Elite Auktion Verden Oktober 2010

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Kareen Beitrag anzeigen
    Ich würde ihn mal einen Erhalter nennen. Immerhin hat er eine Ginger hervorgebracht und ich habe den einen oder anderen Gardeulan ganz gut verkaufen können, stets zur Zufriedenheit der - hmm Endverbraucher. Wie Du schon sagst, es kommt darauf an, was man mit dem Pferd machen will. Das ist meiner Meinung nach genau der Einfluss, der uns heute fehlt weil kein Mensch mehr zu irgendeinem Hengst zieht von dem es heißt, man kriegt die Nachzucht nicht verkauft.
    Das 'schlechteste' Fohlen das wir von Gardeulan II hatten lief hinterher immerhin noch bis M/B Springen... Alles muss passen, das ist ja das was die meisten beim Züchten immer vergessen. Wie viele gewöhnliche, nichtsnutzige SH's, Florestans, Donnerhalls, Weltmeyers undundund kennt man so? Wundert das bei Bedeckungszahlen jenseits der 1000 wirklich? Natürlich werden die Rohrkrepierer lieber dem Vater zugeschrieben, wer gibt schließlich freiwillig zu, dass entweder die eigene Stutengrundlage nix ist oder man sich schlicht und ergreifend bei der Anpaarung im Regal vergriffen hat?
    ... Vielen Lieben Dank!!!!

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  • C-Inkognito
    antwortet
    Nein, war mir nicht bewusst - habe nur diese ungewöhnliche Abstammung gesehen.

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  • hannoveraner
    antwortet
    Zitat von C-Inkognito Beitrag anzeigen
    Richtig, genauso sieht es aus. Berühmt gezogen ist noch lange nicht gleichbedeutend mit "Leistungsveranlagung" und hinter einer eher Normalo-Abstammung kann sich ein super Reitpferd verbergen. Bestes Beispiel diese Nr. 1 aus der aktuell versteigerten Elite-Kollektion (um dem Bogen zum Thema des Threads wieder zu bekommen ;-).
    ...dir ist aber bewusst, dass die pikora die großmutter von Salinero und Seven Up ist???? glaube ich zumindest.....

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  • C-Inkognito
    antwortet
    Richtig, genauso sieht es aus. Berühmt gezogen ist noch lange nicht gleichbedeutend mit "Leistungsveranlagung" und hinter einer eher Normalo-Abstammung kann sich ein super Reitpferd verbergen. Bestes Beispiel diese Nr. 1 aus der aktuell versteigerten Elite-Kollektion (um dem Bogen zum Thema des Threads wieder zu bekommen ;-).

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Ich würde ihn mal einen Erhalter nennen. Immerhin hat er eine Ginger hervorgebracht und ich habe den einen oder anderen Gardeulan ganz gut verkaufen können, stets zur Zufriedenheit der - hmm Endverbraucher. Wie Du schon sagst, es kommt darauf an, was man mit dem Pferd machen will. Das ist meiner Meinung nach genau der Einfluss, der uns heute fehlt weil kein Mensch mehr zu irgendeinem Hengst zieht von dem es heißt, man kriegt die Nachzucht nicht verkauft.
    Das 'schlechteste' Fohlen das wir von Gardeulan II hatten lief hinterher immerhin noch bis M/B Springen... Alles muss passen, das ist ja das was die meisten beim Züchten immer vergessen. Wie viele gewöhnliche, nichtsnutzige SH's, Florestans, Donnerhalls, Weltmeyers undundund kennt man so? Wundert das bei Bedeckungszahlen jenseits der 1000 wirklich? Natürlich werden die Rohrkrepierer lieber dem Vater zugeschrieben, wer gibt schließlich freiwillig zu, dass entweder die eigene Stutengrundlage nix ist oder man sich schlicht und ergreifend bei der Anpaarung im Regal vergriffen hat?

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  • C-Inkognito
    antwortet
    Zitat von hannoveraner Beitrag anzeigen
    ... tänzer bekommst bei donnerhall meist auch nur mit passender mutter.....
    Eh klar. Also besser keine Gardeulan II-Stuten

    Wofür war Gardeulan eigentlich zu gebrauchen? ... so richtig Springpferde hat der doch eigentlich nicht gemacht.

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  • hannoveraner
    antwortet
    juhu...jetzt sind wir bei den archipels...! der war echt spitze! hat sogar mit gardeulan II-stuten verdammt häufig begehrenswerte pferde gemacht. in typ und geschmeidigkeit kaum zu schlagen seinerzeit. ...wenn die Sicherungen drinnen blieben. und leider flogen die sicherungen verdammt schnell raus. nicht jedermanns pferde, aber da sind einige mehr oben angekommen. die mischung macht es. ebenso wenn man wanderer mit drinne haben will. tänzer bekommst bei donnerhall meist auch nur mit passender mutter.....

