Bocken beim anreiten- wieviel ist normal?

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Ich setze mich drauf, wenn sie mit Sattel völlig entspannt sind und auch im Galopp nicht mehr bocken. Allerdings erlaube ich ihnen auch das Bocken mit Sattel wenn es irgend geht gar nicht. Wenn sie von Anfang an lernen, dass Toben woanders hingehört als unter den Sattel kommen sie auch mit Reiter drauf nicht auf dolle Grappen. Natürlich kann auch mal einer ausflippen aber dann wird halt solange wiederholt und notfalls auf einem eingegrenzten Zirkel gearbeitet wo er nicht wegkann. Je länger man sie damit herumlaufen lässt, desto mehr wird es m.E. zur lieben Gewohnheit die man hinterher schlecht wieder herausbekommt. Woher soll so'n Tier auch wissen, dass es unter dem Reiter nicht bocken darf wenn es 'nur mit Sattel drauf' erlaubt wird... Ich bilde ja nun auch Ponies für ganz kleine Kinder aus und meine Dreijährigen in den letzten paar Jahren Großpferde sind allesamt so zuverlässig gewesen, dass man auch da jeden 'Flohfurz' drauflassen kann. So ein kleines Kind merkt ein normaler Warmblüter im Sattel aber doch kaum da wäre es geradezu fatal wenn er meint, nur weil keine 60+ Kilo draufsind kann er lospupen wie eine geschüttelte Selters... Ich würd' das Bocken daher soweit es geht unterbinden und das Pferd positiv bestärken wenn es 'funktioniert'.

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  • Aragon5
    antwortet
    Hi,
    beim Freilaufen bockt er nur im Gallopp, Schritt und Trab ist gar kein Problem.
    Im Gallopp läuft er erst ne halbe Runde geradeaus und dann bockt er (eben weil das fiese Ding da oben nervt ) und dann wenn man ihn vorwärts schickt läuft das schon wieder ca. eine Runde und dann macht er wieder ein paar Bocksprünge. Mir gings jetzt nur darum was ihr mit Euren gemacht hab, erstmal schon auch im Schritt draufsetzen wenn er sich abgebockt hat oder lieber warten bis er gar nimmer bockt. Longieren bis er im Gleichgewicht läuft halte ich für wenig sinnfördernd auch galloppieren an der Longe ist blöd, so überbaut wie er ist.
    Aber ich mache jetzt mal weiter, anders würden die Bereiter das auch nicht machen- und wir haben einen Bereiter am Stall der sich vor nix fürchtet den werde ich fragen ob er sich dann ein paar mal draufsetzt bis der Zwerg das alles brav macht.Auch eventuell beim ersten oder zweiten Mal im Gelände.
    Ich berichte.
    LG

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Das ist was völlig anderes. Ich finde ohne Reiter drauf sollten die Pferde auf jeden Fall auch mal buckeln dürfen. Auch das Übermutbuckeln bei einem aufgeladenen, topfitten, weiter ausgebildeten Pferd finde ich nicht schlimm. Hier geht es aber doch wohl um das Buckeln das beim Anreiten stattfindet und das auch schnell mal in Richtung Abgang entgleisen kann bzw. zur Fixen Idee wird.

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  • Stefanie2104
    antwortet
    meiner ist nun 14 Jahre alt und macht es an der Longe immer noch mit Begeisterung - egal ob er Tag und Nacht draussen ist oder was auch immer, an der Longe spielt er Rodeo Pferd. Beim reiten gar nicht oder so leicht das man 1 cm aus dem Sattel aufstehen muss und man bekommt nix mehr mit. Aber an der Longe sagen alle, da würde sich kein Mensch drauf setzen, ich setze da kleine Kinder im Gelände drauf und nehme sie mit ins Gelände.
    Er wird das an der Longe wohl niemals lassen, wir haben schon alles probiert mit scheuchen, ausbinden auch ohne Sattel nur mit Trense oder Halfter, er macht es trotzdem.
    LG Steffi

