Equine Infektiöse Anämie in Bayern – drei Pferde tot

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  • Drenchia
    • 21.12.2012
    • 3678

    Equine Infektiöse Anämie in Bayern – drei Pferde tot

    In einem Reitstall in Bad Feilnbach/Landkreis Rosenheim wurden drei Fälle der gefährlichen Equinen Infektiösen Anämie (EIA) festgestellt, alle drei Pferde mussten eingeschläfert werden. - ProPferd ist ein unabhängiges Pferde-Portal für Österreich un...
  • satania
    • 11.05.2010
    • 6295

    #2
    Unsere Pächter haben gerade von einem Händler ein Pferd gekauft. Bin ich froh, daß ich einen Coggins-Test wollte, bevor sie einzieht.

    Kommentar

    • hufschlag
      • 30.07.2012
      • 4133

      #3
      Ich versteh nicht, warum dieser Test bei uns nicht Pflicht ist
      ich habe gehört in anderen Ländern z b Italien ist der Test Pflicht

      Kommentar

      • Horseboy
        • 28.12.2011
        • 1588

        #4
        Zitat von hufschlag Beitrag anzeigen
        Ich versteh nicht, warum dieser Test bei uns nicht Pflicht ist
        ich habe gehört in anderen Ländern z b Italien ist der Test Pflicht
        Servus,

        fährst Du nach Nördlingen ?

        Hans

        Kommentar

        • Greta
          • 30.06.2009
          • 3920

          #5
          Zitat von hufschlag Beitrag anzeigen
          Ich versteh nicht, warum dieser Test bei uns nicht Pflicht ist
          ich habe gehört in anderen Ländern z b Italien ist der Test Pflicht
          Naja, der Test ist immer nur eine Momentaufnahme..... Das Pferd kann dann eine Woche später trotzdem Infektiöse Anämie bekommen. Es gibt Länder wo jährliche Tests Pflicht sind und wo man zum Turnier nur mit einem Testzertifikat zugelassen wird.... Ich denke es gibt leider kein Allheilmittel dagegen. Ein Restrisiko bleibt immer..
          Allegra von Flake aus der Amica

          Kommentar

          • Osterlerche
            • 16.09.2009
            • 2243

            #6
            In der DDR mußten wir Pferdebesitzer jährlich den Test machen obwohl wir so abgeschottet waren.
            Der Seuchenschutz war da auch viel strenger.
            Ich bin aber kein Nostalgiker .

            Kommentar

            • CoFan
              • 02.03.2008
              • 15252

              #7
              Zitat von Greta Beitrag anzeigen
              Naja, der Test ist immer nur eine Momentaufnahme..... Das Pferd kann dann eine Woche später trotzdem Infektiöse Anämie bekommen. Es gibt Länder wo jährliche Tests Pflicht sind und wo man zum Turnier nur mit einem Testzertifikat zugelassen wird.... Ich denke es gibt leider kein Allheilmittel dagegen. Ein Restrisiko bleibt immer..
              Verpflichtende jährliche Tests würden das Risiko senken. Ein verpflichtender bei Einfuhr ins Land auch. Es ist alles aber auch eine Frage der Durchsetzung von solchen Regeln, wenn man in einer Region mit freiem Grenzverkehr lebt. Wenn, dann müsste man das wohl EU weit durchsetzen.

              Ich hoffe, dass man darüber inzwischen nachdenkt. Die Welt ist durch den zunehmenden internationalen Handel inzwischen doch wesentlich "kleiner" geworden und gefühlt hatten wir einige Fälle die letzten Jahre.

              Kommentar

              • Greta
                • 30.06.2009
                • 3920

                #8
                Zitat von CoFan Beitrag anzeigen
                Verpflichtende jährliche Tests würden das Risiko senken. Ein verpflichtender bei Einfuhr ins Land auch. Es ist alles aber auch eine Frage der Durchsetzung von solchen Regeln, wenn man in einer Region mit freiem Grenzverkehr lebt. Wenn, dann müsste man das wohl EU weit durchsetzen.

