Stute bleibt beim Reiten stehen und verweigert die Mitarbeit..

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  • Lafite
    antwortet
    Zitat von Hannoveranero Beitrag anzeigen
    Ich muss ehrlich sagen dass mir bei "10-15 Minuten rumzicken" der Geduldsfaden reißen würde. Die verarscht dich ja nach Strich und Faden! Klar, bei Stuten muss man sich auch gern mal etwas "hinfummeln"; aber bei dieser Art der Arbeitsverweigerung hilft doch keine halbe Stunde Bitte-Bitte sagen. Da muss man sich mal durchsetzen, sonst steigt sie dir irgendwann aufs Dach. Lieber einmal hintreten und dann ist Ruhe im Karton als ne halbe Stunde mit der Gerte rumtitscheln oder mit den Sporen bohren, gerade bei empfindlichen Stuten, das halte ich für kontraproduktiv!
    Wenn du einen Hüpfer nicht sitzen kannst würde ich einen Bereiter ranholen, sowas wird doch immer schlimmer wenn man das nicht im Keim erstickt.
    Vorausgesetzt es liegt kein gesundheitliches Problem vor, versteht sich.
    Unterschreibe ich

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  • Chechuu
    antwortet
    Meiner ist Contenaro x Rassenstein.
    Am Anfang hat es mir Angst gemacht,aber da ich merke,wenn er wieder so nen "Anfall" bekommt und reagieren kann,wird es seltener und ich kann was dagegen mache,wenn ich es merke.
    Äppeln tut er ganz normal.

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  • jackrussell
    antwortet
    Hallo
    so einen Fall hab ich auch, die Stute hatte Probleme mit der Rosse, daher war sie auch manchmal so biestig, vielleicht lässt du sie auch mal gynäkologisch durchsehen. Meine TA ist da ein Profi drin, sie kennt viele Stuten, die sich auch so verhalten wenn sie eine Zyste haben oder eine unregelmässige Rosse, die man im zweifelsfall auch gar nicht richtig mitbekommt. Da hilft es auch schon wenn sie Hormonell mal eingestellt wird, wenns auf Turniere gehen soll geht das auch Hömophatisch!!!...Klar man muss schon der Kapitän des Schiffes bleiben, also wenn es "nur" frech ist, aber manchmal haben die auch echt mit ihrer weiblichkeit zu kämpfen und dann ist es nicht fair da hart durchzugreifen. Ich denke immer an meine eigenen "Regelschmerzen"!!! ähhh nicht schön!!!

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  • dalowi
    antwortet
    Wohl nicht so interessant
    Vater Paint Horse/Mutter Vollblut.

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  • >Danni<
    antwortet
    Hallo,

    Darf ich mal fragen, wie eure (die das machen) gezogen sind?
    Zuletzt geändert von >Danni<; 11.04.2014, 09:53.

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  • Maren
    antwortet
    Vielleicht kannst du das von Dissens beschriebene Procedere in der Bahn üben (mit Führpferd sozusagen).

    Hannoveranero hat sicher recht, daß dies Verhalten nicht zu dulden ist. Inwieweit man da ein Faß aufmacht, dessen Echo man nicht abkann, muß jeder selber wissen.
    Was oft gut wirkt, ist "kurz und knackig". Also ziemlich schnell antraben (vorher vielleicht im Schritt draußen spazieren gehen, wenn du nicht reiten magst). Oder erst Gallopp, dann Trab.
    Und sobald sie in Gang ist: Zucker und wegstellen.
    Die Mischung aus "tu was ich sag" und "dann gibts auch eine Belohnung" ist die Beste Kombination.
    (Und ich wäre sehr glücklich wenn ich selbst diese tolle Theorie immer in die Praxis umsetzen könnte...).
    Auch wenn du sofort aus dem Stand antrabst machst du ein Pferd nicht gleich kaputt. Sind ja Fluchttiere, die sofort losrennen können. Das du nicht "Kaltstart Piaffe" übst, ist wohl klar.
    Viele sauergerittene Pferde sind auch entzückt, wenn ihnen mal Quatsch angeboten wird, Spiele vom Boden mit Trab neben dem Mensch etc.

