Mein erstes DAS PFERD besitze ich nun seit genau 17 Jahren. Ich war 9 Jahre alt (in wenigen Monaten sollte ich 10 werden) und als ich 5 Jahre alt war versprachen mir meine Eltern (endlich), dass ich mit 10 ein Pferd bekommen würde. Mit 4 durfte ich endlich mit dem Voltigieren beginnen und immer mal wieder durfte ich an geführten Ausritten oder auch 2 Mal an Reiterferien teilnehmen.
Dann habe ich mit der Pferdesuche natürlich rechtzeitig begonnen - ich wollte das Pferd ja pünktlich zum Geburtstag bekommen.
Also durchblätterte ich jede Woche die Sperrmüll, als dann ein Stallbesitzer und Hobbyhändler von Pferden aus Tschechien 2 sich gut anhörende Pferde (nicht zu jung, brav und nicht zu teuer) anbot der außerdem noch nur 10km entfernt war. Meine Mutter rief an und am nächsten Tag besichtigten wir.
Und der kräftige, 155cm große Fuchs ohne Papiere, geschätzt auf 10 Jahre begeisterte mich sofort.
Ich hatte ja überhaupt keine Pferdeerfahrung und wie schön die Gänge mancher Pferde sein konnten wusste ich nicht, von Anlehnung etc. hatte ich keine Ahnung. Aber einfach nur sein Blick und wie toll es war auf ihm nur mit Trense, ohne Sattel in der kleinen Halle Schritt zu reiten und einfach wie er war, machte mich süchtig.
Dem anderen ausgeschriebenen Pferd würdigte ich keinen Blick mehr. Und auch dazu sich am nächsten Tag noch woanders eine brave Haffistute anzuschauen musste ich schwer überredet werden.
Für mich stand noch am nächsten Tag fest: Den knubbeligen Fuchs mit der großen, breiten Blesse und der gewellten Mähne oder keinen.
Wir einigten uns darauf, dass er bis zu meinem Geburtstag dort stehen bleiben würde und ich jeden 2. Tag Reitunterricht von einer Reitlehrerin vor Ort auf ihm bekam, so dass ich dann ein paar Monate später ohne dass meine Eltern Angst haben müssen mit ihm ins Gelände kann.
... ein wenig anders kam es aber, mir machte der Unterricht so viel Spaß, dass die Reitlehrerin auch später noch mir auf einer Wiese auf dem Bauernhof unterricht gab und ich 1 Jahr später meine ersten Reiterwettbewerbe, dann Spring-Reiter-Wettbewerbe startete und dann sogar mein kleines Reitabzeichen machte.
Mein Fuchs konnte eigentlich nichts Dressurmäßiges, war in der Tschechei nur im Gelände geritten worden und gefahren worden.
Aber er lernte das alles ganz willig mit mir zusammen ... und natürlich mit meiner Reitlehrerin.
Er ist einfach etwas ganz Besonderes. Er war nie ein begabtes Pferd und hat aber durch seinen guten Charakter vieles wett gemacht. Er ist immer über alles gesprungen, obwohl er das nie mit jemanden der richtig reiten konnte gelernt hatte.
Er hat so perfekt auf meine Stimme gehört, ich habe ihn als Handpferd mitgenommen in jeder Gangart. Und manchmal war er richtig frech, so dass er einmal im Frühjahr beim alleine aus dem Hänger rückwärts laufen bevor ich seinen Strick greifen konnte auf die nächste grüne Koppel lief ... und jedes Mal bevor ich ihn fassen konnte trabte er wieder ein paar Meter weiter ... er wurde nicht hektisch, galloppierte nicht davon, zeigte mir einfach, dass er doch am längeren Hebel sitzt und nur aus reiner Güte mir immer alles recht macht.
Er steht schon sein ganzes Leben lang im gleichen Stall und im Sommer auf von uns gepachteten Wiesen ganz nah an unserem Haus.
Und auch wenn er in den Sprunggelenken Spat hat, so dass man ihn seit 5 Jahren überhaupt nicht mehr reiten kann, so sieht man ihm die Lebensfreude noch an, er spielt und steigt noch mit den anderen, galoppiert und bockt und freut sich immer, wenn er doch mal wieder mit in die Reithalle darf um sich dort zu wälzen und herumzutoben.
Weil ich aber einmal auch ein unverbrauchtes Pferd haben wollte, bei dem nichts versäumt wurde und dem von Anfang an nur das Beste geboten wurde, kaufte ich im Januar vor 8 Jahren mein jetziges DAS PFERD - er war Absetzer und ich kenne ihn seit der Geburt.
