Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Trakehner...
Euronymous
12.04.2004, 21:23
Hallo,
ich hab seit über einem Jahr einen Trakehner als RB und immer wieder darf ich mir anhören dass alle Trakehner eh bekloppt sind.
Z.B. ist er so eigentlich ganz ruhig, da können trecker kommen, Segelflieger tief fliegen oder sogar Motoräder 1m an uns vorbeiheizen. Das interessiert ihn nicht! Nur sogut wie jedesmal im gelände sucht er sich eine Sache an der er sich aufgeilt und kaum wieder zu beruhigen ist!
Ich hab mich heut mit jemandem darüber unterhalten und der meinte dann nur dass sei ja typisch Trakehner. Kennt ihr diese Sprüche? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
Liebe grüße
Inserinna
12.04.2004, 21:51
Hallo,
ich kenne solche Sprüche zur genüge,
aber schau doch mal unter Zucht und Vererbung im Treath Goldschmitt steht glaube ich auf der zweiten Seite ,da haben wir erst darüber Dishutiert,
stehen interessante Meinungen! :-))
Viele Grüße
In´serinna
houdini99
13.04.2004, 10:12
Überall kann man unqualifizierten Quatsch über Trakehner lesen oder hören. Immer wieder gern benutzt: "Trakehner sind der siebte Gewährsmangel!" Haha!
Dieses "Trakehner-sind-nervige-Spinner!"-Märchen ist uralt und hat schon einen Bart.
Man hat nach dem Krieg in die alte Trakehnerzucht sehr viel Vollblut eingekreuzt, um elegante Tiere für den Breitensport zu züchten. Das hat wohl den Ausschlag für ihre Verunglimpfung gegeben. Allerdings war und ist man auch in der Warmblutzucht mancherorts recht großzügig mit dem Einsatz von Blütern und produziert - auch ohne VB - Linien, die nicht gerade einfach zu bedienen sind.
Die sogenannten bekloppten Tiere gibt es in allen Zuchten immer mal wieder und, wie ich über die Jahrzehnte beobachtet habe, überall immer weniger!
Ich seh´s mal so: Sind wir doch froh, daß es reichlich Traki-Kritiker und Gegner gibt, die die Finger von diesen Tieren und deren Zucht lassen, dann wird aus dem Traki kein Massenprodukt und er bleibt ein bißl was Besonderes.
In diesem (traki-freundlichen) Sinne!
LG http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wink.gif
Oppenheim
13.04.2004, 10:16
Wie hat der Herr Köhler einmal gesagt, die Ostpreußische Warmblutzucht war einmal die weltbeste Pferdezucht. Als Ostpreußen zerschlagen war und die Trakehner nach Deutschland flohen, sahen die anderen deutschen Zuchten den Trakehner als Eindringling an und verbreiteten solche Reden.
Dennoch ist der Trakehner sehr feinfühlig und sensibel. Da sich aber leider heute keiner mehr wirklich mit dem Individuum Pferd beschäftigen will, ist der Trakehner eben zu unbequem. Mal sehen ob ich die genauen Worte des Herrn Köhler noch finde, dann werde ich diese völlig unsinnige Diskussion damit beenden können.
Das sind genau die Sprüche, die ich bald nicht mehr hören kann. Der Trakehner war ehemals das beste Husarenpferd überhaupt und wurde wegen seiner Feinfühligkeit und Reaktionsschnelle sehr geschätzt. Nach dem Krieg war es schick einen Traki zu haben, er galt nämlich als "Mercedes unter den Pferden" und so hat sich alles, was Geld hatte einen Trakehner gekauft. Nur konnten diese Leute nicht damit umgehen und so entstand diese "Weisheit".
Ich selbst züchte Trakis und habe mittlerweile 3 Stuten im Stall, mein erstes Pferd war auch ein Trakehner (so bin ich zu ihnen gekommen) und ich habe seit 18 Jahren noch nie schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht und das, obwohl ich sehr viel Vollblut in der Zuchtlinie habe.
Natürlich sind Trakis sensibler aber auch leistungsbereit, genügsam, ausdauernd und vor allem intelligent. Man muß den Traki für sich gewinnen, dann macht er alles. Ein Warmblut kannst Du vielleicht überreden, einen Traki mußt Du überzeugen und das sind genau die Eigenschaften, die ich an ihm so schätze!
Hi,
ich habe mir letztens die Pferde auf dem Trakehner-Gestüt Hämelschenburg angesehen und war sehr positiv überrascht, was Nervenstärke und Charakter der Pferde betrifft!
Muß jetzt mal zugeben, dass ich selbst auch etwas mit oben genanntem Vorurteil belastet war.
Habe jetzt meine Hengstauswahl darauf nochmal geändert und mich für einen Trakehner entschieden.
LG,
Dolly
Ich finde es hochinteressant, dass man sich beim Thema Trakehner immer so kloppen muss (habe auch gerade den Thread Goldschmidt gelesen). Wieso heizt das Thema denn immer so auf? Ich meine ganz ehrlich irgendwo müssen diese Gerüchte und Sprüche doch ihren Ursprung haben.....
