Ware Pferd - Heute im NDR

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  • max-und-moritz
    • 04.06.2006
    • 3443

    #1

    Ware Pferd - Heute im NDR

    Sportclub Story


    Ware Pferd - Macht das Geld den Reitsport kaputt?
    Wer neue Wege scheut, muß alte Übel dulden.
  • Titania
    • 22.04.2006
    • 4377

    #2
    Sehr interessant, hatte mir extra den Wecker gestellt, da der Ausstrahlungszeitpunkt etwas spät war (23.30 Uhr ). Die Sendung wird aber morgen wiederholt - also Dienstag, 6.10. um 11.55 Uhr).
    Anfangs dachte ich, nur Werbetrommel für P.S., da er auf den großen Events Aachen und Hagen ausführlich auch mit Verkaufspferden in hochpreisigen Auktionen gezeigt und interviewt wurde. Aber auch die Lewitz, teilweise wurden auch kritische Bemerkungen zitiert. Auch die langjährige Sperrung eines "Dänischen Reiters" wegen Tierquälerei wurde erwähnt.
    Dann gab es umfangreiche Gespräche übers Reiten und Ausbilden mit Kerstin Gerhardt, zuerst auch in Aachen, Es kamen auch die dortigen kaum genutzten Abreiteplätze und ein anderer Platz, der nicht öffentlich zugänglich war (die einzige dort befindliche Reiterin verbot der Presse dort zu filmen...) zur Sprache. Dann wurde mit Frau Gerhardts auf verschiedenen privaten Reitplätzen im Unterricht gesprochen. Auch kam eine bekannte ehemalige Erfolgsreiterin, die im kleinen Rahmen züchtet, zur Sprache.
    Dann die Pferdegesundheit...
    Großes Thema ECVM, Dr. Pellmann u.a. hatten über 600 Pferde geröntgt und die tä. Hochschule Hannover verwehrt ihnen den Zugriff auf ihre eingegebenen Daten zwecks Auswertung!
    Auch P.S. verschließt sich diesem Thema nicht, er macht eigene Untersuchungen in der Lewitz, da er wohl auch gesunde Pferde züchten will.
    Alles in allem, es tut sich was!
    "Quickmarie" (Quicksilber/Pamino ShA) im Alter von 2 Jahren

    www.gestuet-reichshof.de

    Kommentar

    • max-und-moritz
      • 04.06.2006
      • 3443

      #3
      Was mir am meisten Sorgen macht ist die "Haltbarkeit" des neuen Pferdetyps.

      Es stimmt schon, die alten, gröberen Pferde, von denen ich einige in meinem Rentnerstall hatte und habe, sind wesentlich robuster und vor allem in Rücken und Hals meist ohne Probleme. Natürlich kommt jenseits der 20 oft eine Arthrose in den Beinen und sie sind nicht chic, aber lieber das als ein dauerkrankes junges Pferd.

      Und ja, das mit der TÄ Hochschule Hannover läßt einen auch an nichts Gutes denken...!

      Wer neue Wege scheut, muß alte Übel dulden.

      Kommentar

      • Nickelo
        • 16.07.2024
        • 123

        #4
        Hier der Link zur Mediathek.
        Ich glaube inzwischen, dass Dr. Katharina Ros und der TA Dr. Pellmann nicht ernst genug genommen werden, v.a. was Häufigkeit und Schwere von ECVM betrifft. Und es hilft nicht, wenn die Tiermedizin Fortschritte macht und die Versteifung von Halswirbeln per OP vorschlägt.
        Unglaublich, dass die Studie von der Uni Hannover selbst behindert wird, obwohl offensichtlich sogar die Zuchtverbände dafür wären.
        Interessant, dass PS (weiter) leichte, sprungelastische, bewegliche Pferde züchten will, die Freizeitreiter dagegen ihre Stabilos loben und lieben. Bin immer wieder überrascht, dass es genügend Reiter für diese Katapulte gibt. Wie oft höre ich, „irgendwann wird das schon, wenn endlich der Schwung weg ist…“.
        Sehr sympathisch: Janne-Friederike Mayer.
        Mich würde mal interessieren, wie der Mexikaner zu Beginn rechnet, dass die Spring-Stute K. eine gute Investition in die Zukunft ist. Selbst wenn die Stute später international gehen sollte, dann kostet der Unterhalt jährlich im internationalen Springsport sicher jede Menge, und allein der Einkaufspreis von etwa 600000€ (mit Gebühren) amortisiert sich ja nicht so schnell
        Witzig, dass Gerhardt zuletzt von „ackern“ spricht. Mein Vater, der mit Reitsport nichts zu tun hat, sah letztens Teile der Dressurkür in Ising und meinte nur „Na sowas, da hat ja der Begriff Ackergaul eine ganz neue Bedeutung bekommen“. Ich kenne in der Tat etliche Frauen bzw. Bereiterinnen mit Oberarmen, mit denen sie selbst in der Muckibude auffallen würden. (Bevor noch Missverständnisse entstehen: Gemeint war die kraftvolle Art des Zupackens und Reinsetzens, nicht die Körperform)
        Pferde sind Sportpartner, Zuchtobjekte - und längst ein Millionengeschäft. Während Spitzenpferde für enorme Summen den Besitzer wechseln, kämpfen viele Freizeitreiter mit kranken oder gesundheitlich problematischen Tieren. Die zentrale Frage lautet: Was passiert, wenn das Pferd vom Partner zum Produkt wird?
        Zuletzt geändert von Nickelo; 05.10.2026, 13:25.

