Darmverschlingung

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  • cleopatras magic
    antwortet
    Zitat von monti Beitrag anzeigen
    Colosan kann bei leichten Krampfkoliken helfen - wenn aber Führen und Colosan geben nach einer halben Stunde nicht geholfen hat - sofort TA anrufen....

    monti - so pauschal würde ich das aber nicht sagen!! der schuß kann auch leicht nach hinten los gehen!!!

    es kommt ganz auf das pferd an und wer kann schon eine leichte und eine schwere von außen unterscheiden, es gibt bestimmt pferde die einen sind schmerzempfindlicher die anderen stecken mehr weg - es ist aber nicht gesagt das das auch so ist!! also finger weg bei selbstheilung!! TA !!

    auch wenn ich das mittel von oben zur diskussion gebracht habe würde ich nie zeit verstreichen lassen!!

    mir wurde im winter himmelsangst als der TA länger zu uns in den stall benötigete und ich hab gebetet, das kannste mir glauben!!

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  • monti
    antwortet
    Colosan kann bei leichten Krampfkoliken helfen - wenn aber Führen und Colosan geben nach einer halben Stunde nicht geholfen hat - sofort TA anrufen....

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    ... hat übrigens mit Homöopathie nix zu tun. Is sich Phytotherapeutikum. Großer Unterschied

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  • Bina1
    antwortet
    Na dann stellt euch lieber eine Flasche Paraffinöl hin und gebt dem Pferd davon ein Schnapsglas.
    Colosan ist ok hab ich auch, aber eher als Vorsorge beim Wetterumschwung/Anweiden

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  • CoFan
    antwortet
    Ich versteh Euch ja - aber ich hatte eben ein Pferd, bei dem eine schwere Kolik wie eine leichte aussah. Der hat sogar die Spezialisten in Baden-Baden getäuscht - und hats letztendlich nicht überlebt.

    Und deshalb stellt bei mir seitdem (bis ich das "Kolikverhalten" eines Pferd einschätzen kann) immer ein TA fest, ob das eine leichte oder eine schwere Kolik ist.

    Bei meinen anderen Pferd, das ich noch habe, weiss ich zB dass der sofort ein mords Drama abzieht, wenn ihm nur ein Furz im Magen quer geht. Da sind selbst die leichtesten Bauchschmerzen nicht zu übersehen. Aber selbst da (weil er sich eben so arg aufregt) kommt immer gleich der TA. GsD hatte ich das erst einmal bei ihm.

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  • Tati2210
    antwortet
    Colosan von dr. Schaette AG

    Haben wir eigentlich auch imer da.
    Zum überbrücken reicht es.Oder auch wenn ein Pferd nur ein"wenig" Bauchweh hat.
    Trotzdem bei starker Kolik immer einen Doc rufen...

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  • cleopatras magic
    antwortet
    Co Fan: ich glaub ich hab mich da falsch ausgedrückt, die bekannte von der ich das erfahren habe - ruft natürlich den TA - man kann aber bis zum eintreffen des TA die zeit damit "überbrücken" obs funktioniert weiß ich allerdings auch nicht.

    die haben nämlich ein kleinpferd das meißt bei wetterwechsel zur kolik neigt.

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  • CoFan
    antwortet
    @CM Ganz ehrlich .... an Kolik geh ich nicht mit Selbstdiagnose ran .... immer nur mit Profis (edit: sprich Tierarzt) .......

    Wie willst Du eine Kolik im Anfangsstadium diagnostizieren?

    Weisste ich hatte so nen Spezialisten .... wenn ich da auf die Tipps der Profis (und das meine ich nicht ironisch!! edit: erfahrene Pferdebesitzer) gehört hätte, wäre er an der 1ten Kolik elendiglich eingegangen ..... sah nämlich von aussen nach einer Kolik im Anfangsstadium aus - war aber tatsächlich ne op-reife Doppelverschlingung .......

    Von diesem Mittel habe ich auch schon gehört, aber keinerlei Erfahrungen damit .....
    Zuletzt geändert von CoFan; 08.11.2008, 15:53.