Und ich kenne auch echt viele davon, habe nämlich einen Trakehner und der hat ein echtes Nervenproblem, liess sich sehr lange gar nicht reiten, galt als unreitbar und schlachtreif usw. Hat er wohl vielleicht wirklich von seinem Herrn Papa, der anscheinend ein paar solcher Nachkommen hat, die etwas schwierig sind, hab ich zumindest hier im Forum gelesen.
Insofern habe ich natürlich die "alles klar ist ja auch ein Trakehner"-Sprüche zur Genüge gehört. Aber ich denke solche Pferde gibt es mit jedem Brand (oder auch ohne Brand) und ich hab selber auch schon ganz tolle Trakehner geritten.
also zurück zur Ursprungsfrage: warum werden ausgerechnet die Trakehner immer so verunglimpft? Wenn ein Hannoveraner spinnt sagt auch keiner "klar ist ja auch ein Hannoveraner".......
@ Hanna,
Deine Frage findest Du zum größten Teil bei Oppenheims Antwort beantwortet.
Feinde im eigenen Land ist gelinde gesagt, die beste Erklärung. Und das hat bei den Pferden nicht halt gemacht, das galt auch für ihre Besitzer und Züchter nach dem Krieg.
hannoveraner
13.04.2004, 13:25
Zitat[/b] (Guest @ Apr. 13 2004,12:11)]Feinde im eigenen Land ist gelinde gesagt, die beste Erklärung.
Habe den allergrößten Respekt vor den Menschen, die sehr, sehr viel im Krieg verloren haben und die mit ungünstigsten Startbedingungen sich wieder was aufgebaut haben!! Ich habe auch absolut gar nichts gegen die Trakehner Pferde. Macht man sich das aber mit so einer Erklärung nicht extrem einfach? Sorry, für mich hören sich solche Erklärungen so an: "Wir haben die besten Pferde und die anderen sind nur Neider!!" Wenn Ihr auf diesem Niveau Euch Eure Pferde so passend in die Welt redet, werden Eure Probleme nicht weniger!
Im übrigen glaube ich nicht an die Theorie, Edelblut macht pauschal bekloppte. In Hannover gab es auch viele bekloppte mit wenig Spezialblut, die wurden aber vielleicht erfolgreicher aussortiert!
dann hätte ich da noch ne Frage:
Trakehner galten doch mal als gute Vielseitigkeitspferde (als es noch Military hieß...) aber mein subjektiver Eindruck ist, dass das heute nicht mehr so ist. Alle Trakehner, die ich kenne gehen ausschließlich Dressur, sind z.T. sogar völlig untauglich zum springen.
Kann man das inzwischen generell sagen, dass Trakehner mehr Richtung Dressur gehen heute? War das Zuchtziel oder "Versehen"? Kommen evtl. auch daher die dummen Sprüche? Dressurpferde gelten ja uch gerne mal als "unbelastbar"....
Sind nur mal so meine Gedanken dazu, von jemandem, der auch schon viel "Trakehnersprüche" kennt und über Sinn und Unsinn derselben nachgedacht hat.
Ich kenne sehr unterschiedliche Trakehner.
Es gibt manche, die sind total ruhig und schon fast lahmarschig sind, andere dagegen sind zwar soweit ganz brav, aber beim "Arbeiten" lassen sie sich halt nicht groß anpacken, wie man es vielleicht von anderen Warmblütern gewohnt wäre.
Manchmal sind es vielleicht eher so Pferdetypen, die für Araberreiter mehr geeignet wären.
Aber gibt es solche Exemplare nicht in jeder Pferderasse?http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif
Fakt ist aber eben, das der Trakehner als Sportpferd im großen Sport eben nicht besonders präsent ist (bis auf Militäry) Vielleicht stammt das Gerücht ja auch davon.....
Ein vielzitiertes Gerücht ist auch, das die Trakkis auf den Füßen gerne mal sehr schnell platt sind.
Leider kann ich das aber auch aus eigener Erfahrung bestätigen.
Von 5 versch. Pferderassen, die ich bis jetzt mein Eigen nennen konnte, war die Trakehner-Stute als einzige schon 7jährig platt ( Hufrolle, Arthrose ), obwohl sie lebenslang immer nur als Zucht-oder Freizeitpferd "gedient" hat.
Mit 14 Jahren musste ich ihrem Leiden dann ein Ende bereiten.
Die anderen Stuten waren zwar alle Sportpferde oder sind jetzt bereits weit über 20 Jahre alt, aber auf den Füssen fehlt denen noch überhaupt nichts!
Nun schlägt´s aber 13! Was für Typen sind denn nun bitte für "Araberreiter" geeignet?
Na, ich sag mal, am Ende ist es doch kein Fehler, wenn sich ein Pferd nicht grob anpacken läßt. Muß ja eigentlich auch nicht sein. Feinfühligkeit ist gefragt! Finde das deutlich angenehmer, als wenn ich dauernd so hinlangen muß.
Hallo Hanna,
geh doch einfach mal auf die Homepage vom Trakehner Verband, da kannst nachlesen wieviele Trakehner im großen Vielseitigkeitssport gehen. Außerdem schau Dir mal die Ergebnisse der Bundeschampionate der letzten Jahre an, das beantwortet bestimmt Deine Fragen....
Ich bin Reiter von Trakehner Pferden, ich sag jetzt mal Hobbymäßig, sprich ich will Spaß am Reiten haben und auch hin und wieder mal Turniere reiten...