        Kommentar


        • hufschlag
          hufschlag kommentierte
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          Finde, der Trend geht endlich zu leichtem reiten
          Mit viel Oberarm ist total out

        • Nickelo
          Nickelo kommentierte
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          Bei den jüngeren (Dressur) Reiter/innen ja, im Springen sehe ich noch vieles, was mir nicht zusagt.

        • hufschlag
          hufschlag kommentierte
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          Springen schau ich nicht, das weiß ich nicht
          Du sprachst aber von der kür, das klingt nicht nach Springen
          Ich weiß auch nicht, was junge Damen heißt
          Isabel werth und auch C frey haben ihr reiten total umgestellt

          Siehst du das nicht, oder magst du es nicht anerkennen, dass dem so ist?

          Wenn was schlecht läuft, müssen Missstände klar benannt werden, aber wenn sich was gut entwickelt an einem Gegenbeispiel den Fortschritt nicht anerkennen???

          Dieses geätze kann ich wirklich nicht mehr haben
          Egal, wer was reitet, es finden sich " kenner" die das bemängeln oder bloß platt tierschutz schreien

          Die meisten haben gar keine Ahnung, waren noch nie am Pferd gesessen, die wenigen anderen.... sollten sich lieber mal mit den eigenen Reitvideos auseinandersetzen

          Kenne wirklich keine Sportart, die sich selbst nur dauernd so schlecht macht, wie reiten
      • Titania
        • 22.04.2006
        • 4377

        #5
        Zitat von Titania Beitrag anzeigen
        Großes Thema ECVM, Dr. Pellmann u.a. hatten über 600 Pferde geröntgt und die tä. Hochschule Hannover verwehrt ihnen den Zugriff auf ihre eingegebenen Daten zwecks Auswertung!
        Angeblich sollen nicht alle erforderlichen Genehmigungen (Bürokratie?) bzw. Daten auf nicht rechtskonformer Basis erhoben worden sein - daher wohl die Verweigerung der Herausgabe.
        "Quickmarie" (Quicksilber/Pamino ShA) im Alter von 2 Jahren

        www.gestuet-reichshof.de

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        • Kareen
          PREMIUM-Mitglied
          • 06.01.2001
          • 7473

          #6
          Mir war der ganze Bericht wieder eimal deutlich zu dendenziös und fachlich nicht gut genug. Schon den Titel empfinde ich als reißerische Stimmungsmache. Nicht jeder der vermögend ist, und teure Pferde hat, lässt sie fallen wie eine heiße Kartoffel, wenn sie ein Problem haben. Fachlich gibt es auch einiges auszusetzen. Die heutigen Pferde sind im Hals ja eher deutlich länger und daher weicher als die früheren. Ich wüsste auch gern mal, woran die Aussage festgemacht wird, Paul Schockemöhle sei der erfolgreichste Züchter der Welt. Er kann ja sicher vieles, aber die züchterische Erfolgsquote bleibt proportional doch sehr weit hinter dem zurück, was die Anzahl der ausgeworfenen Nachkommen erwarten ließe. Bei 1300 Fohlen pro Jahr, müsste eigentlich sehr viel mehr in der Spitze herumlaufen zumal man wohl unterstellen kann, dass das Management durchaus erfolgreich arbeitet, sofern man mit dem hohen Anteil an "Entsorgungsfällen" kein Problem hat. Zwei Dinge kann man ihm sicher nicht anlasten: Faulheit und Unaufrichtigkeit. Er stand und steht zu seinen nicht unumstrittenen Ansichten und Zielen. An denen kann man gewiss in vielen Aspekten Anstoß nehmen, aber ausgerechnet die Haltung in der Lewitz ist doch in vielem eher vorbildlich und anderen Haltungen im Hinblick auf Versorgung und Artgemäßheit weit voraus. "Kleine Herden" stellt sich der durchschnittliche Pferdefreund allerdings anders vor, und leider wissen die meisten Halter auch gar nicht, dass eine kleine Gruppe von Pferden gar keine Herde ist.
          Ob man überhaupt so eine KI-generierte, piephackige Illustration verwenden sollte... wenn man als "seriöser Journalismus" wahrgenommen werden will, ich weiß ja nicht.

