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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Fall Amy Tyron -Video!!



Rubinstein75
30.06.2007, 23:22
http://video.tinypic.com/player.php?v=664abo2

Wie dumm muß man sein um nicht zu meken das das Pferd unter einem auf 3 Beinen galoppiert und es dann noch über den letzten Sprung jagt?:cursing::cursing::cursing:

anchesa
01.07.2007, 17:19
:angry: Ohne Worte

*kotzsmiliesuchengeht*

Rubinstein75
01.07.2007, 17:33
Tja wenn ne fette Versicherungssumme lockt ist doch sowas egal...:cursing:

LenaSch
03.07.2007, 11:24
Da kommt mir alles hoch, wenn ich sowas sehe:sauer::angry:

Veracruz9
03.07.2007, 14:21
Und das wo sie doch so eine enge Bindung zu dem Pferd hatte...

Das hat dem SPort auf keinen Fall gut getan.:nono:

Pebbels
03.07.2007, 17:59
fürchterlich.... der sollte man jedes pferd wegnehmen und sie einbuchten

Pebbels
03.07.2007, 19:34
Die amerikanische Olympiareiterin Amy Tryon beherrscht derzeit die Diskussion im Internet - nicht nur in den diversen VS-Foren.
Beim Vier-Sterne-CCI in Kentucky hatte die nach der Dressur führende Bronzemedaillen-Gewinnerin der Weltreiterspiele von Aachen (dort saß sie im Sattel von Poggio) ihr stark lahmendes Pferd Le Samurai noch über den letzten Geländesprung gesteuert und dann weiter über die Ziellinie geritten.
Wie die Tierärzte im Anschluß an die Prüfung bekannt gaben, waren bei dem Wallach, der vom Holsteiner Sauvage v. Silvester-Cicero aus einer Vollblutmutter abstammt, vor dem letzten Hindernis die Unterstützungsbänder des linken Vorderbeines gerissen. Nach Ansicht von Beobachtern hätte die Amerikanerin durchaus noch genügend Zeit und Platz gehabt, das Pferd vor dem Sprung anzuhalten- zumal die am Hindernis stehenden Zuschauer versucht hatten, sie durch lautes Rufen auf das stocklahme Pferd aufmerksam zu machen und zu stoppen.
Die Ground Jury unter Vorsitz von Anne-Metter Binder (Dänemark) gab den Fall nach Anhörung der Reiterin und der Hindernisrichter an das Schiedgericht weiter, welches Amy Tryon disqualifizierte und weitere eventuelle Maßnahmen dem Judicial Committee der FEI überließ. Eine Videosequenz des Ritts von Amy Tryon auf Le Samurai war zunächst im Internet bei YouTube zu sehen, später wurde es auch auf Eurosport gezeigt. Le Samurai musste wenige Tage nach der Prüfung eingeschläfert werden."
DvP

its me
04.07.2007, 09:41
jetzt hab ich mir das Video doch angesehen *heul*
das ist fürchterlich, mir fehlen die worte :cursing:

tina_178
04.07.2007, 13:52
Scheusslich!!! :angry: :sauer: Man sollte sie für lange Zeit sperren!!!

horsm
04.07.2007, 15:11
Und?
Gibts es auch Konsequenzen für die sog. "Ground Jury" oder den Veranstalter?
Immerhin ist man seinen Pflichten offensichtlich nicht nachgekommen.

Für mich ist der ganze "Sport" ohnehin mehr als fragwürdig.

Gruss
horsmän

Veracruz9
04.07.2007, 15:30
Das Problem ist das wohl nur die Ground Jury einen Ritt abbrechen darf.
Die stehen allerdings nicht verstreut an der Strecke.
Deshalb hat es wohl zu lange für das arme Pferd gedauert.

horsm
04.07.2007, 15:56
So?
Wenn nur die sog. Ground-Jury den Ritt abbrechen darf, sie aber offensichtlich nicht dazu in der Lage ist, was für einen Wert hat sie denn dann?
Was ist denn das für eine dämliche Organisation? Nur Alibi-Tralala wieder mal?
Wer gibt sich denn für so einen "Ground-Jury"-Job her?
Was sagt der Verband, als Vorschriften-Erlasser zur Durchführung solch fragwürdiger Wettbewerbe zu so einer undurchdachten Organisation, oder hat er sie gar selbst zu verantworten?

Ich staune immer mehr !

