Langfristige Erfahrung nach Kolik-OP
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Nehme alles zurück!
Mein Pferd muss doch blieben. Habe gerade die schlechte Nachricht bekommen...
Der Dickdarm ist aufgegast und der Kot ganz trocken und hart. Allgemeinzustand soll noch schlechter geworden sein.
Sie müssen das jetzt erst mal in den Griff kriegen.. also abwarten
Sie ist jetzt bereits 14 Tage in der Klinik und hat auch noch Fäden drin, die dann aber mit der Zeit abfallen werden (laut TA).
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das mmit dem bauch hochziehen und ab und an schmerzen haben , ist ok. man muß sich vor augen halten, dass das ziemlich viel durchgeschnitten und manipuliert wurde. das tut auch danach weh. bei meiner stute (Bauch-OP , aber keine Kolik-OP) wurden die schmerzmittel nach 7 tagen abgesetzt, kurz bevor ich sie nach hause geholt habe. in der klinikwaren sie traurig, weil sie schon wieder ging, weilsie so lieb war und sich super behandeln ließ, ich habe aber gemerkt, dass sie zu hause erst deutlich aufgeblüht ist, in normaler umgebung , normalem tagesablauf und wieder "richtig" futter. mein nachsorgeplan sah wie der eines kolikers aus, daher denke ich, dass man das vergleichen kann.
die OP war im März, richtig gut sah sie erst wieder ende sommers aus, so lange hat sie gebraucht, um wieder mit wiese und bewegung gewicht und muskulatur aufzubauen. im nächsten winter (c.8-9 monate nach der OP) hatten wir noch mal ne phase, wo sie sich sehr ungern an der narbe berühren ließ und scheinbar schmerzen hatte. ich habe sie dann akupunktieren lassen und das hat den durchbruch gebracht. da ist sie nochmal richtig aufgeblüht.
so wie ich deinen letzten Post gelesen habe, wurde die narbe nur geklammert. dann ist es wohl normal, dass sich immer mal wieder wundwasser bildet, was dann ausgestrichen werden muß (die beule, die du meintest).
bzgl. der Halsvene muß man abwarten , wie es sich entwickelt, aber da solltest du die nächste zeit immer ein auge drauf haben. wenn der kopf sehr geschwollen ist, kann es auch sein, dass dein pferd deshalb matt ist. das hatte ein früheres pferd bei uns im stall, der war in sochen situationen auch sehr verhaltensverändert. die besi meinte, der TA hätte gesagt, es sei mit kopfschmerzen vergleichbar.
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Meine durfte nach einer Woche nach Hause. Die ersten Tage war sie schon auch noch recht zahm und die Schwellung (Ödem) an der Naht war auch noch eine Weile sehr deutlich. Der Bauch sieht auch bis heute, nach 2,5 Monaten immer noch nicht ganz "normal" aus, ich denke, das dauert einfach, bis sich die Narbe so weit zurückgebildet hat, bis man gar nix mehr sieht. Schmerzmittel bekam ich auch noch für ein paar Tage mit, bei ihr hat man aber nach dem Absetzen keinen Unterschied im Verhalten gemerkt.
Ich bin inzwischen bei einer halben Stunde führen, ich nehme sie als Handpferd mit ins Gelände, das klappt ganz prima. Inzwischen haben wir auch wieder 570 Kilo erreicht. ( Ist ein sehr schwerfuttriges, hoch im Blut stehendes Pferd, das immer wieder zu dünn ist, zum Vergleich: Im Mai, also vor der Kolik-Op die Anfang Juli war, wog sie 560 Kilo. Insofern bin ich also zufrieden, aber bis zu den 600 ist noch ein Stück Weg...)
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Morgen darf ich sie nach Hause holen.. aber immer noch mit einem etwas ungutem Gefühl.
Fr. Sa. und So. ging es ihr wirklich gut und machte auf mich einen wachen , zufriedenen und aufmerksamen Eindruck. Gestern war sie dagegen wieder so abweisend, Appetitlos und stand traurig in ihrer Ecke. Sie zog auch immer mal wieder den Rücken hoch und jede Bewegung schien ihr unangenehm...
Auch war wieder eine Schwellung links und rechts neben der Narbe entstanden. Die war übers Wochende komplett verschwunden. Ist das normal das das wiederkommt?
Habe dann erfahren das sie ihr das Schmerzmittel abgesetzt haben. Was sie dann Natürlich wieder verabreicht haben. Die Klammern wurden dann in meinem Beisein gezogen. Heute war sie noch nicht besser drauf. Sie tut mir sooooo leid! Wollte dann heute nochmal den Entzündungswert gemessen haben. Lag mit 11000 schon im leicht erhöhten Bereich. Die Ärzte sehen dabei aber keinen Grund sie nicht nach hause zu lassen. Mein TA bekommt den Klinikbericht, damit er Bescheid weiß wenn ich ihn rufe. Falls es schlimmer wird müsste ich dann eben wieder kommen in die Klinik.. hoffe sie erholt sich Zuhause besser!
Wäre auf jedenfall trotz der Trombose dann wieder voll belastbar.