          Kerstin Gerhardts Standpunkte teile ich weitestgehend, nicht nur weil wir beide bei Werner Schönwald Unterricht hatten. Ihre Kritik empfinde ich im Gegensatz zu vielen anderen Protagonisten in dem Konflikt auch nicht als unsachlich oder überzogen. Der Dressurzirkus ist falsch abgebogen. Den Aspekt der ECVM-Studie kommentiere ich nicht. Da darf man gespannt sein, wie das aussieht. Es mehren sich die Hinweise darauf, dass das Thema dazu missbraucht werden soll, Pferdesport im Speziellen und Tierhaltung im allgemeinen noch unattraktiver zu machen bzw. bis zur Unmöglichkeit zu verteuern. Dafür spricht auch meine eigene Erfahrung, dass zahlreiche Behörden quer durch die verschiedensten Fachbereiche in den letzten Jahren völlig außer Kontrolle geraten zu sein scheinen, und sich in ihrer auffällig willkürlichen In-, Hypo-, und Hyperaktivität bequem hinter der allgegenwärtigen Datenschutzkrake verstecken, die ihren Zweck in etwa so effektiv erfüllt, wie ein Vollwaschmittel aus Kettenfett.



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          • Ramzes
            Ramzes kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Nickelo , soweit stimme ich Dir zu zum 1 Abschnitt .
            Zum 2. Abschnitt müsste gerade auch Kareen wissen , dass eine internationale wissenschaftliche Veröffentlichung mit Einhalten des nötigen Procedere nicht so viel mit ihrer " Propaganda " zu tun hat , man würde sich " hinter der allgegenwärtigen Datenschutzkrake verstecken .
            Über die Vor- und Nachteile eines Preprints kann man den Leitfaden des Helmholtz - Institutes
            " inhalieren " .
            Eine eklatante Pleite hat es doch schon gegeben , wo nach Pedigreeanalyse veröffentlicht wurde Dark Ronald wäre der Schuldige für WFFS ...und GsD ergab dann eine durchaus anspruchsvollere forensische DNA - Analyse des Skelettes (im Besitz Uni Halle / Saale ) jenes angeblich Schuldigen , dass er UNSCHULDIG ist .

            Wie erklären sich denn z.B. offensichtliche Halswirbelbefunde OHNE irgendwelche Auffälligkeiten im Gangwerk etc. ?
            Rassenspektrum , forensische Befunde ...auch Fossilien , andere Vertreter der Equiden ....
            Einiges davon wurde schon veröffentlicht .

            Ist es da nicht sinnvoller alle möglichen Thesen zu Ursache und Wirkung mit einzubeziehen ?
            Zuletzt geändert von Ramzes; 08.10.2026, 07:12.