Im ersten Jahr war ich doch etwas skeptisch, ob er vom "zwischen-mensch-pferdlichen" ein Ersatz für mein Füchschen sein kann, aber nach und nach hat sich unsere Beziehung immer mehr verstärkt, so dass ich ihn problemlos einreiten konnte, er immer vertrauensvoll überall hinläuft wo ich möchte (auch wenn er fast vor Anst zittert und sein kleines Herzchen tief in die Hose gerutscht ist) und er einfach immer super anständig ist und mir alles nur recht machen möchte.
Er ist vom Charakter her ganz ganz anders - mein Fuchs ist der Fels in der Brandung und mein "Kleiner" ein "nervöser Duckmäuserich".
Aber ebenso liebenswert wie mein Alter und auf eine ganz andere Weise lustig und frech. Eben auf eine feinere und zartere Art.
Dann habe ich mit der Pferdesuche natürlich rechtzeitig begonnen - ich wollte das Pferd ja pünktlich zum Geburtstag bekommen.
Also durchblätterte ich jede Woche die Sperrmüll, als dann ein Stallbesitzer und Hobbyhändler von Pferden aus Tschechien 2 sich gut anhörende Pferde (nicht zu jung, brav und nicht zu teuer) anbot der außerdem noch nur 10km entfernt war. Meine Mutter rief an und am nächsten Tag besichtigten wir.
Und der kräftige, 155cm große Fuchs ohne Papiere, geschätzt auf 10 Jahre begeisterte mich sofort.
Ich hatte ja überhaupt keine Pferdeerfahrung und wie schön die Gänge mancher Pferde sein konnten wusste ich nicht, von Anlehnung etc. hatte ich keine Ahnung. Aber einfach nur sein Blick und wie toll es war auf ihm nur mit Trense, ohne Sattel in der kleinen Halle Schritt zu reiten und einfach wie er war, machte mich süchtig.
Dem anderen ausgeschriebenen Pferd würdigte ich keinen Blick mehr. Und auch dazu sich am nächsten Tag noch woanders eine brave Haffistute anzuschauen musste ich schwer überredet werden.
Für mich stand noch am nächsten Tag fest: Den knubbeligen Fuchs mit der großen, breiten Blesse und der gewellten Mähne oder keinen.
Wir einigten uns darauf, dass er bis zu meinem Geburtstag dort stehen bleiben würde und ich jeden 2. Tag Reitunterricht von einer Reitlehrerin vor Ort auf ihm bekam, so dass ich dann ein paar Monate später ohne dass meine Eltern Angst haben müssen mit ihm ins Gelände kann.
... ein wenig anders kam es aber, mir machte der Unterricht so viel Spaß, dass die Reitlehrerin auch später noch mir auf einer Wiese auf dem Bauernhof unterricht gab und ich 1 Jahr später meine ersten Reiterwettbewerbe, dann Spring-Reiter-Wettbewerbe startete und dann sogar mein kleines Reitabzeichen machte.
Mein Fuchs konnte eigentlich nichts Dressurmäßiges, war in der Tschechei nur im Gelände geritten worden und gefahren worden.
Aber er lernte das alles ganz willig mit mir zusammen ... und natürlich mit meiner Reitlehrerin.
Er ist einfach etwas ganz Besonderes. Er war nie ein begabtes Pferd und hat aber durch seinen guten Charakter vieles wett gemacht. Er ist immer über alles gesprungen, obwohl er das nie mit jemanden der richtig reiten konnte gelernt hatte.
Er hat so perfekt auf meine Stimme gehört, ich habe ihn als Handpferd mitgenommen in jeder Gangart. Und manchmal war er richtig frech, so dass er einmal im Frühjahr beim alleine aus dem Hänger rückwärts laufen bevor ich seinen Strick greifen konnte auf die nächste grüne Koppel lief ... und jedes Mal bevor ich ihn fassen konnte trabte er wieder ein paar Meter weiter ... er wurde nicht hektisch, galloppierte nicht davon, zeigte mir einfach, dass er doch am längeren Hebel sitzt und nur aus reiner Güte mir immer alles recht macht.
Er steht schon sein ganzes Leben lang im gleichen Stall und im Sommer auf von uns gepachteten Wiesen ganz nah an unserem Haus.