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Das ist schon klar. Ich rede auch vom ersten Aufsitzen. Bei den Pferden die ich bislang angeritten habe oder dabei zu betreuen hatte war nur ein einziges dabei das beim ersten Aufsitzen losgebockt ist. Das dafür gleich so hysterisch und fies (mit gezieltem Ausschlagen nach Führer und Reiter), dass ich es nach Hause geschickt habe und es auch danach trotz dreier weiterer Ställe die sich dran versucht haben nicht angeritten wurde.
    Ein anderes Pferd war beim Anreiten brav, hat sich aber später zu einem richtig fiesen Aas entwickelt und wurde daraufhin auch 'von der Nutzung zum Reiten dauerhaft befreit'.
    Ansonsten wie gesagt glücklicherweise nur problemloses erstes Aufsitzen gefolgt von ebenfalls problemlosen ersten Monaten unter dem Reiter.

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  • Oppenheim
    antwortet
    Das Pferd ist noch nicht angeritten!

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  • ponypower
    antwortet
    Zitat von Kareen Beitrag anzeigen
    Ich finde es eigentlich überhaupt nicht normal, dass ein Pferd beim Anreiten bockt. Ehrlich gesagt versuche ich sie, so vorzubereiten, dass man ohne Bocken oder gar Runterfallen draufkommt?!
    sehe ich genau so. unsere waren an der doppellonge mit sattel immer schon soweit gearbeitet, dass aufsteigen und los reiten ziemlich problemlos möglich war.

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  • Rosamunde
    antwortet
    Lass ihn doch einmal mit Deckengurt oder Longiergurte einfach frei in der Halle laufen - da kann und soll er so lange bocken wie er mag - und merkt dann schnell das er das KNEIFDING nicht los wird. Aber wirklich gut anziehen - das er es nicht abstreifen oder Wegwälzen kann. Danach mit altem Sattel probieren. Wenn Du kannst, Heu reinlegen und 1/2 Std unter Beobachtung drinnlassen - er muss selber drauf kommen, dass er dem Ding nicht entfliehen kann und es akzeptieren lernen.

    Wer sich beim Freilaufen ausbocken kann - bockt unter dem Reiter nicht ( weniger.)

    Wenn Du nicht sicher beim Anreiten bist dann lieber zu dem Bereiter deines Vertrauens gehen und Dich gut erkunden wie seine Methode ist. Da geht es dann meistens Problemlos - die strahlen schon eine solche Selbstsicherheit aus und es wird mit einer solchen Ruhe drangegangen das die Pferde dem Führpferd einfach nachwatscheln. Dafür werden die Zügel im Halfter eingeschnalt und es braucht wirklich einen mutigen und locker sitzender Reiter der nicht klemmt - auch wenn er mal aus dem Gleichgewicht kommt und ein paar Schritte schneller macht.Bocken kommt dann erst mit der erste Kraft. Ich selber würde so was nie wagen - war aber wirklich erstaunt wie unspektulär das erste Aufsitzen läuft. Die giengen dann nach 2 - 3 Stunden auch gleich in der Gruppe ins Gelände - und je nachdem was das Pferd Anbot wurde schon galoppiert. Die Pferde waren aber schon zur Aufzucht im Stall und man kannte sich. Vertrauen und Grunderziehund sass.

    Bereiter haben zum Einriten lieber wirklich rohe Pferd als solche wo schon rumprobiert wurde.

