Bonaparte AA vs Icare d'Olympe vs Nathan de la Tour
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Wenn ich die Mutterstämme miteinander vergleiche, ist Bonaparte derjenige, mit der größten Leistung. Seine Mutter hat neben ihm noch ein 1,50m Pferd gebracht und Bonaparte selber auch schon einen 1,60m Nachkommen. Wenn ich nicht nur veredeln sondern auch wirklich Springleistung (verbessern) möchte, wäre Bonaparte von den dreien meine erste Wahl. Definitiv.
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Wir haben ein Bonaparte fohlen aus einer Perpignon stute gezogen mit der Absicht etwas zu verkleinern und zu veredeln bei gleichzeitiger Erhaltung des Springvermögens. Es ist das bisher größte und auch derbste Fohlen der Stute, was sich allerdings erstaunlich gut bewegen kann
Mal abwarten. ist jetzt ein jährling....
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Zitat von July Beitrag anzeigenWenn ich die Mutterstämme miteinander vergleiche, ist Bonaparte derjenige, mit der größten Leistung. Seine Mutter hat neben ihm noch ein 1,50m Pferd gebracht und Bonaparte selber auch schon einen 1,60m Nachkommen. Wenn ich nicht nur veredeln sondern auch wirklich Springleistung (verbessern) möchte, wäre Bonaparte von den dreien meine erste Wahl. Definitiv.
Findest du? Für mein Empfinden ist der Stamm von Nathan de la Tour deutlich besser aufgestellt (okay, das sind jetzt Vergleiche auf hohem Niveau). Lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren...
Den Vater - Fusain du Defey - finde ich ausgesprochen interessant.
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Das sind jetzt 3 für mich sehr unterschiedliche Hengste mit jeweils ganz anderen Schwerpunkten.
Nathan hat für mich die höchste Leistungsdichte im Stutenstamm. Allerdings finde ich persönlich seinen Vater Fusain in der Eigendarstellung am Sprung und Vererbung wesentlich überzeugender als ihn selbst. Das war auch der Grund, warum ich ihn nicht genutzt habe. In Frankreich heißt es, willst du ein Springpferd nimm Fusain, willst du einen braven Allrounder nimm Nathan. Die sind halt deutlich händelbarer als die Nachzucht des Vaters. Aber die Vererbung des Vaters finde ich in Bezug auf Ablauf am Sprung, Reaktion und Qualität doch deutlich besser. Dann lieber noch das Original, solange er noch lebt.
Von Icare sehe ich Pferde mit ordentlichen Bewegungen, die kann ich mir auch im Busch vorstellen. Obwohl der Hengst für mich ein echter Gummiball am Sprung ist, scheint er das nicht mitzugeben. In Frankreich ist die Vererbung deutlich nicht von Springpferden geprägt. Daher habe ich ihn nicht weiter verfolgt.
Bonaparte in Pedigree und Eigenleistung hervorragend, der einzig wirklich gute Anglo für den Springsport, den wir in Deutschland "homebred" überhaupt haben. Freundliche Nachkommen, die sich im Busch wirklich bewähren. Habe bei der Weltmeisterschaft der jungen Vielseitigeitspferde einen gesehen, der seinen Reiter nur so durch den Busch gerettet hat, trotz Fürst Nymphenburg Mutter und furchtbarem Reiter. In Deutschland ist der erfolgreichste Nachkomme bisher im Springen bis M** unterwegs und es gibt eine Zukunftshoffnung im Busch mit Höhenflug (Trak) unter Andreas Ostholt. Es sind doch auch einige in Dressur auf A-L Niveau unterwegs. Dies aus bisher doch sehr überschaubaren Jahrgängen, ich traue ihm daher noch mehr zu.
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spannender vergleich und argumente, danke dafür!
spannende gecshichte mit dem bonaparte/FürstN :-)
kannst du in etwas einschätzen, wie die hengste insbes in ihrer frz heimat zahlenmässig genutzt wurden?
deutsche nutzung gibt in allen fällen sehr wenig her:
HT weist für nathan nur 10 NK aus, vaddern (1,50 erfolge) ist mit 84 verzeichnet.
entsprechen die zahlen wohl den echten relationen?
icare auch nur 32 NK (jbFN 14) und bonaparte trotz 1,55 erfolge auch nur 36 NK. (jbFN 34)
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Sehr gern!