          • Kareen
            Kareen kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Gegenfrage: Was stellt denn für Dich züchterischen Erfolg dar? Du weißt schon, dass sein Farming jedes Jahr 1.400 Pferde "auswirft", oder? Die Erwartung an die erfolgreichste Zucht wäre bei einem auf Spitzenpferde ausgerichteten Plan doch ein besonders hoher Anteil an Spitzenpferden. Setzt man die Ergebnisse zur Anzahl der produzierten Pferde ins Verhältnis sehe ich das nicht. Es ist ja auch unstreitig, dass er ein sehr aufwändiges und ausschließlich auf Sporterfolge ausgerichtetes Veredelungsmanagement dazu aufbietet, seine Zuchtprodukte (für seine Zwecke) optimal zu födern, dazu mehrere Körplätze fast im Alleingang beschickt, und die Zuchtverbandsentscheidungen der vergangenen 25 Jahre via Hengsthalterverband und OL/OS maßgeblich beeinflusst hat. Das schlägt sich auch in den Noten bei Jungpferdeprüfungen nieder. Wenn PS dran steht kannst Du zumindest auf ländlichen Turnieren schon mal gefühlt 1.0 von der Note abziehen, weil alles in Ehrfurcht erstarrt. Davon profitiert ja auch sein Handel. Jahrzehntelang hat er überspitzt gesagt von arglosen Bäuerlein für einen Appel und ein Ei grüne, aber talentierte Pferde erworben und flugs Gewinn bringend weiter vermarktet. Nicht blöd. Er müsste eigentlich in seiner Zucht in jedem Jahrgang mindestens 140 S-erfolgreiche Nachkommen haben. Wenn er heutzutage 'nur noch' 1.300 Fohlen pro Jahr zieht, meinetwegen auch 'nur' 130. Hat er aber nicht. Und zwar bei weitem nicht. Ich habe irgendwann vor 10 Jahren oder so mal genau ausgerechnet, wie hoch die Erfolgsquote seiner diversen Operationen im Zuchtsektor tatsächlich ist, und das war im Vergleich zu vielen kleineren Zuchten eher mal mager, vor allem wenn man es zu dem riesigen Aufwand und gehäuften Einfluss und Knowhow im nachgeschalteten Management ins Verhältnis setzt, das der Durchschnittszüchter mit 1-4 Stuten in aller Regel nicht hat. Wenn Du Dir eine Datenbasis wie z.B. Hippomundo oder Erfolgsdaten ansiehst, wird deutlich, dass er seinen Ruf über die schiere Masse, emsige Rührigkeit auf allen Ebenen und sein erfolgreiches Geschäftstalent bewirkt hat, nicht aber über eine besonders hohe Erfolgsquote seiner Zucht.
            Hippomundo führt PS als erfolgreichsten Züchter sowohl bei den internationalen als auch nationalen Starts. Aber warum? Bei näherem Hinsehen relativiert sich die vermeintliche Führungsrolle als reines Flutwellenphänomen: Massig starts, besonders international, immerhin ist jede 1.10m-Klasse in Oliva, Jerez und wo sie die zum Meilensammeln sonst noch so hin karren ein internationaler Start, auch wenn der geneigte Leser sich unter internationalen Starts eher 1.60 in Aachen, Spruce Meadows oder Hickstead vorstellt.
            Trotz dieses absurd hohen Aufwands kommt nur knapp jedes 3. seiner gestarteten Pferd kommt mit mindestens einer Schleife (in einem Jahr!) heim? Das finde ich ziemlich viel Aufwand für ziemlich wenig Ergebnis. Andere aufgeführte Züchter in derselben Statistik bringen es zum Teil auf eine Platzierungsquote von über 60% mit ihren gestarteten Pferden. In der nationalen Statistik wird sicherheitshalber keine Platzierungsquote angegeben, aber die durchschnittliche Gewinnsumme wird auf 325€ je Pferd beziffert, das haut mich jetzt auch nicht so um, und wirkt im Vergleich mit anderen Züchtern in derselben Statistik auch nicht beeindruckend. Wenn man dann zugrundelegt, dass PS entgegen dem Ziel der meisten 'Hobbyzüchter' möglichst keinen Ausschuss zu produzieren seine Zucht bekanntermaßen darauf ausrichtet, möglichst Spitzenpferde zu produzieren. Da die Gaußsche Normalverteilung universell gültig ist, bedingt dies, dass auch ein entsprechend höherer Anteil an "Fehlproduktion" in kauf nimmt, die den Ansprüchen in keiner Weise genügt und dann so oder ähnlich endet, wie der Kandidat, der in dem Film portraitiert wird.
            Nach der oben zitierten Statistik ist die einzige Disziplin, in der PS tatsächlich führend ist die Anzahl produzierter und startender Pferde. Das ist kein Indiz für Erfolg sondern lediglich ein Beweis dafür, dass er nicht wirtschaftlich denken muss, weil er seine Zucht in großem Stil querfinanziert. Obwohl er Sparfuchs ist, und von Ressourcenschonung weder bei Mensch noch Pferd besonders viel zu halten scheint, dürfte seine Zucht ihn Unmengen an Geld kosten. Kann ihm aber egal sein, er verdient sein Geld woanders. Das Einzige, was mich daran stört, ist, dass so viel zwei- und vierbeiniges "Material" zu Bruch geht. Die Haltung der Pferde in der Lewitz ist da aus meiner Sicht fast das Einzige, was nicht nur vorzeigbar ist, sondern auch einen Nutzen für die Allgemeinheit mit sich bringt, weil er dort sehr viel Forschung ermöglicht, die es ansonsten mangels Drittmitteln nicht gäbe und auch viele gute Tierärzte als Nebenprodukt "abfallen", von deren umfangreicher Erfahrung die Pferdemedizin als Ganzes profitiert.
            Wo viel Licht, da viel Schatten. Die Popularität des Imperiums PS hat in den vergangenen Jahren meinem Empfinden nach sehr abgenommen. Das sieht man schon daran, dass die Hengstschauen über Jahre hinweg stets früh ausverkauft waren, während heute früh und flächendeckend beworben und sogar Freikarten ausgegeben werden. Das Geschäftsgebahren der Hengststation hat sich sehr in Richtung züchterunfreundlich entwickelt mit Verträgen, die schon ziemlich frech sind.
            Ob die extensive Zusammenarbeit mit AH für's Image so eine gute Idee war, lasse ich jetzt mal dahingestellt. Der Support wird dünner. Was aus dem ganzen Konglomerat einmal werden soll, weiß ja auch so richtig keiner. Ich sehe im Moment niemanden, der in diese Fußstapfen treten könnte. Irgend einen Plan wird er aber sicher in der Hinterhand haben.

          • hufschlag
            hufschlag kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Ganz genau so

            Hieß schon in meiner Jugend der kauft, na ja, was weg soll, stellt sie 3 Monate zu sich und verkauft dann teuer, weil die Leute dann zuhause sagen können, ist von PS

            Aber schön, dass es immer noch Leute gibt, die denken, er züchtet überdurchschnittlich erfolgreiche Sportpferde

            Da gibt es ganz andere
            Krogman, borgmann um nur mal 2 zu nennen, das ist ne dichte an erfolgreich
            Springen kenne ich mich leider nicht aus
        • hufschlag
          • 30.07.2012
          • 4208

          #7
          Ich finde auch, man sollte da sachlicher diskutieren
          Einerseits ja, wir müssen Schwächen und Fehlentwicklungen benennen und beenden
          Andererseits es geht nicht um Schuld und Befunde sind nicht gleichzeitig Probleme
          Ist ja beim Rücken das selbe
          Wie viele Spitzenpferde laufen trotz Befunden problemfrei

          Mir wird das zu hysterisch besprochen

          Kommentar


          • Kareen
            Kareen kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            So sehe ich das auch. Es wird zu viel emotional herumkrakehlt und zu wenig differenziert.