    Viel Erfolg

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  • Birgit
    antwortet
    Aragon meine mitlerweile fünfjährige Stute mit 75% Blut hat anfangs auch mit Sattel viel gebockt, selbst meine jetzt Siebenjährige hat die ersten drei Wochen mit Sattel gebockt und war hinterher beim Anreiten das bravste Pferd. Ich finde es völlig normal, dass die Pferde die ersten paar mal mit Sattel bocken, denn die Last und der Gurt ist ungewohnt. Normalerweise lassen sie es aber ziemlich schnell.
    Die fünfjährige ist auch nach drei Wochen noch explodiert (hatten ca. 3 mal in der Woche den Sattel drauf) Bei den ersten paar mal draufsitzen im Schritt war sie dann total brav, bis wir einen Fehler gemacht haben und sie meine Tochter zweimal hinereinander aus dem Stand abgebockt hat. Ich habe sie dann wieder soweit gehabt, dass ich mich am Stall im Stehen draufsetzen konnte und ein paar Schritte im Kreis gegangen bin. Dann habe ich sie zu dem Bereiter meines Vertrauens gebracht und ihm erzählt was war. Er hat sie ca. fünf Tage longiert und an die Umgebung gewöhnt und sich dann das erste mal draufgesetzt. Pferd hat einen kleinen Sprung zur Seite gemacht, Reiter blieb sitzen und das Thema war erledigt. In den drei Monaten in dem sie bei ihm war hat sie nicht einen Bocksprung gemacht und wurde zum coolen Pferd. Er hat ihr die Sicherheit gegeben die sie braucht. Das ganze Jahr danach hat sie eigentlich bis auf mal einen kleinen Freudenhüfer bei uns auch nicht gebockt.
    Im Moment ist sie wieder bei dem Bereiter und wird auf SLP vorbereitet.
    Ich habe früher auch einige Pferde angeritten, musste aber feststellen, dass ich zu ängstlich geworden bin. Solltest du Zweifel oder keine Vertrauen zu dem Pferd haben, lieber zum Anreiten weggeben.

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  • Oppenheim
    antwortet
    Bockt er im Freilaufen auch mit Sattel?

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  • Aragon5
    antwortet
    Oppenheim - vielen Dank für die aufmunternden Worte. Ganz meine Meinung.So mach ich das gerade.Werd mir aber trotzdem einen Ledersattel mit mehr Pausche holen zum festhalten - aber bevor der im Gallopp mit dem Sattel nimmer bockt setz ich mich net so richt drauf (im anhalten und schritt schon)

    LG

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  • Oppenheim
    antwortet
    Hast Du ihn mit Sattel mal freilaufen lassen? Galopp an der Longe beim Youngster halte ich sowieso für Quatsch.
    Und zum passenden Sattel: Was machen die Profis, wenn sie Pferde anreiten? Die können auch nicht für jedes Pferd einen extra Sattel kaufen. Also passen auch mal Sättel, die vielleicht nicht ganz so passen, wie sie passen sollten. Da wird dann mit Lammfell, Gel-Pad etc. nachgeholfen. Aber zum an den Sattel gewöhnen, ist das auch nicht wirklich so problematisch, wenn der Sattel nicht 100% passt. Also ich denke nicht, daß das Bocken daran liegt. Außerdem denke ich, daß Dein Pferd das dann in allen GGA machen würde. Vielleicht macht ers ja auch unterm Sattel dann gar nicht mehr. Ich würde abwarten, bis der untern Reiter kommt. Da tuste ja eh erstmal nur traben und später dann den Galopp dazunehmen. Und ich würde das mit dem Galoppieren an der Longe lassen - wieso überhaupt groß longieren. Ich longiere die Pferde an, bis sie Sattel, Trense und Ausbinder akzeptieren und auf meine Kommandos reagieren im Schritt und Trab und dann setz ich mich drauf. Was bringt das ewige Longieren. Bevor ich dann in den Sattel steige, lasse ich die Pferde kurz freilaufen.
    Ich hab mal eine Stute angeritten, die war so eifrig beim Lernen, daß ich nach der 2. Woche schonmal Galopphilfen gegeben hab. Sie ist auch angaloppiert, blieb dann aber abrupt stehen und hat auf der Stelle gebockt. Nach Tipp von meiner Freundin hab ich das Galoppieren erstmal wieder gelassen und bin die nächsten 4 Wochen nur Schritt und Trab geritten. Danach hab ichs nochmal probiert und siehe da, galoppieren war kein Problem mehr.
    Ich denke auch, auf junge Pferde sollte man sich individuell einstellen und es auch nicht so schwer nehmen, wenn man mal einen Rückschritt macht. Geduld führt zum Erfolg!