Am Wochenende waren wir auf nem kleinen Turnier, wo insg. 3 Trakehner am Start waren. Das Ergebnis : Springpferde A gewonnen, A Dressur gewonnen, 3. Platz A Dressur.
Ich weiß was ist schon ne A Dressur oder ein A Springen. Wenn man sich aber anschaut wer die Pferde mal kaufen soll, die wenigsten Pferde schaffen es in den großen Sport. Die meisten gehen irgendwo zwischen A und M. Ich habe meine Pferde selber ausgebildet und reite wirklich nur weils mir Spaß macht. Und ich hatte noch nie irgendwo ein Problem mit einem meiner Pferde. Egal ob aufm Turnier, beim Festumzug reiten oder aufm Wanderritt.....
Für mich sinds einfach die besten Pferde auf der Welt.... http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif
Hinter einem "spinnerten" Pferd, egal welcher Rasse, stecken meistens Menschen, die etwas falsch gemacht haben.
Ich selbst habe auch ein Vorurteil gegenüber Trakehnern: die besten und feinfühligsten Pferde, die ich reiten durfte, waren Trakehner oder hatten hohe Trakehner Anteile, daher bin ich sehr voreingenommen zugunsten der Rasse. Außerdem bin ich sehr beeindruckt von der Geschichte der Trakehner und finde es toll, dass wenigstens einige der Blutlinien nach dem Krieg weitergeführt werden konnten.
Bei Trakehnern und Vielseitigkeit fallen mir zumindest schon mal folgende Namen ein:
Windfall, Grand Prix, Habicht, oder der junge Grafenstolz. Trakehner-Spezialisten wissen sicher noch mehr.
Oppenheim
13.04.2004, 14:57
Da fällt mir noch meine eigene kleine Geschichte ein zum Thema "bekloppter Trakehner":
Als ich meinen Wallach vor zwei 1/2 Jahren bekam, hat er mich erstmal nach Strich und Faden ausgetestet. Das ganze Programm. Aber mit der Zeit sind wir zusammengewachsen und ich wage zu behaupten, daß wir jetzt, wo er älter geworden ist, in immer größeren Schritten voran kommen. Ihm macht das arbeiten immer mehr Spaß. Noch vor einem Jahr hätte ich mich im Leben nicht getraut im Gelände mal Gas zu geben. Heute kann ich jeden Mist mit ihm machen. Er ist das beste Pferd was ich je hatte.
Vergangenen Samstag hat meine Cousine geheiratet. Meine Schwester und ich wollten sie überraschen und sind vors Standesamt geritten, mitten im Stadtkern. Mein Wallach war der bravste den ich mir hätte vorstellen können. Der stand die ganze Zeit auf einem Fleck am Zügel. Der ganze Trouble und dann kam meine Cousine auch noch mit dem Hochzeitskleid zu mir gerannt und hat mich umarmt. Mein Wallach stand. Wir sind vor dem Hochzeitsauto her durch die Stadt geritten, Schritt und Trab, mein Wallach lief. Meine Schwester hatte auch einen Trakki, der war auch brav. Also von wegen spinnerter Trakki.
Hanna,
wenn Du Englisch kannst, versuch's mal hier:
http://www.trakehners-international.com/idealevent.html
Wenn der Trakehner noch einen guten Ruf hat, irgendwo, dann im Busch.
Hannoveraner,
das ist keine Ausrede, und mit Sicherheit nicht der einzige Grund. Hoch im Blut stehende Pferde sind eben gerne mal sensibler und vielleicht in der bäuerlichen Reiteri nicht so gut aufgehoben (und das soll KEINE Abwertung derselben sein).
Es gibt bekloppte Trakehner wie auch alles andere Bekloppte und von daher verstehe ich diese Polarisierung nicht so ganz.
In erster Linie halten sich Gerüchte da, wo keine Aufklärung betrieben wird und in der Sparte hat für mich der Verband ziemlich versagt.
Und wer hier andeutet, daß man von einem Pferd (z.B. einer kranken Stute) auf die gesamte Population schließen kann, der sollte sich klar machen, daß er/sie genau den Zündstoff für die Gerüchteküche liefert.
hannoveraner
13.04.2004, 16:53
Zitat[/b] (Maren @ Apr. 13 2004,15:32)]Hannoveraner,
das ist keine Ausrede, und mit Sicherheit nicht der einzige Grund. Hoch im Blut stehende Pferde sind eben gerne mal sensibler und vielleicht in der bäuerlichen Reiteri nicht so gut aufgehoben (und das soll KEINE Abwertung derselben sein).
klar unterscheiden muß man zwischen "sensibel" und "bekloppt". Sicher ist der Weg schnell gemacht, aus einem sensiblen einen bekloppten zu machen, wenn dem Menschen das Sensible nicht liegt. Warum jetzt die bäuerliche Reiterei ins Spiel gebracht wird, ist mir absolut schleierhaft. Da mag es aber ein großes Mißverständnis geben. Bei uns in der Gegend würde ich behaupten, die bäuerliche Reiterei ist weit überdurchschnittlich begabt, sich auch auf die Pferde einzustellen. Und das ist notgedrungen!! Die gezüchteten Pferde mussten auch als Reitpferde vermarktet werden und der Züchternachwuchs musste ja das nehmen, was Papa ihm da hingestellt hat.