          • Nickelo
            Nickelo kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Möchte nochmal in aller Deutlichkeit fragen: was soll sachlich diskutieren heißen und wie soll es gehen?

          • Ramzes
            Ramzes kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Sorry , Nickelo ,...es gibt jede Menge anderer Wahrscheinlichkeiten , die zu ähnlichen schrecklichen Erfahrungen führen ...Shivering , Rehe , div. Sehnen - , Knochen...andere Ataxien d. Trauma ....etc.etc.
            Für jeden der so etwas miterlebt ist es nicht angenehm .
            Da kann man dann genauso argumentieren wie Du : ...Kann man die Versorgung eines Rehe , Ataxie , Shivering ...etc. Pferdes verlangen ....
            Das besagte Pferd kann sich auch zusätzlich noch das Bein , Hüfte schrotten , ...an Kolik eingehen ....

            Jeden Tag , jede Sekunde kann etwas dem Pferd passieren ,...wie einem Pferdehalter ja theoretisch / leider auch mal praktisch .
            Wenn alle soweit gesund und munter sind , bedeutet es nicht , dass solches nicht morgen zuschlägt . nach dem T-Shirt Aufdruck :
            KARMA ERLEDIGT DAS
            Hufschlag hat hysterisch gesagt , diplomatischer wäre vielleicht fokusiert , aber zu sehr im Fokus engt bekanntlich den Blick ein und erweckt da schon " hysterische " Merkmale .
            Und das Ganze , wo es noch keine allgemein gültigen Zusammenhänge gibt .
            Bei WFFS war die Hysterie eher innerhalb der Community und recht einfach mittels Test händelbar und im Prinzip aus dem Fokus .

            Halswirbelsäule ist da wesentlich komplexer .

            Im übrigen ist es ein Thema was mal wieder so von den Medien wirksam dem doch eher unwissenden Publikum serviert wird , genau zum Zwecke der Fokussierung zum Titel " Ware Pferd " .
            Zuletzt geändert von Ramzes; 08.10.2026, 13:30.
        • hufschlag
          • 30.07.2012
          • 4208

          #8
          Kürzlich den Fall typische Symptome von ecvm, stolpern, z Teil schwanken...
          Man weiß noch nicht, was es ist ecvm schon mal nicht

          Keine "Hexenjagd" ala der hengst im pedigree, finger weg, die haben alle xyz

          Die warmblutzucht geht unter an... was weiß ich was allem

          Ganz ehrlich, jede Zeit hat ihre gesundheitlichen Probleme

          Als ich Kind war, gingen viele zum Metzger wegen chronischer hufrollen Entzündung- die WB zucht stirbt aus
          Dann kam die Fürstenball Zeit fesselträger und co- die Wyb zucht stirbt aus

          Jetzt stirbt sie gerade aus wegen ecvm

          MIM PIM und was weiß ich noch war auch noch
          Und immer wieder Experten aus Medizin, von der Bande und gar nix mit Pferden am Hut die ubd den Abgrund aufzeigen

          Das Gegenteil davon wäre sachlich

          Kommentar


          • Elfi
            Elfi kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Da kann ich nur zustimmen nach dem Motto "jede Woche wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben" Soll nicht heißen, dass das alles keine reellen Krankheiten oder Probleme sind. Es ist aber nicht neu. Bereits in den 80er Jahren wurde an ECVM geforscht und Pferde aufgrund dieser Probleme sogar operiert. Nicht nur in USA, sogar in NL. Es war halt nur damals so, dass sich das damals keiner leisten wollte/konnte und wenn der "Bock" nicht lief, kam er halt zum Schlachter, egal ob wegen ECVM, MIM, Fesselträger oder Dingensbumens. Damals wurde das nicht so publik, weil es einfach keine Berichterstattung wie Social Media etc. gab. War der Zossen halt ein Krampen. Und siehe da, die WB-Zucht lebt immer noch. Ich möchte die Kommentatorin gerne mal auf einem Pferd im Rechteckformat mit einem Rücken wie ein Containerschiff und Ganaschen wie ein Stahl-Hamster mit langem Hals und gut trainiertem Unterhals (ist ja angeblich laut diesem Bericht viiiieeel besser) gymnastizierend und damit gesunderhaltend reiten sehen. Viel Spaß! Das ist auch nicht die Lösung jetzt nur noch schwere Containerschiffe zu züchten. Und ich weiß wovon ich spreche. Der bericht ist zwar nciht so schlimm wie manch anderer Bericht, mant merkt aber leider immer deutlich, dass solche Berichte eben immer von ahnungslosen Nicht-Pferdemenschen erstellt werden. Dementsprechend wird in meinen Augen leider vieles ins falsche Licht gerückt und aus dem Zusammenhang gerissen bzw. in einen anderen/falschen Kontext gesetzt. Ich mag mir sowas nicht mehr anschauen, genauso wie ich das Fratzenbuch versuche zu meiden. Das ist das allerschlimmste, was man da zu lesen bekommt ist einfach nur noch gruselig.
        • Nickelo
          • 16.07.2024
          • 123

