Belmundo - LG Celle

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von amimaus Beitrag anzeigen
    Und ich merke nochmal an.. ich würde ja auch gern nochmal einen Blüter benutzen aber es ist wie es ist und ändert sich wohl kaum... was glaubt Ihr wer von den WB Experten kommt nach Posemuckel und schaut sich ein hoffnungsvolles HB an... ich steh mit meinem Latain ziehmlich alleine da.. und was ist wenn ich mit meinem HB (an den ich nach wie vor glaube) auf die Nase falle..

    Und ich steh wirklich im Zugzwang... das nächste Fohlen abwarten.. und wenn alles gesund und Munter ist (hoff) dann soll die Stute im Februar/März wieder gedeckt werden.. aber was tu ich dann ?? - Absolut keinen Plan hab-
    Erst mal komplett die Zucht einstellen , egal ob mit xx oder WB ,...bis es wieder einen " Plan " gibt.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von amimaus Beitrag anzeigen
    Ja das wäre schön und vor allem wenn es auch für Normalos wie mich verständlich wäre.. denn durch die Mühe der Kühe hab ich nicht so viel Zeit Bücher zu wälzen..
    Du hattest einen Tag Urlaub , ...von der Mühe mit den Kühen profitieren andere ,...ähnlich , also vom Wort ähneln= eben nicht gleich , abgeleitet ist es auch mit Vollbluteinsatz , ...von dem Risiko Einzelner mit " Mut zum Blut " profitiert das gesamte Zuchtgeschehen .

    Einen Kommentar schreiben:


  • amimaus
    antwortet
    Und ich merke nochmal an.. ich würde ja auch gern nochmal einen Blüter benutzen aber es ist wie es ist und ändert sich wohl kaum... was glaubt Ihr wer von den WB Experten kommt nach Posemuckel und schaut sich ein hoffnungsvolles HB an... ich steh mit meinem Latain ziehmlich alleine da.. und was ist wenn ich mit meinem HB (an den ich nach wie vor glaube) auf die Nase falle..

    Und ich steh wirklich im Zugzwang... das nächste Fohlen abwarten.. und wenn alles gesund und Munter ist (hoff) dann soll die Stute im Februar/März wieder gedeckt werden.. aber was tu ich dann ?? - Absolut keinen Plan hab-

    Einen Kommentar schreiben:


  • amimaus
    antwortet
    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
    Klar ,...ist wie mit den Kühen : eine Kuh macht Muh , viele Kühe machen Mühe !!!
    Offtopic : ...ein Dankeschön an alle Milchviehhalter , die tagaus - tagein ( auch an Festtagen ) täglich frische Milch zum Preis von Selterwasser produzieren !

    Ja das macht wohlweißlich Spaß.. ich hatte dieses Jahr einen Tag Urlaub...




    So ähnlich ist es aber auch mit den Vollblütern : ...also brauchen wir ein Kompetenzzentrum xx-WB-eignung ? Wo ein Wille , da auch ein Weg ! Sozusagen verbandsübergreifend als Externa ?!
    Ja das wäre schön und vor allem wenn es auch für Normalos wie mich verständlich wäre.. denn durch die Mühe der Kühe hab ich nicht so viel Zeit Bücher zu wälzen..

    Einen Kommentar schreiben:


  • Ramzes
    antwortet
    Hat das nicht schon KJS versucht ?
    Die Vollblut-Rennpferdebesitzer , proportional besonders die der Basis unterstützen mit Leib und Seele ( und entgangener Riesterrente ) den Rennsport .
    Wir reden über WBZ ,...dann muß es da eben einen " Kohlepfennig -Lastenausgleich " geben . Denn die nicht-xx-einsetzenden Züchter profitieren sowohl von den Rennsport-" Bekifften " als auch von den " Visionären " , die in den Augen der anderen eigentlich zum Arzt müssten .