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  • Aragon5
    antwortet
    So schlecht passen tut er nicht, keine Sorge.
    Aber eben nicht optimal, aber welcher Sattel passt schon optimal für so ein junges Pferd? Der passt 2 Wochen lang und 2 Wochen später wieder nicht.
    Der sattel ist rein zum longieren und so ist er auch angedacht.
    LG

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  • living doll
    antwortet
    Na ja, wenn man schon weiß, dass der Sattel nicht optimal passt, dann braucht man sich doch nicht zu wundern!
    Viele Jungpferde bocken, wenn der Sattel kneift, das machen ja sogar erwachsene und schon lang gerittene Rösser.
    Ich würde eher sagen, lass das Pferd in Ruhe bis Du einen passenden Sattel hast und mach dann mit einem nicht bockenden Pferd weiter.
    Wenn Du mit dem klemmenden Teil weiterarbeitest, hast Du nachher einen notorischen Bocker.

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  • kyrabelle
    antwortet
    Da ich meinen Senior schon mit enormen Sattelzwang gekauft habe, wollte ich die Trensen- und Sattelgewöhnung beim Junior selbst machen. Ich glaube, man muss das bei jedem Pferd individuell handhaben...was bei dem einen geht, funktioniert bei dem anderen halt gar nicht. Ich hatte das Glück, dass die Sattel- und Trensengewöhnung eigentlich problemlos über die Bühne ging. Mit dem Metallgebiss konnte sich der Kleine (jetzt 5-jährig und knapp 1,80 m) erst gar nicht so anfreunden. Mittlerweile nimmt er es aber ohne Schwierigkeiten. Zum Satteln...hab erst mit Longiergurt angefangen und ihn damit auf dem Roundpen laufen lassen. Es gab einen halbherzigen Bocksprung und der Käs war gegessen. Dann hatte ich einen Wintecsattel zur Verfügung bekommen, den drauf gelegt, Deckengurt drüber und an die Longe....nix passiert. Bügel dran, die rutschten erwartungsgemäß teilweise runter....da gabs mal ein paar schnelle Runden und auch ok. Lief also bei uns recht unspekatkulär. Hab das ca. 2- max. 3 x die Woche so gemacht. Und dann gabs erstmal Weideurlaub, bevor es ans anreiten ging.

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  • laconya
    antwortet
    . Wie lange gewöhnt ihr eure Pferde an die Sättel, angenommen die sind etwas schwieriger-2,3.4 Wochen? Wie oft in der Woche macht ihr das?

    Also bisher hatten wir zwei Schwierige...Nr. 1 hat den Sattel auch erstmal nur nackt draufbekommen und nach 3 Tagen mit Bügeln dran.Nr. 2 gleich mit Bügel dran.Beide Pferde durften so ein,zwei Runden bocken,nachdem sie ruhig nach aussen gegangen sind.Ansonsten wurde das bocken erschwert,weil wir sie dann nur noch auf nem Minizirkel longiert haben um sofort die Bockerei zu unterbinden.
    2. An der longe laufen lassen oder frei laufen lassen mit dem sattel drauf?

    Richtige Problempferde können sich beim freilaufen auch an die Bande schmeissen,um sich des Sattels zu entledigen,also an die Longe.

    3. Ab wann macht ihr die Bügel runter?

    bei normalen lasse ich sie dran und dann rutschen sie ja runter (sind aber kurz eingestellt).

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  • Aragon5
    antwortet
    Ja nicht? Und da gibts noch ganz andere Geschichten wies so hinter den Kulissen abläuft.da hatten wir ja schon das ein oder andere Beispiel hier im Forum. Ist mE auch keine Frage des Scheins/Ausbildung/Zeugnis ob jemand ein Pferd anreiten kann oder nicht, sondern eher die Frage der äußeren Umstände.(bei mir eben nicht dass ich grundsätzlich schiss hab, nur kann ich es mir nciht erlauben auszufallen im Büro)
    Meistens macht man sich wahrscheinlich zuviel Gedanken....
    Also ich werd das jetzt mal weiter betreiben so wie besprochen und dann mal abwarten bis er nimmer bockt (nächste Woche gibts dann hoffentlich den passenden Sattel) und dann eben führen usw, mit Reiter, den Osteo draufschauen lassen in jedem Fall und jemanden finden , der mich im Zweifel auffängt . Wir haben allerdings jemand bei uns im Stall, einen bereiter aus dem Ausland der ist da wirklich etwas abgebrühter, den frag ich mal ob er nicht mal ne Zeitlang reitet. Hat den Vorteil, dass man immer dabei ist....
    Und er sitzt das als Profi natürlich eher aus als ein steifer Bürokempe wie ich.
    LG

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  • Aragon5
    antwortet
    "Bereiter" nein habe keine prüfung aber wie gesagt lang genug eben neben dem studium mitgearbeitet in diversen ställen als "bereiter" -wurden den leuten so verkauft obwohl wir amateurreiter sind .