Lemmy
04.07.2007, 16:20
@ hormän

Mal davon abgesehen, dass hätte jemand einschreiten müssen -in diesem Fall hätte es sogar das Publikum sein können- denke ich, dass man als Reiter eigentlich so viel Verantwortungsbewußtsein gegenüber seinem "Sportpartner" haben sollte, dass man OHNE äußere Einflüsse hätte hier sofort abbrechen müssen!
Dieser Dame gehört eigentlich ein Verbot für Lebenszeit aufgedrückt. Nicht nur ein Startverbot, sondern auch ein Pferdehaltungsverbot.... Meiner Ansicht nach hat sich diese Dame in punkto Pferdehaltung und auch Reiten mit dieser Aktion mehr als disqualifiziert.

LEMMY

horsm
04.07.2007, 16:35
@Lemmy

Das ist schon klar, in erster Konsequenz hat der Reiter die Verantwortung für das Tier. Dieswer wird ja wohl auch zur Konswquentz gezogen (ich fürchte allerdings nicht weit genug)

Da aber die Reiter aus verschiedenen Gründen ihrer Verantwortung nicht immer nachkommen, und das ist seit Jahrzehnten nix neues, hat man ja gerade deshalb diese sog. "Ground-Jury" eingeführt, um dieses "Spektakel" halbwegs glimpflich der Öffentlichkeit präsentieren zu können, damit es eben nicht mehr dazu kommt (wie in der Vergangenheit nur allzu oft passiert), dass müde und angeschlagene Pferde noch weiter (nicht selten in den Tod) getrieben werden.

Hier hat also offensichtlich auch die Ground-Jury (GJ) versagt.
Und wenn ich nun lese (stimmt das wirklich?), dass die GJ organisatorisch gar nicht in Lage ist, den Ritt jederzeit und SEHR kurzfristig abzubrechen, ist die Frage nach dem Sinn bzw. Unsinn so einer GJ nur allzu berechtigt.

Das wäre ja so, als wenn ich beim Auto zwar Bremsscheiben und Bremszangen installiere, dann aber die Bremsleitung weg lasse, und mich dann wundere, warum die Karre nicht zum stehen kommt.

Wie blöd sind denn die Organisatoren solcher Veranstaltungen eigentlich ???

marusch
04.07.2007, 18:57
UNGLAUBLICH! :scared:

Mir fehlen die Worte!


Gruß Marusch

CurlySue
05.07.2007, 01:10
Oh man hatte es mir nicht so schlimm vorgestellt...das hätte man merken müssen. Mich wundert das der überhaupt noch galoppieren, geschweigedenn springen konnte. Aber klar das die ground jury da nicht so schnell reagieren darf, das war nicht wirklich weit. Die müssen sich erst absprechen und dann muß wer, der es darf, so nah an den Reiter kommen um den direkt zu stoppen. Ich denke bei der kurzen Strecke ist es wirklich schwer möglich, zu einfach darf es auch nicht sein, wer weiß wieviel zu Unrecht rausgezogen würden.

Ich sehe das Problem auch in 1. Linie bei der Reiterin, so etwas muß man merken! Das man vielleicht einen blutenden Kratzer oder ähnliches nicht bemerkt und deswegen von der ground jury angehalten werden muß kann ich nachvollziehen, aber das???

Lemmy
05.07.2007, 10:58
@ CurlySue
Es gibt meines Wissens nach NUR 3 Streckenposten der Ground Jury! Wie sollen die bei sowas einschreiten, vor allem wenn die erst noch lange ein Meeting abhalten müssen, ist doch'n Witz? Strecke zu kurz? Für mich hat sich das Video viel zu lange hingezogen *würg*. In diesem speziellen Fall hätte ich mir persönlich gewünscht, dass sich der Hindernissrichter vor das Pferd schmeißt oder das Publikum auf die Strecke gerannt wäre, EGAL wie das Reglement ist!!!
Bitte nicht falsch verstehen, ABER es geht bei dieser Geschichte nicht um einen blutigen Kratzer sondern um das Leben eines Pferdes! Das Pferd hätte ganz klar OHNE jegliche Absprache gestoppt werden müssen (wirklich egal von wem!), ist doch Mumpitz sich erst absprechen, wenn eine derart deutliche Lahmheit vorliegt :sauer:, dies ist einer der schwersten und noch dazu in er aller Öffentlichkeit praktizierten Fälle von Tierquälerei.
VOR ALLEM für mich wirklich das schlimmste das Pferd hat auch noch sein Bestes gegeben ist noch über ein Hinderniss gesprungen, wie respektlos kann man denn gegenüber einem Lebewesen noch sein?
LEMMY

angel36
05.07.2007, 13:13
Ich hab das Video nicht gesehen, möchte ich auch nicht.

