Dressur: Sport oder Lotto

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  • angie
    antwortet
    Das kenne ich noch viel besser!
    Auch wenn es - gefühlte - Ewigkeiten her ist, werde ich es nicht vergessen:
    Vor Jahren in einer M-Dressur mit getrenntem Richten war die Lektionsfolge (alte M2):
    Mitte lange Seite einfacher Wechsel zum Außengalopp - Mitte kurze Seite fliegender Wechsel - Diagonale Mittelgalopp und versammelter Galopp mit fliegendem Wechsel am Ende.
    Für diese Lektionen gab es von zwei Richtern 7-7-7-7, vom dritten 7-0-7-7.
    Jawoll, richtig gelesen: den fliegenden Wechsel an der kurzen Seite sollte ich danach nicht gezeigt haben!
    Ich frage mich nur, wie dann die nächsten Lektionen inklusive des nächsten Wechsels mit 7 bewertet werden konnten...
    Ich war damals übrigens um einen Punkt aus dem Geld und hatte den betreffenden Richter auch darauf angesprochen - von Einsicht keine Spur und der richtet heute noch...
    Es ist halt Dressur
    Zuletzt geändert von angie; 04.09.2011, 00:50.

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  • engelchen0815
    antwortet
    oh ha ! dressur heißes thema ! das ist wohl eher lotto ! und ja einige schätzen sich sicherlich auch falsch ein.aber selbst mir als gelegendlicher zuschauer von dressur und jung pferde prüfungen ist es aufgefallen wie ungerecht teilweise gerichtet wird ! ich habe mal eine stutenleistungsprüfung mit gefilmt .da waren mir die noten vergebungen auch ein rätzel ??? ein pferd vom typ noch der alte schlag aber immer im takt und fein an den hilfen alles brav gemacht,das andere in der selben abt.sehr hübsches modernes pferd lief taktunrein nicht immer auf den lienien kaum trabbewegung ist auch zwei mal falsch angaloppiert bekommt bessere noten ??? wie geht das denn bitte ? das war so offensichtlich....
    na das wird noch lustig wenn ich nächstes jahr mit meiner 5 j die ersten tunire besuche....muß ja auch erst mal rein schnuppern.bevor ich durch den parcur flieeeeeege....

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  • leeloo
    antwortet
    Zitat von Korney Beitrag anzeigen
    Na du lässt dich aber schnell vergraulen

    Ach jo, denke, dass man nicht alles auf die Goldwaage legen sollte. Wer schon öfter als Schreiberling neben einem Richter saß, weiß wovon ich rede.

    Man ist sich doch im Klaren darüber, dass Turnierreiten mit einer Bewertung einhergeht. D.h. wenn es schlecht läuft sollte auch ne schlechte Bewertung rauskommen. Wenn man der Meinung ist, es lief gut, die Bewertung ist aber trotzdem miserabel, liegt es entweder an der Selbstwahrnehmung oder dem Richterurteil. Empfehlenswert ist, beim Hinterfragen erst mal bei der Selbstwahrnehmung anzufangen.

    Nichts für ungut! Korney
    Und was ist, wenn ich die Prüfung als Reiter katastrophal fand, aber die Richter fandens toll? Auch schon gehabt....
    Das krasseste was mir (vor Ewigkeiten...) passiert ist:
    Die alte L4 ( falls jemand in meinem Alter sein sollte, das war die mit zweimal Volte Lange Seite im Galopp, aus der Ecke kehrt, Mitte kurze Seite einfacher Wechsel etc.. )
    Da kommt auch mal Kurzkehrt vor. Die war in der Prüfung vom Gefühl nicht sooo schlecht. Im Protokoll stand: "Nicht ausgeführt". Auf irritiertes Nachfragen beim Richter kam als Antwort: "Ach, bei dem Dunkel-Fuchs? Da hab ich grad nicht hingeschaut, dann kann ich´s auch nicht bewerten."
    Ist wirklich Original so passiert! Seither reite ich Vorzugsweise Springen....

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  • Korney
    antwortet
    Zitat von Neuzüchter Beitrag anzeigen
    Nein gar nicht. Nur ab dann nehme ich Springstunden
    Na du lässt dich aber schnell vergraulen

    Ach jo, denke, dass man nicht alles auf die Goldwaage legen sollte. Wer schon öfter als Schreiberling neben einem Richter saß, weiß wovon ich rede.

    Man ist sich doch im Klaren darüber, dass Turnierreiten mit einer Bewertung einhergeht. D.h. wenn es schlecht läuft sollte auch ne schlechte Bewertung rauskommen. Wenn man der Meinung ist, es lief gut, die Bewertung ist aber trotzdem miserabel, liegt es entweder an der Selbstwahrnehmung oder dem Richterurteil. Empfehlenswert ist, beim Hinterfragen erst mal bei der Selbstwahrnehmung anzufangen.

    Nichts für ungut! Korney

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  • Greta
    antwortet
    Gut, ich denke, wenn nun schon 2 Richter von Taktfehlern sprechen, dann würd ich mir wenigstens ein paar Gedanken dazu machen....

