Hallo!
Durch Collin's Thread, den ich an dieser Stelle nicht entfremden will, ist mir wiedermal aufgefallen, wieviele doch schon ein Pferd auf grausame Weise verloren haben.
Irgendwann lernt man ja, damit umzugehen, aber inwieweit hat Euch das geprägt?
Ich habe festgestellt, dass ich deutlich rationaler im Umgang mit meinem neuen Pferd bin, als ich mit seinem Vorgänger war. Heisst, ich würde glaub ich nie wieder so mein Herz an ein Pferd hängen.
Zum anderen bin ich deutlich vorsichtiger und kritischer geworden, was das allgemeine Management anbelangt. Böden, Futter, Vorsorge... vorher hab ich 2mal hingeschaut, ob alles ok ist, heute 5mal.
Ich geniesse die schönen Momente deutlich mehr als früher und kann mit Rückschlägen in der Ausbildung deutlich besser umgehen, weil ich weiß, dass man von heute auf morgen ganz andere Probleme bekommen kann als eine missglückte Traversale. Und, dass es auch ganz schnell ganz vorbei sein kann.
Wie ist das bei Euch?
Durch Collin's Thread, den ich an dieser Stelle nicht entfremden will, ist mir wiedermal aufgefallen, wieviele doch schon ein Pferd auf grausame Weise verloren haben.
Irgendwann lernt man ja, damit umzugehen, aber inwieweit hat Euch das geprägt?
Ich habe festgestellt, dass ich deutlich rationaler im Umgang mit meinem neuen Pferd bin, als ich mit seinem Vorgänger war. Heisst, ich würde glaub ich nie wieder so mein Herz an ein Pferd hängen.
Zum anderen bin ich deutlich vorsichtiger und kritischer geworden, was das allgemeine Management anbelangt. Böden, Futter, Vorsorge... vorher hab ich 2mal hingeschaut, ob alles ok ist, heute 5mal.
Ich geniesse die schönen Momente deutlich mehr als früher und kann mit Rückschlägen in der Ausbildung deutlich besser umgehen, weil ich weiß, dass man von heute auf morgen ganz andere Probleme bekommen kann als eine missglückte Traversale. Und, dass es auch ganz schnell ganz vorbei sein kann.
Wie ist das bei Euch?

zu dem Zeitpunkt ist mir dann klar geworden, dass ich doch ziemlich an meiner Stute hänge, ich war einfach nur panisch und hab direkt Rotz und Wasser geheult. Mein Freund musste mich dann zur Weide fahren, wo ich dann 2 ganz normal grasende Pferde vorfand
Da hatte sich der Weidekumpel entschieden, ein Nickerchen zu machen. Trotzdem war ich den ganzen Tag durch den Wind. Für ein Tier entscheiden könnte ich mich übrigens auch nicht. Na klar ist ein Hund bzw. für mich eine Katze ein viel präsenteres Familienmitglied, trotzdem gehört mein Pferd auch dazu. Ja, es ist ein Pferd, und ja, sie ist glücklich in ihrer Herde, aber sie ist auch eine, die komisch wird, wenn ich nicht da bin. Da ich auch so ein "Kontrollfreak" bin, versuche ich gerade etwas entspannter an alles heranzugehen. Es ist schwer, weil ja nicht nur die Liebe zum Tier da dranhängt, sondern auch der Wunsch nach Erfolg. Ein Pferd ist eben nicht nur ein geliebtes Tier wie ein Hund, sondern auch ein Sportpartner in den man oft einiges an Hoffnung setzt, und wenn dann diese Hoffnung unerfüllt bleibt, ist das ein zusätzlicher Rückschlag, der es schwer macht, den Verlust des Tieres, bzw. auch teilweise nur den Verlust der Belastbarkeit so zu verarbeiten, dass man aus der Erfahrung gestärkt hervorgeht.


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