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  • Davenda
    antwortet
    Zitat von Aragon5 Beitrag anzeigen
    Danke erstmal - das wollte ich ja wissen, ob das nun normal ist oder nicht. Klar ist das schwer abzuschätzen und klar liegt dass sicher auch am Sattel -optimal passt er sicher nicht, es ist ein Wintec und er ist jetzt nur für die erste Zeit zum anlongieren, nächste Woche kaufe ich einen ledersattel. Nur bringt mir Sattelanpassen herzlich wenig wenn man keinen drauflegen kann.

    "Halbgar" zum Profi abschieben tu ich den sicher nicht, ich hab lang genug in diversen Ställen gearbeitet als Bereiter um zu wissen, was da abgeht. Und ich weiss nur zu Gut, dass dann vorbei ist, mit nett tuddel tuddel. es ist nur einfach so dass man im normalen berufsleben jetzt nicht unbedingt auf gegenliebe stößt- sorry chef , mein Junger hat mich abgebockt.Ich hätte den ja auch weggeben zum anreiten, nur haben sie anders als versprochen keinen Platz in meinem Stall meiner Wahl.

    Zum Vergleich Traber /Gallopper- ja die Bocken weniger weil die einfach schon ganz anders gehandhabt wurden (ich würde mal sagen abgekocht aber das wäre böse) , zum Westersattel- da scheppert anständig und er ist schwerer- Idee dahinter ist, dass dann wenn die Gewöhnungsphase an den Sattel abgeschlossen ist, der Sprung zum anreiten kleiner ist, dass ihn dann sozusagen nix mehr schockt.

    Von exzessiv kann ich jetzt nun nicht reden bei 5 mal den Sattel drauf machen.Und es ist ja auch schon besser geworden, nur eigentlich sollte das ja schnell wieder weg sein dachte ich. Ja und was machste dann wenn er das Interieur nicht hat zum reiten? In die wurscht *ironie*? Nix da, der ist einfach sakrisch frech und mich interessieren da Wege wie man es schneller besser macht und vor allem präventiv dass er sich des net angewöhnt.

    osteo wird jetzt mal draufschauen auch wegen dem schief sein und dem entlasten.

    Mich hätte jetzt konkret interessiert von Euch:
    1. Wie lange gewöhnt ihr eure Pferde an die Sättel, angenommen die sind etwas schwieriger-2,3.4 Wochen? Wie oft in der Woche macht ihr das?
    In den profiställen musste das ja schnell gehen, da haben wir teilweise nach 2 mal sattel drauf schon oben gesessen.ich werde sicher nicht 4 Wochen wie bekloppt longieren damit er nochmehr Kraft bekommt.
    2. An der longe laufen lassen oder frei laufen lassen mit dem sattel drauf?
    3. Ab wann macht ihr die Bügel runter?

    merci.
    LG
    ......Du bist Bereiter......

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  • diealtekitti
    antwortet
    Zitat von countess Beitrag anzeigen
    genau das gleiche hab ich mir auch gedacht.ich kenne das auch nicht,dass die da rumbocken wie die irren.ein freudensprung ist sicher mal erlaubt,aber losrasen oder minutenlanges bocken ist doch nicht normal.meine stute(vierjährig und seit 6 wochen nach anreiten und danach koppel wieder unterm sattel) hat gestern das erste mal anhaltend gebockt und das war beim neuen sattel probieren und für mich ein zeichen,dass der sattel nicht gepaßt hat.
    Ehrlich gesagt...hat unsere Stute auch nie gemacht. Gibt mal nen Freudenhüpfer, aber sonst....selbst als mein Männe sich draufsetzte, gleich losgetrabt...da war gar nichts mit bocken, obwohl sie das so frei auf der Koppel richtig profimässig drauf hat.

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