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  • cleopatras magic
    antwortet
    muß mich jetzt nochmal einschalten ich bin - gott sei dank kein kolikprofi!!

    eine bekannt sagte mir vor 2 tagen sie spritze ein mittel ins maul -wenn in anfangsstadium - irgendwas mit C.... ich weiß nicht wie das hies .(colosal?? colosan?? irgend so was) etwas hemop. muß es sein!

    gibt es solche mittel die eine kolik im anfangsstadium verbesseren können oder ist das mittel humbug???

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  • CoFan
    antwortet
    @Ratte Genau sorum wird auch meiner Meinung nach ein Schuh draus
    Die Ursachen fürs Koppen sind auch oft Auslöser für Koliken.

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  • DieRatte
    Ein Gast antwortete
    Ach so, vergessen. Bzgl. Koppen und Koliken.

    Daß Koppen Koliken auslösen kann, halte ich auch für ein Gerücht. Andersherum kann da allerdings durchaus ein Schuh draus werden, denn Koppen weist oft auf
    - Magenprobleme
    - falsche Haltungsbedingungen (= zu viel Box)
    - Streß generell

    hin.

    ad 1.: auslösende Faktoren für Magengeschwüre sind Streß und falsche Fütterung. Beides kann zu Koliken führen.
    ad 2.: zu viel Rumstehen in der Box führt nicht nur dazu, daß das Pferd sich Ersatzbefriedigungen sucht, sondern behindert auch die Darmaktivität. Der arbeitet besser, wenn er ordentlich durch die Gegend geschaukelt wird, sprich: das Pferd sich bewegen kann. Schlechte Darmaktivität -> Kolik
    ad 3.: Streß schlägt nicht nur Menschen sondern auch Pferden auf's Verdauungssystem. -> ggf. Kolik

    D. h. wenn tatsächlich mal jemand mit "harten Zahlen" belegen könnte, daß Kopper überdurchschnittlich oft Koliken haben, hieße das noch lange nicht, daß das Koppen der Auslöser dieser Koliken ist. Der Zusammenhang dürfte vielmehr derjenige sein, daß beides, Koppen und Kolik, Symptome der selben Ursache sein können.

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Es gibt zig verschiedene Ursachen für fatale Koliken und auch Darmverschlingungen gibt es solche und solche. Die Erklärung 'Darmverschlingung' wird oft vorschnell gestellt (beinahe immer wenn ein Pferd wegen einer konservativ (also ohne OP) nicht kontrollierbaren Kolik eingeschläfert wird) aber nur selten wird eine Sektion durchgeführt um dem tatsächlichen Hergang auf den Grund zu gehen. Die meisten Besitzer sind einerseits viel zu fertig nach so einem Erlebnis und andereseits zu pragmatisch (tot ist schließlich tot und eine genaue Patho-diagnose macht das Pferd auch nicht wieder lebendig. Nur wenige interessieren sich so sehr für das genaue Warum und Wie dass sie in dieser Situation an eine Sektion denken. Genau die bräuchte es aber für eine wirklich sichere Diagnose. Ich will gar nicht wissen, wieviele Pferde mit der Diagnose Darmverschlingung in Wirklichkeit etwas ganz anderes gehabt haben. Aber draußen vor Ort geht es weniger um die genaue Ursachenforschung als um die Frage: Hat eine OP Aussicht auf Erfolg oder nicht? Und die Frage muss eben leider aufgrund des rasend schnellen Verlaufes einer ganzen Reihe von Erkrankungen häufig mit 'nein' oder 'vermutlich nicht' beantwortet werden. Ich stelle die Frage, ob eine OP in Betracht kommt oder nicht, bei jedem Kolikfall spätestens wenn nach dem ersten Besuch noch nicht alles wieder 100%ig ist. Denn wenn man dann ein klares Nein bekommt (meistens der Fall), kann man zumindest jedes unter Feldbedingungen probate Mittel anwenden ohne Rücksicht darauf, ob Symptome maskiert werden oder sich für die Narkose schlecht auswirken.
    Ich würde jedem, der ein Pferd unter solchen Umständen verliert dazu raten, eine Sektion durchführen zu lassen. Dann weiß man a) was genau los war und b) ob irgendetwas hätte anders gemacht werden sollen.
    Tut mir leid für Deine Freundin. Solche Erlebnisse sind wirklich traumatisch

