Sir Savoy

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  • Belle
    • 06.12.2001
    • 719

    Sir Savoy

    dies habe ich soeben auf der HP von Jens Meyer, Dorum, gelesen:

    Liebe Züchterin,


    lieber Züchter,



    leider müssen wir Ihnen auf diesem Wege die unerfreuliche Nachricht überbringen, dass unser Deckhengst „Sir Savoy“ krankheitsbedingt aus dem Deckeinsatz genommen werden musste.



    Viele von Ihnen werden sich erinnern, das der Hengst anlässlich unserer Hengstvorführung im Februar nur an der Hand vorgestellt werden konnte, da er sich eine Verletzung zugefügt hatte. Die Tierklinik Bargteheide verordnete eine mehrwöchige Stallruhe, die durch Schrittbewegung an der Hand unterstützt wurde. Sir Savoy sprach auf diese Behandlung sehr gut an und machte schnelle Genesungsfortschritte, die sowohl durch den Tierarzt als auch durch uns sehr positiv eingeschätzt wurden. Auf Anraten des Tierarztes nahmen wir daraufhin das Reittraining allmählich wieder auf, zunächst mit positiven Ergebnissen, dann zeigte Sir Savoy jedoch erhebliche Gleichgewichtsprobleme. Nach einem gründlichen Check in der Klinik in Bargteheide wurde der Befund „Ataxie“ diagnostiziert.



    Wir sehen uns nun der Problematik gegenüber, dass der Hengst nicht mehr in der Lage ist, die erforderliche Hengstleistungsprüfung zu absolvieren. Wir haben uns daher bezüglich dieser Angelegenheit an den hannoverschen Verband gewandt und ein Schreiben an Herrn Dr. Wilkens geschickt. Wenn eine Antwort vorliegt oder wir endgültig über das weitere Vorgehen des Verbandes bezüglich der Abstammungsnachweise für die Fohlen informiert sind, werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen.



    Derzeit sind wir nicht in der Lage, Aussagen bezüglich der Ausstellung von Abstammungsnachweisen für Fohlen von Sir Savoy zu machen, aber wir hoffen auf eine Entscheidung im Sinne der Züchter.



    Wir möchten Sie bitten, uns kurzfristig mitzuteilen, ob Ihre Stute tragend von Sir Savoy untersucht ist. Für das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken wir uns herzlich und wünschen Ihnen, dass Sie ein gutes Fohlen im nächsten Jahr erhalten.



    Auf eine weitere gute Zusammenarbeit verbleiben wir



    Ihre Hengststation Jens Meyer


    Hengststation

    was macht man denn da als betroffener züchter?

    und wie kann/ muss der verband entscheiden? da gibts doch bestimmt richtlinien.
    Au revoir!
  • lexikothek

    #2
    Sehr anständig von Jens Meyer, das er in dieser Form zu den
    Spekulationen Stellung nimmt. Hut ab.

    Aber eigentlich hat man von ihm auch nichts anderes erwartet.

    Fair ist eben fair.

    Lexi

    Kommentar

    • hannoveraner
      • 11.06.2003
      • 3238

      #3
      Zitat von [b
      Zitat[/b] (Belle @ Juni 03 2005,14:52)]was macht man denn da als betroffener züchter?

      und wie kann/ muss der verband entscheiden? da gibts doch bestimmt richtlinien.
      als betroffener Züchter kann man die Lage nur beobachten!!

      theoretisch dürften die Fohlen nur eine Geburtsbescheinigung und keinen Abstammungsnachweis bekommen, da der Vater die gesetzlichen (denke ich!&#33 Anforderungen nicht erfüllt, um ins Hengstbuch I der Verbände eingetragen zu werden.

      Falls mich einer fragen würde: wenn die Fohlen hannoversch oder anders (da finden sich immer welche!!&#33 gebrannt werden würden, können se den 30-Tage-Test ersatzlos streichen (was mich allerdings nicht traurig stimmen würde!!&#33 !! Auch die Handhabung des 70-Tage-Tests wird durch sowas hinterfragt!! naja, dann werden halt neue paragraphen geschaffen und es geht irgendwie weiter.....

      wenn der Hengst nicht unter dem Reiter gezeigt worden ist, wundert es mich allerdings, daß er so viele Stuten bekommen hat. aber so ist heute die Zucht, das brimbamborium ist mehr wert als die Reitqualität.... arme Zucht von heute!!
      auch wenn ich mal was kritisches schreibe, ich meine es nicht persönlich  

      Kommentar


      • #4
        Armer Sir Savoy

        Kommentar


        • #5
          jetzt kann man nur abwarten und Tee trinken.....