Solche Bilder gibt es leider immer wieder, selbst gesehen in einem regionalen A-Springen... Pferd stolpert nach dem ersten Sprung, danach offensichtlich stark lahm... Reiter jagte es weiter und weiter... nach jedem Sprung fiel das Pferd aus und im Trab sah man die Lahmheit deutlich. Der Reiter ritt einfach weiter, kein Richter sagte was. Die hätten den doch abklingeln können??? Er kriegte am Ende seine Punkte, ritt sein selbst im Schritt lahmendes Pferd hinaus. Draußen ließ sich nicht mal mehr feststellen, auf welchem VB eigentlich die Lahmheit war. Was aus der Stute geworden ist... keine Ahnung.

horsm
05.07.2007, 16:58
Der Fall zeigt doch, dass die Maßnahme, die sog. Ground-Jury einzuführen, noch völlig danaben ist, und nicht mehr als zur Alibi-Gewissensberuhigung taugt. Eine GJ, die sich erst 30 min. beraten muss, ist bei einem ca. 20 min. anauernden Ritt so überflüssig wie ein Kropf.

M.E. sollten alle Veranstalter so lange die Durchführung von solchen Wettbeweren vorerst einstellen, bis dies besser geregelt ist. So jedenfalls kann man den "Sport" der Öffentlichkeit nicht mehr lange verkaufen. Die soll schließlich irgendwann mal Gefallen daran finden und ihr Geld dahin tragen.
M.E. kann auch kein Veranstalter diese Verantwortung auf sich mehr nehmen. Die Reiter tun es anscheinend sowieso nicht !
Mein Fazit also: Military endlich einstellen !

Gruss
horsmän

Nika81
05.07.2007, 21:32
Mein Fazit also: Military endlich einstellen !
Meiner Erfahrung nach kommt so was in allen Disziplinen vor (halt in anderer Form) und ist kein alleiniges Problem der Vielseitigkeit!

Zum Thema einschreiten und aufhalten: Mal ehrlich, wer von euch hätte sich denn - wenn er vor Ort gewesen wäre -vor Pferd und Reiter gestellt um es aufzuhalten? Finde das in dieser Situation sehr schwierig. Ich hätte es nicht getan - habe nämlich selbst erlebt, dass das zwar gut gemeint ist aber bös ins Auge gehen kann.

Besser für die Zukunft: Meiner M. gehört an JEDEM Hindernis in der VS ein Streckenposten, dieser hätte zumindest in diesem Fall Zeit genug gehabt sich vor das Hindernis zu stellen und mit einer Fahne o. ähnlichem die Reiterin zum Stoppen zu bewegen.

Ansonsten bin ich mit euch gleicher Meinung was das mit der Reiterin betrifft. Sie hätte es merken müssen - auch im Wettkampf. Wenn ein Pferd, dass ich reite, mal im Galopp stolpert, breche ich sofort ab und kontrolliere das Pferd - auch im Wettkampf.

Generell sollten Richter mehr und schneller eingreifen oder ein Tierschutzbeauftragter sollte für sowas auf Turnieren zuständig sein (und nicht nur während der Prüfung, sondern auch auf dem Abreiteplatz und auf dem Hängerplatz!).

Just my opinion!

Bonni
05.07.2007, 21:46
Wegen einem,wie ich finde nicht zu entschuldigenden Fehlverhalten die gesamte Military wieder zu verdammen kan ja auch nicht richtig sein. Ich finde, dass dieser Fall exemplarisch streng bestraft gehört.

Trotzdem bleibt die Vielseitigkeitsreiterei, dort wo sie mit Verstand betrieben wird, eine wenn nicht gar die faszinierendste Sportart die es gibt. Und wer das Glück hatte Reiter wie Bettina Hoy, Ingrid Klimke, Marina Lohheit und wie sie alle heißen mögen beim Training oder in der Prüfung zu beobchten, nicht zu vergessen den Blick dieser Leistungspferde, der wird diese Sportart nie wieder im Ganzen verdammen können.

Nicht zu vergessen, dass die meisten Vielseitigkeitspferde so viel artgerechter Leben als Dressur und Springpferde.

Trotzdem müssen solche Vorfälle streng bestraft werden,damit die dummen Reiter, die es leider auch gibt (aber in allen Disziplinen) abgeschreckt werden.