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  • C-Inkognito
    antwortet
    Kommt drauf an, ob ich Endverbraucher bin oder das Pferd weiterverkaufen möchte ...

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  • carolinen
    antwortet
    nene, tüvs ansehen muss an erster Stelle stehen - Du hast da was falsch verstanden ;-)

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  • C-Inkognito
    antwortet
    Kann ja gut angehen, dass wenn man Archipel-Stuten richtig anpaart, da super Sportler bei rauskommen. Man sollte meiner unmaßbeglichen Meinung nach halt unbedingt bei der Anpaarung auf innere Ausgeglichenheit beim Hengst achten, um das auszugleichen, was die Mutter vielleicht vom Archipel-Interieur mitbekommen hat. Donnerhall war dabei sicher eine gute Wahl. Und wenn die Archipel-Stute dann sogar noch vom Interieur OK ist, um so besser.

    "Alle über einen Kamm zu scheeren" ist natürlich falsch, da bin ich voll bei Dir. Zum einen gibt es immer solche und solche, zum anderen hat jeder Nachkomme eine Mutter. Immer schön erst das Pferd anschauen und anschließend in die Papiere gucken - Papiere anschauen fällt allerdings den meisten leichter.

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Ich hab' einige Archipels angeritten und weiß wovon ich da rede. Meine haben aber prima Noten auch vom Fremdreiter bekommen also müssen sie irgendwie ja doch funktionieren wollen Aus der einen kam dann sogar eine Donnerhall die 9/9/9 8/8 bekommen hat. Und die andere hat einen bis GP platzierten Nachkommen und eine weitere Tochter die mit einem 14jährigen Mädel drauf bester Hunter in 3 Bundesstaaten war. Wenn man sie höflich bittet kommt da also durchaus Leistung raus. Wie gesagt ich kenne auch ein paar wirklich unnütze aber ich tue mich sehr schwer damit, ganze Nachkommenschaften über einen Kamm zu scheren.

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  • carolinen
    antwortet
    Naja. Einer aus Kareens Zucht mit Archipel Mutter steht im gleichen Stall wie meine. Dies Jahr sogar GP plaziert. Der ist nun wirklich nicht schreckhaft.

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  • C-Inkognito
    antwortet
    Dann kennen wir beiden die gleichen Archipels.

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  • carolinen
    antwortet
    Ich glaube, Kareens Archipels müssen irgendwie anders gewesen sein, als die, die ich kannte. Die, die ich kannte: ganggewaltige Pferde, die auch Potential zum mitmachen hatten, aber sich immer wieder durch ihre eigene Schreckhaftigkeit völlig im Weg standen und Reiter oder Pfleger vor große Schwierigkeiten stellten. Brrrrrr, teilweise konnten die noch nichtmal unbeaufsichtigt auf der Stallgasse stehen, ohne irgendwas "anzustellen". Aber da haben Kareen und ich schon öfter philosophiert...

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  • C-Inkognito
    antwortet
    @Kareen: Ich glaube, wir haben einfach unterschiedliche Vorstellungen von einem Dressurpferd. Dynamische Bewegungen und Einstellung, klar auch das muss sein, aber für mich müssen es in erster Linie Tänzer sein. Weder Wanderer noch Falkland sind das. Dass oft gute Pferde in jungen Jahren nicht einfach sind, weiss man ja, und es ist auch irgendwie erklärbar, denn Einstellung und Kampfgeist müssen irgendwo herkommen - aber es gibt so viele Typen an Leistungssportlern wie es auch Typen in der Gesellschaft gibt, wenn ich mal den Vergleich mit dem menschlichen Leistungssport strapzieren darf. Extrovertierte, introvertierte, laute, leise, ... gemeinsam ist ihnen in der Regel nur Talent, der Spaß an der Sache, und der unbedingte Wille zum Siegen. Oft sind es sogar die "angeblichen Weicheier" die besonders gut ankommen ... müsstest Du als Frau doch eigentlich wissen. ;-) Es müssen nicht zwangsläuf die "mit dem Kopf durch die Wand" Typen sein, und ein Archipel ist noch mal wieder eine ganz andere Sorte, brrr. Kannst ja mal ausprobieren mit der Sorte durch eine Pfütze zu reiten - in der Regel kommt da zwar ein "Extra", aber durch die Pfütze gehen sie nicht!

    @hannoveraner: Ich mag die Sorte einfach nicht, aber das weisst Du ja. Wäre ja auch schlimm, wenn wir alle die gleichen Zossen leiden mögen würden.
    Zuletzt geändert von C-Inkognito; 12.10.2010, 17:23.

