Anreiten/Jungpferdeausbildung

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  • monti
    • 13.10.2003
    • 11746

    #21
    ich habs auch immer mit drüberlegen gemacht und nur gute Erfahrungen.....allerdings zeige ich den Pferden vorher den Hocker und stelle mich die ersten Male nur drauf und streife auch vorher die Pferde mit Zweigen überall ab bevor ich mit dem Drüberlegen anfange.....
    Der Optimist irrt sich genauso oft wie der Pessimist. Aber er hat viel mehr Spass dabei!

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    • Donatelli
      • 24.06.2004
      • 1101

      #22
      Zitat von monti Beitrag anzeigen
      ich habs auch immer mit drüberlegen gemacht und nur gute Erfahrungen.....allerdings zeige ich den Pferden vorher den Hocker und stelle mich die ersten Male nur drauf und streife auch vorher die Pferde mit Zweigen überall ab bevor ich mit dem Drüberlegen anfange.....
      Ja genau, mit Hocker funktioniert das Rüberlegen sehr gut. Machen wir nun seit über 20 Jahren so und haben auch nur gute Erfahrungen damit gemacht

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      • Yazzro
        • 05.03.2008
        • 554

        #23
        Ich hebe meinen Mann hoch, erst nur in die Höhe neben dem Pferd, dann legt er sich drüber und wenn das klappt, und Pferd ruhig bleibt wird mal geklopft und ein bißchen geschaukelt. Wenn hoch und runter ohne Zukker gehen, hebe ich ihn so hoch, daß er mit dem Fuß in den Steibbügel kommt, und sich (elegant ohne anzustoßen) draufsetzt. Dann warten wir. Bis Pferd wieder Luft holt und dann wieder runter. Erst wenn das sitzt führe ich an, ganz kurz um mich rum, um keinen Schwung aufkommenzu lassen.
        Ich muß sagen in 90% der Fälle geht das ohne Probleme von statten.
        Leider haben wir öfter Pferde, die schon mal den Reiter erlebt haben und dann gleich schlechte Erfahrungen gemacht haben.
        Viele Reiter, die immer nur ältere Pferde geritten sind können sich gar nicht vorstellen, was man alles falsch machen kann beim Anreiten.
        Wir haben mal eine M-Dressurreiterin und Ausbilderin als Kundin für eine 3j. bei uns gehabt. Die hat das Pferd nicht mal in Gang bekommen. Und dann hat sie die Angst gepackt. "oh ich habe ja noch nie einen 3j.geritten"
        Ging dann aber mit Anleitung von meinem Mann vom Boden aus doch noch ganz gut.

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        • monti
          • 13.10.2003
          • 11746

          #24
          ....das ist sehr ärgerlich, wenn die Leute einem sagen:

          der ist gaaaanz roh - noch gar nix mit gemacht.....und dann kommt man mit dem Sattel um mal schnuppern zu lassen - ist noch 10 m entfernt und das Pferd dreht völlig durch.....
          Der Optimist irrt sich genauso oft wie der Pessimist. Aber er hat viel mehr Spass dabei!

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          • Dana
            • 03.04.2002
            • 603

            #25
            Meine jetzt 4-jährige reite ich mit Unterstützung meiner Trainerin ein. Habe letzten Winter mit Longenarbeit am Kappzaum begonnen, bin dann auf Doppellongenarbeit übergegangen. Bodenarbeit und erstes Kennenlernen des Sattels folgten. Aufsteigen in den Sattel erfolgt immer mit Höckerchen. Nach ein paar Mal führen von unten, gings dann auch allein. Stimmkommando kannte sie ja und wenn nötig wurde mit der Peitsche von unten nachgetrieben. Schenkel sollten von Anfang an kaum zum Einsatz kommen - möchte kein triebiges Pferd. Reite sie momentan noch mit 2 Zügel (Kappzaum und Trense), wobei ich den Kappzaumzügel immer mehr in den Hintergrund rücke, um demnächst nur noch mit dem Trensenzügel zu reiten. Hatte den Vorteil, daß ich ihr situationsbedingt nicht unabsichtlich im Maul rucke. Ins Gelände geht sie "leider" nur als Handpferd mit. Habe leider keinen geeigneten Partner gefunden. Hoffe, daß ändert sich in den nächsten Wochen.
            Avatar: Rioja - Riccione / Mont du Cantal AA

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            • Calvada
              • 11.06.2009
              • 1376