Robin
06.07.2007, 09:28
Danke Bonni, Du sprichst mir aus der Seele.

Lantini
06.07.2007, 09:29
Mein Fazit also: Military endlich einstellen !


genau, und das Springen stellen wir dann auch ein, ich erinnere nur an die Barr-Geschichte vor ein paar Jahren in Aachen :cursing: und Dressur sowieso, Rollkur etc. alles quälerei :rolleyes2:

Nee, sorry, aber da kann man sich überall was raussuchen, ebenso im Freizeitreiterbereich, gerade da bin ich froh dass man oft nicht mitbekommt was da teilweise abgeht, wenn ahnungslose sich ein Pferd kaufen...

Der hier geschilderte Fall schadet nur noch mehr unserem Sport, wenn der Verband jetzt nicht mal endlcih durchgreift... Und die Reiterin hat gemerkt was los ist, da bin ich mir sicher, nicht umsonst guckt sie sofort nach der Ziellinie nach dem verletzten Bein...

Ansonsten kann ich Bonnie auch nur zustimmen!!

CurlySue
07.07.2007, 01:55
@Lemmy: Ich bin ja ganz deiner Meinung, die offiziellen Mühlen malen viel zu langsam. Die hätten es vielleicht nachdem 5 Sprung geschafft etwas zu tun. Also viel zu spät. Ich hab sowenig Ahnung von der Vielseitigkeit, gibt es da keine Hindernisrichter an jedem Hindernis? Die müßten befugt werden ein Paar anzuhalten.
Als Zuschauer da hin zu kommen stelle ich mir schwierig vor, es gibt Absperrungen und registrieren muß man das auch erstmal, dazu kommt natürlich dass das Pferd galoppiert, ich denke nicht das ein Zuschauer flott genug gewesen wäre. Außerdem haben die jawohl angeblich wie wild gebrüllt.

Denke einfach es gibt leider so Leute für die ist das sportliche Ziel wichtiger als der Sportpartner. Und diese Leute darf es nicht geben. Schade das wohl doch wieder Geld vor einer richtigen Bestrafung gehen wird.

Indy
07.07.2007, 02:30
Ich finds einfach schrecklich was mit dem Pferd passiert ist und ich kann mir nicht vorstellen das arme Tier es geschafft hat den letzten Sprung noch zu springen :(

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Reiterin das nicht gemerkt hat...

Was mich allerdings stutzig macht, die Pferde müssen nach der Prüfung noch durch so viele TA-Checks, und da wär Le Samurai doch so oder so nicht mehr durchgekommen :confused:

Wenn sie also gewusst hat(was ich mir nicht anders vorstellen kann), dass das Pferd auf 3 Beinen läuft, hätte ihr doch klar sein müssen, dass sie so oder so disqualifiziert wird!??

Wieso in aller Welt ist sie dann weitergeritten?

Pebbels
07.07.2007, 13:58
das hab ich mich auch gefragt.... die frau ist einfach krank, der sollten alle tiere weggenommen werden.

laconya
07.07.2007, 14:46
@Horsmän: es werden definitiv mehr Pferde im ländlichen Bereich auf den normalen Turnieren zuschande geritten,als im großen Vs-Sport....
Jeder von uns kann bestimmt etliche Schauergeschichten von Reitern erzählen,die ihre Pferde platt gekriegt haben oder sie dauerhaft durch ihre Reitweise quälen:sauer:

Judithxxx
08.07.2007, 01:05
Ohne Worte...

Cassita
08.07.2007, 16:59
Da bleiben mir auch einfach die Worte weg...

laconya
08.07.2007, 21:07
Das könnt ihr ja meinetwegen so auffassen wie ihr wollt,aber ich befürworte das Verhalten von Amy T. damit ja nicht.Aber die Aussage von Horsmän,das man die VS komplett verbieten sollte,halte ich für total überzogen (aus oben angeführten Gründen!Dann sollte man den kompletten Sport mit Pferden verbieten....)

*Sabs*
12.07.2007, 10:59
Ich bekomme da wirklich Pippi in die Augen :down:
Das ist wirklich unverschämt, denn man kann mir nicht erzählen das die das nicht gemerkt hat, man sollte ihr verbieten weiterhin starten zu dürfen, weil das war ganz klar reine Erfolgsgeilheit :angry:
Und wer war der leittragende? Das Pferd, er hat es mit dem Leben bezahlt, na vielen Dank

pavot
12.07.2007, 14:04
Gegen solche Vorkommnisse helfen keine Kommissionen und auch keine Richter, die sich vor den Sprung werfen. Da hilft nur Reiter mit mangelndem Horsemanship systematisch aus dem Sport zu verbannen. Und dieser Ansatz beschränkt sich keinesfalls auf einzelne Disziplinen.