Sensible Pferde gibt es überall! Und das ist auch gut so. Warum aber dieses "Neid"-Argument angeführt wird, ist mir also immer noch nicht wirklich klar....
Ich glaube nicht, daß es "Neid" war. Ich glaube eher das die Situation mangelnder Ernährung und noch mehr hungriger Mäuler ein großes Problem war. So zumindest habe ich das aus einigen Gesprächen mit Gottfried Hoogen herausgehört, von dem es einige richtig klasse Anekdoten zum Thema "Ich züchte Trakehner nach 1945" gibt.
Wie gesagt, ich will keinem ans Bein, "bäuerlich" nach 1945 war einfach ein anderer Typ Pferd als das, was da aus Ostpreussen ankam. Ich denke wie Du, daß die Ursachen für die Gerüchte vielschichtig sind, das es sicherlich unrittige Trakehner en masse gab und das sich das eben hartnäckiger hölt, als bei den anderen, wo es genauso viele unritte Pferde gibt. Und "unrittig" ist wahrlich Auslegungssache!
Bei mir gehen diese Argumente auch meistens links rein und rechts raus, wenn die Leute vor mir stehen. Was solls? ich bin kein Weltverbesserer und wer die Person der Meinung ist, ein trakehner kommt nicht in den Stall, fein. Wieviel Schuhe muss man sich denn anziehen? Ich seh das lieber mal was locker.
und wenn wir dann in 50 Jahren immer noch darüber spekulieren, dann wird wohl was wahres dran sein, was? http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/tounge.gif
Hallo,
ok, ok, ihr habt recht, wenn man nur schaut sieht man, dass die Trakehner immer noch gut im Busch sind. Ich hab das wohl nicht mehr so mit gekriegt, weil ich auch nur noch Dressurreiter um mich habe..... http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wink.gif
Übrigens hat mir der Züchter, von dem ich meinen Trakehner habe dasselbe erzählt, dass die eben etwas "gefühlvoller" behandelt werden müssen und deshalb nicht jedermans Sache sind. Aber er war auch der Meinung, dass Trakehner wieder mehr im Kommen sind, weil man eben mit den Pferden jetzt sanfter umgeht a la Monty Roberts usw. was halt jetzt so in Mode ist. Allerdings spüre ich davon nichts und ich glaube auch nicht, dass die ganzen Möchte-gern-Gurus sich irgendwie positiv auf den Umgang mit Pferden, bzw. sensiblen Pferden auswirken. Ist aber ein anderes Thema.....
Was ich mich aber auch gefragt habe, ob die Trakehner vielleicht doch dem heutigen Leistungsdruck, dem ein Pferd ausgesetzt wird nicht stand halten oder zumindest weniger als andere Rassen, weil sie eben sensibler sind..... bzw. sie brauchen zumindest glaube ich mehr Zeit, häufig und die haben heutzutage Pferde, bzw. deren Reiter oder Besitzer nicht. und damit wären wir beim nächsten (Vor-)urteil, dass Trakehner Spätentwickler sind.....
hannoveraner
13.04.2004, 19:08
das die Traks nach dem Krieg immer unter besonderer Beobachtung standen, klingt für mich plausibel, anfangs wohl auch mit viel Skepsis, weil dort noch welche um die ohnehin sehr leeren Töpfe buhlten. Was passierte aber danach? Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, daß sich die heutigen Vorbehalte hauptsächlich aus dieser Zeit begründen, daß ist nun ja schon über 50 Jahre her. In der Folgezeit müssen auch irgendwelche Fehler gemacht worden sein!
Ihr kennt Euch ganz gewiss besser aus in der Geschichte der Traks. War es aber nicht irgendwie (ganz grob!!) so, daß die Trakehner Füchse die Reitpferde liefern sollten und die Rappen die Kanonen ziehen sollten?? Was ich damit andeuten möchte: Es waren wohl nicht alle Traks chice Reitpferde. Die Trakehner waren vor dem Krieg schon was besonderes und sie sollten auch was besonderes bleiben. Wurde in ner gewissen Folgezeit in diesem Zusammenhang nicht etwas zu sehr auf Typ selektiert und die Reitpferdeeigenschaften vernachlässigt?? Dieses Besondere wurde ja gepflegt und mit berechtigtem Stolz nach aussen dargestellt. Nicht vergessen darf man ja die tatsache, daß die Pferde den Menschen Identidität und Heimat gaben und auch heute noch geben.
Hannoveraner,
Ich denke, Fehler wurden zu Hauf gemacht. Zu viel Schick bei zuwenig Leistung, keine Frage. Ein Problem war natürlich die Dezimierung der Pferdezahl an sich, nicht nur durch Krieg sondern auch Hunger nach der Flucht. Genetische Enge, Einkreuzung heute fragwürdiger VBs etc hat alles dazu beigetragen, daß die Pferde von der Bildfläche der Leistungsportler verschwanden, wobei es da immer auch Ausnahme gab. ine für mich wirklich nicht zu begreifendes Phänomen ist die Tatsache, daß sich einige Trakehner Vererber, die den Namen auch verdienen, in anderen zucht profilieren konnten,während sie von den eigenen Leuten verschmäht wurden. Ich denke da an Abglanz, Semper Idem, Lateran, einen Ozean in späteren Jahren, Passat oder auch Gabriel. Beispiele gibt es genug, bis heute.