          #9
          Jeder, der kann und will, darf die Lage gerne ins rechte Licht rücken bzw. aus seiner Sicht schildern. Das macht ja so ein Forum erst interessant.
          Natürlich hatte der Film auch seine Schattenseiten. Es ist z.b. in der Tat so, dass ich niemals nie nicht in dem Galopp, der im Film gezeigt wurde, gegen ein Hindernis reiten würde. Das immer Höher, Schneller, Schräger über die Hindernisse dagegen verurteile ich als extrem pferdeunfreundlich. Die Jetsetterei um den ganzen Globus auch.
          Allerdings wird sie nötig sein, um den Pferdemarkt zu erhalten. In meinem Umkreis werden keine neuen Pferde mehr gekauft. Erfahrung macht klug, vorsichtig und misstrauisch. Im ersten Jahrzehnt als Reiter bzw. Pferdebesitzer ist man irgendwie hoffnungsfroh. Aber später? Man weiß immer besser, was einen erwarten kann - und finanziell und organisatorisch nicht stemmen kann.
          Ich finde Filme, die Probleme ansprechen, im Prinzip schon gut. Martin Rütter z.b. hat einmal einen Film über Dobermänner und Möpse gedreht. Ich wusste nicht, dass es bei den Dobermännern im Alter von etwa drei Jahren oft zum Herzinfarkt kommt (Inzucht) und eine 80ig jährige Oma in der Regeln schneller geht, als ein Mops es mit seiner deformierten Nase schafft. Dobermänner hielt ich zumindest immer für sehr sportlich. Jetzt betrachte ich sie mit ganz anderen Augen und frage mich auch, ob ihre Besitzer im Moment des Welpenkaufs davon wissen - ich hoffe freilich, die Zucht hat sich inzwischen verändert.

          Insofern ist es vielleicht sogar von Nutzen, wenn ECVM als Problem in dem Film bekannt wird und betont wird, dass eine Studie erstellt wird - ich könnte mir vorstellen, dass die Ergebnisse nicht für immer irgendwo im Schreibtisch verschwinden können, wenn Reporter dies angesprochen haben. Ich finde es auch positiv, dass die Zuchtverbände selbst an den Ergebnissen der Studie interessiert zu sein scheinen.

          Hier haben fünf Leute gesehen, wie das 8jährige Pferd in einer ganz normalen Trabverstärkung plötzlich mit Wucht am Boden lag. Da die / das Vorderbein zunächst wie gelähmt war, bewegte sich das Pferd für Minuten so gut wie nicht. Es kümmerte sich aber eh jeder um die Reiterin (Helmbruch, Nasenbluten, Bruch Wangenknochen ….) Der Reitlehrer sagte später, er habe das Geschehen zunächst für einen Aortenabriss gehalten. Für den zukünftigen„Pferdemarkt“ wäre das übrigens besser gewesen. Einen Herzinfarkt zu erleiden, ist irgendwie als unvorhersehbarer Schicksalsschlag akzeptiert. Eine Halswirbeldegeneration macht da mehr Angst. (Dem Pferd sieht man übrigens nach 10 Tagen Klinik und seitdem Koppel nicht an, dass es etwas am Hals hat und nie mehr geritten werden soll bzw. darf)

          Zum Thema „Schwere Erkrankungen“ stimmen Ramzes bzw. Elfis Aussagen bestimmt, Gefahr sei immer da und jede Epoche hätte ihre eigenen Themen gehabt. Natürlich ist die Pferdezucht dadurch auch nicht untergegangen. Allerdings ist ein Aspekt heute ganz anders als früher. Schlachten geht so gut wie gar nicht mehr und bis zum Einschläfen dauert es immer recht lange. Bis dahin ist intensiver Pflegedienst angesagt. Damit muss man sich als „Reiter“ erst einmal mental abfinden.