Nika81
21.07.2007, 18:50
So hat nun das FEI Tribunal in dem Fall entschieden:

(..)The Tribunal came to the conclusion that the competitor's behaviour at the end of the cross-country phase of the event objectively constitutes abuse according to the requirements of the applicable FEI regulation. The competitor acted, by continuing to ride after the horse was objectively lame and injured. Conversely the competitor omitted to act, by failing to pull up the horse when she could have. This caused or was likely to cause pain or discomfort to the horse.

The Tribunal expresses its opinion that “abuse of horses constitutes an offence that violates the most fundamental rules of the equestrian sport and is, as such, highly reprehensible from a moral point of view”. The Tribunal determined that, had “the competitor intended to ride a lame or injured horse, a suspension for life would not have been an inappropriate or a too severe penalty”.

The Tribunal’s decision indicates, however, that it determined in this case that there was a “significant disconnect between what Amy Tryon felt and what was actually occurring.” While Amy Tryon was negligent in not stopping the horse, the Tribunal determined that she did not understand that the horse had been injured until just as she pulled him up. The decision states that “[t]he Tribunal believes that in the state the competitor was in – tired, focused on completing the course and without the benefit of video and ability to observe matters or analyze them logically - she did not realize that the injury had occurred, and thus never intended to continue on course with a lame or injured horse. The Tribunal believes that the competitor clearly realized that the Horse took quite a number of uneven strides, but could not determine their cause or likely severity. The Tribunal believes that the competitor should have nevertheless stopped earlier to understand the severity of the lameness.”

The determination that there was no premeditation and no actual awareness by the competitor that she was riding a lame or injured horse is taken into account in imposing sanctions on the competitor.

After careful examination of the parties’ submissions and evidence, the Tribunal confirms the disqualification of horse and the competitor from the above-mentioned event and imposes the following sanctions on the competitor:

- suspension from competition for a period of two months (to commence immediately and without further notice at the end of the 30-day appeal deadline, or sooner if the right of appeal is waived);
- a fine of CHF 1,000;
- a cost contribution of CHF 1,500 towards the legal costs of the judicial procedure.

The Tribunal decision states that Mr. David O’Connor, President of the United States Equestrian Federation (USEF), Member of the FEI Eventing Committee and Chairman of the FEI Eventing Safety Committee, phrased the dilemma and the conclusion well in remarking: “Premeditated abuse is an action that should, and needs to be dealt with in the most severe actions that we as a sport can take by our judiciary side. Similar cases to this [the present case] are much harder to judge and I feel should be dealt with on a whole different level. Should this be taken seriously – yes; career changing – no.”

The full text of the decision (30 pages) is available on the FEI website under LEGAL/DECISIONS. (...)

Gamine
21.07.2007, 19:53
ich frage mich nur, wenn die freu nicht mal merkt (merken will), dass ihr pferd auf 3 beinen galloppiert, wie will sie dann merken, dass ihr pferd nicht taktrein geht. da ist doch eine pferdegerechte ausbildung gar nicht möglich...

horsm
24.07.2007, 13:17
Na da hat das Tribunal ja toll entschieden.

Paar Tage Sperre (ist ja sowieso Urlaubszeit), 1000 Taler aus der Portokasse und weiter gehts.
Keine grundlegende Änderung der Ground-Jury-Regelung, die ja in dem Fall völlig versagt hat, bedeutet, der Fall wird sich wiederholen.
Und die skrupellosen Reiter werden mir diesen Sanktionen leben können.

Schöner "Sport" :angry:
Für mich also weiter: VS = No Go !

Gruss
horsmän

graylady
24.07.2007, 17:46
Hallo,
also sowas darf einfach nicht passieren. Echte Schweineri sowas!!!!!!!! Für mich ist es eine fade Ausrede, wenn so ein Spitzensportler nicht merkt, dass sein Pferd hochgradig lahm geht. Die Wettbewerbsbedingungen sind so herzustellen, dass da jederzeit eingegriffen werden kann.

Es ist absolut schade, dass gerade die VS immer mit solchen Sachen auffällt. Es passiert überall genug, ob Springen, oder Dressur, nur wird das sehr viel weniger bemerkt, weil die Lahmheiten schleichend kommen.

LG Graylady