Und auch wenn er in den Sprunggelenken Spat hat, so dass man ihn seit 5 Jahren überhaupt nicht mehr reiten kann, so sieht man ihm die Lebensfreude noch an, er spielt und steigt noch mit den anderen, galoppiert und bockt und freut sich immer, wenn er doch mal wieder mit in die Reithalle darf um sich dort zu wälzen und herumzutoben.
Weil ich aber einmal auch ein unverbrauchtes Pferd haben wollte, bei dem nichts versäumt wurde und dem von Anfang an nur das Beste geboten wurde, kaufte ich im Januar vor 8 Jahren mein jetziges DAS PFERD - er war Absetzer und ich kenne ihn seit der Geburt.
Im ersten Jahr war ich doch etwas skeptisch, ob er vom "zwischen-mensch-pferdlichen" ein Ersatz für mein Füchschen sein kann, aber nach und nach hat sich unsere Beziehung immer mehr verstärkt, so dass ich ihn problemlos einreiten konnte, er immer vertrauensvoll überall hinläuft wo ich möchte (auch wenn er fast vor Anst zittert und sein kleines Herzchen tief in die Hose gerutscht ist) und er einfach immer super anständig ist und mir alles nur recht machen möchte.
Er ist vom Charakter her ganz ganz anders - mein Fuchs ist der Fels in der Brandung und mein "Kleiner" ein "nervöser Duckmäuserich".
Aber ebenso liebenswert wie mein Alter und auf eine ganz andere Weise lustig und frech. Eben auf eine feinere und zartere Art.



beschlossen meine Eltern, dass es Zeit sei für mich ein Großpferd zu suchen(Wie Recht sie hatten, armes Pony). Ich wollte: Springpferd > 170 cm > 5 Jahre und am liebsten dunke. Geworden ist es eine gerade angerittene Fuchsstute mit Dressurabstammung und Dackelbeinen, die in ihrem Lebenm die 159 nie geknackt hat. Zum Springen hatte sie keine Lust, aber Dressur das war ihr Ding.... Nur nicht meins... Störte sie aber nicht, meine Eltern auch nicht, also musste das Kind da durch. Durch sie habe ich Spaß an der Dressur gefunden und sie ohne Fremdberitt von E - zu MB Erfolgen geritten. Dann durfte sie in die Zucht, drei Ihrer Töchter habe ich bereits geritten, sind alle genau so wie sie. Und im nächsten Jahr bekomme ich ein Ponyfohlen aus ihr, hoffentlich, die nächste Generation.
, schmiss sie mich achtkantig in den Dreck, nachdem sie mich vorher beim Satteln zärtlich beknabbert hat und mich bereitwillig aufsitzen ließ (sie war sehr groß für mich Gartenzwerg mit 1,75m Stck.) und ich fühlte mich wohl auf ihr, bis zur Rodeoeinlage. Nunja, ich hatte lediglich versucht, anzugaloppieren, da flippte sie aus. Meinen geprellten Hintern massierend, stieg ich nach ein paar Minuten wieder auf und ließ sie für den Rest der Stunde einfach nur Schritt gehen. Das kannte sie, da blieb sie ruhig.
. Dies sollte nun erstmal anders werden. Ich adoptierte also Laetitia, ließ mir von Privatpferdebesitzern das korrekte Longieren beibringen und bat um die Erlaubnis, während der Ferien morgens die "neue Braune, die immer alle abwirft", mal an die Longe nehmen zu dürfen. Ich bekam grünes Licht (zwar mit Stirnrunzeln vom Vorstand "was soll das denn bringen? Ist doch nur ein Schulpferd!
) und legte los. Morgens um sieben, weil da die Halle noch frei war.



, oder wurden aufgefordert das Viereck doch bitte wieder zu verlassen.Sie wurde nie richtig im Springen ausgebildet. Meisterte bei einem Lehrgang bei Karsten Huck immerhin kleine E und A Parcoure, trotz mir im Sattel. Vielleicht wird das Fohlen ja ein Parcoursgott?
kann ich auch was beitragen:
Ihm zuliebe bin ich von Westernreiten (was ihm nicht lag) auf Dressurreiten umgestiegen und habe mich mit ihm zusammen bis auf M Niveau hochgearbeitet. Nun ist er 22 und immer noch bei mir. Dressurmäßig lassen wirs inzwischen etwas ruhiger angehen. Aber im Gelände ist er immer noch frisch und munter und gelegentlich eine Lektion zu reiten hält ihn im Hallentraining bei Laune.
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