Die Farbenzüchterei in Trakehnen war ein Geschenk des Himmels, wenn Du mich fragst. und so grob kann man das keinesfalls pauschalisieren, die Rappherde hat einige der besten Sportler der Gesamtzucht hervorgebracht, Gran dPrix, habicht oder Solero, um mal ein paar zu nennen. Es ist schon richtig, daß man den Farben eine gewisse "Phänotyprestriktion"nachsagen kann und die Füchse standen immer hervor (warum also heute das Geschrei über Füchse??). Die Rappherde war die von größter Knochenstärke und Kaliber, was sie aber auch zu einigen der wertvollsten Stutenstämme gemacht hat, denn Typ war durchaus verankert in den Stuten und wenn wir hier von "schwer" reden, dann waren das immer noch Katzen gegenüber einem guten alten Oldenburger Modell.
Den Füchsen wurde allg. die größte Sportlichkeit bescheinigt, die gemischtfarbene Herde war die, in der vornehmlich die großen Araber jeder Zeit eingesetzt wurden (Fetysz ox z.B., dem wir heute die Arognos verdanken), aber eben auch solche SPortpferdeproduzenten wie Cancara oder Nana Sahib. Hier waren auch die sehr guten Gründerstuten Donna oder Kassette beheimatet. Die Braunen waren vor allem sehr typtreu, mitunter "sensibler" im Temperament, was man z.B. auch der braunen und dennoch herausragenden Gründerstute Tapete nachsagte. Die linie galt lange Zeit als "schwierig", was sie aber nicht daran gehindert hat, hervoragende Sportpferde zu produzieren.
Ich bin überzeugt, die Gründe für den Ruf der Trakehner sind vielschichtiger, als wir das in einem Forum jemals darstellen könnten. Wen die Sprüche nerven, der kann halt wirklich nur Überzeugungsarbeit mit einer Tatsache leisten: bringt die Pferde unter den Sattel und auf die Turniere!!!
weltmeyer
13.04.2004, 19:37
Der Trakehner an sich ist schon immer was besonderes und wird es auch bleiben, hoffentlich! Ich glaube, man sollte das Trakehner - Pferd ganz einfach als eigene Rasse sehen. Ich meine damit, man kann dies Pferde nicht mit dem "normalen" deutschen Reitpferd vergleichen, da die Zucht eine der schwierigsten Pferdezuchten ist. Reinzucht, Typ, Adel usw. sind Kriteriten die die Zucht als Reitpferd gesehen sehr schwierig gestalten. Als Züchter eines Reitpferdeverbandes kann man fast alle Hengste in die Zucht nehmen, die man sich einbildet. Dies wird einem Trakehnerzüchter nie möglich sein!
Daher sehe ich die Trakehner als eine sehr wichtige Ergänzung zur Reitpferdezucht, ähnlich wie den Vollblüter. Ich war selbst Züchter im Trakehnerverband, und bin in die Landespferdezucht mit den Stuten gewechselt, die auch hier hochbewertet wurden. Der eigentliche Grund dieses Wechsels war die "Bewegungsschwäche" vieler Trakehnerhengste, und die damit verbundenen Vermarktungsschwierigkeiten.
UnescaLisa
13.04.2004, 21:21
Ich denke, es kommt auch drauf an wie mit den Tieren umgegangen wird .... vielleicht sind die Trakehner "anfälliger" etwas spinniger im Kopf zu werden als manche andere Pferde .. abba man kann jedes Pferd "überdrehen", oder?? Ihc persönlich mag Trakehner sehr gerne ...
Oppenheim
14.04.2004, 09:28
So, ich hab mal die genauen Worte des Herrn Köhler herausgekramt und hier sind sie:
Der Trakehner hatte uneingeschränkte Weltgeltung bis 1945. Er beherrschte Turniersport und Olympische Spiele.
Nach seiner Vertreibung wurde er in den westlichen Zuchtgebieten als Eindringling angesehen.
Dementsprechend war auch seine Presse.
Nach wie vor ist er aber ein höchst leistungsfähiges, intelligentes und gefühlvolles Pferd für Reiter seiner Wellenlänge.
Amen
hannoveraner
14.04.2004, 10:02
...wann hat hjk das geschrieben?
Oppenheim
14.04.2004, 10:11
Der hat das net geschrieben. Das sind seine Worte aus dem Video "Trakehnen lebt weiter", was ich übrigens richtig toll finde.
Was haltet Ihr von dem Argument, das der Trakehner aufgrund seiner Inzucht die Probleme hat, die ihm immer wieder nachgesagt werden?
Nach dem Krieg gab es ja nur noch relativ wenige Exemplare.
Daraus wieder die heutige Population zu züchten, brachte ja zwangsweise eine gewisse Inzucht mit sich, die in anderen Pferdezuchtgebieten nicht nötig war.
Mal ganz abgesehen davon, das die sich in der Zwischenzeit auch mit großen Schritten darauf hinbewegen.....