    Was mir vor ein paar Jahren passiert ist.
    5 jährige Stute, Blutpferd. 1. Dressurpferde A. Sehr gute Bewertung, Res. 1.
    Eine woche später anderer Richter. Wertnote 5.0 Kommentar, Ein Pferd mit 3 beschränkten GG....
    Naja ich hab mir keine weiteren Gedanken gemacht und das Pferd später verkauft.. Die neue Besitzerin hält immer weiter Kontakt und berichtet begeistert. Mittlerweile hat das Pferd M-Dressur gewonnen und ist S-plaziert.....

    Soviel zu Richterurteilen......
    Zuletzt geändert von Greta; 03.09.2011, 22:20.

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  • Neuzüchter
    antwortet
    Nein gar nicht. Nur ab dann nehme ich Springstunden

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  • Korney
    antwortet
    Zitat von Neuzüchter Beitrag anzeigen
    nächste Woche noch Dressur und im Winter neuer Trainer!!!
    Wie darf man das verstehen? Ist jetzt der Reitlehrer schuld daran?

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  • Elfi
    antwortet
    Ja, ich weiß was Du meinst, ich eiere mit meiner 4-jährigen auf Eignungsprüfungen u. kleinen Stilspringen rum, mir gehts genauso! Ich hake das immer alles ab unter "Erfahrung/Routine sammeln" und freue mich für mich dass Pferd immer so kooperativ mitmacht!! Mehr darf man wohl nicht erwarten! In einer Reitpferdeprüfung mußte ich mir letztens sagen lassen "Boah, die hat aber GROSSE Hufe, wie ein Kaltblut". Das zeugt für mich auch für Sachverstand, mein Pferd hat absolut normal grosse hufe, mein Schmied lobt immer dass er selten Pferde sieht die so korrekt stehen und ich dachte zudem dass Zwanghufe ja auch nicht so erwünscht sind wegen Hufrollenproblematik etc. Aber so kann man sich täuschen......LEIDER ist jegl. Diskussion sinnlos, man macht sich eher noch unbeliebt u. die Richter merken sich dann Dein Gesicht fürs nächste Mal... Die einzige Möglichkeit da rauszukommen ist wirklich Fehler/Zeit-Springen zu reiten!

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  • Neuzüchter
    antwortet
    nächste Woche noch Dressur und im Winter neuer Trainer!!!

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  • countess
    antwortet
    Zitat von Neuzüchter Beitrag anzeigen
    Da wars wieder alles was nicht in Zeit und Meter zu messen ist ist ungerecht.

    Mein fünfjähriger heute in der A-Dressur: ja er ist noch etwas spannig, ja es war nicht schlau hinten zu reiten hinter einm Pferdmit Ponygängen und einer Reiterin die trotzdem Millionärwege reitet. Aber ich finde wenn man hundert Euro für die Turnierlizenz und Pferdeeintagung bezahlt plus Stargeld kann man mit einer Bewertung rechnen. Stattdessen hieß es: das Pferd sei untaktmäßig im Trab gewesen und ich würde doch bestimmt keine Bewertung wollen, als ich dann doch eine wollte kamen so fadenscheinige Geschichten wie mehr vorwärts reiten ...

    Ich bin Tierärztin und international geprüfter Chiropraktiker für Pferde und Hunde. Mein Pferd war im Takt. Ich finde es haarsträubend armselig wenn Richter Takt und Losgelassenheit nicht unterscheiden können. Zumal das Pfer im zweiten Teil der Prüfung deutlich besser wurde.

    Vierzehn Tage vorher auf extrem rutschigem Boden standen einzelne Taktfehler auf der rechten Hand im Protokoll, trotzdem gabs eine vollständige und nachvollziehbare Wertung.

    Wie wird man eigentlich Richter?
    springen reiten

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  • Neuzüchter
    hat ein Thema erstellt Dressur: Sport oder Lotto.

    Dressur: Sport oder Lotto

    Da wars wieder alles was nicht in Zeit und Meter zu messen ist ist ungerecht.

    Mein fünfjähriger heute in der A-Dressur: ja er ist noch etwas spannig, ja es war nicht schlau hinten zu reiten hinter einm Pferdmit Ponygängen und einer Reiterin die trotzdem Millionärwege reitet. Aber ich finde wenn man hundert Euro für die Turnierlizenz und Pferdeeintagung bezahlt plus Stargeld kann man mit einer Bewertung rechnen. Stattdessen hieß es: das Pferd sei untaktmäßig im Trab gewesen und ich würde doch bestimmt keine Bewertung wollen, als ich dann doch eine wollte kamen so fadenscheinige Geschichten wie mehr vorwärts reiten ...

    Ich bin Tierärztin und international geprüfter Chiropraktiker für Pferde und Hunde. Mein Pferd war im Takt. Ich finde es haarsträubend armselig wenn Richter Takt und Losgelassenheit nicht unterscheiden können. Zumal das Pfer im zweiten Teil der Prüfung deutlich besser wurde.

    Vierzehn Tage vorher auf extrem rutschigem Boden standen einzelne Taktfehler auf der rechten Hand im Protokoll, trotzdem gabs eine vollständige und nachvollziehbare Wertung.

    Wie wird man eigentlich Richter?

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