    Apropos Wandel der Pferdezucht Mitte des 19.jh. bezogen auf Kavallerie :
    Mit der Erfindung des Hinterladers 1838 durch J.Dreye wurde eine Wende in der Kriegsführung eingeleitet .Mitte des 19.Jh. hielten im Zuge der Industriellen Revolution bahnbrechende Neuerungen auch beim Militär Einzug : Herstellung von Stahl ,Alfred Krupp , Geschütze mit gezogenem Lauf , Erfindung der Metallpatrone , Revolver führten zu einer Verschiebung der militärischen Bedeutung von der Kavallerie hin zur Infanterie ( höhere Reichweite der Geschütze und Hinterlader , Schiessen im Liegen möglich).
    Der Krimkrieg kann als erster " moderner " Krieg bezeichnet werden mit Schützengräben und Stellungskrieg .
    In der Schlacht von Königsgrätz veränderte sich die bis dato übliche Lineartaktik geschlossener Formationen hin zur Auftragstaktik ( Führen mit Auftrag , also eigentlich keine Taktik , sondern Übertragung der Durchführung mit Ziel,Zeitansatz,benötigte Kräfte an die Unterführer ). Die Erfindung und Weiterentwicklung der Telegraphie wurde Bestandteil der Truppenführung.
    Schwere Geschütze wurden auf Eisenbahnen mobiler , ebenso die Truppentransporte der (unberittenen) Infanterie .

    Auf der anderen Seite wurde mit Einführung der Zuckerrübe Anfang 19.Jh., Kunstdünger die Landwirtschaft intensiviert ( auch http://de.wikipedia.org/wiki/Bauernb...9._Jahrhundert ), des Wanzleber Pfluges , der Drillmaschine , Dreschmaschine .1851 auf der Weltausstellung in London wurden mehrere neue Landmaschinen ausgestellt . Gerade auf den großen Gütern Brandenburgs und Mecklenburgs hielten Dampfpflüge und Lokomobile als erstes Einzug .
    Einhergehend mit nachfolgend aufgeführten verbreiteten Hungersnöte um 1840.1850

    Die Kartoffel war inzwischen Hauptnahrungsmittel und die Kraut-und Knollenfäule in Irland ( dort wurden hauptsächlich zwei anfällige Sorten angebaut ) führte dort zu einer großen Hungersnot ( 1,5 Mio) und Auswanderung ( 2,5 mio.) Die benachbarten Briten behielten ihre Getreidevorräte für sich und die Katastrophe nahm ihren Lauf .Zu dieser Zeit lebte ein Karl Marx noch recht unbeschwert in der Londoner Gesellschaft.Die Kraut-und Knollenfäule breitete sich auch auf dem Festland aus.
    Erst ab 1860 kamen frühreifere ,neue Sorten , die weniger anfällig waren . Anton de Bary konnte mit der Erfindung der " Bodeaux-Brühe " ( Kupferkalkbrühe aus Kupfervitriol und Kalk )auch im Kartoffelanbau 1886 eingesetzt werden ( vorher 1882 gegen Falschen Mehltau im weinbau Südfrankreichs).
    Zeitgleich zu den Krisen Mitte 19.Jh. kam es zur größten Massenauswanderung , einmal Ansiedlungsprojekte in Ungarn , Rumänien , Russland , durch die anhaltende Wirtschaftskrise aber hauptsächlich nach Amerika .

    Viele Güter wechselten ihren Besitzer .

    In diesem Umfeld war für zu leichte Halbblüter , und insbesondere für Vollblutzucht der Urteilsspruch in Mecklenburg gefallen . Die Vollblutzucht erblühte in den Zentren der aufkommenden Industrien im Westen.

    Ernten machen Geschichte !
    Zuletzt geändert von Ramzes; 28.12.2010, 16:05.