Vielleicht verlaufen sich die Trakehnergerüchte deswegen ja auch bald im Sande, weil sie zwischen den anderen Rassen nicht mehr groß auffallen..... http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wink.gif
Nur zur Klarstellung:
Ich habe grundsätzlich nichts gegen diese Rasse.
Sonst hätte ich zum Decken bestimmt auch keinen Halbtrakehner für meine Stute genommen.
Ich habe aber auch die Stimmen gehört:
"Was........ http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif , Du nimmst einen HalbTRAKEHNER zum decken?http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif?http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif"
"Bist Du verrückt?http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif?"
Ach, was juckts mich......
Nächstes Jahr werden wir sehen, wer das bessere Fohlen hat..... http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wink.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wink.gif
Llewella
14.04.2004, 12:09
Och, ich sehe das ganz gelassen.
ICh mußte mir vor sieben Jahren auch anhören: "Was Du hast Die einen Trakehner gekauft? Wie kannst Du nur!"
Tja, besagtes Fohlen ist heute sieben Jahre alt und auf dem besten Weg in die S-Klasse, bereits 6-jährig M platziert. Sie ist von einer Ausgeglichenheit und Rittigkeit, daß mein Reitlehrer völlig konvertiert ist. Er hat inzwischen auch einenTrakehner gekauft, der genauso cool ist und immer total zuverlässig.
Der Trakehner ist einfach kein Pferd für Menschen, die meinen, sie müßten ein Pferd mit Gewalt und Kraft dazu bringen, etwas zu tun, das klappt nicht.
Und ansonsten schließe ich mich meinen Vorrednern an: Bekloppte gibt es in jeder Rasse.
@ Ginella
Schau Dir mal die Papiere von Holsteiner Pferden an, die haben zum großen Teil so ne heftige Inzucht drin, da fällt einem gar nix mehr ein....
Und die Trakehner haben keine Probleme... Die unfähigen Reiter die zu wenig Gefühl haben die haben die Probleme. Die Pferde nicht...
Man kann aus jedem Pferd ein Nervenbündel machen, selbst aus einem Fjordpferd.... ( kenn so einen Fall, soll kein Angriff auf die Rasse sein ).
Für mich sind Trakehner eine der härtesten und widerstandfähigsten Rassen überhaupt, hab mittlerweile bestimmt 10 Trakehner Pferde an Bekannte und Freunde vermittelt und die kennen alle die Tierärzte nur vom Impfen her....
auf jeden Fall kann man wohl feststellen, dass der Trakehner (immer noch) ein besonderes Pferd ist. Die einen sehen das im positiven Sinne und die anderen eher negativ. Aber einen Trakehner merkt man sich auch irgendwie. Ich meine wenn jemand einen hat, merken sich die meisten, dass der oder die einen Trakehner hat. Wenn es ein anderer Brand ist, merkt man sich das nicht gleich.
Und dafür, dass das so ist, kommen halt auch immer wieder doofe Sprüche.....
Besucht doch mal das Trakehner Gestüt "Jagdschloß Zwiefalten" der Familie Fischer in Schotten im Vogelsberg. Dort steht ein weiterer Gewährsmangel *lach* : Der Trakehnerhengst GALILEONIDAS aus einer arabischen Mutter, bei 3 Verbänden gekört/anerkannt, Super-HLP (70 Tage) 3.Platz, 132 Punkte in der Rittigkeit und zweimal die Höchstnote 10, nämlich für Charakter und Leistungsbereitschaft!!!
Und es ist ein absoluter Genuß, dieses feinfühlige Pferd zu reiten!
Also als erstes muss ich mal sagen der Trakhener ist ein Sportpferd wie alle Landeszuchten auch. Er hat die gleichen Käufer und er muss gegen die anderen Warmblutrassen bestehen. Es gibt genügend gute die sich vor keinem verstecken brauchen. *Man kann sich im Jahr 2004 nicht mehr auf die Nachkreigszeit berufen, trotzdem muss man die sache etwas Diferenzierter sehen. Es ist natürlich schwerer wenn es kein Kernzuchtgebiet gibt und die Reinzucht macht die sache auch nicht leichter. Das sind nun mal die Rahmenbedingungen mit dehnen die Züchter leben müssen, die aber auch das besondere dieser Rasse ausmachen ( Sandro Hit- Donnerhall- Rubinstein kann jeder und ist langweilig).
Auch kann man sie nicht mit Hannover vergleichen, weil sie warscheinlich so viel Fohlen haben wie die fünf häufigst benützten Hengste dort.
Aber eine Sache viel mir doch auf. Kein erfolgreicher Veredler aus den Landeszuchten konnte bei den Trakehnern Fuss fassen. Die einzigen die ich kenne ist die Fam. Wöhrl mit ihrer Inschallah AA Stute.
Ich halte es für eine Totsünde wenn sie weiter so sehr ihr eigenes Süppchen kochen.
Vor Jahren war in Marbach der Hengst Stan the Man xx, jeder wusste das das ein Kracher ist weil er ja schon Olympiateilnehmer aus seiner Zeit in Irland stellte. Der einzige Traki von ihm den ich kenne ist von den Marbachern selbst nämlich Laurel.
