Pferde, Reiten und Sport - wie geht es weiter?

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  • max-und-moritz
    • 04.06.2006
    • 3435

    Pferde, Reiten und Sport - wie geht es weiter?

    Führen wir doch hier unsere Unterhaltung aus der Marktlage weiter!

    Was sich in den Ställen, Reitschulen und Pferdeveranstaltungen so tut.

    Viele Grüße, Max-und-Moritz
    Wer neue Wege scheut, muß alte Übel dulden.
  • Elfi
    • 22.06.2009
    • 375

    #2
    Gute Idee!

    Kommentar

    • hufschlag
      • 30.07.2012
      • 4188

      #3
      " normale " Reitschulen gibt's bei uns rund um München kaum noch

      Früher ist man damit schon nicht reich geworden heute ist das deffizitär

      Früher, als ich reiten gelernt habe, mitten in der Stadt, standen die Pferde in Ständer, koppel gab es gar keine

      Das ist heute schlicht verboten, was ja auch richtig ist

      Aber woher soll man in der Stadt ne koppel bekommen? Gibt ja nicht mal genug Platz für Wohnraum

      Jetzt gibt es Hobbyhorsing, da hat man solche Probleme nicht

      Und Therapie reiten

      Bekannte kombiniert Beruf ( Psychologiestudium und Bereiter)

      Das läuft gut

      Da kommen Kinder, die zum Beispiel Opfer von Mobbing oder körperlicher Gewalt wurden

      Aber reiten für alle in einer Großstadt...

      Vorbei

      Kommentar


      • hufschlag
        hufschlag kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Und die, die das bieten können, lassen sich das richtig teuer bezahlen
        60er Halle, paddockbox und nahe an der Stadt, 1350 nur Box, ich glaube, das ist der derzeitige Rekord

        Aber auch Boxen frei

      • max-und-moritz
        max-und-moritz kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Ganz entgegen dem Trend: Bei mir quasi um´s Eck wird grad eine Luxusanlage gebaut für 62 Pferde. Die Rede ist von 1000 Euro pro Box. Wie das hier in der Pampa funktionieren soll ist mir nicht ganz klar...

      • hufschlag
        hufschlag kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Da kommt ein namhafter zögling von irgendwem ( zb aubenhausen) und die Leute geben ihre Pferde dort zu Ausbildung
    • max-und-moritz
      • 04.06.2006
      • 3435

      #4
      Nickelo, ich zitiere mal Deinen Kommentar aus der Marktlage:

      Das Erkennen neuer „Nutzungsschwerpunkte“ hat durchaus etwas mit Marktlage zu tun. Es wird hier ein anderer Typ Pferd gesucht!

      Da gebe ich Dir recht, und ich erinner mich gut: der "Andere Typ Pferd" wurde schon vor 20, 30 Jahren gesucht - nämlich das von einem ich sag mal normalen Reiter zu bedienende Pferd.

      Sogar einige Zuchtverbände haben das damals so kommuniziert, die Leute suchen Pferde für ihre FREIZEIT. In der sie je nach Laune im Gelände oder auf dem Platz Spaß haben können, gesunde Allrounder mit klarem Kopf.
      Wer neue Wege scheut, muß alte Übel dulden.

      Kommentar

      • juno
        • 26.06.2011
        • 725

        #5
        Heute ist bei uns im Verein Sommerfest. Es gibt verschiedene Vorführungen, unter anderem auch "Working Equitation", da sind 2 Einstellerinnen, die sich einen Lusitano bzw. Spanier angeschafft haben, und jetzt mit Kandare und Barockklamotten einen auf "Stierkampf" machen.Mir graust es jetzt schon. Mal sehen. Unser Verein ist ein klassischer Reitverein in einer Großstadt (Berlin), aber in grüner Waldlage im Aussenbezirkt. Weide gibt es keine, aber mehrere Sandpaddocks, auch galoppierfähige. Der Schulbetrieb ist gut ausgelastet, viele Kinder lernen hier zum ersten Mal den Umgang mit einem Großtier. Es gibt auch viele erwachsene Reitschüler, wobei der Verein jetzt aber Gewichtsobergrenzen für die Schulpferde eingeführt hat. Das dürfte den Anteil erwachsener Männer erheblich reduzieren. Es gibt einige Einsteller, die vom Schulpferdereiter zum Privatpferdebesitzer "aufgestiegen" sind. Einige stellen ihr Pferd weg, ins Umland in den Offenstall, andere bleiben im Verein und werden da zum Teil recht stark gepampert von den Reitlehrern und dem Stallpersonal. Ich glaub die teuerste Box kostet auch schon knapp 900 Euro (16qm-Aussenbox mit Fenster). Der Schulbetrieb könnte sogar noch weiter ausgebaut werden, aber es mangelt an bezahlbaren und geeigneten Pferden für Schulbetrieb.

        Kommentar


        • Nickelo
          Nickelo kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Keine bezahlbaren und geeigneten Schulpferde in Berlin? Welche Ansprüche werden denn da gestellt? Also hier (Ostbayern) gibt es mindestens zwei Händler, die Pferde von 3000 bis 7500 € anbieten (und zwar regelmäßig), die vom äußeren Eindruck besser dastehen als sie z.b. mein Schulbetrieb hatte. Alter vier bis acht. Ausbildungs- und Korrekturberitt sollte man allerdings schon zu leisten im Stande sein. Dürfte doch in einer Reitschule mit Reitlehrer(n) nicht das Problem sein.

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