Grey Flanell
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Ein Gast antworteteIch schreibe das mal hier rein, da Gribaldi anscheinend keinen eigenen Thread hat. Gibt es noch irgendwo TG von Gribaldi?
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Ist vielleicht eine dumme Frage. Aber was meinst Du bitte mit schnell am Bein?
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Es war richtig, den Hengst bereits ungeprüft zu nutzen. Die Risiken waren in der Breite kalkulierbar. Er hat sich 3-j. überlegen, selbstbewußt, präsentiert und er ist ein Gribaldi. Dementsprechend hat er bei seiner HLP die Reiter an die Wand gespielt. Auch das, war zu erwarten. Mit dieser Prüfung wäre er wohl nie mehr genutzt worden, wenn es nicht den ersten, hervorragenden Jahrgang gegeben hätte. Gribaldis sind keine Amateurpferde. Sie sind oft genial, aber anspruchsvoll. Züchterisch interessant wird der Hengst, erst wieder, wenn seine Nachkommen 5/6 j. sind. erst dann ist erkennbar, wer sie bedienen kann. Solange gehört er auf die Longlist. Sollte sich der erste Jahrgang als empathisch erweisen, wäre Grey Flanell ein typisches Beispiel dafür, wie vererbungsstarke Hengste durch einen Prüfungszwang ausgebremst werden könnten. Das allein selig machende Mittel gibt es eben nicht.
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Genau, alle regen sich über junge Hengste und deren Nutzung auf.
Währen die altbewährten Hengste in jungen Jahren nicht genutzt worden, hätten sie wahrscheinlich die Kronjuwelen entfernt bekommen und wären als Reitwallach verkauft worden.
Man kann die nächsten zig Jahr in der Pferdezucht zwar noch auf altbewährtes oder TG zurückgreifen. Aber wenn das alle ist ? Dann gäbs ja keine nachgerückten jungen Hengste ( inzwischen dann altbewährte), weil die ja nie jemand wollte.
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Hat den eigentlich jemand beim Turnier auf Bonhomme gesehen? Nein?
ganz schön schnell am Bein ...Zuletzt geändert von Drenchia; 10.10.2015, 01:14.
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Ein Gast antworteteEbenfalls OT:
Ich tue mich auch schwer damit, wie schnell hier junge Hengste relativ vernichtend beurteilt werden.
Lasst doch die Nachkommen erstmal vier, fünf Jahre alt werden, dann sehen wir weiter. Vorher ist eine halbwegs belastbare Beurteilung der Vererbung gar nicht möglich.
Letztendlich kann es hier kein Junghengst wirklich recht machen.
Sind die Fohlen schick und überdurchschnittlich wird gemeckert, dass ein Fohlenmacher kein Reitpferdemacher ist.
Sind die Fohlen normal oder vielleicht sogar unauffällig, ist es auch nicht recht, dann ist das gute Tier "kein Vererber".
Abwarten, beobachten, froh sein dass es Züchter gibt die das Risiko einer unbekannten Größe in der Vererbung nicht scheuen, sonst würden wir nämlich nie was über die Vererbungsleistung der jungen Hengste erfahren.
(Speziell zu Finest bzw. zur Nachzucht habe ich übrigens von einem guten Bekannten, der selbst schon GP-Pferde gezogen hat, gänzlich andere Ansichten gehört als die von wilabi beschriebenen; den haben die bei WM vorgestellten Fohlen sehr begeistert.)Zuletzt geändert von Gast; 23.06.2015, 15:58.
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Ich würde dieses "allgemeine Herunterputzen" der schwarzen Newcomer hier ungern so im Raume stehen lassen. Beispielsweise Cadeau Noir (für mich ein absoluter Traum - sowohl bewegungstechnisch als auch vom Interieur her) habe ich jetzt mehrfach live gesehen. Zugegebenermaßen konnte er sich unter Frederic Wandres deutlich besser und entspannter präsentieren als unter anderem Reiter, aber... bei uns sehr gute, typvolle, bewegungsstarke Fohlen mit top Charakter. Er hat hier bislang als Vererber restlos überzeugt, ehrlich. Bei zwei Hengstanwärtern wird sich in 2 Jahren zeigen, ob die Körkommission das auch so sieht, ich glaube jedenfalls daran - das Potential haben sie.
Dann Finest...für mich ein absoluter Veredlerhengst, der nicht nur seine Fohlen sehr einheitlich vom Typ her "stempelt", sondern ihnen auch Grundgangarten und Interieur vom Feinsten mitgibt. Auf der Nachzuchtschau des WM-Gestütes am 14.6.2015 waren über 70 Fohlen von Fantastic und Finest zu bestaunen, ich hätte nicht in der Haut der Richter stecken wollen - sowas von einheitlich top Qualität (ich hab noch nie so viele sehr gute Fohlen auf einem Haufen gesehen). Und das ist es doch, was wir wollen. Finest hatte für mich einen Einstand nach Maß und wurde den hohen Erwartungen mehr als gerecht.