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  • CoFan
    antwortet
    Zitat von DieRatte Beitrag anzeigen
    Ginella, das war dann wohl eine Milznierenband-Kolik.
    (.....).
    Genau - danke @Ratte - so heisst das "Ding".

    Die Ursachen für Koliken sind natürlich vielfältig. Genauso die Definition "das" ist eine Kolik. Denn eine Kolik wird erst dann diagnostiziert, wenn es auffälllt. Ein Pferd kann aber schon Probleme mit dem Verdauungstrakt haben (was eigentlich ein Kolik per Definition wäre), nur man merkt ihm nichts an. Ich hatte mal so einen, der selbst bei sehr schweren Verstopfungskoliken nur matt in der Box stand - sonst nichts. Irgendwann wusste ich das dann - und habe beim geringsten Zweifel gleich den TA gerufen. Aber letztendlich hatten wir natürlich keine Chance.

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  • DieRatte
    Ein Gast antwortete
    Ginella, das war dann wohl eine Milznierenband-Kolik. Dabei schiebt sich der Dickdarm zwischen die Bauchwand und besagtes Milznierenband. Das ist eine Bauchfellfalte, die eben zwischen Milz und linker Niere liegt. Da verklemmt sich dann der Dickdarm. Milznierenband-Koliken sind eine Art von Koliken, die (mit Glück) durch Wälzen oder die schon genannten ruckeligen Transporte wieder gelöst werden können, wenn der Darm nicht gar zu sehr verklemmt ist.
    Schlimme Geschichte. Aber nach einer gewissen Zeit bleibt meist keine Wahl, als das Pferd einschläfern zu lassen, da der eingeklemmte Darm dann anfängt, abzusterben.

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  • Bina1
    antwortet
    Zitat von Hallihallo2 Beitrag anzeigen
    Das halte ich aber für ein Gerücht!!! Es gibt unglaublich viele Ursachen für Koliken!! Vom Wetterumschwung beim empfindlichen Pferd, über falsche Fütterung, Fütterung von schlechtem Futter, zu viel Futter, zu wenig Wasser, Stress usw. usw. , natürlich auch Verwurmungen oder Schäden nach Verwurmungen, aber sicher nicht als Hauptursache. Bei den meisten Koliken findet man nie heraus, woran es liegt.
    Wir hatten man eine Stute im Stall, die war so empfindlich, dass sie gekolikt hat, als sie ihre Wolfszähne bekommen hat, bzw. wenn sie geimpft wurde, dann hat der TA abends nach dem impfen immer nochmal reingeschaut...
    Och du kannst das Gerücht schon glauben. Bei Kolik OPs zeigt es sich sehr deutlich, das mancher Darm regelrecht perforiert ist. Es geht jetzt nicht nur um akuten Wurmbefall, sondern z.B.um schlechte Aufzucht/Haltung, ohne Entwurmung. Selbst wenn denen später noch so gut geht, sie bleiben Kolikaspiranten und mancher Besitzer fragt sich dann, warum es gerade ihn trifft. Ist der Darm erstmal geschädigt, bleibt das ein lebenlang erhalten und sorgt auch für die von dir genannten Überempfindlichkeiten.

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  • BirgitS
    antwortet
    Zum Wälzthema: Man soll die Pferde das tun lassen, was sie wollen. Also wenn sie still liegen, liegen lassen, wenn sie sich wälzen mögen, auch zulassen. Dann aber am besten in der Halle oder an einem anderen Ort, wo sie sich nicht festlegen können.

    Bei Krampfkoliken hilft oft führen oder leichtes (!) Longieren im Zockeltrab an der Longe.