    Einen Kommentar schreiben:


  • caspar
    Ein Gast antwortete
    @Ramzes


    So ähnlich ist es aber auch mit den Vollblütern : ...also brauchen wir ein Kompetenzzentrum xx-WB-eignung ? Wo ein Wille , da auch ein Weg ! Sozusagen verbandsübergreifend als Externa ?!

    Diese Idee finde ich sehr gut.
    Da wäre ich mit dabei.
    Wir gründen einen Förderverein "Vollblüter in WB Zucht- und Sport"
    Ziel dieses Vereines ist, die Akzeptanz des Vollblutes im Reitsport und in der Zucht zu fördern.
    DAzu gehören Maßnahmen wie z.B. Stipendien für Besitzer von Vollblütern die ihre Pferde geeigneten Reitern in Beritt geben.
    Rennställe werden um eine Mitgliedschaft gebeten, Hengsthalter, und private Besitzer von Vollblütern.

    to be continued.....

    Einen Kommentar schreiben:


  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Graf Lehndorf (Handbuch für Pferdezüchter)

    … Um nun bei der dauernden Verstärkung die Leistungsfähigkeit nicht zu vermindern, muss man in der Halbblutzucht von Zeit zu Zeit einen Vollbluthengst benutzen, jedoch mit Maß und nur für sehr starke Stuten. Töchter eines Vollbluthengstes paart man besser wieder mit einem Halbbluthengst. Sehr wichtig zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit sind auch die heute über fast ganz Deutschland verbreiteten weit ausgebauten Leistungsprüfungen und Turniere (Buch erschienen 1925)denn in der Halbblutzucht (Warmblutzucht) besteht immer und ganz besonders jetzt die Gefahr, das sie zu einer Exterieurzucht herabsinkt.

    Graf Wrangel (Buch vom Pferde II)

    …(S.609u.610)In den meisten Fällen sucht der Züchter sein Ziel durch Benutzung zweckentsprechender Vatertiere zu erreichen. Wünscht er z.b. einen Pferdeschlag größerer Beweglichkeit und Schnelligkeit zu verleihen, so wählt er einen edlen und leichten Hengst und umgekehrt. Indessen haben in neuer Zeit die Resultate, die mittelst der VERKEHRTEN KREUZUNG, d.h. der Paarung einer edlen Stute und eines unedlen Hengstes, erreicht worden sind, manchen Züchter bewogen, auch mit dieser Methode Versuche vorzunehmen. Einer der ersten Pferdezüchter, der die verkehrte Kreuzung systhematisch betrieben, war der bekannte Normannische Gestütsbesitzer Marquis de Croir. Dieser ausgezeichnete Fachmann, der – was Erfahrungen und Kenntnisse betrifft, die meisten seiner Zeitgenossen überragte, gründete seine Vorliebe für genannte Zuchtmethode auf die seltenen Leistungen, die mehrere seiner so gezogenen Pferde, wie Esperance, Hersilie (Teilnahme Nationenpreis Olymp.1912), Lavater, aufzuweisen hatte. Er äußert sich hierüber folgendermaßen:
    „Wenn ich aufs neue ein Gestüt anlegen müsste, würde ich Vollblutstuten mit starken Norfolkhengsten paaren und so weit sicher ein befriedigendes Resultat erreichen, als wenn ich meine Zucht auf die Paarung von Warmblutstuten und Vollbluthengsten basiert.“
    Und an einem anderen Ort:
    „Es gibt nur ein Mittel, einen zu leicht gewordenen Stutenstamm zu verbessern, nämlich die verkehrte Kreuzung. Ich bediene mich derselben, so of dies geboten erscheint, und habe gefunden, dass sich kein Vatertier besser dazu besagtem Zweck eignet als der Norfolktraber.“
    Ein anderer Französischer Fachmann, vormaliger Leiter des Französischen Gestütswesens, Monsieur de Thannberg, spricht sich ebenfalls sehr günstig über die verkehrte Kreuzung aus. Seiner Ansicht nach verleiht dieselbe dem Gebrauchspferd Vortreffliche Eigenschaften, jedoch meint er, dass es zweier unmittelbarer aufeinander folgender Kreuzungen mit Vollblut bedürfe, um die erforderliche Energie, Ausdauer und Körperform bei den Produkten zu erreichen.“
    Mit den hier angeführten Ansprüchen Französischer Züchter wird natürlich keineswegs beabsichtigt, der verkehrten Kreuzung als einer unter allen Verhältnissen den Vorzug verdienenden Zuchtmethode das Wort zu reden. Sie kommt mehr für die Zucht von Gebrauchspferden in Betracht. Auch nehme ich keinen Anstand, die Überzeugung auszusprechen, dass dem Züchter in der verkehrten Kreuzung ein zuverlässiges Mittel geboten ist, den durch fortgesetzte Anwendung Vollbluthengsten hervorgerufenen Überfluß an „Blut“ auf ein dem Zuchtziel entsprechendes, geringeres Maß zu reduzieren, falls er den passenden Hengst dazu findet, was gewöhnlich sehr schwierig ist. Die Erfahrung lehrt, das leichte , nervöse Stuten, mit hoch im Blute stehenden Hengsten gepaart, eine Nachkommenschaft erzeugen, die zu keiner ernsten Leistung fähig ist, weil ihr die Voraussetzung zur Entwicklung von Ausdauer, Gleichgewicht zwischen Wollen und Können abgeht…