                Ich hoffe, dass man darüber inzwischen nachdenkt. Die Welt ist durch den zunehmenden internationalen Handel inzwischen doch wesentlich "kleiner" geworden und gefühlt hatten wir einige Fälle die letzten Jahre.
                Ich sehe mittlerweile einiges etwas anders..... In Deutschland ist man verpflichtet 6 monatlich gegen Influenza zu impfen um aufs Turnier zu gehen, in den USA muss man jährlich einen Coggins machen und West Nil Impfung wird total empfohlen... Dafür ist die Influenzaimpfung total unwichtig...
                Andere Laender andere Sitten... Ich vermute es gibt jeweils historische Gründe warum was wo gefordert wird..... Wie gesagt es gibt sowieso keinen Allumfassenden Schutz. Ich verlass mich lieber auf traditionelle Methoden wie unnötige Kontakte mit anderen Pferden zu meiden.....
                Allegra von Flake aus der Amica

                Kommentar

                • CoFan
                  • 02.03.2008
                  • 15252

                  #9
                  Ich denke, diese anderen Sitten haben schon auch ihre Begründung. Je nachdem, welche Krankheiten wo mit welcher Wahrscheinlichkeit auftauchen. Aber die Wahrscheinlichkeiten können sich ändern. Ich hoffe, dass "man" das auf dem Schirm hat (ich kann ja nur von gefühlten Häufungen sprechen) und dann wenn nötig entsprechende Maßnahmen beschliesst.

                  Aber ich gebe Dir Recht - ein Restrisiko bleibt immer. Damit müssen wir leben.

                  Kommentar

                  • hufschlag
                    • 30.07.2012
                    • 4133

                    #10
                    Na ja, wenigstens für Turnierpferde könnte man es, ähnlich wie bei Impfungen, verpflichtend machen
                    schließlich lässt sich da ja Kontakt nicht vermeiden

                    @ horseboy: ich wollte- aber nein- zu weit für einen Tag

                    Kommentar

                    • Greta
                      • 30.06.2009
                      • 3920

                      #11
                      Hmmm einmal jährlich oder wöchentlich???? Es ist ein Test der mit gezogenem Blut gemacht wird. Wenn das Pferd negativ getestet ist und sich 6 Monate später ansteckt, dann kann es theoretisch 6 Monate lang auf Turnieren Pferde anstecken wenn der Test jährlich gemacht wird....
                      Allegra von Flake aus der Amica

                      Kommentar

                      • CoFan
                        • 02.03.2008
                        • 15252

                        #12
                        @Greta Das Argument ist berechtigt. Ich habe keine Ahnung, ob diese Krankheit immer gleich ausbricht, oder ob ein Pferd ein "stiller" Träger sein kann, der es dann aber trotzdem verbreiten kann.

                        Im Gegensatz zur Influenza ist diese Krankheit ja ein "100% Exitus" Fall für betroffene Pferde. Deshalb hoffe ich einfach, dass Leute die mehr Ahnung haben als ich, dieses Thema "auf dem Schirm" haben und wenn nötig sinnvolle Maßnahmen durchsetzen.

                        Kommentar

                        • hufschlag
                          • 30.07.2012
                          • 4133

                          #13
                          Ich hab gehört, wenn ein Pferd betroffen ist wird der ganze bestand getestet und alle infizierten Pferde werden getötet. Der Besitzer hat da keine anderen Option
                          Ich weiß aber nicht ob das stimmt
                          ausrotten kann man die Krankheit mit Tests wohl nicht aber einschränken wahrscheinlich
                          halbjährlich wie die Impfung fände ich sinnvoll

                          Kommentar

                          • CoFan
                            • 02.03.2008
                            • 15252

                            #14
                            Ja, so geschehen bei dem aktuellen Fall. Die 3 betroffenen Pferde wurden eingeschläfert (das ist wohl zwingend), der Bestand komplett getestet (negativ), Quarantänezone eingerichtet. Ob dann vor Aufhebung der Quarantäne ein erneuter Test gemacht wird, weiß ich nicht.

                            Kommentar

                            • Mona88
                              • 01.01.2004
                              • 508

                              #15
                              Vor einigen Jahren grasierte der Virus in Mitteldeutschland. Übertragen wird er wohl auch durch Bremsen?

                              Ja, die betroffenen Ställe wurden unter Quarantäne gestellt und der Bestand (2x?) gestestet. Positiv gestestete Pferde wurde direkt getötet, es gab eine Entschädigung aus der Seuchenkasse.