    Absolut überholt ist stundenlanges Führen und Abhalten vom Hinlegen.

    Fürs Pferd Deiner Freundin tut es mir wahnsinnig leid. Das sind Höllenschmerzen und wahrscheinlich war einfach schon zu viel Darm abgestorben. Bei meinem haben wir damals grad noch rechtzeitig handeln können, weil durch Zufall noch jemand am Stall war. Transportfähig war er nicht, aber wir haben ihn dann für die 20 Minuten von Litzendorf nach Gaustadt fit spritzen können.

    Meines Wissens nach gibt es keinen typischen/besonderen Auslöser für Darmverschlingungen. Das Koppen schließe ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus. Es gibt nämlich keine einzige Studie, die einen Kausalzusammenhang zwischen Koppen und Koliken nachweist.

    Edit: Natürlich wünscht man das keinem Pferd. Ich hatte aber schon kurz befürchtet, es wär der "kleine" His Highness gewesen - hätte ich persönlich sehr schade gefunden.
    Zuletzt geändert von BirgitS; 08.11.2008, 00:13. Grund: Satz vergessen

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  • Hallihallo2
    antwortet
    Zitat von Bina1 Beitrag anzeigen
    Die meissten Koliken entstehen aber durch Wurmschäden.
    Das halte ich aber für ein Gerücht!!! Es gibt unglaublich viele Ursachen für Koliken!! Vom Wetterumschwung beim empfindlichen Pferd, über falsche Fütterung, Fütterung von schlechtem Futter, zu viel Futter, zu wenig Wasser, Stress usw. usw. , natürlich auch Verwurmungen oder Schäden nach Verwurmungen, aber sicher nicht als Hauptursache. Bei den meisten Koliken findet man nie heraus, woran es liegt.
    Wir hatten man eine Stute im Stall, die war so empfindlich, dass sie gekolikt hat, als sie ihre Wolfszähne bekommen hat, bzw. wenn sie geimpft wurde, dann hat der TA abends nach dem impfen immer nochmal reingeschaut...

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  • Bina1
    antwortet
    Es gibt Pferde, da ist zu viel Zwischenraum und bei Kolik OPs wird dieser Zwischenraum dann verkleinert, sie nähen es an.
    Die meissten Koliken entstehen aber durch Wurmschäden.

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  • cleopatras magic
    antwortet
    bina: eine frage wir hatte im frühjahr eine kolik bei uns war so ein komisches band das eigentlich unten sein soll nach oben gerutscht - welches band weiß ich bei bester liebe nicht mehr genau - jedenfalls sagte mein TA oh gott ist die versichert - da schlugen bei mir die alarmglocken!! könnte es dieses band gewesen sein - frag mich eigentlich schon was da für ein band im magen ist.

    wir bekamen es gott sei dank wieder hin, aber im nachhinein sage ich es war etwas streß - silvester, dann kam ein wetterumschwung. und da bei uns die nerven meißt plank liegen - tippe ich damals bei uns auf den auslöser streß???

    CO FAN : also hab ich doch das richtige im hinterkopf, hab ich aber als laie nicht probiert!!!

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  • CoFan
    antwortet
    Zitat von cleopatras magic Beitrag anzeigen
    bagatelle : ich glaub ich hab erst gelesen das sich durchaus ein pferd mit kolik wälzen darf!!! das nicht wälzen wäre eine alte aussage!!

    weiß das hier jemand genau???
    Gerade wenn Pferde (nachgewiesen) eine Verschlingung haben, versucht man sogar, durch gezieltes Wälzen diese wieder zu lösen. Macht ja auch Sinn, so wie sie durch Wälzen geschehen kann, kann sie durch Wälzen auch wieder weggehen ..... bei einem Pferd mit Kolik ohne Verschlingung würde man natürlich gerne das Wälzen als zusätzliches Risiko ausschliessen ......

    edit: Das mit dem gezielten Wälzen hat man mir damals in der Klinik erklärt - von ausgewiesenen Kolik-OP-Spezialisten .....

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