          - hab ihn übrigens unterm Sattel gesehen!!!! Bin überzeugt er hätte seinen Weg gemacht

          ein riesiger Verlust zumindest für die Familie Leatherdale und die Hengststation Meyer

          ob für die Züchter wird sich ja erst nächstes Jahr herausstellen

          Kommentar

          • Easy
            • 05.02.2005
            • 200

            #6
            Es ist schon seltsam anzusehen, wieviele Züchter mit ihren Stuten zu Hengsten rennen, die noch keinen Leistungstest absolviert haben - offenbar getrieben vom Wunsch, ja bei den Ersten zu sein, wenn die Abstammung des Hengstes dem Trend entspricht und "in" ist.
            Bis jetzt haben es die Verbände wohl meist wieder gerichtet - Argument: "Man kann den armen Züchter ja nicht im Stich lassen" - wenn so ein Verhalten aber Schule macht, könnte man den 30- oder 70-Tage-Test getrost abschaffen. Ein weiterer Grund -

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            • Hondadiva
              • 24.01.2005
              • 1552

              #7
              hab jetzt mal ein bißchen gestöbert, und habe folgenden artikel gefunden:
              quelle

              mich würde interessieren: kann die ataxie auch durch z.b. unsachgemäßes trainieren (beispielsweise auf eine körung), oder durch falsches reiten entstehen? (wobei ich hier nicht direkt auf den betroffenen hengst ansprechen, sondern mir die frage eher generell stelle - weiß das wer?)

              Gesundheit - Hilfe für das kranke Pferd

              Ataxie(griechisch = Unordnung)

              Unter Ataxie versteht man durch Nervenschäden unterschiedlicher Ursache hervorgerufene Störungen im Bewegungsablauf und Körperhaltung des Pferdes. Die Auslöser können Verletzungen, Infektionen, Fütterungsfehler, Vergiftungen oder auch Parasitenbefall sein.

              Krankheitsanzeichen
              Leidet das Pferd an Ataxie, kann es sein, dass das Pferd einen gewissen Zeitraum nicht reitbar ist, in ganz schlimmen Fällen kann es unreitbar bleiben. Viele Ataxien machen sich anfangs kaum bemerkbar und sind von einer leichten Lahmheit kaum zu unterscheiden. Aber auch ein plötzliches und starkes Auftreten, z.B. nach einer Verletzung der Halswirbelsäule, ist bei diesem Krankheitsbild möglich.

              Betroffene Pferde erkennt man am unsicheren, abgehackten Gang, der ein wenig dem Stechschritt beim Militär ähnelt. Die Vorderbeine machen eine gestreckte, ruckartige Bewegung nach vorne. Bei einem starken Auftreten der Ataxie schwankt das Pferd dabei. Die Symptome verstärken sich beim Strecken und Abwinkeln des Halses sowie beim Wenden und Rückwärtslaufen. Leidet das Pferd bereits über einen längeren Zeitraum, verstärken sich die Symptome. Die bodenweite Stellung im Stand (weit gespreizte Beine) ist ein weiteres Anzeichen. Das Pferd steht sehr unsicher und kann sogar, wenn ihm der sichere Stand genommen wird, stürzen. Pferde, die an Ataxie leiden, haben außerdem recht häufig einen Huf, der kürzer ist als die Anderen, da die Hufspitze über den Boden schleift.

              Desweiteren zeigen sich im Verlauf der Krankheit Einschränkungen bei den Reflexen. Wo ein gesundes Pferd auf Berührung der Halsseite mit deutlichem Zucken reagiert, reagieren Ataxie-Pferde stark verzögert bzw. gar nicht.



              Überlassen Sie die Diagnose immer dem Tierarzt!



              Man unterscheidet bei Pferden drei unterschiedliche Formen der Ataxie:

              1. Spinale Ataxie (am häufigsten auftretend)
              Ursachen
              Sie tritt durch die Schädigung sensibler Rückenmarksbahnen auf, bei denen das Rücken- oder Halsmark gequetscht wird. Das hat Auswirkungen auf die Nervenbahnen im Wirbelkanal und zieht diese in Mitleidenschaft. Betroffene Pferde sind sehr schmerzempfindlich im Halsbereich. Bewegungen des Halses, insbesondere zur Seite meiden sie. Bei einer verletzungsbedingten Ataxie kann es zu plötzlichen Lähmungserscheinungen an allen vier Beinen kommen.