    Bin gespannt, viel Erfolg!
    Lg Maren

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  • Charly
    antwortet
    kann es sein, dass dein reiten immer gleich abläuft und die stute einfach unterfordert ist und daher testet?
    biete abwechslung, nicht immer der gleiche platz (einfach mal die örtlichkeiten wechseln). neue anreize schaffen, dann wird vermutlich auch die bewegungsfreude wieder kommen.
    wenn du sagst, mit deine bandscheibe traust du dich noch nicht auszureiten. dann mach doch wenigstens ne kleine runde, statt der 20 min schritt reiten bevor du antrabst. das geht auch mit führen. das pferd ist vermutlich einfach frustriert, dass das ganze immer nach schema F abläuft.
    da es ne stute ist... gyn Probleme wurden aber ausgeschlossen?!

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  • Nadine75
    antwortet
    Ich gebe Hannoveraner 100% recht. Das wird nicht besser, nur schlimmer wenn du jetzt nicht gegensteuerst. Meine Stute hat das 5 jährig gemacht. Mein Problem war, dass ich gerade einen Kaiserschnitt hatte und eben nicht so reagieren konnte, wie ich es sonst getan hätte. Ich habe nicht lange gefackelt und mir jemanden gesucht, der im richtigen Moment zupacken konnte. Er hat sie wenige Male geritten und das Problem war gelöst... Wer bei Stuten zu lange wartet, macht es sich sehr schwer

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  • Hannoveranero
    antwortet
    Ich muss ehrlich sagen dass mir bei "10-15 Minuten rumzicken" der Geduldsfaden reißen würde. Die verarscht dich ja nach Strich und Faden! Klar, bei Stuten muss man sich auch gern mal etwas "hinfummeln"; aber bei dieser Art der Arbeitsverweigerung hilft doch keine halbe Stunde Bitte-Bitte sagen. Da muss man sich mal durchsetzen, sonst steigt sie dir irgendwann aufs Dach. Lieber einmal hintreten und dann ist Ruhe im Karton als ne halbe Stunde mit der Gerte rumtitscheln oder mit den Sporen bohren, gerade bei empfindlichen Stuten, das halte ich für kontraproduktiv!
    Wenn du einen Hüpfer nicht sitzen kannst würde ich einen Bereiter ranholen, sowas wird doch immer schlimmer wenn man das nicht im Keim erstickt.
    Vorausgesetzt es liegt kein gesundheitliches Problem vor, versteht sich.

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  • dalowi
    antwortet
    Öhm, ich habe einen Wallach, der damit 5jährig anfing (jetzt ist er 12). Oma hier nicht so das allergrößte Durchsetzungsvermögen... Also Beritt. Da lief er gut. Mit mir nicht . Gelände super, Platz/Halle stehen bleiben und Mittelfinger.

    Irgendwann habe ich was ausprobiert, das funktionierte! Schon in der Warmreitrunde draußen Schritt-Halt "tick tick" mit der Gerte (nicht verkloppt!) - bis zum Abwinken. Wenn wir dann am Platz ankamen, hat er darum gebettelt gleich antraben zu dürfen und war auch recht bald locker.

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  • Suomi
    antwortet
    interessant... ich kann Dir leider nicht helfen... ich kenne aber eine Stute, die ist so ähnlich. Hatte Blockaden/verschobene Wirbel im Rücken... vll kam es da von den Schmerzen...allerdings ist sie auch so, nachdem alles o.k. war... vll Schmerzgedächtnis? Oder evtl. sind manche Stute auch nur extrem "zickig"?

    manchmal bin ich echt froh, einen Wallach zu haben... glaube die sind oft "pflegeleichter" hoffe, Du findest raus, woran es liegt...

