, muß man den haben oder eher nicht.

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  • Linaro3
    antwortet
    @charly, jep habe ich! Und wenn ich nicht gerade völlig falsch liege, weiß ich auch wo die junge Lady hingegangen ist!

    Ich hatte es letzte Saison mit Dominion versucht, leider ist meine Stute schon älter und noch nie die einfachste in Sachen "tragend werden" gewesen!

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  • charly74
    antwortet
    @ Linaro

    Danke für die Blumen

    Hast du sie in Verden gesehen? Welcher war denn dein auserwählter Jüngling?

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  • Oro Divino
    antwortet
    Quaterback

    Ich bin hinsichtlich auf QB auch sehr zuversichtlich. Normalerweise tendiere ich persönlich ja zu Trakehnern:-)) AAAAABER dieser Hengst hat es mir absolut angetan. In Kooperation mit einem Züchter www.sportpferde-angerer.at lasse ich eine French Kiss Stute mit QB heuer bedecken. Auch wenn ich seine Nachkommen noch nicht unterm Sattel gesehen habe, weiß ich das er der richtige ist.
    Mir ist auch völlig egal welche Farbe oder welches Geschlecht dabei rauskommt.
    Das ist absolut nicht wichtig.
    Darum stimme ich Charly und Titania zu.

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  • Linaro3
    antwortet
    charly74 in deinem Falle wirklich, kenne das Fohlen (Dunkelfuchsstute oder?), gratuliere!

    Ich nutze selbst auch Junghengste, auch mal den ersten Jahrgang! Versuche die Hengste dann aber möglichst genau zu kennen. Sprich Training, Pflaster, Körungsauftritt usw.! Da das zeitlich nur begrenzt machbar ist, schränkt sich der Junghengstkreis auch immer ein! Einige habe ich dann aufgrund bestimmter Merkmale, nicht ausgeschlossen aber auf der Warteliste. Ich schaue dann meist bei den Junghengsten auch sehr stark auf Pedigree und Stutenstamm. Und bei zwei der letzten Junghengstexperimente kannte ich Vater und Mutter recht genau, macht es einfacher mir Vorstellungen hinsichtlich der Vererbung zu machen.

    Und ich kann dich beruhigen, ich hatte dieses Jahr auf unserer (vererbungstechnisch) besten Stute auch einen Ossi-Junghengst! Leider wollte sie nicht tragend werden, man muss sich auch mal was trauen!

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  • charly74
    antwortet
    Ich kann deine Einstellung verstehen. Und wenn alle Züchter über den selben Hengst "herfallen" würden wäre es ja auch blöd. Aber es gibt zum Glück auch solche wie Titania und mich, die auch Junghengsten eine Chance geben und eben nicht erst warten wie die ersten Nachkommen unter dem Sattel sind. Und es macht sicher auch einen Unterschied ob ich für mich selbst ein Pferd nachzüchte oder gezielt zur Vermarktung. Was glaubst du was wir uns alles anhören mussten : Seid ihr bescheu... so einen jungen Ossihengst auf die gute Stute nehmen ... etc. Wir haben den Hengst vorher einmal an der Hand gesehen und ich wollte genau den für diese Stute, ich war überzeugt das dass passt. Die Rechnung ist ja auch aufgegangen..

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  • Linaro3
    antwortet
    Zitat von Titania Beitrag anzeigen
    Also ich lasse mir den Hengst sowieso von niemandem schlecht reden - ein Hengst, der im ersten Jahr 1/3 aller gefallenen Fohlen fürs Elite-Fohlenchampionat qualifiziert hatte, der ist egal ob in Hannover oder in Brandenburg für mich ein überdurchschnittlicher/guter Vererber.
    Ich habe mal die Nachzucht eines Hengstes angeschaut, um ihn selber für eine Stute einzusetzen, von über 50 Fohlen (alle auf einer Schau zu sehen) waren gerade mal 5 oder 6 überdurchschnittlich. Diesen Hengst stufe ich in die Rubrik "kein guter Vererber" ein, trotz guter Abstammung.
    Ah ha! So einfach ist das?
    Ihr könnt wirklich einem überdurchschnittlenen Vererber sprechen, anhand eines Fohlenjahrgangs? Ganz schön mutig!

    Es gibt Hengste, die einen starken ersten Jahrgang stellen und denen man mehr Beachtung schenkt (ist natürlich auch die Frage, wie definiert man "starker Jahrgang"?). Heißt aber doch noch lange nicht, dass das die guten Vererber sind? Irgendjemand sagte mal, unterm Sattel wird es entschieden und ich sehe gerade in letzter Zeit sehr viele Nachkommen eines Hengstes, der mal Siegerhengst war und dessen Fohlen zu Spitzenpreisen Auktionsplätze verließen, Fohlenchampionate gewannen, usw! Die Eindrücke unterm Sattel zeigen aber Tatsachen, die mich sehr nachdenklich machen in Bezug auf Dressurpferdeeigenschaften der Kinder im Remontealter.

