Langfristige Erfahrung nach Kolik-OP

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  • DancingRose
    antwortet
    Hatte bisher ein Pferd mit Kolik-OP, vom Darm musste allerdings nichts raus genommen werden.
    Hab ihn drei Jahre nach der OP verkauft, bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich auf jeden Fall keine Kolikanzeichen mehr. Danach weiß ich's nicht.

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  • copine001
    antwortet
    @Pebbels: Das tut mir sehr leid für dich und deine Stute. Mit der Thrombose in der Hinterhand dann noch extra Schmerzen, du hast auf jeden Fall die richtige Entscheidung getroffen. Wünsche dir viel Kraft, um das zu verarbeiten!

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  • Luna07
    antwortet
    @Pebbels: Oh man, ich hätte es euch beiden anders gewünscht. Tut mir sehr Leid für dich. Fühl dich gedrückt.
    Finde aber super das du diese Entscheidung getroffen hast.

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  • Waterloo
    antwortet
    Pebbels, das tut mir so leid.
    Ich habe im letzten Jahr, als ich mein Mädel gerade mal 3 Monate hatte, die erste Kolik seit ich Pferde hatte. 2 Tage hat sie gekämpft, aber zum Glück ohne OP. Aber seit dem stockt mir der Atem, wenn auch nur ein kleiner Furz quer sitzt.

    Wir haben im Stall 2 Kolik operierte Pferde und beiden geht es richtig gut.

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  • Fio
    antwortet
    Ich habe zum Glück nur eine einzige Erfahrung mit schweren Koliken und das auch nur bei einem Pferd das mit zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr gehörte.

    Ich hab den Jungen damals 3jährig gekauft und bis er 9 war, gehört er mir. War immer völlig unauffällig was Kolik angeht, nie was gehabt. Ich hab ihn dann an ein junges Mädchen verkauf, wo er nochmal 4 Jahre völlig gesund lief, dann schwere Kolik mit OP. Wenn ich mich richtig erinnere, musste auch ein Teil des Darms entfernt werden. Seitdem hat das Männlein bei jedem kleinen Scheiß gekolikt... also bestimmt alle 3-4 Monate mal ein Erlebnis. Zum Glück nie mehr so heftig, aber man zittert doch jedes Mal.

    Nun ist der Kerl 16 Jahre alt und muss leider Ende des Jahres eingeschläfert werden (nicht wegen der Koliken!)

    Aber in diesem Fall hat eine schwere Kolik leider immer weitere Probleme mit sich gebracht.

    @Pebbels: Tut mir sehr Leid für Euch. Ich wünsch Dir alles Gute.

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  • chilii
    antwortet
    Ach Pebbels - mein Beileid. Fühl dich fest in den Arm genommen!

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  • Pebbels
    antwortet
    wir haben den kampf heute morgen leider verloren. der darm hat sich wieder eingewickelt, sie fing das krampfen an, die hinterhand hatte nach wie vor lähmungserscheinungen und da haben wir das ok gegeben. sie hatte gestern schon einen unheimlich schweren tag und lag 95% des tages und war vollkommen fertig. ich hab so gehofft, dass sie es packt nun muss sie nicht mehr leiden. es ist alles noch so unrwirklich. sie war doch noch so jung.

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  • chilii
    antwortet
    Meine Daumen sind auch gedrückt!

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  • Llewella
    antwortet
    toi toi toi

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  • Luna07
    antwortet
    Oh man. Ich drücke auch ganz feste die Daumen!
    Nicht aufgeben, meine war eine ganze Woche Wackelkandidat.

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  • Südwind33
    antwortet
    Pebbels, ich drück euch die Daumen !!

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  • Pebbels
    antwortet
    unsere stute wurde gestern nacht in telgte not operiert. dickdarm zu 180grad gedreht und es wurde ein kleiner tumor im dünndarm gefunden. im moment siehts schlecht aus, da sie zusätzlich eine trombose in beiden hinterbeinen hat. die arme hat wahnsinns schmerzen. die heutige nacht entscheidet wohl. sie ist doch erst 6 jahre alt, ein harten und eigentlich zähes pferd. war immer putzmunter und hatte nie was

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  • Romanze
    antwortet
    Hier meine Erfahrungen:

    1. Einstellerwallach, 9-jährig, musste wegen Sandkolik operiert werden. Darm entfernt wurde nicht, die Genesung verlief gut, aber das Pferd war danach sehr anfällig für Koliken. Langzeiterfahrungen gibt's in diesem Fall keine, da der Wallach 3 Jahre später wegen einer anderen Sache eingeschläfert wurde.

