Rund um Kindersportponies

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  • Cremellofan
    antwortet
    Ich würde auch erst mal abwarten wie die Kids sich entwickeln und in welche Richtung sie wollen. Vielleicht wollen sie ja später viel lieber ein Westernpferd oder einen Isländer??? Oder doch tennisspielen?

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Ich glaube schon. Erfolg ist prima aber er weckt glaube ich nicht den Spaß. Wenn er es doch tut, dann ist der initiale Beweggrund, dabei zu sein sicherlich der falsche oder nicht substanziell genug.
    Unsere Kleinen sind jetzt 3 und 4 und die Kleine ist sehr Pony-begeistert die Große liebt mehr das Drumherum (Kuscheln, Prinzessin-Spielen, ungeteilte Aufmerksamkeit, Zusammensein mit anderen Mädels usw.)
    Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, wenn sie noch keinen Ehrgeiz entwickeln auf Turniere zu gehen. Zum einen weil mich das aktuelle Turniergeschehen auf breiter Linie eher anekelt und nichts mehr mit dem zu tun hat, was es eigentlich mal sein sollte, zum anderen weil es schwierig genug ist, sich die Zeit zum Pony-und-Kinder-Bespaßen irgendwo abzuknapsen, da wären wochenendelange Einsätze für irgendwelche RW oder Führzügelklassen gar nicht im zeitlichen Budget drin.
    Ich bin selbst total welshponyverrückt und gestehe mir ein, dass ich die Ponies hauptsächlich zu meinem eigenen Vergnügen angeschafft habe und erst in zweiter Linie damit meine Kinder etwas zu reiten haben. Ansonsten hätte ja ein Pony auch erstmal ausgereicht
    Das soll nicht heißen, dass ich mich nicht freue, wenn eins oder beide Kinder mal in meine Fußstapfen treten und sich auch turniermäßig betätigen wollen aber wenn das ein Hauptmotiv wäre, sich mit Ponies zu befassen, dann würde ich mir große Sorgen um sie machen.
    Umgang und Sport mit Ponies haben so viel mehr für sich als sportliche Aktivität.

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  • Maren
    antwortet
    Zitat von Bohuslän Beitrag anzeigen
    .

    Lena lernte, dass Reiten teuer ist und Einschränkungen bedeutet. Sie waren und sind es ihr wert.
    Wichtig ist doch, dass die Kinder Interessen entwickeln bei denen sie mit Herz und Seele dabei sind. Sie sollen Einsatz zeigen, Erfolge haben, Ausdauer entwickeln, Spaß haben und glücklich sein.
    Das wünsche ich mir! Meinen Ehrgeiz lebe ich allein aus, das muß ich nicht über meine Kinder machen.
    Die haben ihren Spaß und genießen auch das miteinander mit Freunden und Mutter im Stall.
    Mein Pferd soll mit spätestens 9 M gehen (S wäre auch nicht schlimm...), die Kinder nicht! Aber sie hätten ein braves Lehrpferd.
    Und es ist ja so, auch im Kindersport zählt das Material. So wie Uniqua das auch beschreibt.
    Sicher muß ein Pony für Kinder einen guten Charakter haben, aber häßlich ist nicht immer nett und schick kann auch ein Kumpel sein.

    Ich fand es als Teenie frustrierend daß Geld immer der limitierende Faktor war. Spaß, Ausdauer, Lernwillen- ja, alles da. Nur keine Kohle.
    Heute freue ich mich immer wie ein Schnitzel wenn ich mir lässig noch ne zweite Stunde Unterrricht in der Woche leisten kann.

    Wenn Kinder gleich ein gutes Pony bekommen haben sie es natürlich leicht. Aber Erfolg weckt auch den Spaß. Ist das zu schlicht geacht?