Oder Grafenstolz, der lehrt den Holst. bei uns im Süden gerade echt das Fürchten. Da ist einer der sich Bewegen kann, eine Gallopade hat die wirklich zwischen 9 & 10 ist, der das Zeug zu einem grossen Springpferd hat. Wer nimmt ihn die Landeszüchter.
Manchmal einfach auch schauen was die anderen so haben und mal was anderes probieren, vieleicht hilfts.
Oppenheim
15.04.2004, 10:17
Es ist ja bekannt, daß der Herr Gehrmann nicht unbedingt der Blutfan ist, aber wichtig ist es und es ist schon so mancher gute Blüter an der Trakehnerzucht vorbeigegangen, was eigentlich sehr schade ist. Klar ist es nicht immer einfach mit Blütern, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt und ist es nicht eigentlich der Blüter, der den Trakehner u. a. so leistungsbereit macht.
H.-D.Grambow
15.04.2004, 12:21
Zitat[/b] (Oppenheim @ Apr. 15 2004,09:17)]aber wichtig ist es und es ist schon so mancher gute Blüter an der Trakehnerzucht vorbeigegangen, was eigentlich sehr schade ist.
Also da ist was d'ran. Wenn ich mir z.B. Donaufischer vom Gestüt Sommerlade anschaue mit einem Blüter als Vater (Sevillano xx) und die Fohlen seines ersten Jahrganges: wow! Sieger- und Reservesiegerfohlen mit Typ 10.0, Trab 9,50, etc., höchstbewertestes Fohlen des Zuchtbezirks Westfalen mit 59 Punkten. Manchmal sollte man eben etwas probieren!
H.-D.Grambow
16.04.2004, 10:00
Zitat[/b] (Llewella @ Apr. 14 2004,11:09)]Der Trakehner ist einfach kein Pferd für Menschen, die meinen, sie müßten ein Pferd mit Gewalt und Kraft dazu bringen, etwas zu tun, das klappt nicht.
Ich denke, genau dies ist der entscheidende Punkt.
Mal abgesehen davon, das "Der Trakehner ist ...." genau so falsch ist wie generelle Aussagen wie z.B. "Der Deutsche ist ..." weil jeder einzelne für sich als Individuum zu betrachten ist, muß man sicherlich dem Trakehner bescheinigen, daß er hochintelligent und sensibel ist. Sensibel allerdings nicht in der Interpretation "ängstlich und scheu", sondern im eigentlichen Sinn des Wortes:
sensibel [französisch sensible, von lateinisch sensibilis >der Empfindung fähig<],
allgemein: von besonderer Feinfühligkeit, empfindsam.
(Quelle: Brockhaus Enzyklopädie)
Man wird ein empfindsames, besonders feinfühliges Pferd niemals mit Zwang zu etwas Besonderem bringen.
Und genau das ist der Knackpunkt: Heute muß alles schnell gehen. D'rauf auf's Pferd und gleich im ersten oder zweiten Jahr gewinnen. Bei einem "dummen", harten Pferd kann man dies vielleicht erzwingen, bei einem Trakehner wird dies in der Regel nicht klappen. Man muß ihm die Zeit geben, Vertrauen zu fassen und Schritt für Schritt selber an diesen Punkt zu kommen. Dann wird er, wenn es seine Zeit ist, von alleine mit Freude seinem Reiter freiwillig mehr geben, als dieser sich in seinen kühnsten Träumen erhoffte. Wenn man ihn zwingt, wird er sich sperren, weil man das Vertrauen zerstört. Wie aber Eingangs gesagt, da heute alles schnell gehen muß, nimmt sich i.d.R. keiner mehr diese Zeit und sind immer weniger bereit, auf diese besondere Eigenschaft Rücksicht zu nehmen. Der erwünschte Erfolg stellt sich nicht in der sich selber vorgegebenen Zeit ein, das Pferd "fliegt" aus dem Programm und man wendet sich dem nächsten zu. Fazit: Der Trakehner taugt nichts, das durch Zwang selbst erzeugte sperren wird dem Pferd als Charakterfehler ausgelegt.
"Trakehner..., wirklich alle bekloppt?": Wenn das wirklich so wäre, würden nicht gerade Trakehner im Behindertensport so erfolgreich und vielfälltig eingesetzt. Und gerade hier beweist "der" Trakehner, daß die oben zittierte Bedeutung des Wortes "sensibel" auf ihn in besonderem Maße und zum besonderen Wohl der Beziehung Mensch - Pferd zutrifft.
Dem bleibt nichts mehr hinzuzufügen, besser kann mans wohl nicht beschreiben....
Dazu passend kann ich noch ne kleine Geschichte erzählen, eine Freundin hat das Reiten angefangen und da sie mit den Schulpferden nicht glücklich wurde sollte ein eigenes Pferd her. Da ich mit meiner Begeisterung für die Trakehner in meinem Stall eh alle angesteckt habe, ist sie los nen Trakehner probieren und zwar einen Wallach v. Elan xx. Er galt als gefährlich, hat ettliche " Reiter " ins Krankenhaus gebracht und es hat sich keiner mehr getraut ihn zu reiten. Meine Freundin hat sich sofort in ihn verliebt, hat ihn gekauft ( da hab ich auch gedacht oh weia ), aber er ist das brävste und liebste Pferd das man sich vorstellen kann. Sie reitet ihn im Unterricht und er verzeiht ihr jeden Fehler und sie kann mit ihm jederzeit ins Gelände reiten ohne sich Sorgen machen zu müssen Probleme mit ihm zu kriegen. Da kann man mal sehen was die Behandlung ausmacht. Keine Ahnung was die alten Besitzer mit dem Pferd angestellt haben, aber für meine Freundin ist er das beste Pferd auf der Welt und er dankt es ihr jeden Tag aufs Neue...