    Für jene die solche Literatur nicht haben, oder es nicht "gefunden" haben - habe noch mehr Literatur - auch aus dem Französischem/Englischem.. sehr interessant...

    Wer nun was für sich findet ist natürlich jedem selbst überlassen, was man aber nicht als DEN Heilsbringer sehen soll - wie den Weltcup Sieger/Teilnehmer nicht als den Helden Glorifizieren sollte. Wer sich der Gruppe verschrieen hat , das kommende Olympia Pferd züchten zu wollen - bitte, die Allgemein gültige Aussage sollte das denke ich, aber nicht sein...

    Einen Kommentar schreiben:


  • Lilly go lucky
    antwortet
    Carlo hat doch angekündigt, dass er selber dabei ist, DAS Buch zu schreiben - oder ist das Projekt schon gestorben???

    Wobei eine Fortsetzung zu "Adel verpflichtet" wahrscheinlich mehr Leser finden würde.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
    So ähnlich ist es aber auch mit den Vollblütern : ...also brauchen wir ein Kompetenzzentrum xx-WB-eignung ? Wo ein Wille , da auch ein Weg ! Sozusagen verbandsübergreifend als Externa ?!
    Claus Schridde hat im Januarheft Reiten & Zucht in Berlin-Brandenburg einen Artikel allgemein zum Vollbluteinsatz verfasst und speziell die Zuchten NBL mit xx-Einsatz betrachtet .
    Vielleicht ließe er sich durch " unsere Ideen " hier im Forum zu einer neuen Buchreihe inspirieren , falls er hier ab und an zu Gast sein sollte ?!
    Immerhin gehen (fast) ausnahmslos alle Hengstlinien damals wie heute auf Vollblut zurück . Das " Netzwerk weiblicher Zuchtfamilien " ist natürlich entsprechend schwieriger zu recherchieren , ...mit einer entsprechenden Widmung und Danksagung wären wir , insbesondere Carlo mit seinem Fundus , evtl. bereit , Hilfestellung zu leisten .
    Plot Blue wäre dann das aktuelle Aushängeschild dafür , daß auch diese Variante ( 3. Mutter Waldbeere xx v. Vierzehnender - Kilometer ) funktionieren kann .