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  • Bohuslän
    antwortet
    Meine Tochter ist inzwischen 17 und macht ihr Hobby zum Beruf. Sie lernt Pferdewirt und ist mit Feuereifer dabei.
    Sie hat eine harte Schule hinter sich, ich habe es ihr nicht leicht gemacht. Wir hatten immer Pferde aber alleine ohne Führstrick reiten durfte sie erst nachdem sie Reitstunden hatte. Und die musste sie selbst zahlen. Das heißt zu jedem Geburtstag, zu Weihnachten und zu jeder anderen Gelegenheit sich Reitstunden wünschen - und sonst nichts! Denn das Taschengeld war auch nicht üppig!
    Mein Sohn fand das Hobby zu teuer und die Möglichkeit sein Geld anders anzulegen viel verlockender.
    Lena lernte, dass Reiten teuer ist und Einschränkungen bedeutet. Sie waren und sind es ihr wert.
    Wichtig ist doch, dass die Kinder Interessen entwickeln bei denen sie mit Herz und Seele dabei sind. Sie sollen Einsatz zeigen, Erfolge haben, Ausdauer entwickeln, Spaß haben und glücklich sein.

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  • Bohuslän
    antwortet
    Gott sei Dank sind meine Kinder aus dem Gröbsten raus.
    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es auch bei Kindern wie im richtigen Leben ist: Nur was wirklich Einsatz fordert ist was Wert.

    Darum ggf. die Kröten sparen und in aller Ruhe abwarten wieviel Einsatz die Kids in vier Jahren noch zeigen. Dann siehst du auch, ob deine Stute geeignet ist und kannst dich bei Bedarf nach einem anderen Pferd umsehen.

    Und bitte reihe dich nicht in die Riege der überehrgeizigen Eltern ein! Vielleicht hab ich es auch falsch interpretiert, aber trägst du dich mit dem Gedanken, dass deine Kinder in 4 Jahren M reiten? Und mit spätesten 18 Abitur haben Jura oder Medizin studieren und die Eltern glücklich machen?




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  • Zanzarina
    antwortet
    Tja, wie ist es bei uns.

    Ich habe früher auch jeden angebettelt ob ich reiten darf. Unbedingt wollte ich Reitstunden und sobald es ging und ich eigenes Geld verdient habe, habe ich mein erstes Pferd gekauft.

    Automatisch bin ich davon ausgegangen, dass meine Kids mal genauso gestrickt sind.

    Ist doch toll, wenn die Mama schon Pferde/Ponys zuhause hat.

    Leider ist es aber so.
    Die Jungs haben (noch) gar kein Interesse. Sind aber noch zu klein.

    Meine Tochter (7) findet die Pferde und unser Shetty toll. Aber MEHR?!?!?

    Sie hatte Longenstunden im Frühjahr. (Bei Muttern ging es nicht)
    Dann Sommerferien.
    Anschliessend habe ich mich entschlossen zu warten, ob sie selbst wieder den Antritt macht..........

    und ich warte......

    und warte........

    Vermutlich werde ich wohl noch etwas warten müssen.

    Verkaufen darf ich aber das Shetty nicht. Hab ich dem Shetty während einer fast tödlichen Kolik versprochen wenn sie überlebt.
    (Nein ich bin kein Weichei )

    Sollte unsere Kleine irgendwann doch der Virus stärker befallen, dann schön. Wenn nicht, werde ich auch damit leben können.

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  • Uniqua
    antwortet
    hallo

    unsere tochter ist auch über ein noch junges welsh b pony ans reiten gekommen, mit 10 ist sie dann auf ein nettes endmaßpony gewechselt, sie hatte nie sehr viel turnier ambitionen, aber es hätte ja noch kommen können :-)
    e dressur e springen, war ok mit dem wald und wiesen pony (was sie abgrundtief liebte ! )
    mit knapp 15 hat sie mir dann gesagt, das sie nicht mehr unterricht haben wolle, sie wolle nur noch alleine reiten und ausreiten, es war der schlag für mich ! ein halbes jahr später ( sie hatte mama ja gut darauf vorbereitet ) sagte sie mir, sie wolle nicht mehr reiten und das sie es ansich nur mir zu liebe noch in den letzten jahren geritten sei :-)

    puhhhhhhhh

    soviel dazu !
    ihre freundin hat weiter gemacht, sehr ergeitzig , und aus dem was ich die letzten jahre erlebt habe, würde ich, wenn ich das geld hätte, ein älteres, braves rittiges pony kaufen, auf dem die kinder aufsteigen können und es als lehrmeister haben (wenn es denn diese ponys gibt )
    habe hier viele kinder gesehen, sie waren talentiert, jedoch haben sie *schrott* unter dem po bekommen, lagen mehr auf dem boden wie sie oben waren, mussten kämpfen und haben dann aufgegeben!

    natürlich gibt es auch die, die sich gleich einen jungen nehmen, und mit ihm zusammen wachsen (wobei ich denke das der reiter dann auf jedenfall schon auf a -l niveau sein sollten ) evt kannst du d deine kinder am besten einschätzen :-)

    ich finde es gut sie lange auf passenden ponys zu lassen !!!!!