              Ältere Pferde können durch eine Arthrose der Halswirbelgelenke an spinaler Ataxie Leiden. Die Arthrose läßt die Gelenke anschwellen, dabei werden die Nervenbahnen gequetscht. Diese Form der Ataxie tritt langsam und schleichend auf. Auch Spätfolgen aus Verletzungen in Form von kleinen Rissen in der Knochensubstanz können zur Ataxie führen. Hier reicht schon früheres Festliegen des Pferdes oder ein Rangordnungskampf. Selbst ein Bluterguss oder eine Gelenkgalle, die Druck auf den Wirbelkanal ausübt, kann zu spinalen Ataxie führen.

              Eine Ursache kann auch die unsachgemäße Fütterung beim Jungtier sein. Bei der Aufzuckt wird zu energie- und eiweißreiches Futter verwendet, was ein zu schnelles Wachstum des Körpers zur Folge hat. Die Weichteile wachsen nicht im gleichen Tempo mit und sind anfällig für die später die Ataxie auslösenden Quetschungen.

              Diagnose
              Die Durchführung einer Röntgenkontrastdarstellung (Myelographie), bei der ein spezielles Kontrastmittel in den Wirbelkanal injiziert und der entsprechende Wirbelabschnitt geröntgt wird, ist für die sichere Diagnose der spinalen Ataxie notwendig. Hierbei werden die entzündlichen Verwachsungen und raumfordernde Wachstumsprozesse innerhalb des Wirbelkanals sichtbar. Die heutigen bildgebenden Techniken, wie zum Beispiel auch die Kernspinresonanztomographie, ermöglichen dem Tierarzt eine relativ genaue Einschätzung der Heilungschancen.

              Behandlung
              Eine Behandlung erfolgt meistens mit Hilfe abschwellender und entzündungshemmender Medikamente, um den mechanischen Druck auf den Wirbelkanal zu minimieren. Eine Operation wird nötig, wenn die Ursache in einer Veränderung der Knochenstruktur liegt und die Wirbelgelenke immobilisiert werden müssen.

              Parallel dazu sollte ein Bewegungstraining stattfinden, um die Muskulatur aufzubauen. Dies kann durch die Gabe muskelaufbauender Präparate unterstützt werden. Akupunktur kann zu einer Erleichterung für das Pferd führen.

              Behandlungsdauer
              Eine vollständige Heilung der spinalen Ataxie ist relativ unwahrscheinlich. Die Behandlungsdauer kann durchaus bis zu 18 Monate dauern.

              Prävention
              Durch die richtige Fütterung und ausreichend Bewegung kann hier im gewissen Maße vorgebeugt werden.

              2. Zerebrale Ataxie

              Hier befinden sich die Schädigungen vorwiegend im Großhirn (=Cerebrum), Zwischen- oder Mittelhirn.

              3. Zerebellare Ataxie

              Hier befinden sich die Schädigungen im Kleinhirn (= Cerebellum)

              Ursachen
              Zerebrale und zerebellare Ataxien werden durch schwere Virusinfektionen wie etwa beim Equinen Herpes-Virus EHV-1 hervorgerufen. Eine Borrelioseinfektion mit dem Bakterium Borrelia burgdorferi kann das Nervensystem soweit schädigen, dass sich eine Ataxie zeigt, da hierbei neben dem Gehirn auch das Rückenmark angegriffen wird. Parasitenbefall ist ebenfalls ein Auslöser dieser Art der Ataxie. Strongyliden überwinden hierbei die Blut-Hirn-Schranke und setzen sich im Gehirn fest. Weitere Ursachen der zerebralen und zerebellaren Ataxie können auch schwere Kopfverletzungen mit offenen Frakturen des Schädels oder auch die Folgeerscheinung einer Vergiftung sein.

              Diagnose
              Hierbei ist eine Computer- oder Kernspinresonanztomographie nötig, da eine Myelographie nur in den seltensten Fällen weiterhilft. Auch durch Blutuntersuchungen kann die Ursachenfindung erleichtert werden.

              Behandlung
              Die auslösende Erkrankung wird therapiert. Eine vollständige Heilung ist hier möglich.
              http://www.schurkenhof.at

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              • Hondadiva
                • 24.01.2005
                • 1552

                #8
                und nochmal ich:
                war es bei wantango nicht auch eine spinale ataxie?
                http://www.schurkenhof.at

                Kommentar


                • #9
                  Ja - war eine spinale Ataxie infolge Trauma am zweiten Halswirbel. Wobei völlig unklar ist, wann dieses Trauma aufgetreten ist. Kann also schon als Jungspund passiert und erst viel später (durch die Belastung beim Reiten) ausgebrochen sein. Der eigentliche Ausbruch der Krankheit erfolgte bei Wantango wohl gegen Ende des 30-TT. Da die reiterliche Belastung nicht früh genug abgebrochen wurde, kam es zu einer rapiden Verschlechterung, die in der Nottötung endete (das Pferd kam ohne fremde Hilfe nicht mehr auf die Beine).