          WFFS und ECVM lassen sich aus meiner Sicht dabei überhaupt nicht vergleichen.
          WFFS war ein Problem der Züchter. Natürlich ist es schlimm, sein Fohlen innerhalb weniger Stunden sterben zu sehen. So etwas wünscht man wirklich niemandem. Aber Fakt ist auch, dass das Fohlen schnell tot war und der finanzielle Verlust bestand aus der Decktaxe, den Kosten für ein Jahr und dem möglichen Preis beim Fohlenverkauf.
          ECVM dagegen ist ein Käuferproblem. Allein die Diagnose kostet dabei schon mehr als der eben genannte Fohlenverlust. Das Pferd ist in der Regel nicht tot, wird aufwendigst behandelt und lange kostenintensiv gepflegt. Und last but not least: ECVM bringt den Reiter in Gefahr.
          Ich weiß gar nicht, wieviele WFFS Fälle es überhaupt gab, bis die Krankheit erforscht wurde und die Anpaarungen entsprechend getroffen wurden. Ich kann mich nur daran erinnern, dass die St. Georg damals mit der Schilderung des Fohlentodes einer Züchterin den Stein endgültig ins Rollen gebracht hat.
          Auch von ECVM weiß ich keine genauen Zahlen. In
          In diesem Zusammenhang finde ich es zudem doch etwas befremdlich, wenn Hengste wegen ihres Nervenkostüms kritisiert und abgelehnt werden, so gravierende Exterieurprobleme aber eher als „eben hinzunehmen“ eingestuft werden. Irgendwie läuft das nach dem St. Florians-Prinzip.
          Hufschlag beklagt, dass immer die „Abgründe aufgezeigt“ werden. Da hat er schon Recht. Mir wäre es auch lieber, Positives zu sehen.
          Zuletzt geändert von Nickelo; 08.10.2026, 20:18.

          Kommentar

          • Ramzes
            • 15.03.2006
            • 14752

            #10
            Es ist interessant , wie Du gewisse Verknüpfungen
            konstruierst . .
            ECVM und WFFS wurden als Krankheit in dem Sinne nicht verglichen und schon gar nicht gleichgestellt !
            Es wurde die "Hysterie " herausgestellt , die sich aufgrund des Vererbungsganges mit 1 Genort und Test händeln lässt .
            DAS ist weder für ECVM noch die von Dir in den Ring geworfene vererbbare Dobermann - Herzkrankheit der Fall , für die es zwar einen seit 2024 angebotenen Test , mehrere Genorte , gibt , aber der keine eindeutige Aussage ergibt , sondern evtl. Wahrscheinlichkeiten , s.a. Studie Vet.Uni München mit div.diagnostischen Untersuchungen .
            Ähnlich , aber logischerweise nicht deckungsgleich , ist die bundesweit organisierte Studie ECVM , wo Du wieder das Gerücht streust , es würde dann in der Schublade verschwinden .
            Züchter haben von der Bedeckung bis zur Geburt etwas
            " auszuhalten " , sowohl mental als auch finanziell . Es gibt wohl keinen Moment auf dieser Erde wo Werden und Vergehen derartig intensiv zusammenfallen wie bei einer Geburt , egal welche Spezies . Da ist auch die höchste Prozentrate zu verorten .Dann kommt die Phase der Aufzucht mit ebenfalls Situationen , die " ausgehalten " werden müssen , Koppelunfälle etc , etc. Dann evtl. die " Veredlung " durch Ausbildung und Vermarktung und nach dem Verkauf , die Hoffnung keinen Ebf vom Rechtsanwalt im Postkasten zu finden .
            WFFS isst da nun recht easy ...dank Test , wo sogar evtl. Kosten erstattet werden bei Anpaarung an positive Vererber .
            Keine Ahnung Nickelo , wieso das Einschläfern von dauerhaft schwer erkrankten Pferden bei Euch angeblich so lange
            dauert . Eigentlich ist es oft der fehlende Mut der die Entscheidung rauszögert . Da gehört allerdings auch die Antenne des Tierarztes dazu , der eben nicht zu noch mehr im Endeffekt nutzlosen Therapien überredet ( GOT und Versicherungen aussen vor ) . TBA - Tour Abholung und Termin TA lassen sich durchaus koordinieren , ...

            Welch ein Glück für die Reiterin , deren Angehörigen und allen anderen ringsherum , dass ZUERST dort geholfen wurde u.a. mit dem Bergen weg vom Pferd !!!
            Nickelo , hättest Du etwa ernsthaft damit gewartet und Dich erst um das Pferd gekümmert ?
            Darum wurde sich dann ja wohl danach gekümmert .

            Es ist ein Trugschluss zu glauben das perfekte Pferd ohne Exterieurmängel nach unserem Verständnis ( Interieur - Eigenarten ) wäre mit fast an 100 % gefeit gegen irgendwelche gesundheitlichen Ereignisse ausserhalb von Unfällen .

            PS ...neben zig anderen international wissenschaftlich
            publizierten Arbeiten ....2025 Vet.med Uni Leipzig ...
            ...den letzten Satz ....keine signifikanten Zusammenhänge ....ECVM....
            Zuletzt geändert von Ramzes; 09.10.2026, 09:48.