Die Zahlen der Nachkommen lassen sich für Frankreich ganz gut kostenlos online zusammentragen: https://ffecompet.ffe.com/cheval (Namen des Hengstes eingeben, Enter drücken und dann den Reiter wechseln zu "produits" für die Liste der Nachkommen inklusive Erfolge) Nathan hat etwa ein Viertel so viele Nachkommen wie der Vater.
Hier das Video von dem Bonaparte AA x Fürst Nymphenburg: https://www.facebook.com/YeguadaPome...A2MDIzMTc4Mzc/
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Magistral AA
steht auf dem Trakehnerhof Heidekrug https://www.trakehnerhof-heidekrug.c.../magistral-aa/
Pedigree leider nicht in Horsetelex
Ich kopiere mal den Text
In diesem Hengst vereinen sich die zwei besten Anglo-Araber Linien Frankreichs.
Sein Vater Rock'n Roll Animal war vier-, fünf- und sechsjährig im Finale des französischen Bundeschampionats.
Die Großmutter Ladybird ist die Schwester des Hengstes Fusain du Defey, der erfolgreich CSI4* läuft.
Außerdem ist sie die Schwester zu dem Hengst Poemedamour der für die USA an den Weltmeisterschaften teilnahm und in den USA erfolgreich CSI5* läuft.
Die Mutter von Magistral ist die Tochter vom Hengst Veloce de Favi (CSI3*) und der Stute Suzy de la Tour, die unter den besten 6-jährigen Stuten Frankreichs war.
Magistral vereint in seinem Blut die besten französischen Wurzeln die schon eine Vielzahl von internationalen Spring- und Vielseitigspferden hervorgebracht haben.
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Zitat von Irislucia Beitrag anzeigenDas sind jetzt 3 für mich sehr unterschiedliche Hengste mit jeweils ganz anderen Schwerpunkten.
Nathan hat für mich die höchste Leistungsdichte im Stutenstamm. Allerdings finde ich persönlich seinen Vater Fusain in der Eigendarstellung am Sprung und Vererbung wesentlich überzeugender als ihn selbst. Das war auch der Grund, warum ich ihn nicht genutzt habe. In Frankreich heißt es, willst du ein Springpferd nimm Fusain, willst du einen braven Allrounder nimm Nathan. Die sind halt deutlich händelbarer als die Nachzucht des Vaters. Aber die Vererbung des Vaters finde ich in Bezug auf Ablauf am Sprung, Reaktion und Qualität doch deutlich besser. Dann lieber noch das Original, solange er noch lebt.
Von Icare sehe ich Pferde mit ordentlichen Bewegungen, die kann ich mir auch im Busch vorstellen. Obwohl der Hengst für mich ein echter Gummiball am Sprung ist, scheint er das nicht mitzugeben. In Frankreich ist die Vererbung deutlich nicht von Springpferden geprägt. Daher habe ich ihn nicht weiter verfolgt.
Bonaparte in Pedigree und Eigenleistung hervorragend, der einzig wirklich gute Anglo für den Springsport, den wir in Deutschland "homebred" überhaupt haben. Freundliche Nachkommen, die sich im Busch wirklich bewähren. Habe bei der Weltmeisterschaft der jungen Vielseitigeitspferde einen gesehen, der seinen Reiter nur so durch den Busch gerettet hat, trotz Fürst Nymphenburg Mutter und furchtbarem Reiter. In Deutschland ist der erfolgreichste Nachkomme bisher im Springen bis M** unterwegs und es gibt eine Zukunftshoffnung im Busch mit Höhenflug (Trak) unter Andreas Ostholt. Es sind doch auch einige in Dressur auf A-L Niveau unterwegs. Dies aus bisher doch sehr überschaubaren Jahrgängen, ich traue ihm daher noch mehr zu.
mir persönlich geht es primär um die Eignung für den Busch. - Ich züchte nicht, liebäugle aber damit ein Fohlen zu kaufen. Wenn die 3 oder 4 sind ist die Auswahl nicht mehr sehr gross...
AA hatte ich bislang nicht auf dem Schirm, finde die mittlerweile aber sehr interessant.
ich habe mich aber noch nicht entschieden ob ich das wirklich mache.