    btw ...immer wieder interessant , mal wieder in Graf C. Wrangel : Die Rassen des Pferdes zu stöbern , u.a . auch über den oft zitierten Niedergang der Mecklenburger Zucht aufgrund von zuviel Vollblut .
    Wrangel schildert mehrere Faktoren : " allmählich erfolgende Aufhebung der Landgestütsorganisation (Registerführung , Stutenschauen,Deckzwang ,...), Parzellierung der Gemeindeweiden ,Zunahme Korn-und Hackfruchtbau,überhandnehmender Verkauf der besten Stutfüllen,die Aufstellung schwerer engl. u. franz. Kaltbluthengste,Verwendung vieler nicht geeigneter Halbbluthengste.
    Graf Bernssdorf beschreibt den Einsatz nicht geeigneter Vollbluthengste als reparabel ,beschreibt den Verlust z.B. der Ivenacker Halbblutzucht durch Auktion , sowie andere Zuchten ( Markow mit den Hengsten Feldmarschall,Admiral). Als " geradezu vernichtend " beschreiben von Maltzahn und Bernssdorf den Einsatz von Suffolk Punch .

    Auch sonst über alle anderen Rassen sehr interessant .
    Zuletzt geändert von Ramzes; 27.12.2010, 21:44.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von Eisenschimmel Beitrag anzeigen
    Ramzes, ich kann Dir da voll zustimmen!

    Nur in dieser Aussage: "Sportpferdebegleitende Infos zur Verwandtschaft von Vollblütern im WB-Bereich wären neben den wichtigsten Renndaten weitaus informativer für den WB-Züchter."
    DA liegt das große Problem HEUTE!

    Die Mühe macht sich keiner Derjenigen, die einen Vollbuthengst aufstellen. Teils ist das Wissen nicht (mehr) vorhanden, oder man weiß nicht wie man an Informationen kommen soll...

    Gruß vom Eisenschimmel
    Klar ,...ist wie mit den Kühen : eine Kuh macht Muh , viele Kühe machen Mühe !!!
    Offtopic : ...ein Dankeschön an alle Milchviehhalter , die tagaus - tagein ( auch an Festtagen ) täglich frische Milch zum Preis von Selterwasser produzieren !




    So ähnlich ist es aber auch mit den Vollblütern : ...also brauchen wir ein Kompetenzzentrum xx-WB-eignung ? Wo ein Wille , da auch ein Weg ! Sozusagen verbandsübergreifend als Externa ?!
    Zuletzt geändert von Ramzes; 27.12.2010, 14:42.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Eisenschimmel
    antwortet
    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
    Also wir fassen zusammen , ...§ 1 angucken , § 2 wenn Belmundo gefällt , dann passende Stute hinbringen § 3 vom Abwarten und Teetrinken kommt auch ein Belmundo - xx nicht in die 2./3. Generation
    § 4 Rohrkrepierer gibt es bekanntlich auch bei den WB-Besamungshensten mit 3-4 stelligen Nachkommenzahlen in den ersten 3 Jahren.

    Sportpferdebegleitende Infos zur Verwandtschaft von Vollblütern im WB-Bereich wären neben den wichtigsten Renndaten weitaus informativer für den WB-Züchter.
    Ramzes, ich kann Dir da voll zustimmen!

    Nur in dieser Aussage: "Sportpferdebegleitende Infos zur Verwandtschaft von Vollblütern im WB-Bereich wären neben den wichtigsten Renndaten weitaus informativer für den WB-Züchter."
    DA liegt das große Problem HEUTE!

    Die Mühe macht sich keiner Derjenigen, die einen Vollbuthengst aufstellen. Teils ist das Wissen nicht (mehr) vorhanden, oder man weiß nicht wie man an Informationen kommen soll...

    Gruß vom Eisenschimmel

    Einen Kommentar schreiben:


  • carolinen
    antwortet
    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen
    Also wir fassen zusammen , ...§ 1 angucken , § 2 wenn Belmundo gefällt , dann passende Stute hinbringen § 3 vom Abwarten und Teetrinken kommt auch ein Belmundo - xx nicht in die 2./3. Generation
    § 4 Rohrkrepierer gibt es bekanntlich auch bei den WB-Besamungshensten mit 3-4 stelligen Nachkommenzahlen in den ersten 3 Jahren.