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  • Maren
    antwortet
    Stimmt, es ist natürlich ein klarer Fall von Übertragung- Ich wollte immer ein Pony, und ich wollte immer ein Turnierpferd- nur nie reichte das Geld und jeder Unterricht oder jede E-Dressur war ein Taschengeld-Desaster.
    Aber ich schaffe das schon, den Zwegen zu vermitteln, das sie Spaß haben sollen! Echt!! Meine Tochter möchte manchmal nur mit Pony und Hund spazieren gehen, auch gut. Meinen Ehrgeiz lebe ich selbst aus, nicht über meine Kinder. -AAAber, wenn sie wollten, dann stehe ich parat!

    Irgendwie lenkt man seine Kinder schon mit vielen Hobbies, wenn man nie Schwimmen geht, wir das Kind eher nicht jede Woche fünfmal ins Hallenbad wollen. Man bietet halt was an, so wie beim Skifahren. (Und ich habe mit unserem Großen meine Zeit auf dem Fußballplatz abgeleistet...)

    Insofern interessiert mich, wie eure Ponykinder an die Pferde gekommen sind, welche Erfahrungen ihr habt.

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  • Excalibur
    antwortet
    Zitat von Maren Beitrag anzeigen
    Hallo an alle!
    Meine Kinder (7 und fast 9) reiten. Sie waren letztes Jahr dreimal ohne zu heulen mit im Stall, also habe ich ein Pony gekauft- klarer Fall von sanftem Druck...
    Also dieser Satz hat mich ein bisschen stutzig gemacht - wollen die Kinder das alles denn auch wirklich, oder willst du das? Würde erstmal abwarten, ob sie am Turniersport überhaupt Spass haben, gehört ja auch ein gewisser Ehrgeiz dazu.

    Ich habe zwar keine Kinder, kann mich aber noch gut an meine Jugend erinnern, vor allem daran, wie ich meine Eltern anflehen u. nerven musste um ein Pony zu bekommen *g* Denke der Impuls zu eigenem Pony/Turniersport muss da vom Kind ausgehen.

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  • Maren
    hat ein Thema erstellt Rund um Kindersportponies.

    Rund um Kindersportponies

    Hallo an alle!

    Mich interessiert alles rund um Kinder und Turnierponies.

    Konkret: Meine Kinder (7 und fast 9) reiten. Sie waren letztes Jahr dreimal ohne zu heulen mit im Stall, also habe ich ein Pony gekauft- klarer Fall von sanftem Druck...
    Nach erstem Fehlschlag (zu groß, zu wild) haben wir das ideale Kinder-Einsteigerpony, Welsh B, 1,29 Stm, 16 Jahre, superlieb und ehrlich und nett zu reiten.

    1. Sooo, wenn die Kinder aber mehr wollten, was wäre dann das ideale Nachfolgerpony?
    2. Jetzt einen prima Dreijährigen kaufen, den ausbilden und dann in vier Jahren an die Kinder weitergeben?
    3. Sparen und dann ein passendes Sportpony kaufen, älter und erprobt?
    Warten und dann meine Stute an die Kinder abgeben die nur 1,60 Stm hat (und dann hoffentlich mit 9 fit und M-erfahren ist)?

    Natürlich hat alles Vor- und Nachteile, Zeit, Geld (leider nicht unwichtig!), Interesse der Kinder etc.

    Das jetzige Pony bleibt, der hat eine Lebensstellung von mir versprochen bekommen, wenn meine Kinder zu groß sind, dann kommt mein Neffe dran.

    Mist, Pferde sind echt wie Kartoffelchips!

    Ich würde mich über Erfahrungsaustausch mit anderen Ponykindereltern freuen!
    LG, Maren

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