Muss auch nochmal was los werden:
Ich hab mir vor ein paar Tagen ein paar 3jährige angesehen (nur so, weil sie mir mein Freund unbedingt zeigen wollte). Und ich hab mich dabei auf den ersten Blick in einen verguckt. Wird wohl leider eine unerfüllte Liebe meinerseits bleiben, weil ich ein zweites Pferd nicht gebacken kriege. Aber aus Neugierde wollte ich dann doch mal die Abstammung wissen und siehe da: der Süße hat prompt nen Trakehner zum Vater http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/smile.gif
Am Brand konnte man es nicht sehen, weil er einen Gestütsbrand hat, aber er ist einfach das hübscheste und sympathischte Pferd gewesen!
Wir haben auch einen Halbtrakehner (v. Le Duc) als Dienstpferd, er ist zwar anfangs etwas skeptisch (noch in der Grundausbildung) aber dann so was von cool. Er geht wohl dieses Jahr das erste Mal die Maimarktaufführungen von uns mit. Er ist aber ein Spätentwickler und hat einfach Zeit zum Reifen gebraucht. Hat sich aber gelohnt. Mit Gewalt und Hektik hätte man ihn kaputtgemacht.
Ist wohl nicht nötig zu sagen, daß er mit Abstand das schönste Pferd im Stall ist http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wink.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif
Donnerprinz
17.04.2004, 20:17
Zitat[/b] (Anja01 @ Apr. 17 2004,10:19)]
Hallo Anja
Danke für deinen Beitrag!! Wenn man sie anständig behandelt sind sie die anständigsten die man sich wünschen kann!
Gruss Oli
Hallo Tina!
Heißt deine Freundin mit dem Elan-Nachkommen zufällig Anne?
hab auch so einen 7ten gewährsmangel http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/tounge.gif
aber ein ganz ein braver, da kann sich mancher warmblüter n paar scheiben abschneiden http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif
ein ganz ein braver, top leistungsfähig, ausdauernd,...
ich sag wegen der zucht nur:
MUT ZUM BLUT http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/smile.gif
@ tomfinn
nein sie heißt Susanne...
lacridevelvet
13.06.2004, 01:42
ich find trakkis net bekloppt -_-
sweetwalida
14.06.2004, 17:00
Zitat[/b] (lacridevelvet @ Juni 13 2004,00:42)]ich find trakkis net bekloppt -_-
Hi,
ich auch net ! http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif
dressurfräulein
16.06.2004, 20:57
trakehner sind alles andere als bekloppt,naja ausnahmen gibs bestimmt.
ich hab eine 8j. donaumornarch mal damaskus stute die letzes wochenende ihre erste m dressur gelaufen ist und nur 3 raus war. springen geht sie ebenfallts m und im busch ist sie einsahme spitze und das mit acht. manch anderes pferd ist mit acht total überfordert wenn man das alles abverlangen würde.
hat einer info wo und wann ein traki turnier statt findet? wär super wenn jemand was wüsste.
mimi
hallo mimi wo möchtest du denn genau auf ein Trakehner turnier hin???
es gibt verschiedene, übers Jahr verteilt!
am 2 und 3. Juli gab es 2 Turniere
Trakehner Turnier Kreuth
und
Dressur-Turnier der Trakehner Interessengemeinschaft Moselland in Trier-Eitelsbach auf dem Karthäuserhof
http://trakehner.yourboardhosting.de
trakehner sind einfach nur schlau und deshalb nix für dumme leute http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif nur mal vorweg http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/tounge.gif
wie heißts so schön: "dumme pferde mit großen gang lassen sich leicht verkaufen." das sind sicher keine trakkis http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/laugh.gif
ne im ernst, ich hab ma auch oft anhörn dürfen: trakehner, trakehner, von 100erten läuft eener,... usw" aber das juckt mich einfach nicht. es sind für mich die besten und das ist mir schon klar, das immer die besitzer eines pferdes die rasse seines hotten als beste abstempeln, aber deswegen brauchen sie andere nicht schlecht machen... und ned immer auf die trakis http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/tounge.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif
ich hab lieber trakehner, weil sie nicht so plump und patschat wie holsteiner zb sind (dei einzige rasse, die ma ned zusagt), sondern blutgeprägte, leistungswillige und edle pferde http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wink.gif
karin148
13.11.2004, 21:14
ich musste mir solche sprüche auch schon anhöhren ! bin aber vom gegenteil überzeugt ! mein traki ist total brav und hat einen super charackter
Oppenheim
19.11.2004, 15:52
Zitat[/b] ]hat einer info wo und wann ein traki turnier statt findet?
Nächstes Jahr findet nun wieder das Trakehner Bundesturnier statt, diesmal in Hannover.
Ansonsten halt Kreuth.
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