                  Kommentar

                  • Hondadiva
                    • 24.01.2005
                    • 1552

                    #10
                    Zitat von [b
                    Zitat[/b] (heikek @ Juni 04 2005,09:40)]ich hoffe jetzt wird hier nicht noch eine wilde diskussion breit getreten, ob die ataxie von der hengstation verursacht wurde.
                    darauf war meine frage auch keineswegs bezogen (das habe ich aber auch oben schon geschrieben) -
                    ich wollte eigentlich eher allgemein wissen, ob diese krankheit sozusagen auch "verursacht" werden kann durch eventuell zu frühes training, oder ob es da eine bedeutend härtere einwirkung auf das pferd, wie beispielsweise einen sturz braucht.
                    http://www.schurkenhof.at

                    Kommentar


                    • #11
                      @Hondadiva: Das verursachende Trauma muß überhaupt kein starkes/ spektakuläres sein. Im Prinzip reicht ein blödes "ins Halfter hängen" an der falschen Stelle und zum falschen (Wachstums)Zeitpunkt. Bei den jungen Hengsten treten diese Fälle sicher auch deswegen etwas gehäuft auf, weil die beim Toben auf der Weide eher mal den einen oder anderen Sturz oder Rempler mitkriegen. So wars wohl bei Wantango - allerdings hat er im Oktober 2004 auch mal dolle Festgelegen in der Box.

                      Ich glaube nicht, daß die Hengsthalterei irgendwie ursächlich beteiligt ist. Nur kommt die Sache bei den gekörten Hengsten wegen der relativ frühen Belastung früher ans Tageslicht und wird dann - weil es sich um bekannte Hengste handelt - auch öffentlich thematisiert. Wir mußten uns auch schon von dem ein oder anderen Wallach/ Stute wegen Ataxie trennen; aber das bekommt dann ja keiner mit.

                      Übrigens: jammerschade um Sir Savoy. Der hat mir ausnehmend gut gefallen. Tut mir ehrlich leid für die Station Meyer und die Familie Leatherdale.

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                      • Ginella NB

                        #12
                        @heikek
                        glaubst du wirklich, das meyer´s NUR die spekulationen hier im forum zu einer stellungnahme veranlasst haben?

                        das wäre sehr schlimm!

                        ich möchte doch sehr hoffen, das es eher die Verantwortung seiner Kundschaft gegenüber war!

                        egal wie die Verhandlungen mit dem Verband jetzt erstmal ausgehen. man musste sie einfach informieren, wenn der buschfunk schon ÜBERALL darüber spricht!  

                        wie manche allerdings darauf gekommen sind, das er vom Phantom gefallen ist oder sich einen bruch zugezogen hat, DAS würde mich mal interessieren!    

                        @IDE
                        war wantango vor dem 30-tage-test eigentlich auch schon im deckeinsatz? wenn ja - wie regelt ihr das mit den züchtern die ein fohlen erwarten?

                        Kommentar


                        • #13
                          Was ich noch nicht verstanden hab, kann Sir Svoy jemals wieder in den Deckeinsatz??

                          Kommentar

                          • Waluga
                            • 13.08.2003
                            • 1941

                            #14
                            Wenn die Fohlen des Sir Savoy keinen Abstammungsnachweis, sondern nur eine Geburtsbescheinigung bekommen, ist genau das Risiko eingetreten, was man als Züchter bei einem ungeprüften Hengst eingeht.

                            Ich bin mir aber inzwischen gar nicht mehr so sicher, ob ein Abstammungsnachweis heutzutage noch so wichtig bei der Vermarktung ist. Viele Käufer möchten reiten und nicht züchten, viele ReiterInnen können nichts über die Abstammung des Pferdes erzählen, das sie schon jahrelang reiten; ihnen ist es wichtiger, dass die Qualität des Pferdes stimmt und dass ihnen das Pferd gefällt. Wie viele Fohlen mit vollem Abstammungsnachweis und sogar bekannten Namen darin werden jedes Jahr ganz billig vermarktet?! Da kann es für Fohlen ohne "richtige" Papiere kaum schlimmer kommen. Wenn die Pferde dann geritten werden können und gut sind, denke ich, dass die "Papiere" erst recht nicht mehr so wichtig sind (und mit Sir Savoy als Vater des Pferdes ist man sicherlich nicht blamiert, der Fall ist ja ganz anders als etwa bei einem "Weideunfall".)