    Zu dem Thema des Beitrags zurück, ich werde den Hengst zur Zeit nicht einsetzen, habe das Für und Wieder lange für mich abgewägt und bin zu dem Entschluss gekommen: "Ich bin jung, ich kann warten!", hat mir im obigen Beispiel auch schonmal geholfen! Für mich müssen die erstmal ins Reitpferdealter...

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  • Titania
    antwortet
    Also ich lasse mir den Hengst sowieso von niemandem schlecht reden - ein Hengst, der im ersten Jahr 1/3 aller gefallenen Fohlen fürs Elite-Fohlenchampionat qualifiziert hatte, der ist egal ob in Hannover oder in Brandenburg für mich ein überdurchschnittlicher/guter Vererber.
    Ich habe mal die Nachzucht eines Hengstes angeschaut, um ihn selber für eine Stute einzusetzen, von über 50 Fohlen (alle auf einer Schau zu sehen) waren gerade mal 5 oder 6 überdurchschnittlich. Diesen Hengst stufe ich in die Rubrik "kein guter Vererber" ein, trotz guter Abstammung.

    Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt auf unserer Fohlen von Quaterback. Und der Service vom Neustädter Landgestüt war auch hervorragend!

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  • charly74
    antwortet
    So, jetzt mal meinen Senf dazu.
    Wir hatten 2007 ein Stutfohlen von Quarterback. Ein ausgesprochen schönes und extrem bewegungsstarkes Tier, dazu freundlich und klar im Kopf. Wir haben sie in Verden bei der Eliteauktion für 12.500 Euro verkauft.
    Soviel zu dem Thema das die Fohlen nur in den neuen Bundesländern laufen. Und ich denke das der erzielte Preis für ein Fohlen eine Menge Geld ist. Wie oft kriegt man das?? Sie hätte bestimmt noch mehr gebracht, aber da der Hengst noch nicht überall so bekannt war waren die Käufer etwas zurückhaltend. Das wird dieses Jahr anders sein. Ich habe etliche Fohlen aus den unterschiedlichsten Stuten von Quaterback gesehen und es war nicht eine "Krampe" bei. Unsere Stute ist jedenfalls wieder tragend von ihm.
    Zuletzt geändert von charly74; 22.01.2008, 10:33.

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  • gin_tonic
    antwortet
    wenn ich nicht gerade ne dissertation abgegeben hätte, könnte ich grad glatt noch eine zum thema gespaltene persönlichkeiten in internet-foren verfassen...

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  • rooby94
    antwortet
    haben die auch auch was mit luckygirl/ ca...dingsbums zu tun?!?!

    romanze und poesie... absolut putzig!!!

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  • gin_tonic
    antwortet
    liebes romanze/poesie,

    da du dir hier in diesem topic schon selbst recht geben musst, scheint deine profilneurose recht ausgeprägt zu sein...

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  • Benjie
    antwortet
    ich für meinen teil kann nur den kopf schütteln über die art und weise wie hier vererber ausgewählt werden. kein fohlen in linen, kein fohlen über 15t €, die andern aus dem stamm machen auch nur nette fohlen und keine überflieger?
    man wartet nicht mal mehr bis sie unterm sattel sind, man bricht den stab über sie wenn sie nur nett sind.
    keiner stellt die frage: "was für stuten braucht der hengst? auf was muss ich bei der anpaarung achten?"
    warum fragt keiner nach seinem exterieur?

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  • Romanze
    antwortet
    Ich finde schon, dass Poesie Recht hat.

    Klar war Brandenburg bisher nicht das DAS Zuchtgebiet, zu dem alle mit ihren Oldenburgerstuten und was weiß ich nicht noch was gerannt sind, aber dennoch haben auch die Brandenburger sehr gute Stuten und Stämme, auf die sie sehr stolz sind.
    Zusagen, dass Quaterman etc. nur Stuten bekommen hätten, die von der Qualität nicht mit Hannover, Oldenburg etc. mithalten können ist einfach nicht wahr. Auch diese Hengste haben Stuten bekommen, die denen aus anderen Zuchtgebieten in nichts nach stehen.
    Zudem kommt es nicht umbedingt auf die Anzahl der Stuten an. Es kann ja wohl nicht sein, dass ein Hengst 400 Stuten pro Jahr decken muss, um eine Hand voll zustellen, die Aufsehen erregen. Nicht Quantität sondern Qualität muss das Stichwort sein.