Icare reizt mich z.B. persönlich gar nicht, kann aber nicht sagen warum.
Fusain finde ich sehr interessant, aber ich denke wenn man Nachzucht sucht, dann geht das nur über Beziehungen.
Meine Überlegung ist, ob die Nachkommen aus den obigen dreien nicht zu "schwer" werden. Die Franzosen paaren obige an SF und AA an. Da hat die Mutter schon mehr Blut von Haus aus.
Wie beurteilt ihr das?
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Wir paaren 2020 unsere Heart & Soul W v. Touch my Heart mit Fusain an. Unter Umständen und wenn später sportliche Förderung garantiert wird, verkaufen wir das Fohlen der Qualität entsprechend.Zuerst muß es klappen, aber wie gesagt, TG liegt schon auf Lager.Zitat von Suomi Beitrag anzeigen
Fusain finde ich sehr interessant, aber ich denke wenn man Nachzucht sucht, dann geht das nur über Beziehungen.
Meine Überlegung ist, ob die Nachkommen aus den obigen dreien nicht zu "schwer" werden. Die Franzosen paaren obige an SF und AA an. Da hat die Mutter schon mehr Blut von Haus aus.
Wie beurteilt ihr das?
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In einem Punkt hast du Recht; sowas dreijährig zu finden wird schwer sein, weil es einfach nicht so ganz viele Anpaarungen mit AA (oder Vollblut grundsätzlich) in Deutschland gibt. Ist es ein Stutfohlen, wird kein Züchter mit halbwegs Sachverstand so ein Zuchtprodukt aus der Hand geben (außer es enttäuscht qualitativ). Bleiben also schon mal nur rund 50% der Nachkommen - sprich die männlichen Nachkommen - über. Wo man die am besten gezielt sucht, da spielt schon ein bisschen Glück mit rein. Du erhöhst deine Erfolgschancen natürlich ungemein, wenn du dich nicht auf den Standort Deutschland beschränkst, insbesondere in der Suche nach Nachkommen eines ausländischen Hengstes.Zitat von Suomi Beitrag anzeigen
mir persönlich geht es primär um die Eignung für den Busch. - Ich züchte nicht, liebäugle aber damit ein Fohlen zu kaufen. Wenn die 3 oder 4 sind ist die Auswahl nicht mehr sehr gross...
AA hatte ich bislang nicht auf dem Schirm, finde die mittlerweile aber sehr interessant.
ich habe mich aber noch nicht entschieden ob ich das wirklich mache.
Icare reizt mich z.B. persönlich gar nicht, kann aber nicht sagen warum.
Fusain finde ich sehr interessant, aber ich denke wenn man Nachzucht sucht, dann geht das nur über Beziehungen.
Meine Überlegung ist, ob die Nachkommen aus den obigen dreien nicht zu "schwer" werden. Die Franzosen paaren obige an SF und AA an. Da hat die Mutter schon mehr Blut von Haus aus.
Wie beurteilt ihr das?
Ich persönlich würde als Züchter ein Pferd meiden, das nicht auch eine blutgeprägte Mutter in einer Halbblutanpaarung hat. Als Reiter kann dir das egal sein, solange du nicht züchten willst. Ob das Produkt nach deinem Geschmack "zu schwer" ist, sieht man bei einem Dreijährigen schon ganz gut. Bei Fohlen wird das (als Laie) schwieriger zu prognostizieren.
Meine Erfahrung in der Suche nach guten Halbblütern war jedenfalls immer wieder: lieber "selber machen" und wissen was drin ist...
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Ich fand die Nathan Nachkommen sehr edel und typvoll und sie konnten sich durch die Bank weg sehr gut bewegen. Zum Teil fand ich das Fundament schon fast zu fein...
Ich hatte mich mit einer Züchterin von AA in Frankreich in Verbidung gesetzt, zwecks Vererbung von Nathan und L'Elu de Dun in F, sie meinte recht ähnlich was man bislang so sagen kann, beide haben schon sehr auffallende Nachzucht, wobei sich Nathan feiner vererben würde.
Wir haben deshalb L'Elu eingesetzt.
Foto : Stutfohlen von Duke of Hearts xx aus der Rosenblüte von Rainbow x Ganymed
http://pferdevomschwalbenrain.de.to/
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