              #26
              Hallo,

              ich habe bisher meine Pferde immer selbst eingeritten!Wenn man sich lange genug mit dem jungen Pferd befasst, ich habe sie auch lange schon als Handpferd mit in's Gelände genommen, fassen sie normal viel Vertrauen in den Menschen. Dann haben sie keine Angst vor dem erhöhten Reiter ( das ist meistens das größere Problem als das Reitergewicht) und ich konnte bisher auf alle einfach so aufsteigen! Meistens sogar ohne fremde Hilfe! Auch meine jetzige 4- Jährige konnte ich so ohne Probleme anreiten!
              Jetzt habe ich nur ein Problem! Diese Stute soll im Juli einen Stutenleistungstest gehen, und da ich nach der Geburt meines Sohnes ziemlich zugelegt habe und jetzt optisch nicht so gut auf das Pferd passe, wollte ich sie gerne von einem leichteren Reiter vorreiten lassen. Aber die Stute widersetzt sich total deren Schenkelhilfen.Habe jetzt zwei Dressurreiterinnen ausprobiert . Bei mir macht sich das gar nicht, ich weiß aber, daß ich als ehem. Springreiter vermehrt mit Gewichtshilfen reite.
              Hat jemand einen Tipp, wie man sowas schnellstens in den Griff bekommt ?
              Avatar: Calvada von Corelli/Calvados x Latouro N

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              • monti
                • 13.10.2003
                • 11746

                #27
                @Calvada
                Tja - das ist das Problem in der Dressurpferde-Szene im Moment....die Reiter arbeiten nicht mehr mit Impulsen sondern quetschen das Pferd mit mehr oder weniger Dauerdruck zwischen Schenkel und Hand ein....

                diejenigen, die nach der alten Methode arbeiten, sind selten geworden.....es sind meist die ehemaligen Vielseitigkeits-Reiter, die später zur Dressur gewechselt haben (Kinder und älter und weniger Zeit) - die noch so arbeiten....

                wenn man ein sensibles Pferd hat - was eigentlich toll ist - hat man bei den "Dauerquetschern" gelitten.... das Pferd ist nicht mehr locker und wird unter seinen Möglichkeiten vorgestellt.....

                ich kann mich da an zwei völlig verschiedene Vorstellungen von Silberschmied erinnern !!!
                Der Optimist irrt sich genauso oft wie der Pessimist. Aber er hat viel mehr Spass dabei!

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                • Calvada
                  • 11.06.2009
                  • 1376

                  #28
                  Da sollte ich mich vielleicht mal bei meinen Freunden unter den Vielseitigkeitsreitern umsehen :-)
                  Avatar: Calvada von Corelli/Calvados x Latouro N

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                  • monti
                    • 13.10.2003
                    • 11746

                    #29
                    ja tu das....die passen auch sehr auf ihre Pferde auf....
                    Der Optimist irrt sich genauso oft wie der Pessimist. Aber er hat viel mehr Spass dabei!

                    Kommentar

                    • oldenburger dressurpferde
                      • 28.03.2009
                      • 2629

                      #30
                      Zitat von Calvada Beitrag anzeigen
                      Hallo,

                      ich habe bisher meine Pferde immer selbst eingeritten!Wenn man sich lange genug mit dem jungen Pferd befasst, ich habe sie auch lange schon als Handpferd mit in's Gelände genommen, fassen sie normal viel Vertrauen in den Menschen. Dann haben sie keine Angst vor dem erhöhten Reiter ( das ist meistens das größere Problem als das Reitergewicht) und ich konnte bisher auf alle einfach so aufsteigen! Meistens sogar ohne fremde Hilfe! Auch meine jetzige 4- Jährige konnte ich so ohne Probleme anreiten!
                      Jetzt habe ich nur ein Problem! Diese Stute soll im Juli einen Stutenleistungstest gehen, und da ich nach der Geburt meines Sohnes ziemlich zugelegt habe und jetzt optisch nicht so gut auf das Pferd passe, wollte ich sie gerne von einem leichteren Reiter vorreiten lassen. Aber die Stute widersetzt sich total deren Schenkelhilfen.Habe jetzt zwei Dressurreiterinnen ausprobiert . Bei mir macht sich das gar nicht, ich weiß aber, daß ich als ehem. Springreiter vermehrt mit Gewichtshilfen reite.
                      Hat jemand einen Tipp, wie man sowas schnellstens in den Griff bekommt ?
                      entweder nach der nadel im heuhaufen suchen oder pferd abstumpfen lassen

                      ne mal im ernst,ich denke,dein pferd ist nur auf deine reitweise eingestellt,daher wirst du zwangsläufig nur glück mit jemandem haben,der so reitet,wie du oder eben das pferd umlernen.