                              Kommentar

                              • Bananenmopsi
                                • 11.07.2012
                                • 288

                                #16
                                Vor ein paar Jahren stand so ein verseuchtes Pferd aus den Ostblockländern bei uns im Stall. Neben meinem Pferd - das sich ständig mit diesem Tier gekrault hat und natürlich genau zur Bremsen- und Stechviecherjahreszeit Erst Wochen nach dem Auszug des erkrankten Pferdes wurde die Erkrankung festgestellt und unser Stall wurde unter Quarantäne gestellt und Blut von allen genommen. Ein paar Wochen später noch ein Bluttest - alle negativ. Eine Ansteckung über Stechviecher oder sonstigen Austausch von "Körperflüssigkeiten" kam bei uns ergo nicht vor. Das infizierte Pferd wurde mW sofort eingeschläfert.

                                Die Wartezeit vom Wissen der Erkrankung bis zum Blutergebnis wünsche ich keinem Pferdehalter. Die Tests sollten verpflichtend sein, sobald man ein Pferd importiert. Und zwar wirklich zuverlässig und nicht so fehleranfällig, wie es offensichtlich nach wie vor der Fall ist.

                                Kommentar

                                • CoFan
                                  • 02.03.2008
                                  • 15252

                                  #17
                                  Zitat von Bananenmopsi Beitrag anzeigen

                                  Die Wartezeit vom Wissen der Erkrankung bis zum Blutergebnis wünsche ich keinem Pferdehalter. Die Tests sollten verpflichtend sein, sobald man ein Pferd importiert. Und zwar wirklich zuverlässig und nicht so fehleranfällig, wie es offensichtlich nach wie vor der Fall ist.
                                  Das glaube ich Dir!

                                  Ja, das sind die Nachteile des freien "Warenverkehrs" und der offenen Grenzen. Wirksame Strategien sind da nicht so einfach unzusetzen.

                                  Kommentar

                                  • max-und-moritz
                                    • 04.06.2006
                                    • 3441

                                    #18
                                    Alle Pferde eines Bestandes werden getestet, die positiven zwingend eingeschläfert. Dann 3 Monate Quarantäne, erneuter Test, wenn positive da sind geht alles von vorn los. Die Quarantäne wird erst bei 100 % negativen Tests aufgehoben.

                                    Wir hatten es vor ein paar Jahren hier im Landkreis.
                                    Wer neue Wege scheut, muß alte Übel dulden.

                                    Kommentar

                                    • Bohuslän
                                      • 26.03.2009
                                      • 2442

                                      #19


                                      Ich denke der Link klärt viele Fragen.

                                      Ganz wichtig: Hauptüberträger sind Stechmücken! Das Virus überlebt in den Beißwerkzeugen der Insekten nur 30 Minuten. Eine direkte Übertragung von Pferd zu Pferd ist sehr, sehr selten da das Virus in den Körpersekreten kaum vorhanden ist.

                                      Wird ein Pferd eines Bestandes positiv getestet weist das Vet-Amt einen Sperrbezirk aus und stellt alle Pferde darin unter Quarantäne. Es wird das Blut von allen Pferden im Bestand untersucht. Virusträger werden sofort getötet. Das Vet-Amt versucht möglichst lückenlos die Herkunft der positiv getesteten Pferde herauszufinden und alle Ställe in denen die betreffenden Pferde waren werden ebenfalls getestet.

                                      Soweit ich weiß ist ein Coggin-Test bei Einfuhr aus dem Osten schon lange Pflicht. Das Problem sind "gerettete" Schlachtpferde, also Pferde, die als Schlachtpferde deklariert importiert werden und dem Schicksal entkommen.

                                      Einen verpflichtenden Test für Turnierpferde einzuführen halte ich für übertrieben. Das Virus ist in Deutschland nicht endemisch.
                                      http://www.reutenhof.de

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                                      • max-und-moritz
                                        • 04.06.2006
                                        • 3441

                                        #20
                                        Zitat von Bohuslän Beitrag anzeigen
                                        Soweit ich weiß ist ein Coggin-Test bei Einfuhr aus dem Osten schon lange Pflicht. Das Problem sind "gerettete" Schlachtpferde, also Pferde, die als Schlachtpferde deklariert importiert werden und dem Schicksal entkommen.
                                        Stimmt Bohuslän, Schlachtpferde werden nicht getestet. Und da sieht man, wie beknackt manche Regelungen sind - was meinst Du, wie groß der Schlachtpferdebedarf in Deutschland wohl sein wird...?

                                        So groß, daß wir sie dazu aus z. B. Rumänien welche einführen müssen? Solche Gesetzte können meiner Meinung nach nur SChreibtischtäter ohne Plan auf den Weg bringen...!
                                        Wer neue Wege scheut, muß alte Übel dulden.

                                        Kommentar

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