Grey Flanell ist zwar ein schicker, bewegungsstarker Typ, war aber irgendwie nie so richtig meine Kragenweite. Er schien charakterlich recht "dominant" zu sein, nicht immer sehr umgänglich. Deshalb stand und steht er auch nicht auf meiner Kandidaten-Liste.
Für die Deckhengste selbst ist letztlich immer das Management entscheidend - hier werden die Weichen gestellt. Das sagt aber noch nichts über die Vererbungskraft aus...
LG Sportschecke
www.sportschecken.de
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...wobei das bei Grey Flanell ja auch immer noch zutreffen kann. Aber das beurteilt man vielleicht besser in 3 Jahren relativ sicher. Und dafür hat er weiss Gott bei den "Zockern" erst mal genug Stuten gehabt.Zitat von Rübchen Beitrag anzeigenAber irgendwie beschleicht mich wirklich das Gefühl, dass die Idee, gerade beim ersten Fohlen, auf bewährte Vererber zurückzugreifen, vielleicht doch nicht so unklug ist.
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Ich gestehe, dass mich Grey Flanell seinerzeit in Vechta auch wirklich in seinen Bann gezogen hat. Aus zeitlichen Gründen habe ich aber derzeit keine Live-Bilder gesehen - weder vom Hengst noch von seinen Fohlen. Aber irgendwie beschleicht mich wirklich das Gefühl, dass die Idee, gerade beim ersten Fohlen, auf bewährte Vererber zurückzugreifen, vielleicht doch nicht so unklug ist.
Es liegt mir fern das Management oder den Hengst zu "verteufeln". Aber die Zucht ist eh mit so vielen Unbekannten gespickt, da hilft es zumindest mir persönlich doch sehr weiter, wenn ich bei der Auswahl des Hengstes einigermaßen sicher sein kann, dass er rittige, amateurtaugliche Nachkommen macht.
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Du meinst Cadeau Noir ? Dem sass sogar Falk Rosenbauer im Nacken.Zitat von Sylvia65 Beitrag anzeigenDer Reiter formt das pferd ..., würde nicht immer gleich über das pferd schimpfen. Eher vielleicht das Management überdenken ...., einem 2 Ten bonhomme hengst in der selben prüfung hat es noch schlimmer erwischt. Ist wahrscheinlich auch wieder der schlimme Charakter ???? Wohl er nicht !
Das muss nicht heissen, das der Charakter schlecht ist. Nur: Die Zucht von Leistungspferden ist zu allererst abhängig von der Veranlagung zwischen den Ohren - nicht von der Farbe oder spektakulären Grundgangarten. Und am Ende muss die Frage erlaubt sein, was uns diese Hengste am Ende für die Sportpferdezucht mit der Breite ihrer Nk liefern - neben spektakulären Fohlen(verkäufen) in den ersten 2 Jahren. Die Wahrscheinlichkeiten sagen: Nicht viel !
Es sei darauf hingewiesen, dass es andere Hengste gibt, die an der Stelle "planmässig liefern".
Quantensprung - Vater Grand-Prix-Pferd, Muttervater Grand-Prix-Pferd, hocherfolgreicher Mutterstamm-. Der schüttelte die BC-Quali mit einer relativ unbekannten Reiterin (Vera Nass) aus dem Ärmel. Das war auch eine Frage von Wahrscheinlichkeiten.
So züchten halt die Holländnder - und sind so auf den internationalen Plätzen und in der Vermarktung ständig auf dem Vormarsch.Zuletzt geändert von wilabi; 23.06.2015, 08:42.
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Der Reiter formt das pferd ..., würde nicht immer gleich über das pferd schimpfen. Eher vielleicht das Management überdenken ...., einem 2 Ten bonhomme hengst in der selben prüfung hat es noch schlimmer erwischt. Ist wahrscheinlich auch wieder der schlimme Charakter ???? Wohl er nicht !
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.... genau immer mal langsam mit den jungen Pferden :-) Ich habe ihn noch nicht eingesetzt bin aber nicht abgeneigt von dem Burschen grade wenn ich die Nachzucht ringsum sehe !!! da sind einige Sahnestücke dabei die tip top im Umgang sind :-)
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Jack sparrow hieß der glaub ichZitat von polarmaid Beitrag anzeigen@fanniemae meinte diesen Johnson Sohn, der in Marbach gekört war...mir fällt aber auch der Name nicht mehr ein....
@wilabi TOP Beitrag !!! Sent from my iPhone using Forum Runner
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@fanniemae meinte diesen Johnson Sohn, der in Marbach gekört war...mir fällt aber auch der Name nicht mehr ein....
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Daaas ist eine guuute Frage .....Zitat von mdma Beitrag anzeigenWarum wurde der denn als "handicapped" überhaupt gekört?
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Warum wurde der denn als "handicapped" überhaupt gekört?Zitat von fanniemae Beitrag anzeigengelungener beitrag, treffend formuliert.
wobei ich livaldon aussen vor liesse, der ist in der tat durch sein exterieur benachteiligt und wäre vielleicht in einer separaten handicapped klasse besser aufgehoben ...
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Das schwarze Hengstchen Van Vivaldi steht im Stall von Tinne Wilhemsson und hat sich gerade für die Dressurpferde WM in Verden qualifiziert.
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