    2. Einstellerwallach, 16-jährig, OP wegen Darmverschluss. Alles lief gut, die OP ist jetzt 2 Jahre her und das Pferdl bisher fit.

    3. Ein Wallach von uns, OP wegen Milz-Nierenband-Kolik. OP an sich lief gut, 2 Tage später ist der Wallach aber an einer Collitis X eingegangen.

    4. Zu der Trombose in der Halsvene: das hatte mein Wallach auch, nachdem sie in der Klinik mal die Kanüle verpiekst haben. Wurde mit Heparin behandelt und die Stelle dann eröffnet, was ganz übel aussah - wie ein riesengroßes Einschussloch.
    Die Vene blieb danach viele Jahre komplett dicht. Bis sich der Körper neue Wege gebildet hat, dauert das seine Zeit, und diese neuen Blutbahnen transportieren natürlich auch nicht die Mengen an Blut, die die Vene eigentlich schafft. Für fas Pferd ist das weiter nicht tragisch, aber wie hier schon gesagt wurde schwillt die betroffene Kopfseite dann schnell und häufig an.
    Bei meinem Wallach war vielleicht ein bisschen problematisch, dass die betroffene Stelle sehr weit vorn Richtung Ganasche lag und zeitlebens verdickt blieb. Das verursachte dann immer so ein leichtes Atemgeräusch, wenn er durchs Genick ging (vor allem im Galopp).

    Und mit dem Mash: da es mir beim Mash vor allem um die Schleimbildung und gute Inhaltsstoffe geht, bin ich letztlich bei Pavo hängen geblieben (oder Hartog, das ging auch). Hatte in den Jahren davor auch Derby, Marstall, St. Hippolyt, Eggersmann etc. ausprobiert, aber die beiden erstgenannten waren für mich die besten. Wurden auch von den Pferden sehr gut akzeptiert und vertragen.

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  • Llewella
    antwortet
    Ich hab das von Marstaller gefüttert, die Alternativen bei uns im Futtermittelhandel hatten mir zuviele Zusatzstoffe drin. Sie mags. Und sie ist heikel.

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  • Luna07
    antwortet
    Wo ist das Lexa denn zu bekommen?

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    ich hab das von Lexa gefüttert, auf Anraten meiner TA (mit eigenem operierten Koliker).

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  • Luna07
    antwortet
    Danke für den netten Erfahrungsbericht, der mich auch etwas beruhigt.

    Maln eine Frage an alle:
    Könnt ihr mir ein gutes Mash empfehlen?

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  • grenos
    antwortet
    mit der vene kann ich dich etwas beruhigen,
    so schlimm ist es in der regel nicht

    meiner hat auch eine verschlossene vene

    wenn er genug zu fressen hat, wird nichts dick
    wenn er dagegen den ganzen tag nur kurzes gras knabbert und damit den kopf natürlich sehr viel unten hat
    schwillt es an
    zusätzlich, wenn es etwas frischer wird, da die Venen sich dann aufgrund der kälte zusammen ziehen

    die dicken Ganaschen gehen aber immer zurück, wenn er in der box steht

    und ja, man muss sich ein wenig daran gewöhnen, das die dinger desöfteren mal dick sind
    Probleme gibt es damit aber nicht wirklich

    das einzige, worauf ich achte, worauf du aber generell nach einer koplik-op drauf achten solltest -
    ist ausreichend heu!
    auch wenn deiner draußen steht!
    mit aus diesem grund steht meiner im winter auf einem extra-Paddock mit einem kumpel, damit ich die heuversorgung sicher stellen kann
    hier hat er eine raufe, die ich täglich auffülle
    in der box hat er ebenfalls eine raufe (keine hängende, sondern so eine eckraufe)
    so hat er heu immer zur freien verfügung und den kopf oft genug oben

    im sommer lebe ich mit den dickeren Ganaschen, wenn die weiden abgefressen sind,
    um ihm so viel wie möglich zeit in der herde zu geben

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  • Luna07
    antwortet
    Dankeschön! Oh, kann ich verstehen. Wird sowieso ein komisches Gefühl dann wieder auf dem eigenen Pferd zu sitzen. Dann berichte mal wie es war. Bin froh das meine da eher ruhig ist. Wohl ein Workaholic aber dabei immer umgänglich.
    Jetzt heißt es erst mal 6 Wochen zweimal täglich Schritt führen.

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  • Llewella
    antwortet
    Super! Ich drück die Daumen, dass alles gut weiter geht.

    (Meine darf am Wochenende wieder in die Gruppe und ich gebe zu, ich habe ein bißchen Magendrücken vor dem ersten Aufsitzen nach viereinhalb Monaten ohne Sattel... die ist beim Aufsitzen eh immer etwas kribbelig....)

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