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  • pathieV
    antwortet
    Ich kann dir bei deinem Problem nicht helfen.

    Aber, darf ich fragen, warum du so ein Pferd kaufst? Du wusstest ja wie sie ist.
    Hast du dir vorher keine Gedanken gemacht, ob du das selbst richten kannst?

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  • kamoroso
    antwortet
    Ich beschäftige sie schon im Schritt. Reite über Cavalettis , Volten, Vorhandwendung aus der Bewegung,Schultervor etc...Alles geht..
    Man hat einfach das Gefühl, dass sie schlechte Laune hat bzw. einfach keinen Bock hat sich anzustrengen. Nur wenn man den Gang drin hat, dann läuft sie halt. Bis sie dann wieder keine Lust mehr hat oder es ihr zu anstrengend wird. Sie wird aber nicht überanstrengt. So nen paar Übergänge im Schritt, Trab und Galopp. Immer leichtraben zwischendurch..
    Ich habe jetzt irgendwo von Mönchspfeffer gehört. Hat da einer Erfahrung mit zickigen " Zossen " gemacht.

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  • dissens
    antwortet
    Zitat von kamoroso Beitrag anzeigen
    Ins Gelände traue ich mich mit ihr noch nicht.. Habe noch keinen richtigen Mitreiter und bei uns kann man auch nur meistens im Schritt reiten. .Vielleicht müssen wir mal in den Urlaub fahren
    Was meinst Du mit dem Trab / Galopp ?
    Jetzt bin ICH nicht sicher, ob ich DEINE Frage verstehe ...
    Okay, von vorne: die Stute zickt, wenn sie nach der Schrittphase antraben soll und auch, wenn sie angaloppieren soll, richtig? So habe ich Dich zumindest verstanden.
    Mein Vorschlag (noch mal im Detail).
    Mit Begleitung (zu Pferd) raus ins Gelände. Großer Springplatz reicht vielleicht auch. Gelände ist aber besser dafür. Begleitung reitet HINTER Dir. Irgendwann gibst Du (Absprache mit Begleitung) Hilfe zum Antraben und guckst was passiert. Zickt die Stute, bleibt sie stehen, geht sie rückwärts, trabt Deine Begleitung an Euch vorbei und weiter nach vorne. Was meinste, wie lange die Stute braucht um zu merken, dass sie bald allein auf weiter Flur steht, wenn sie NICHT mittrabt?

    Angaloppieren: Gleiches Vorgehen.

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  • Monemondenkind
    antwortet
    Vielleicht mal ein etwas anderer Ansatz:
    Ich würde der Stute von Anfang an viel Abwechslung bieten und nicht stumpf 20 Min. Schritt am Stück reiten.
    Meine hatte solche Anwandlungen auch mal. Ich habe sie dann direkt vom ersten Schritt an arbeiten lassen, viele Handwechsel, auch direkt mal ein paar Tritte Trab gefordert, dann wieder in Schritt etc.

    Gelände mit Führpferd würde ich auch versuchen. Gibt es bei Dir im Stall wirklich niemand der dich begleiten könnte??

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  • Sabine2005
    antwortet
    Äppeln die Pferde normal während sie gearbeitet werden ?

    Meine ist zum Beispiel auch so, aber die fängt dann intensiv an zu drücken mit der Zeit - an weiterlaufen ist da echt nicht zu denken.

    Wenn mühsam der erste Haufen endlich draussen ist - dann klappt alles.

    Aber über ihre Äppfelversuche kann man nicht so einfach drüber hinweg reiten.