    Sportpferdebegleitende Infos zur Verwandtschaft von Vollblütern im WB-Bereich wären neben den wichtigsten Renndaten weitaus informativer für den WB-Züchter.
    na das hast Du fein summiert - vielleicht kann man ja das dem LG zukommen lassen und sie fragen, ob sie nicht mal recherchieren gehen wollen ob da aus der Verwandschaft was im Reitsport war.

    Ganz entfernt, aber immerhin verwandt: Ich kannte einen Basalt xx Sohn, der über 30 geworden ist, nach Schaden auf der Bahn zu einem Amateur kam und dort mit den Kindern A Dressur und A Springen plaziert war. Der Wallach kam übrigens vom gleichen Trainer wie Prince Thatch xx und hatte recht schwungvolle Bewegungen. Springen konnte der gar nicht schlecht, aber sie haben aus Sorgen um des Schadens nie viel mit ihm gemacht.
    Gelaufen war der auch gar nciht so schlecht ! Ich müsste es mal nachsehen oder nachfragen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Ramzes
    antwortet
    Also wir fassen zusammen , ...§ 1 angucken , § 2 wenn Belmundo gefällt , dann passende Stute hinbringen § 3 vom Abwarten und Teetrinken kommt auch ein Belmundo - xx nicht in die 2./3. Generation
    § 4 Rohrkrepierer gibt es bekanntlich auch bei den WB-Besamungshensten mit 3-4 stelligen Nachkommenzahlen in den ersten 3 Jahren.

    Sportpferdebegleitende Infos zur Verwandtschaft von Vollblütern im WB-Bereich wären neben den wichtigsten Renndaten weitaus informativer für den WB-Züchter.
    Zuletzt geändert von Ramzes; 27.12.2010, 09:44.

    Einen Kommentar schreiben:


  • marianne
    antwortet
    Das hast Du aber nett geschrieben Kareen. Und auf "unseren" Gestüter, ich denke wir meinen denselben,
    lassen wir absolut nichts kommen. Der unterstützt seine Züchter wo er nur kann.
    Und wenn ich an den Vorstellungsmarathon denke, den der Landstallmeister nun wieder vor sich hat und die vielen PVZversammlungen bei denen er dann auch noch Vorträge hält usw. Und dann sollte man mal bedenken, das Landgestüt bietet ca 120 eigene und noch Pachthengste dazu-nähere Beschreibungen zu denen findet sich im Hengstverteilungsplan, der jetzt im Januar wieder herauskommt. Dazu gibt es auch zunehmend Bilder von Nachzucht der Hengste usw. Und einen Pocketplan zudem kostenlos- wenn das kein Service ist.
    Und auch die Bedeckungsangebote an sich- wie Kareen schon sagte- sind äußerst züchterfreundlich.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Hänge mich mal der 'angucken ist erste Züchterpflicht'-Fraktion an. Manch ein Hengstkatalog wird zur Lachnummer wenn man sich die Biester dann mal in Natura ansieht! Ehrlich gesagt werde ich eher stuztig wenn da zu viel Text drangesungen wird. Dann doch lieber spärliche Infos und dann positiv überrascht werden. Es sind doch eh immer wieder die gleichen Floskeln und Aneinanderreihungen von Trophäen und Preisrekorden die auf keinen Fall das Ansehen und Mitverfolgen ersetzen können. Gerade beim heute herrschenden globalen Angebot kommt es doch mehr denn je darauf an, eine Vorauswahl zu treffen und sich mit den 'vielleicht passenden' Hengsten dann intensiver auseinanderzusetzen.
    Re. LG-Beamte: Jetzt reicht's aber! Erstens kommt 'unser Gestüter' notfalls auch während seiner Freizeit zum Fohlenbrennen, zweitens hat sich doch gerade in Sachen Berittmachung und Exponierung der LG-Hengste in den vergangenen Jahren SO viel getan, dass ich die Aussage mit der Beamtenmentalität auch frech finde. Was die Öffnungszeiten angeht, irgendwo muss man doch mal einen Punkt machen. Schlimm genug, dass sich Verkäuferinnen, Selbstständige und alle möglichen anderen Berufsschichten landauf und landab damit abfinden müssen, dass das Familienleben mehr und mehr durch unendliche Arbeitszeiten hinten herunterfällt.
    Den Celler LM sieht man auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten auf Turnieren, Auktionen, Messen und Vorstellungen. Was macht er da wohl? Däumchendrehen?! Nein, er hält sich auf dem Laufenden und Repräsentiert das Landgestüt. Und das ist auch gut so
    Re. Belmundo: Angucken, abwarten, Tee trinken. Erstmal möchte ich mir den in Aktion ansehen bevor ich mir über den Blutaufbau Gedanken mache. Papier ist geduldig...
    Was schon mal supermotivierend sein dürfte, sind doch wohl die neuen Deckkonditionen des LG für Blüter und ausgewählte Hengste (W- und G-Linie).
    Außerdem fällt bei Durchsicht der gerade rausgekommenen (übrigens auch kostenlos...) Kurz-DVD auf, dass die LG-Hengste bis auf wenige Ausnahmen alle Schritt können und wo sonst kannst Du eine Reihe bewährter Hengste für 400 Euro mit Tragegarantie bekommen?! Ich wüsste da wenig Alternativen. Der Zuchtfortschritt im Hannover'schen wird traditionsgemäß nicht durch eine vermeintliche Elite getragen sondern durch eine breite Basis von Züchtern die mit Herz und Hand dabei sind und zwar nicht 2 oder 12 Jahre lang, sondern eher mal so 40-100. Vielleicht sollte diesem Unterschied vgl. zur Rennpferdezucht Rechnung getragen werden. Es ging und geht in der Sportpferdezucht nie um ein einziges Kriterium (wer ist der Schnellste) sondern man musste schon immer einzelne Kriterien gegeneinander abwägen.
    Renn-infos und Bilder schön und gut. Aber auf dem Papier bekommt man sich mit dem Verfahren jeden Rohrkrepierer schöngedichtet.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Chiron, Schausieger Vollblut... dessen Vater Valanour stammt ab von Lomond... mal ein Beispiel. Ist das auch ein Argument???
    http://www.sporthorse-data.com/d?i=10658618

    Und ich behaupte immer noch das er springen kann - wenn er Gesund ist - wäre das mal ein Ding der "Unmöglichkeit" ihm einen Profi zur verfügung zu stellen, was wäre das eine "Werbung"..

    Einen Kommentar schreiben:


  • hannoveraner
    antwortet
    Zitat von caspar Beitrag anzeigen
    was das bild von einem halbbruder eines ahnen hier drinne soll, ist schwierig nachzuvollziehen.
    @hannoveraner

    es könnte einen Hinweis geben, in welche Richtung sich da Ganze entwickeln könnte, oder auch einen "Roten Faden" darstellen, an Hand dessen man bestimmte Gebäudeeigenheiten erkennen kann, die sich weiter vererben könnten.
    ja, das verstehe ich. Aber als Züchter interessieren mich mütterliche Halbgeschwister mehr als väterliche. wenn nun ein "amerikaner" zwischen ist, auch wenn es weit vorne ist, wären mir infos zu den mütterlichen halbgeschwistern von Lomond noch interessanter! väterliche Halbgeschwister sind doch oft verdammt verschieden!!