    Zudem denke ich, dass ich verstehe, was Poesie sagen will. In 1. Generation ist gleichnahmige Stute und deren Stamm dahinter sehr verebungssicher, man siehe nur mal Poetin oder die Sama Hit Brüder. Danach flaut das Ganze allerdings schon wieder ab. Keiner kann mir erzählen, Samba Hit I würde keine guten Stuten bekommen und natürlich hat er auch gekörte Hengste, aber ein sensationeller Vererber ist er deshalb trotzdem nicht. Jetzt kommen wieder welche, die schimpfen von wegen "Samba Hit macht super tolle Pferde!" (die er ohne jeden Zweifel auch macht), aber deswegen macht er dennoch auch viele Pferde, die nicht so berauschend sind. Ich habe schon einige von dieser Sorte gesehen und da lag es nicht an den Müttern (Hengstmütter, St.pr.Stuten und Stuten, die selbst bis S-Dressur siegreich waren sowie eine erlesene Ahnentafel hatten).
    Samba Hit III z.B. war bei Schockemöhle aufgestellt, mehr Werbung als da kann ein Hengst ja wohl kaum bekommen, der Zulauf war also sicher nicht schlecht. Die Fohlen waren nett, teilweise auch sehr gut, aber keine Kracher dabei.

    Auch im Punkto unbefriedigender Erlös stimme ich Poesie zu. Ich habe einige Quaterbacks gesehen und von Hofverkäufen gehört, aber da ging es alles andere sensationell zu. Auch die Fohlen aus wirklich tollen Müttern brachten normale Preise, also zwischen 2.000 und max. 5.000 Euro.
    Ich habe mit einigen Züchtern gesprochen, die eben NICHT zufrieden waren.


    Natürlich kann man die Qualität eines Hengestes nicht an den Preisen festmachen, die seine Nachzucht auf Auktionen bringt, aber das war meiner Meinung nach auch nicht die Aussage, sondern viel mehr eine Anmerkung von Poesie.
    Heute kämpfen viele Züchtern ums nackte Überleben und da spielen nunmal die Preise, die Fohlen auf Auktionen etc. erziehlen, auch eine erhebliche Rolle. Wenn so ein wahnsinniger Run auf Quaterbackfohlen wäre, dann wären die sicher nicht so schleppend und zu so niedrigen Preisen über die Auktionen gegangen.


    Auch ich sage nicht, dass Quaterback kein tolles Pferd ist, im Gegenteil. Er ist ein absoluter Traumtyp und an Qualität wohl nicht zu übetreffen. Aber die 10er Noten vom BCH reichen eben nicht aus, um auch ein toller Vererber zu sein. Nehmt die Messer runter, Quaterback ist sicher ein sehr guter Vererber, auch Poesie hat nichts anderes gesagt. Dass seine Fohlen in Brandenburg super benotet wurden hat sie auch angemerkt.

    Ich sage nur, dass ein objektives Urteilen wichtig ist. Die rosa Brille sollte man mal für einen Moment abnehmen, um einen realistischen Blick auf das Geschehen zu werfen.
    Auch die Quaterbackfans hier sollten Kritik an ihrem Liebling vetragen können, denn keiner sagt, dass er schlecht ist oder sich schlecht vererbt.

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  • polarmaid
    antwortet
    @ goldkäfer Stimme Dir voll und ganz zu, diesselbe Aussage habe ich hoffentlich auch rübergebracht.

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  • Goldkäfer1
    antwortet
    wie kann man denn Quaterman mit Fidermark od. Sir Donnerhall vergleichen. Quaterman hat in seinem ersten Jahrgang ca. 25-30 Fohlen, wieviel hatte SD nochmal???
    Quaterback´s erster Fohlenjahrgang war fantastisch. Er lieferte fast ausnahmslos Prämienfohlen und bewegen konnten die sich, aber hallo. Die Fohlen waren meist aufgrund ihrer Bewegung in ner anderen Liga.
    Wusste garnicht das man die Vererbungsleistung eines Hengstes anhand der Auktionen (gerade in den Hochzuchtgebieten, wo Quaterback ja sooo viele Fohlen aus seinem ersten Jahrgang hatte) und vom Deutschen Fohlenchampionat ablesen kann. Es soll auch Züchter geben, die solche Veranstaltungen nicht nutzen.
    2007 war eine rege Nachfrage nach Quaterback-Fohlen aus dem in- und Ausland. Ich glaub die Züchter konnten sich nicht beklagen.
    Bei der Fohlenauswertung 2007 in Berlin-Brandenburg liegt er auch mit Abstand vorne.

    Schaut euch die Fohlen an und dann könnt ihr auch was zur Vererbung schreiben und bitte nicht die Relationen vergessen.

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