                            Kommentar


                            • #15
                              Nein - Wantango war vor dem 30-TT nicht im Deckeinsatz - aber nur, weil er zu "heiss" beim Reiten wurde und wir uns das Testergebnis nicht unnötig versauen wollten. Glück im Unglück sozusagen. Aber mit dem Mecklenburger Verband hätte sich sicher auch eine Lösung finden lassen -- die sind da nicht so hannoversch...

                              Kommentar

                              • alexandraF

                                #16
                                Das wichtigste ist zunächst, dass zum Wohle des Hengstes gehandelt werden kann. Und sei es im schlimmsten Fall die Tötung.

                                Persönlich fände ich es den Hengsthaltern gegenüber, die ihre Hengste nicht gleich einsetzen und erst auf die Tests vorbereiten (wie zum Beispiel Celle), nicht ganz fair, wenn in diesem Falle volle Papiere verteilt werden würden.

                                Jeder Züchter wußte im voraus, welches Risiko bei der Bedeckung durch einen ungeprüften Hengst auf ihn zukommt (kann man nachlesen z.B. auf der Homepage des Hannoverschen Verbandes).

                                Geht es schief, soll es dann der Verband richten, der in seinem Regelwerk eindeutige Aussagen trifft, was geschieht, wenn ein Hengst seinen Test nicht besteht ?

                                Wo soll in Zukunft die Grenze gezogen werden, wenn jetzt Papiere ausgestellt werden ? Gibt es bei anderen Gründen, aus denen ein Hengst nicht zum Test kann, ebenfalls Papiere ?

                                Zu dem Risiko für den Züchter gehört ausserdem ein positiver Aspekt: Der finanzielle Vorteil, den die Züchter haben oder gehabt hätten, wenn sie zu den ersten Fohlenbesitzern gehören. Diesen teilt ebensowenig einer mit dem Verband - oder hat man schon von Spenden oder einer Zusatzabgabe an den Verband bei erfolgreichen Fohlenverkäufen aus ersten Jahrgängen gehört ?

                                Kommentar

                                • Ginella NB

                                  #17
                                  @heikek

                                  super, ein altes, extra geschlossenes topic jetzt wieder aufzuwärmen um die gleiche diskussion hier wieder breitzutreten!

                                  und genau dieses Zitat hat herrn meyer jetzt wahrscheinlich dazu veranlasst, öffentlich stellung zu nehmen?!

                                  wer´s glaubt wird seelig.......

                                  und übrigens, das mit der Ataxie weiss ich jetzt auch schon mind. über 1 Woche!
                                  So wichtig fand ich das aber nun auch wieder nicht, um es hier gleich rauszuposaunen!
                                  Mit dem Unterschied zu Dir, das ich gar nicht erst komische Andeutungen darüber gemacht habe um das Thema wieder aufzuwärmen und um damit alle auch erst richtig neugierig zu machen, hab ich eben einfach meine Klappe gehalten.
                                  Und komisch - NIEMAND hat sich hier in den letzten Tagen mehr dafür interessiert!

                                  Kommentar

                                  • Ginella NB

                                    #18
                                    Was mich andererseits mal interessieren würde - kommt hier nun das 2 jährige Gewährleistungsrecht zum tragen?

                                    Könnte Hr. L sein Geld und die übrigen Kosten jetzt wieder zurückverlangen?

                                    In diesen Preiskategorien geht es im Fall des Falles wohl eher um den finanziellen Verlust als nur um die reine Tierliebe - wenn man es mal realistisch sieht und nicht nur mit verklärtem Liebhaberblick.

                                    Wie weit wird der Rücken bei einer Körung/Auktion mit durchgecheckt?

                                    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das der Verband einen regelmäßigen UND GROSSZÜGIGEN Geldgeber wie Hr. L vergrellen möchte.
                                    Auf solche Käufer sind die Verbände doch angewiesen.....

                                    Kommentar


                                    • #19
                                      Spannende Frage!

                                      Kommentar

                                      • lexikothek

                                        #20
                                        auf was genau soll sich nun die sachmangelhaftung beziehen?

                                        wer will denn nun wem nachweisen,
                                        was die ataxie (welcher form auch immer)
                                        ausgelöst hat und warum sie jetzt zum tragen gekommen ist.

                                        ich denke, da kann auch IDE im Bezug auf Saccaron
                                        ein Wörtchen mitreden...

                                        aber bevor die diskussion wieder losgeht
                                        bin ich mal penetrant konsequent und schliesse
                                        das thema wieder

                                        mails gern an mich

                                        lexi

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