    Einen Kommentar schreiben:


  • caspar
    Ein Gast antwortete
    was das bild von einem halbbruder eines ahnen hier drinne soll, ist schwierig nachzuvollziehen.
    @hannoveraner

    es könnte einen Hinweis geben, in welche Richtung sich da Ganze entwickeln könnte, oder auch einen "Roten Faden" darstellen, an Hand dessen man bestimmte Gebäudeeigenheiten erkennen kann, die sich weiter vererben könnten.
    selbst angucken ist erste Züchterpflicht

    so isses

    zum Wohlsein ..... schöne Feiertage

    Einen Kommentar schreiben:


  • ditschi
    antwortet
    Zitat von Ramzes Beitrag anzeigen

    Hannoveraner , ...letzter Satz " selbst angucken ist erste Züchterpflicht " sollte immer §§ 1 sein , ...Frohes Fest und Gesundheit im Neuen Jahr in Haus und Stall wünscht allen xx- Interessierten und xx-" Bekifften " - Ramzes


    Genau, und das ist genau das, was ich in der mir eigenen ungeschickten Schreibweise zum Ausdruck bringen wollte als ich mich über die Theoretiker vs. Pferdemenschen ausgelassen habe.

    Ich für mich kann zumindest in Anspruch nehmen, dass ich § 1 befolgt habe und auch zukünftig befolgen werden. Alle Hengste, die ich genutzt habe, habe ich in Natura gesehen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Ramzes
    antwortet
    Zitat von ditschi Beitrag anzeigen
    Deswegen liebe ich diese Vollblutthreads.

    Es dauert nicht lange, da sind sie geplatzt und gehen in eine völlig andere Richtung.

    Ich bin mal gespannt, in welchem Thread demnächst der Bogen vom Vollblut zur Eurokrise und ihre Auswirkungen auf die globalisierte Weltwirschaft geschlagen wird.

    Überschrift: Irland ist schuld! Die irischen Vollblutzucht ist nicht geeignet für die WBZ - Euro sieht Krisenzeiten entgegen. Deutschland zahlt für Fehler der irischen Vollblutzucht!

    Ditschi , das ist hier einfach übersichtlicher im Ablauf als in anderen Threads . Darum bleibt Dir (und anderen ) dieser Eindruck besser im Langzeitgedächtnis .
    Peine - Paris - Pattensen gibt es aber auch in anderen Threads .

    Und einige von Dir angedeutete Schlagzeilen sind nicht demnächst " als Bogen zu spannen " , sie sind seit zwei Jahren Fakt und haben sich schon länger angekündigt.

    Hannoveraner , ...letzter Satz " selbst angucken ist erste Züchterpflicht " sollte immer §§ 1 sein , ...Frohes Fest und Gesundheit im Neuen Jahr in Haus und Stall wünscht allen xx- Interessierten und xx-" Bekifften " - Ramzes

    PS
    Wie heißt das althochdeutsche Wort für Schnee-Chaos ???
    Jaaaaaa,rrrichtigckkkk ,....WINTER

    In diesem Sinne Ciao ,...ab zum Schneeschippen .
    Zuletzt geändert von Ramzes; 25.12.2010, 10:55.

    Einen Kommentar schreiben:

Andere Threads aus dieser Foren-Kategorie:

Einklappen

Themen Statistiken Letzter Beitrag
Erstellt von Ramzes, 09.10.2010, 13:06
510 Antworten
71.681 Hits
0 Likes
Letzter Beitrag pacman55
von pacman55
 
Erstellt von Ramzes, 12.07.2009, 12:03
284 Antworten
34.040 Hits
0 Likes
Letzter Beitrag Ramzes
von Ramzes
 
Erstellt von hike, 17.03.2007, 20:06
4 Antworten
1.500 Hits
0 Likes
Letzter Beitrag Nickelo
von Nickelo
 
Erstellt von Ramzes, 30.07.2017, 15:33
132 Antworten
6.022 Hits
0 Likes
Letzter Beitrag Ramzes
von Ramzes
 
Erstellt von Lori, 31.08.2010, 08:23
28 Antworten
6.590 Hits
0 Likes
Letzter Beitrag Ramzes
von Ramzes
 
Lädt...