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                      • Ginella NB

                        #31
                        ich lasse meinen jungen dort anreiten, wo er auch zur aufzucht steht.

                        das ist ein gestüt, dessen hauptgeschäft im anreiten junger pferde und deren eventueller vermarktung liegt.

                        die haben nur wenig aufzuchtfohlen und bis auf ein paar eigene (turnierfahrpferde) nur jungpferde zum anreiten im stall.
                        die führen z.b. auch SLP´s durch.

                        erfahrung kann ich dir noch keine berichten, da es mein erster kandidat bei denen ist.
                        allerdings haben in den letzten jahren einige züchter aus meiner umgebung ihre jungpferde dort zum anreiten hingegeben, weil sie relativ günstig sind.

                        vollberitt und vollpension für 3-400 euro mit profiberitt einer kompetenten frau oder auch mal deren lehrlingen. da kann man nicht meckern.
                        das findet man in den alten bundesländern zu diesem preis nicht so leicht.

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                        • Faye
                          • 22.05.2007
                          • 803

                          #32
                          Zitat von Yazzro Beitrag anzeigen
                          Also wir sehen immer zu, daß die Pferde nicht ins Buckeln kommen, wenn der Sattel draufkommt. Kann man verhindern, wenn man etwas führt, und jeden Buckler konsequent unterbindet.
                          Auch mit Reiter sollte man das Buckeln tunlichst untersagen.
                          Wir führen kurz rum, bis die Spannung raus ist, und dann erst auf etwas Abstand. Man kann als Führender schon viel unterbinden, wenn man aufpasst.
                          Hat den Nebeneffekt, daß die Pferde auch später äußerst selten buckeln.
                          Nachdem mich unsere damals Vierjährige auch so übel abgesetzt hatte, haben wir das auch so gemacht. Ersten Minuten geführt, dann an der Longe nochmal antraben und sobald sie bocken wollte, konsequent unterbunden. Hat super funktioniert und sie hat's seitdem nie wieder unter dem Reiter gemacht.

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                          • Calvada
                            • 11.06.2009
                            • 1376

                            #33
                            Zitat von monti Beitrag anzeigen
                            @Calvada
                            Tja - das ist das Problem in der Dressurpferde-Szene im Moment....die Reiter arbeiten nicht mehr mit Impulsen sondern quetschen das Pferd mit mehr oder weniger Dauerdruck zwischen Schenkel und Hand ein....

                            diejenigen, die nach der alten Methode arbeiten, sind selten geworden.....es sind meist die ehemaligen Vielseitigkeits-Reiter, die später zur Dressur gewechselt haben (Kinder und älter und weniger Zeit) - die noch so arbeiten....

                            wenn man ein sensibles Pferd hat - was eigentlich toll ist - hat man bei den "Dauerquetschern" gelitten.... das Pferd ist nicht mehr locker und wird unter seinen Möglichkeiten vorgestellt.....

                            ich kann mich da an zwei völlig verschiedene Vorstellungen von Silberschmied erinnern !!!
                            Habe deinen Rate echt befolgt und habe mich im Vielseitigkeitslager umgesehen und das war richtig gut so. Die Stute lief vom ersten Moment an enspannt ohne zu zicken und ich bin jetzt guter Dinge, dass meine Stute auf der Feldprüfung auch optimal vorgestellt wird! Freu mich total
                            Avatar: Calvada von Corelli/Calvados x Latouro N

                            Kommentar

                            • monti
                              • 13.10.2003
                              • 11746

                              #34
                              genau so hab ichs auch gemacht und die Feldprüfung ist prima gelaufen.......die sind nicht so zimperlich und lassen die jungen Pferde im Gelände auch mal laufen.....der Monti hat das sehr gut getan und sie war dann in der Halle absolut nicht guckig und voll bei der Sache....
                              Der Optimist irrt sich genauso oft wie der Pessimist. Aber er hat viel mehr Spass dabei!

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                              • Pebbels
                                • 05.07.2005
                                • 919

                                #35
                                ich fange auch gerade an, die kleine ist jetzt knapp über 3 jahre alt.
                                zuerst nur am halfter longiert, dann mit trense und halfter drüber und gestern mit sattel und trense (halfter über trense). alles kein problem
                                vorher wird geführt zum aufwärmen.
                                lag gestern dann auch schon mal drüber hatte aber keinen helfer zur hand, weshalb ich mich dann nicht draufgsetzt habe.