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Okay, danke für den Tipp! Werde ich auf jedenfall beachten.Zitat von Charly Beitrag anzeigend.h es ist zu einem kompletten Verschluß der vene gekommen? wenn ja, ist das ziemlicher mist.
ich kenne es, dass man versucht, durch heparin das ganze möglichst gut zum abheilen zu bekommen.
wenn die vene zu bleibt, richte ich mal drauf ein, dass dein pferd zukünftig, wenn es den ganzen tag grast = kopf unten, vermutlich einen recht geschwollenen kopf abends haben wird. gerade im sommer kann das ganze schon recht monströse ausmaße annehmen.
und man sollte versuchen, in zukunft die rechte halsvene in ruhe zu lassen., um dort nciht auch noch einen verschluß zu provozieren. sprich, mal sollte mit seinem TA des vertrauens eine andere vene für intavenöse injektionen suchen (z.b. bauchvene)
Oh man, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Also das es langfristige "Folgen" hat. Darüber hat der Arzt nämlicht nichts gesagt
Die linke Kopfseite ist ja schon seit fast 3 Tagen angeschwollen...würde ihr das am liebsten jetzt schon ersparen
aber mir wird immer nur gesagt abwarten und Blutverdünner. Meinst du ich kann in Klinik fragen, ob ich ihr Heparinsalbe auf die Stelle auftragen kann?
Ist so ein Pferd denn dann weiterhin ganz normal belastbar/reitbar?
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d.h es ist zu einem kompletten Verschluß der vene gekommen? wenn ja, ist das ziemlicher mist.
ich kenne es, dass man versucht, durch heparin das ganze möglichst gut zum abheilen zu bekommen.
wenn die vene zu bleibt, richte ich mal drauf ein, dass dein pferd zukünftig, wenn es den ganzen tag grast = kopf unten, vermutlich einen recht geschwollenen kopf abends haben wird. gerade im sommer kann das ganze schon recht monströse ausmaße annehmen.
und man sollte versuchen, in zukunft die rechte halsvene in ruhe zu lassen., um dort nciht auch noch einen verschluß zu provozieren. sprich, mal sollte mit seinem TA des vertrauens eine andere vene für intavenöse injektionen suchen (z.b. bauchvene)
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Juhuuu, gute Nachricht!!!
Wenn am We nichts vorfällt, darf sie Anfang nächster Woche nach Hause! :-)
Klar, das mit der Vene ist echt beschissen, aber wir müssen das Beste daraus machen.
Sie wird mit Blutverdünner behandelt , solange bis sich der Körper durch neue Ersatzvenen erholt hat. Muss den Zustand auch ambulant weiterhin überprüfen lassen.
Freue mich schon sooo auf den Tag, wenn sie wieder zu Hause ist
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Oh Luna, auch das noch! Kann leider keinerlei Senf dazugeben, möchte nur sagen, ich hoffe, dass dein Pferd wieder gesund wird und drücke dir Daumen!
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An der linken Seite waren lediglich die Kanüle zur Vorbereitung der op. Danach hatte sie ausschließlich rechts den Katheter.
Es hat sich leider eine Trombose gebildet
die gesamte Vene ist angeschwollen und auch dir linke Gesichtshälfte, wegen des Blutrückflussses... Daher habe ich die Sache mit dem Quark abgehackt.
Hat jemand mit soetwas schon mal die Erfahrung gemacht?
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luna, bei entzündeter Halsvene bitte keine experimente. im schlimmsten fall hast du eine für immer geschädigte vene und ein pferd, dass später probleme im sommer auf der weide bekommen kann
die entzündung kann leider passieren, wenn eine braunüle länger in der vene verbleibt. bei kolikern die regel, weil man ja schnell injiziieren will, wenn die wieder schmerzen zeigen
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Ne, verursacht ja nur zusätzliche Schmerzen... Halte mich mal auf dem laufenden, wie es bei euch weitergeht
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Iiih - das braucht kein Mensch! Ich drück Dir die Daumen!!
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Sie hat leider eine entzündete Halsvene (links) ist eher schlechter als besser geworden die letzten Tage... habe überlegt es einfach mal mit Magerquark zu versuchen, wie ich es in so einem Fall immer tun würde.
Mal gespannt was die Klinik dazu sagt, die stehen ja für gewöhnlich nicht auf ALTERNATIV... aber will nicht das es noch schlimmer wird, da deren Medikamente scheinbar nicht helfen.
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Das ist der medizinische Ausdruck für diese Sorte Darmverschluß nach Eingeweidebruch.
Das Mash aus der Klinik mochte sie auch nicht, obwohl sie kein Kostverächter ist. Aber eher so, was der Bauer nicht kennt...
Ich hab mich dann mal quergelesen, welche Sorte Mash passen könnte, und das dann bestellt. Das wurde auch sehr gerne gefressen.
Ich mail Dich an, Luna. Mir haben damals Mails und telefonate gegen meine Ängste sehr geholfen.
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Soll das der Ausdruck für die genaue Bezeichnung der Kolik sein? Davon habe ich leider gar keine AhnungZitat von Llewella Beitrag anzeigenDarm im For. Epiploicum war es bei meiner auch.
Die allerdings war Super Drauf in der Klinik, Fraß Heu und Mash mit Begeisterung. Als ich sie Heim holte, musste ich dafür einen neuen Wassereimer kaufen, damit Madame soff und extra Heu für sie besorgen, denn man fraß nur den extrem stengeligen Schnitt, sobald das etwas weicher wurde, hat sie es verweigert.
Gestern hab ich sie das erste Mal als Handpferd mitgenommen während der Schritttunde meines Dressurpferds. Mach ich jetzt immer so...
Bei dir klingt das ja schon wirklich gut auch das sie das so brav mitmacht als Handpferd. Freut mich für dich oder besser euch!
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Meine nutzt lieber die Selbsttränke und hat anfangs gar nichts getrunken, als man ihr den Eimer vor die Nase hielt
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