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  • Chechuu
    antwortet
    Das gleiche macht mein Wallach seit etwa einen halben Jahr auch.Wenn ihn was nicht passt,dann feuert er leicht hinten raus oder stoppt und läuft rückwärts oder zeigt Ansätze zum Steigen.Im Umgang ist er schon temperamentvoll und zickig und testet immer,wie weit er gehen kann.
    Man merkt ihn aber an,wenn so eine "Attacke" kommt,da kann man schon mal ihn so beschäftigen,dass er sie nicht ausführen kann und danach ist er wieder voll bei einem und läuft gut.
    Meist ist es so,wenn ihm was nicht gefällt z.B. wenn Stute auf der anderen Weide steht und er wird geritten oder heute Arbeiten,ne hab keine Lust,dann ist es besonders schwierig mit ihm.

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  • kamoroso
    antwortet
    Die Stute ist jetzt 7 geworden.. Hat es die letzten Jahr aber auch wohl schon ausgetestet..
    Ihr macht mir auf jedenfall Mut, dass wir es irgendwann mal ganz aufhört..

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  • isili30
    antwortet
    Kenne ich auch von Stuten, vorallem wenn sie etwas sauer geritten sind. Abwenden und nochmal probieren, bis es klappt und dann loben. Druck, erzeugt meistens nur das sie den Rückwärtsgang einlegen.
    Meine hat das früher regelmäßig gemacht, spätestens nach ca. einer halben Stunde, hatte sie keine Lust mehr und hat sich an die Aufsteigehilfe gestellt, sie war sehr sauer. Macht sie heute kein bisschen mehr!!! Das wird. Mittelweg finden, aber nicht ärgern lassen und nicht zu grob werden.

    Meine weigert sich nur gerne mal den Hof zu verlassen, dann wende ich die "Nervtaktik" an, mit den Beinen dauerhaft anklopfen, auch etwas weiter hinten und mit den Händen im Bauchbereich rum"zwicken" und/oder mit der Gerte an der Hinterhand vibrieren, bis sie auf die Idee kommt loszulaufen, beim Rückwärtsgang nerve ich genauso weiter. Ist natürlich eine Kompromisslösung, braucht etwas Geduld, aber mit Gerte und Druck geht meine nur Rückwärts und auf keinen Fall vorwärts. So funktioniert's, braucht inzwischen max 30 sek, dann ist die Sache gegessen. Diese Methode ist aber für die Bahn eher weniger geeignet.

    So ein Pferd wie deine würde ich auch viel vorwärts reiten, gerne am langen Zügel oder im leichten Sitz, viel loben mit der Stimme. Sie soll Spaß an der Arbeit bekommen :-).

    Ach und der Umgang kommt mir bekannt vor ;-).
    Zuletzt geändert von isili30; 19.03.2014, 22:27.

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  • Waterloo
    antwortet
    kamoroso, das wird wieder.
    Wie alt ist sie denn??

    Meine hat zu 100% exakt das gleiche Theater gemacht. 4 und 5 jährig. Zickige Trakehner Diva. In der einen Minute einfach megagenial gelaufen und in der nächsten den sturen Esel gespielt, stehen geblieben und hinten raus gefeuert. Und davon gibt es dann auch noch verschiedene Stufen.
    Und ich bin hier voll bei hannoverano. Den goldenen Mittelweg finden, der auch davon abhängt, in welchem Stadium sich die Zickigkeit befindet. Auch ich habe Bandscheibenvorfälle und muss extrem aufpassen.
    Manchmal musste ich einfach nur aussitzen, bis der Anfall vorbei war und dann weiter reiten. Manchmal musste ich wirklich mal die Beine in den Bauch rammen und Nachdruck mit der Gerte verschaffen. Aber ganz wichtig. Nicht durchgehen lassen, denn sonst gibt es die Steigerung. Wenn du es nicht kannst, dann hole dir jemanden, der es kann. Ich konnte es nicht immer, also musste da meine Trainerin durch.
    Das Ganze fing von jetzt auf gleich an und hat so 9 Monate gedauert. Mal mehr oder weniger schlimm und hat mich viel Nerven gekostet, aber jetzt sind wir durch.
    Auch meine war im Umgang sehr dominant, aber das habe ich ganz schnell geklärt.
    Nicht aufgeben. Das wird.

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