                                werde sie jetzt noch 1-2 mal so longieren und mich dann draufsetzen und führen lassen. je nachdem, wie es dann läuft, entscheide ich mich wie es weiter geht, ich für mich kann das jetzt noch nicht so richtig planen. braucht sie mehr zeit, kriegt sie die auch.

                                pferdchen hat kein problem mit dem drüber legen. sie kennt es schon seit über nem jahr, dass ich, die hände auf den rücken gelegt, seitlich an ihr hochspringe. und auch so habe ich eine sehr gute bindung zu ihr, da ich quasi keinen tag von ihrer seite gewichen bin, seit sie auf der welt ist und so macht das ganz auch echt spaß

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                                • Julia
                                  • 03.03.2008
                                  • 24

                                  #36
                                  Zitat von Ginella NB Beitrag anzeigen
                                  ich lasse meinen jungen dort anreiten, wo er auch zur aufzucht steht.

                                  das ist ein gestüt, dessen hauptgeschäft im anreiten junger pferde und deren eventueller vermarktung liegt.

                                  allerdings haben in den letzten jahren einige züchter aus meiner umgebung ihre jungpferde dort zum anreiten hingegeben, weil sie relativ günstig sind.

                                  vollberitt und vollpension für 3-400 euro mit profiberitt einer kompetenten frau oder auch mal deren lehrlingen. da kann man nicht meckern.
                                  das findet man in den alten bundesländern zu diesem preis nicht so leicht.
                                  könntest du mir sagen wo das ist? gerne auch per PN.
                                  habe einen 3 1/2 j. den ich jetzt gerne anreiten lassen möchte.
                                  Avatar: Hengstfohlen von Hohenstein x Rubin Royal x Donnerhall

                                  Kommentar

                                  • countess
                                    • 20.02.2008
                                    • 2252

                                    #37
                                    mir bitte auch!

                                    Kommentar

                                    • Ginella NB

                                      #38

                                      Kommentar

                                      • Julia
                                        • 03.03.2008
                                        • 24

                                        #39
                                        danke dir!

                                        wie lange hast du deinen da schon stehen?
                                        Avatar: Hengstfohlen von Hohenstein x Rubin Royal x Donnerhall

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                                        • Shalom
                                          • 28.05.2009
                                          • 838

                                          #40
                                          Zitat von Paradox4life Beitrag anzeigen
                                          ...Der dauerte etwas länger, aber nach dem ERsten Abgang beim ersten Ma gleich wieder drauf mit allerings sehr kurzen Ausbindern, dann hat alles geklappt.... (Zitat von astoria)
                                          Sorry, astoria, ich will niemandem zu nahe treten, aber das geht mal gar nicht, finde ich...

                                          Ausbinder beim Longieren - klar, keine Frage!

                                          Aber unter dem Reiter haben Ausbinder weder beim Anreiten noch in der weiteren Ausbildung des Pferdes etwas zu suchen.

                                          Beim gerittenen Pferd unterstützen die Ausbinder den unerfahrenen Reiter. Aber der sollte ein Pferd weder anreiten noch darüber hinaus ausbilden.

                                          Und Ausbinder, um ein Durchgehen des Pferdes zu verhindern, sind erst recht eine Katastrophe. Ein junges Pferd muss die Möglichkeit haben, den Kopf auch mal hochzunehmen und sich umzuschauen. Und der Reiter muss in der Lage sein, mit dem einen oder anderen Ausraster umzugehen. Ein Sturz kann beim Anreiten nun einmal vorkommen, aber deshalb dem jungen Pferd den Kopf runterbinden? Setz dir ne Kappe auf und zieh ne Schutzweste an, geh ohne Angst aber in dem Wissen, dass ein Sturz eben vorkommen kann, an die Sache ran. Oder lass das Pferd jemand anderen anreiten.
                                          Zuletzt geändert von Shalom; 21.09.2009, 15:55.
                                          http://www.magazin-pferderecht.de

                                          Foto Avatar: http://pony-royal.magix.net/

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                                          Erstellt von mikenne, 12.07.2022, 16:45
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                                          Erstellt von Geisha, 21.09.2025, 15:01
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                                          Erstellt von florian g., 02.03.2010, 11:54
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