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  • Oh-Gloria
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Kareen Beitrag anzeigen
    Kann ich mir gut vorstellen. Vielleicht nimmt sie ihre Zuchtkarriere ja später nochmal wieder auf. Ist ja auch gut, dass die Geschmäcker verschieden sind. So eine Donna Unique würde ich jedenfalls nicht verachten. Überhaupt rächt sich die hübsch und grazil-Zucht doch so langsam in Form von Pferden die wenig Substanz mitbringen und denen manchmal die Puste ausgeht, wenn die Aufgaben schwerer werden. Da fehlt es an Nerv, da fehlt es an Kraft. Mag ja sein, dass der so ungemochte F. davon ein bißchen viel im Tank hat. Aber vom anderen Extrem haben wir doch langsam beileibe genug Exemplare.
    Nicht nur bei den Dressurpferden!!!..

    Die Kraft - ""Die Hosen""... bemuskelte Knochen, die mitunter das umsetzen der Bewegung erst ermöglichen bzw. "fördern" sieht man imemr seltener bei den Pferden... Ich sags imemr wieder, es wird viel seltener auf das Wert gelegt was ein gesundes, langlebiges, ROBUSTES, Leistungsbereites Sportpferd ausmacht!!!. Wiedhol mich da gerne immer wieder!!!.

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Ganz bestimt nicht *lol* Mit Archipel ist es ja ähnlich, die meisten können sie nicht bedienen, ein paar sind ja wirklich ziemlich unnütz aber da sind auch eine ganze Latte dabei die langfristig auch mehr als ein Würstchen aus der Dose ziehen können. Mir sind sie etwas huschig und diffizil jedenfalls allemal lieber als diese Sorte Teigkneten die man unter Sporen und 1,25-Gerte gar nicht ans Laufen kriegt. Klar ist es schön, auf einem von Anfang an megaentspannten Tier zu hocken, das nicht links und nicht rechts guckt. Aber in den allermeisten Fällen kommt da halt auch kein 'Extra' raus, wenn beim Springen mal das Geläuf nicht so ist oder auch im Viereck mal eine Pfütze des Weges kommt.

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  • hannoveraner
    antwortet
    Zitat von C-Inkognito Beitrag anzeigen
    Mit Falkland könne man einen Krieg gewinnen, so wurde zumindest früher ab und zu belustigend auf Hengstvorführungen gesagt.
    nicht nur belustigend!!! auch anerkennend das hoher Sport nur mit Weicheiern nicht zu machen ist auf Dauer. ich halte es nicht für verwunderlich, dass im gehobenen Dressursport viele Wanderer gerade in der Dressur zu beobachten sind. Nicht nur die mit Mutter Falkland, auch ein Dablino profitiert zB.
    wenn wir die große diskussion schon haben, wie viel Springblut in nem Dressurler stecken soll, ist doch gerade Wanderer als positiv-Bsp. zu nennen. Im Dressur-Grand Prix-Sport fallen mir erheblich mehr ein mit Wnaderer-Blut als mit dem vielgerühmten Calypso II (ausdrücklich II---> Calypso I hatte ne ganze Menge).

    Ich glaube hinsichtlich "Nerv" meint Ihr nicht unbedingt das gleiche!

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  • C-Inkognito
    antwortet
    Mit Falkland könne man einen Krieg gewinnen, so wurde zumindest früher ab und zu belustigend auf Hengstvorführungen gesagt. Für grazile gymnastische Dressurübungen waren Wanderer und Nachkommen eigentlich nie gedacht. Und ob man wirklich soo einen "Nerv" braucht, oder nicht doch lieber den sensiblen Nerv vom Vollblut, lasse ich mal dahingestellt. Ohne Frage, Kraft und Dynamik ist unbstritten - nur die Frage ist: "Was fange ich an mit dieser Kraft?". Ich würde damit Baumstämme aus dem Wald holen. ;-)

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  • Kareen
    Ein Gast antwortete
    Kann ich mir gut vorstellen. Vielleicht nimmt sie ihre Zuchtkarriere ja später nochmal wieder auf. Ist ja auch gut, dass die Geschmäcker verschieden sind. So eine Donna Unique würde ich jedenfalls nicht verachten. Überhaupt rächt sich die hübsch und grazil-Zucht doch so langsam in Form von Pferden die wenig Substanz mitbringen und denen manchmal die Puste ausgeht, wenn die Aufgaben schwerer werden. Da fehlt es an Nerv, da fehlt es an Kraft. Mag ja sein, dass der so ungemochte F. davon ein bißchen viel im Tank hat. Aber vom anderen Extrem haben wir doch langsam beileibe genug Exemplare.

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