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            • Nickelo
              Nickelo kommentierte
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              Diese Reaktion zeigt deutlich, wie schwer es leider ist, sich so auszudrücken, dass nicht etwas in den Vordergrund gerückt wird, was gar nicht beabsichtigt war.
              Als ich geschrieben habe, dass das Pferd kurzzeitig bewegungsunfähig war, wollte ich keinesfalls Verwunderung darüber ausdrücken, dass sich keiner um das Pferd gekümmert hat, sondern vielmehr zeigen, wie extrem die Auswirkungen sein können, wenn ein Nerv der Vorhand abgedrückt wird. Es ist doch ganz selbstverständlich, dass der Reiterin zuerst geholfen wird! Es war für die Reiterin und alle Helfenden dabei ein Glück, dass das Pferd nicht im Liegen gestrampelt hat oder versuchen konnte, sich herumzuwälzen oder hochzustemmen.
              Es ist auch nicht meine Absicht, irgendwelche Gerüchte zu streuen. Der Film sagt ganz klar in Minute 16/17/18, dass die Universität genau dem TA, der die Pferde untersucht und geröntgt hat und nun die Daten auswerten will, „den Zugriff auf die Unterlagen verweigert“. Damit wird die Analyse doch offensichtlich behindert.
              Insgesamt bin ich ja gespannt, was die Analyse dann - in näherer Zukunft hoffentlich - ergibt und ob Konsequenzen daraus gezogen werden (können).

              In diesem speziellen Fall steht das Pferd im Übrigen zufrieden auf der Koppel und sieht aus wie das blühende Leben. Die TA würden eine OP befürworten.

              Und noch eine Frage zum Zuchteinsatz: alle Hengste werden geprüft, ob sie WFFS Träger sind. Werden eigentlich vorsorglich auch C6\7 und die erste Rippe geprüft?

            • hufschlag
              hufschlag kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Du als Züchter oder Käufer kannst doch mitbestimmen
              Es gibt HH, due inzwischen das von dir geforderte Röntgen
              Das findest du auf der HP
              Kauf halt dort ein Pferd
              Würden das alle machen, würden sicher auch alle ihre Pferde entsprechend Röntgen und nur die ohne Befund einsetzen
              Es ist ja nicht so, dass du keine Möglichkeit hast
              Oder kauf halt nur ein Pferd, das entsprechend untersucht wurde

              Wo ist das Problem
              Wenn du das möchtest, kannst du es so bekommen, deswegen muss es doch nicht jeder so machen
          • max-und-moritz
            • 04.06.2006
            • 3443

            #11
            Ein Frührentner, wegen was auch immer, kostet den Besitzer Unsummen an Geld. Ich habe aktuell einen bei mir stehen mit jetzt 22 Jahren, der ist seit er 9 ist in Rente. Die Besitzerin ist nicht auf Rosen gebettet, an ein weiteres Pferd ist in keinster Weise zu denken.

            Nicht der erste, in meinen knapp 30 Jahren als SB sind viele Pferde Frührentner gewesen. Vor ein paar Jahren hatte ich einen 11jährigen, in dessen Problem mit der HWS bereits der Gegenwert einer kleinen Eigentumswohnung erfolglos investiert wurde. Der hatte zwar dauerhaft Schmerzen, war dem TA aber "noch zu gut" zum Einschläfern. Da hört man dann, daß der "noch sehr gut auf der Koppel stehen kann."

            Wer neue Wege scheut, muß alte Übel dulden.

            Kommentar


            • hufschlag
              hufschlag kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Woran erkennt man den Schmerz? Ist er auf der koppel lahm? Oder wie äußert sich der Schmerz?
          • max-und-moritz
            • 04.06.2006
            • 3443

            #12
            Der ist nicht mehr bei mir. Er war ziemlich steif, verspannt, ging unklar und wurde zunehmend aggressiv zu den anderen Pferden. Ich habe die Besitzerin damals gebeten, sich einen anderen Platz zu suchen.
            Wer neue Wege scheut, muß alte Übel dulden.

            Kommentar

            • Ramzes
              • 15.03.2006
              • 14752

              #13
              Nickelo ,...sorry ...oder eben nicht !
              Die Studie EQUCAP wird mit 1.056.339,00 Euro finanziert !
              Sie wurde mit der Datenerhebung , Befundermittlung mit moderner Diagnostik an den teilnehmenden Tierkliniken nach entsprechender einheitlicher Vorgabe wissenschaftlich durchgeführt incl. Genomanalyse ,
              bis Sept.2025 .

              Bis so etwas wirklich soweit ist in Schriftform in anerkannten wissenschaftlichen Medien veröffentlicht zu werden , wird ein
              entsprechender Prozess durchlaufen .
              Jetzt ist erst die Phase der Datenauswertung , Anonym , Statistik , dann Diskussion , Ergebnis ..etc.
              Herr Dr.Pellmann , Fachtierarzt für Pferde im Film , war nicht beteiligt . Die Teilnehmenden Kliniken und Vet.med.Uni haben die entsprechende moderne , teure Diagnostik mit höheren Standards .
              ER hat keinen Anspruch auf die vorzeitige Herausgabe jedweger Daten ! Kann je klagen !

              Es wäre reell Aufgabe des Filmteams gewesen GUT zu recherchieren und da nicht stattdessen entsprechend dem Framing - Ziel Botschaften zu " jonglieren " .
              Das ist aber leider nicht neu , insbesondere auch bei den Öffentlichen , die per GEZ - Gebühr und Zuschüssen finanziert werden .
              Zuletzt geändert von Ramzes; 09.10.2026, 16:19.

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